Die Deutsche Bank zeigte sich nun entgegen der breiteren Meinung aber zuversichtlich: Die jüngsten Probleme seien bereits eingepreist, weshalb sich der aktuelle Zeitpunkt ideal zum Einstieg eigne, heißt es bei CNBC. Aus diesem Grund hoben die Experten des Bankhauses den Daumen und setzten das Kursziel bei 70 US-Dollar fest. Er sehe ein sich verbesserndes Wettbewerbsumfeld und einen "klaren Weg zu mehr Rentabilität durch niedrigere Subventionen, höhere Preise, niedrigere Versicherungskosten und Effizienzsteigerung", zitiert ihn MarketWatch. Eine Verbesserung der Effizienz sollte "langfristig gesunde Margen bringen", heißt es außerdem bei CNBC.
Der Deutsche Bank-Analyst erklärte, die Bedenken am Markt seien "übertrieben". Auch der Tatsache, dass Kalifornien über einen Gesetzesvorschlag nachdenkt, der Lyft zwingen würde, seine Fahrer als Angestellte zu klassifizieren, blickt Walmsley zuversichtlich entgegen. "Im schlimmsten Fall sehen wir, wie Lyft die Preise erhöht, die Kosten an die Fahrer weitergibt und dies einen leichten Widerstand beim Wachstum verursacht", schätzt der Experte. Letztendlich seien aber all diese Faktoren bereits eingepreist und die Aktie habe nun deutliches Aufwärtspotenzial.
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