MANNHEIM (dpa-AFX) - Ein Anstieg der Arbeitslosenzahl auf 4,3 Millionen kann nach Angaben von Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) nicht ausgeschlossen werden. "Häufig wird vergessen, dass wir jedes Jahr... im Winter einen Sprung machen von fast einer halben Million", sagte Riester am Montag in Mannheim. Dabei schlügen vor allem solche Berufe zu Buche, die wegen der Witterung nicht ausgeübt werden könnten.
Hinzu komme, dass im vierten Quartal in den Personalabteilungen Kündigungen und Austritte aufliefen. Diese beiden Punkte kämen hinzu und würden jedes Jahr in der Januar-Statistik ausgewiesen.
Die Arbeitslosenzahl wird Prognosen zufolge im Januar auf 4,3 Millionen steigen und im Jahresschnitt bei knapp vier Millionen liegen. Im Dezember waren bundesweit 3.963.500 Menschen ohne Arbeit gewesen, 174.600 mehr als im Vormonat.
VOR VIER JAHREN NOCH 4,823 MILLIONEN ARBEITSLOSE
"Wir befinden uns ja nicht im Wahlkampf, aber selbst wenn diese Zahl kommt, was man in der Tat nicht ausschließen kann, sei doch daran erinnert, dass wir vor vier Jahren die schreckliche Zahl von 4,823 Millionen im Januar hatten", sagte Riester. "Dann freue ich mich über 4,3 Millionen nicht, aber ich sage: Es hat sich eine ganze Menge durch viele Anstrengungen, die wir eingebracht haben, positiv bewegt."/jr/DP/sh
Hinzu komme, dass im vierten Quartal in den Personalabteilungen Kündigungen und Austritte aufliefen. Diese beiden Punkte kämen hinzu und würden jedes Jahr in der Januar-Statistik ausgewiesen.
Die Arbeitslosenzahl wird Prognosen zufolge im Januar auf 4,3 Millionen steigen und im Jahresschnitt bei knapp vier Millionen liegen. Im Dezember waren bundesweit 3.963.500 Menschen ohne Arbeit gewesen, 174.600 mehr als im Vormonat.
VOR VIER JAHREN NOCH 4,823 MILLIONEN ARBEITSLOSE
"Wir befinden uns ja nicht im Wahlkampf, aber selbst wenn diese Zahl kommt, was man in der Tat nicht ausschließen kann, sei doch daran erinnert, dass wir vor vier Jahren die schreckliche Zahl von 4,823 Millionen im Januar hatten", sagte Riester. "Dann freue ich mich über 4,3 Millionen nicht, aber ich sage: Es hat sich eine ganze Menge durch viele Anstrengungen, die wir eingebracht haben, positiv bewegt."/jr/DP/sh