....eigentlich waren die makro-ökonomischen Berichte gestern gar nicht so schlecht: Der Index der NATIONAL ASSOCIATION OF PURCHASING MANAGEMENT stieg von 41,6 im Oktober auf 44,5 im November, und die neuen Auftragseingänge sprangen von einem 10-Jahrestief von 38,3 im Oktober sogar auf 48,8 im November. Auch das COMMERCE DEPARTMENT meldete das Consumer Spending, das mit +2,9% im Oktober zunahm, dem stärksten Zuwachs, der jemals registriert wurde!
Doch dann wurden Auszüge aus dem Research Report „Rejuvenation takes time“ von dem immer älter werdenden Chief Global Strategist Barton Biggs von MORGAN STANLEY von REUTERS berichtet, der mehr und nur Negatives über die USA erzählte (obwohl das Gebiet ja die Verantwortlichkeit von dem kürzlich ernannten Steve Galbraith – 39 Jahre alt, dem Nachfolger von Byron Wien – ist) und überhaupt nichts über andere globale Märkte erwähnt wurde. Barton Biggs, der schon oft zweifelhafte Anlageentscheidungen traf (China.Reise 1992, Mexico 1994) traf, behauptet, daß die US-amerikanischen Aktienmärkte die Tiefstniveaus des Septembers noch mal testen werden. Er hält es nicht für möglich, daß niedrige Zinsen und höhere Liquiditäten den Verbraucher wieder beleben werden, denn der „is wounded“. Man muß bei dieser Ausdrucksweise berücksichtigen, daß MORGAN STANLEY der größte Mieter in den von den Terroristen zerstörten Zwillingstürmen war.
Doch man sollte auch die gestrigen Kommentare von Bill Gates erwähnen, dessen neuestes Produkt Windows XP viermal so viel verkauft wurde als man erwartet hatte. Seine MICROSOFT Aktien, die ihn zum reichsten Mann der USA machten, stieg darauf mit +0,58 auf US$ 64,79. MICROSOFT hat den höchsten Cash-Flow aller US-amerikanischen (Nicht-Finanz-) Gesellschaften, von dem jährlich der höchste Betrag aller US-amerikanischen Gesellschaften nämlich US$ 5 Mrd in Entwicklungskosten investiert, wobei der Kassenbestand in der Bilanz trotz aller außergerichtlichen Schlichtungen bei rund US$ 30 Mrd bleibt. Die MICROSOFT Aktie hat mit einem Beta von rund 1 eine enge Korrelation zu den Hauptindizes. Wenn so eine starke Aktie steigt, dürften auch die Hauptindizes steigen.
Der neue CEO Stan O’Neal bei MERRILL LYNCH hat schon ungefähr 6.100 Entlassungen u.a auch die bekannten Herbert Lurie, Henry Blodget und Peter Golob zugelassen. Auch die bekannte Chef US Strategin Christine Callies wurde durch den Quantative Analyst Richard Bernstein ersetzt, der nur zu 60% in Aktien, zu 20% in Bonds und 20% in Cash investiert zu sein empfiehlt. Richard Bernstein erwartet für das nächste Jahr einen „flat market at best“.
Gemäß der besseren makro-ökonomischen Indikatoren, der höheren vorbörslichen Indikationen der Index Futures dürfte heute eine freundlichere Entwicklung der US-amerikanischen Börsen zu erwarten sein. Im Hinblick auf die erwartete 11. Leitzinssenkung in diesem Jahr in einer Woche dürfte diese positive Erwartungshaltung auch in steigenden Aktienkursen reflektiert werden.
P.S. Michael Bloomberg vom gleichnamigen Finanzinformations- system hat US$ 68.968.185,00 ausgegeben, um Bürgermeister von New York City zu werden. Das sind US$ 2 Mio weniger als Ross Perot 1992 für seine Präsidentschaftswahl ausgegeben hat. John Corzine, der ehemalige Co-Chairman von GOLDMAN SACHS, hat letztes Jahr US$ 63 Mio für seine Wahl als Senator für New Jersey ausgegeben, und Steve Forbes von der gleichnamigen Zeitschrift gab US$ 48,6 Mio für seine Präsidentschaftskandidatur im letzten Jahr aus.
