”Rechnung für RXBei einem verschreibungspflichtigen Arzneimittel mit 100 € Apothekenverkaufspreis (inkl. MwSt) erhält die Apotheke nach der Arzneimittelpreisverordnung:
•§8,35 € Fixhonorar
•§+ 3 % vom Herstellerabgabepreis (hier etwa 2,08 €)
•§– 2,00 € gesetzlicher Kassenabschlag
Ergebnis:
Der Apotheke bleiben bei einer 100-€-Packung ungefähr 8,40 € Rohertrag vor allen Kosten.
Wie soll man da jemals eine positive EBITDA Marge auf Rx haben, wenn man zusätzlich zu der Bestellung, Lagerung und Waren. Abgabe noch Verpackung, Marketing Kosten, Vertriebskosten hat?
Aktuell wird die Anhebung der 8,35 auf 9,5 € diskutiert, auch damit erscheint das für mich aussichtslos.
Nicht umsonst möchten alle neuen Anbieter nur OTC schicken.
Und da schrumpft die Spanne damit auch noch.
An der Sache verdienen nur Google, Amazon.
Sowas wie zehn Euro für das erste Rezept ist dann eher Verzweiflungstat
Im übrigen hast du nicht erwähnt, dass wegen der höheren Bestellmengen eine Versandapotheke einige gewaltige Vorteile haben kann:
Boni und Rückvergütungen, und besonders Marketing-Support. Niedrigere AEP bedeuten natürlich auch geringeren Kapitaleinsatz, und wenn Du jetzt noch die immensen Personal-Einsparungen bei immer weiter fortschreitender Skalierung bedenkst, erscheinen die Jungs von der Shop-Apotheke gar nicht mehr so blöd, wie sie nach Deiner Rechnung sein müssten ;-)