US/J.P. Morgan: Rezession im 2. Halbjahr auch ohne Anschläge
Singapur (vwd) - Die US-Wirtschaft wäre nach Einschätzung von J.P. Morgan auch ohne die Terroranschläge vom 11. September in der zweiten Jahreshälfte in eine Rezession gerutscht. Die Abwärtsdynamik habe sich schon früher aufgebaut, sagte David Fenandez, Leiter der Abteilung Asiatische Kreditmärkte von J.P. Morgan, am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Mitgliedern der amerikanischen Handelskammer in Singapur. Als größte Belastung für das Wirtschaftswachstum würden sich die sinkenden Verbraucherausgaben erweisen, sagte Fernandez.
Er schätzt, dass alleine dieser Posten im dritten Quartal einen vollen Prozentpunkt vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) kosten wird. Die Prognose von J.P. Morgan für das US-BIP lautet auf einen Rückgang von 1,0 Prozent im dritten und von 1,5 Prozent im vierten Quartal sowie von 0,5 Prozent im ersten Quartal 2002. Für 2002 rechnen die Volkwirte wieder mit einem Wachstum des BIP von drei bis vier Prozent.
vwd/DJ/25.9.2001/hab
25. September 2001, 09:36
Singapur (vwd) - Die US-Wirtschaft wäre nach Einschätzung von J.P. Morgan auch ohne die Terroranschläge vom 11. September in der zweiten Jahreshälfte in eine Rezession gerutscht. Die Abwärtsdynamik habe sich schon früher aufgebaut, sagte David Fenandez, Leiter der Abteilung Asiatische Kreditmärkte von J.P. Morgan, am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Mitgliedern der amerikanischen Handelskammer in Singapur. Als größte Belastung für das Wirtschaftswachstum würden sich die sinkenden Verbraucherausgaben erweisen, sagte Fernandez.
Er schätzt, dass alleine dieser Posten im dritten Quartal einen vollen Prozentpunkt vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) kosten wird. Die Prognose von J.P. Morgan für das US-BIP lautet auf einen Rückgang von 1,0 Prozent im dritten und von 1,5 Prozent im vierten Quartal sowie von 0,5 Prozent im ersten Quartal 2002. Für 2002 rechnen die Volkwirte wieder mit einem Wachstum des BIP von drei bis vier Prozent.
vwd/DJ/25.9.2001/hab
25. September 2001, 09:36