Grüße PA2001 (der weiterhin stark Long positioniert ist..)
Doch dann wurden Auszüge aus dem Research Report „Rejuvenation takes time“ von dem immer älter werdenden Chief Global Strategist Barton Biggs von MORGAN STANLEY von REUTERS berichtet, der mehr und nur Negatives über die USA erzählte (obwohl das Gebiet ja die Verantwortlichkeit von dem kürzlich ernannten Steve Galbraith – 39 Jahre alt, dem Nachfolger von Byron Wien – ist) und überhaupt nichts über andere globale Märkte erwähnt wurde. Barton Biggs, der schon oft zweifelhafte Anlageentscheidungen traf (China.Reise 1992, Mexico 1994) traf, behauptet, daß die US-amerikanischen Aktienmärkte die Tiefstniveaus des Septembers noch mal testen werden. Er hält es nicht für möglich, daß niedrige Zinsen und höhere Liquiditäten den Verbraucher wieder beleben werden, denn der „is wounded“. Man muß bei dieser Ausdrucksweise berücksichtigen, daß MORGAN STANLEY der größte Mieter in den von den Terroristen zerstörten Zwillingstürmen war.
Doch man sollte auch die gestrigen Kommentare von Bill Gates erwähnen, dessen neuestes Produkt Windows XP viermal so viel verkauft wurde als man erwartet hatte. Seine MICROSOFT Aktien, die ihn zum reichsten Mann der USA machten, stieg darauf mit +0,58 auf US$ 64,79. MICROSOFT hat den höchsten Cash-Flow aller US-amerikanischen (Nicht-Finanz-) Gesellschaften, von dem jährlich der höchste Betrag aller US-amerikanischen Gesellschaften nämlich US$ 5 Mrd in Entwicklungskosten investiert, wobei der Kassenbestand in der Bilanz trotz aller außergerichtlichen Schlichtungen bei rund US$ 30 Mrd bleibt. Die MICROSOFT Aktie hat mit einem Beta von rund 1 eine enge Korrelation zu den Hauptindizes. Wenn so eine starke Aktie steigt, dürften auch die Hauptindizes steigen.
Der neue CEO Stan O’Neal bei MERRILL LYNCH hat schon ungefähr 6.100 Entlassungen u.a auch die bekannten Herbert Lurie, Henry Blodget und Peter Golob zugelassen. Auch die bekannte Chef US Strategin Christine Callies wurde durch den Quantative Analyst Richard Bernstein ersetzt, der nur zu 60% in Aktien, zu 20% in Bonds und 20% in Cash investiert zu sein empfiehlt. Richard Bernstein erwartet für das nächste Jahr einen „flat market at best“.
Gemäß der besseren makro-ökonomischen Indikatoren, der höheren vorbörslichen Indikationen der Index Futures dürfte heute eine freundlichere Entwicklung der US-amerikanischen Börsen zu erwarten sein. Im Hinblick auf die erwartete 11. Leitzinssenkung in diesem Jahr in einer Woche dürfte diese positive Erwartungshaltung auch in steigenden Aktienkursen reflektiert werden.
P.S. Michael Bloomberg vom gleichnamigen Finanzinformations- system hat US$ 68.968.185,00 ausgegeben, um Bürgermeister von New York City zu werden. Das sind US$ 2 Mio weniger als Ross Perot 1992 für seine Präsidentschaftswahl ausgegeben hat. John Corzine, der ehemalige Co-Chairman von GOLDMAN SACHS, hat letztes Jahr US$ 63 Mio für seine Wahl als Senator für New Jersey ausgegeben, und Steve Forbes von der gleichnamigen Zeitschrift gab US$ 48,6 Mio für seine Präsidentschaftskandidatur im letzten Jahr aus.
Grüße PA2001 (der weiterhin stark Long positioniert ist..)