Endspurt im Bieter-Rennen - vier Kauf-Interessenten legen heute ihre Pläne vor.
Hamburg - Ab jetzt wird Klartext geredet. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD/Freitagausgabe) erfahren haben will, stellen die vier Kaufinteressenten Gallaher, Japan Tobacco, Altadis (Gauloises) und Imperial Tobacco dem Mehrheitseigner Tchibo heute ihre Pläne vor. Der Verkauf soll bis spätestens Juli realisiert werden, wie es in dem Bericht unter Berufung auf Unternehmenskreise heißt. Als Preis für den Hersteller von Marken wie West und R1, der zuletzt rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz erlöste, nennen Analysten rund sechs Milliarden Euro. 75,1 Prozent des Unternehmens gehören Tchibo, der Rest der Familie Reemtsma.
Damit rückt auch eine Entscheidung über die Zukunft des Hamburger Kosmetikkonzerns Beiersdorf näher. Die Tchibo-Eigentümer, mehrheitlich die Familie Herz, wollen mit dem Erlös ihren Einfluss beim Hersteller von Nivea und Labello erhöhen. Bisher hält Tchibo etwas mehr als 30 Prozent, zeigt aber seit geraumer Zeit Interesse, den rund 38-prozentigen Beiersdorf-Anteil der Allianz zu übernehmen. "Die Anfrage ist gestellt. Tchibo will die Mehrheit an Beiersdorf", zitiert die FTD aus dem Umfeld von Vorstandschef Ludger Staby. Ein Sprecher des Unternehmens wollte diese Informationen allerdings nicht kommentieren.
Als aussichtsreichste Bewerber für den Reemtsma-Kauf gelten in der Hamburger Tchibo-Zentrale Japan Tobacco (JTI) und Imperial. Mit JTI pflegt Reemtsma seit Jahren eine enge Bindung. Nach dessen Kauf von R.J. Reynolds (Camel) hatten die Unternehmen gar zwischenzeitlich an eine Vertriebskooperation gedacht. Die Japaner haben die Fusionsgerüchte weiter angefacht: Aus Unternehmenskreisen heißt es, der Konzern wolle im deutschen Außendienst seine Stellenzahl mehr als halbieren. Die Zentrale in Köln werde womöglich geschlossen.
Hamburg - Ab jetzt wird Klartext geredet. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD/Freitagausgabe) erfahren haben will, stellen die vier Kaufinteressenten Gallaher, Japan Tobacco, Altadis (Gauloises) und Imperial Tobacco dem Mehrheitseigner Tchibo heute ihre Pläne vor. Der Verkauf soll bis spätestens Juli realisiert werden, wie es in dem Bericht unter Berufung auf Unternehmenskreise heißt. Als Preis für den Hersteller von Marken wie West und R1, der zuletzt rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz erlöste, nennen Analysten rund sechs Milliarden Euro. 75,1 Prozent des Unternehmens gehören Tchibo, der Rest der Familie Reemtsma.
Damit rückt auch eine Entscheidung über die Zukunft des Hamburger Kosmetikkonzerns Beiersdorf näher. Die Tchibo-Eigentümer, mehrheitlich die Familie Herz, wollen mit dem Erlös ihren Einfluss beim Hersteller von Nivea und Labello erhöhen. Bisher hält Tchibo etwas mehr als 30 Prozent, zeigt aber seit geraumer Zeit Interesse, den rund 38-prozentigen Beiersdorf-Anteil der Allianz zu übernehmen. "Die Anfrage ist gestellt. Tchibo will die Mehrheit an Beiersdorf", zitiert die FTD aus dem Umfeld von Vorstandschef Ludger Staby. Ein Sprecher des Unternehmens wollte diese Informationen allerdings nicht kommentieren.
Als aussichtsreichste Bewerber für den Reemtsma-Kauf gelten in der Hamburger Tchibo-Zentrale Japan Tobacco (JTI) und Imperial. Mit JTI pflegt Reemtsma seit Jahren eine enge Bindung. Nach dessen Kauf von R.J. Reynolds (Camel) hatten die Unternehmen gar zwischenzeitlich an eine Vertriebskooperation gedacht. Die Japaner haben die Fusionsgerüchte weiter angefacht: Aus Unternehmenskreisen heißt es, der Konzern wolle im deutschen Außendienst seine Stellenzahl mehr als halbieren. Die Zentrale in Köln werde womöglich geschlossen.