Rekordausfuhren 2005 (bester in Geschichte der BRD


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RealDOJO:

Rekordausfuhren 2005 (bester in Geschichte der BRD

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10.01.06 12:21
Rekordausfuhren 2005 - November erfolgreichster Monat in der Geschichte der

Mit einem Warenwert von 71,6 Mrd. Euro im November 2005 übertrafen die Exporte der deutschen Industrie erstmals in einem Monat die Marke von 70 Mrd.


Wiesbaden - Erstmals in der deutschen Geschichte überstiegen die Ausfuhren im November die Marke von 70 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Warenwert der Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,7 Prozent auf 71,6 Mrd. Euro. Der Wert der Einfuhren legte um 6,6 Prozent auf 58,3 Mrd. Euro zu. Besonders kräftig mit einem Plus von 12,6 Prozent auf 25,2 Mrd. Euro zogen die Exporte in die Länder außerhalb der EU an.

Ökonomen schätzen, daß die Auslandsnachfrage auch im laufenden Jahr eine wichtige Antriebskraft für die deutsche Wirtschaft bleibt. Die Exportfirmen profitierten vom Weltwirtschaftswachstum, dem günstigen Wechselkurs und den fallenden Lohnstückkosten, schreibt etwa die Commerzbank.

"Deutschland befindet sich in einer guten Position, um 2006 den Titel eines Weltmeisters im Warenexport zu behalten", sagte Volkswirt Alexander Koch von der HypoVereinsbank. Die Exportindustrie lege im Vergleich zu anderen Industrieländern überdurchschnittlich stark in den Ölländern zu, die ihre "Petro-Dollars" zum Teil in deutsche Waren und Güter steckten.

Auch in den ersten elf Monaten 2005 lief der Export so gut wie nie seit Gründung der Bundesrepublik. Deutschland exportierte Waren im Wert von 719,7 Mrd. Euro - das waren 48 Mrd. Euro mehr als von Januar bis November 2004. Für das Gesamtjahr schätzen Experten, daß der Exportrekordwert von 2004 um acht bis neun Prozent übertroffen wird. Damals waren Waren im Wert von 731 Mrd. Euro ausgeführt worden.

Zum Jahresende 2005 hin hat die Dynamik des Exports etwas nachgelassen. "Der Außenhandel dürfte im Schlußquartal kaum zum Anstieg des Wirtschaftswachstums um 0,3 Prozent beigetragen haben", sagte Ralph Solveen von der Commerzbank. Bereinigt um die jahreszeitlichen Schwankungen gingen die Exporte von Oktober zu November um 1,4 Prozent zurück, während die Importe um vier Prozent sanken. Darin sehen die Volkswirte aber nur eine vorübergehende Korrektur nach den vorher starken Export-Zuwächsen von bis zu 13 Prozent in den Sommermonaten.

Die Außenhandelsbilanz - der Saldo von Exporten und Importen - schloß in den ersten elf Monaten mit einem Plus von 151,3 Mrd. Euro ab. Im Vorjahreszeitraum hatte der Überschuß 145,2 Mrd. Euro betragen. Wichtigste Wachstumsregionen waren auch im November die Länder außerhalb der Europäischen Union. Die Exporte dorthin kletterten um 12,6 Prozent.

Immer mehr Bedeutung im deutschen Außenhandel erhalten die Erdöl exportierenden Länder und Rußland. Größter Handelspartner für Deutschland bleibt aber die EU. Dorthin gingen im November Waren im Wert von 46,4 Mrd. Euro, 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hofft, daß der Exportboom im laufenden Jahr auch die Binnenkonjunktur ankurbelt. Zudem rechnet er damit, daß die Ausrüstungsinvestitionen der Wirtschaft anziehen.  
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RealDOJO:

glaub ihr, das Ergebnis können wir halten? o. T.

 
10.01.06 16:42
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