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#262551

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#262552

Skorp:

DAX

 
09.04.15 10:42
Hi Hullo,

wer hat eine gute Empfehlung auf DAX Short, vielen Dank im vorraus für nen Tip.
Antworten
spezi2:

gleich mit raketenantriep hoch

 
09.04.15 11:38
das gewackle geht ein auf den Sack
Antworten
setmode:

Short

 
09.04.15 11:41
Antworten
setmode:

HY736R

 
09.04.15 11:42
HY736R">
Antworten
spezi2:

short und tot, hui, hui, hui....

 
09.04.15 11:44
Antworten
spezi2:

jetzt aber Gas

 
09.04.15 12:33
Antworten
Foreverlong:

Sieht doch gut aus bislang.

 
09.04.15 13:47
Euro leicht runter und Ölpreis satt rauf. Das lässt auf die Amis hoffen. IWF ist erstmal auch zufrieden. Neuer Angriff aufs ATH
Antworten
Foreverlong:

@ setmode

 
09.04.15 13:51
das Scheinchen stirbt heute warscheinlich noch.
Antworten
demolis:

was

 
09.04.15 14:05
für eine schwachmatenbörse seit 3-4 wochen....entweder kommen die ammis aus dem knick und machen neue ath und der dax zündet die nächste stufe, oder aber runnner mit dem rotz und nicht nur 3-400 alibipunkte, sondern 10-15% damit sich ein neueinstieg auch lohnt !!
Antworten
Foreverlong:

Put/Call Sentiment 85/15

 
09.04.15 14:09
Da kann's doch eigentlich nur rauf gehen.
Antworten
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#262563

spezi2:

jetzt geht die Post ab

 
09.04.15 15:32
Antworten
spezi2:

shorties ade, wer nicht hören will muß fühlen.

 
09.04.15 15:37
Antworten
hollewutz:

Rächer klasse Investment

 
09.04.15 15:43
los komm nochmal 20 T STücke on top wer nicht wagt der auch nicht gewinnt

M Dax auch nochmal 100 T Stücke da los und Lufthansa fällt sicher ins Bodenlose

vielleicht reichts dann für ne Hütte mit 300-500 qm für Töchterchen!
Antworten
Hellcat:

Vielleicht

 
09.04.15 16:10
wäre Venezuela für den Ein- oder anderen interessant +9250% in 5 Jahren! Es geht also noch was...

www.rottmeyer.de/kleinigkeiten-aus-dem-irrenhaus/
Antworten
spezi2:

HY736R und tschüß

 
09.04.15 16:35
HY736R und tschüß">
Antworten
Hellcat:

Intersessante Analyse

2
09.04.15 17:01
zum Status Quo:

fassadenkratzer.wordpress.com/2014/03/13/...kturen-der-macht/

Finanzkapitalistische Strukturen der Macht
13. März 2014

„Geld regiert die Welt“, heißt es. Die Jagd nach dem Geld bestimmt fast überall das Leben der Menschen, und diesem Egoismus wird nahezu alles andere untergeordnet. Das Geld bezieht ja auch seine Anziehungskraft von der Faszination, dass es als global geltendes Tauschmittel seinem Besitzer die Macht verleiht, jede Ware und Dienstleistung dagegen einzutauschen, sich also alle möglichen Begierden und Wünsche zu erfüllen  –  wenn man nur genug Geld dafür hat.

Das Geld dient neben dem unmittelbaren Tausch auch dem gesamten wirtschaftlichen  Produktionsprozess, für den von Banken, den privilegierten Verwaltern und auch teilweise Schöpfern des Geldes, Kredite zur Verfügung gestellt werden. Und es dient den staatlichen Gemeinschaftsaufgaben, für die der Bürger Geld „zusteuern“ muss, was aber der Politik meist nicht ausreicht, so dass auch hier Kredite aufgenommen werden.

Geld durchfließt also global alle Lebensprozesse der menschlichen Gesellschaft, treibt sie an, fördert sie, bringt sie in Fluss.  Wer daher viel Geld, ja riesige Summen davon hat und sie an wichtigen Stellen einzusetzen in der Lage ist, kann großen Einfluss auf das menschliche Zusammenleben ausüben und die Richtung seiner Lebensprozesse bestimmen. Geld kann als ein globales Instrument der Machtausübung benutzt werden. Der moderne Imperialismus bedient sich zur Herrschaft primär des Geldes, des Kapitals und der damit verbundenen finanziellen Abhängigkeiten und erst hilfsweise militärischer Mittel. Voraussetzung ist, dass unbegrenzt Geld- und Sachvermögen angehäuft  und weltweit Banken- und Währungssysteme beherrscht werden können.

Die Quellen der Riesenvermögen

Hat man erst einmal, z. B. durch eine Erbschaft, ein gewisses Geldvermögen erworben, das man zum Leben nicht unmittelbar braucht, bieten die heutigen wirtschaftlichen Rechtsverhältnisse eine Reihe von Möglichkeiten, es längerfristig gewinnbringend, ohne eigene Arbeitsleistung zur wundersamen Vermehrung anzulegen. Durch die Exponentialfunktion des Zinseszinses vermehrt es sich z. B. als Geldanlage bei 8 % Jahreszins in 30 Jahren um das Neunfache; also aus 200.000 € werden 1.800.000 €. In Aktien eines florierenden Unternehmens angelegt, kann der Gewinnanteil noch deutlich höher liegen, wenn ihn nicht Spekulationsgewinne an der Börse gar noch weit übertreffen. Auch der Erwerb von Wohn-Immobilien kann je nach Qualität und Lage in Form von Mieten langfristig erhebliche Bodenrenten erzielen, oder der spekulative Weiterverkauf, z. B. von unbebauten Grundstücken, die plötzlich Bauland werden, das Vermögen mit einem Schlag leicht um das Dreißigfache steigern. Noch gewaltiger sind die Gewinne, wenn Bodenschätze aus einem Grundstück beansprucht und ausgebeutet oder Schürf-, bzw. Förderechte günstig erworben werden.

In all diesen Fällen handelt es sich, nach Abzug der Kosten, um leistungslose Einkommen, die andere Menschen für den Eigentümer erarbeiten müssen. Sie ermöglichen eine grenzenlose, gesetzlich nicht behinderte Vermögensakkumulation bei wenigen, denen damit zugleich eine gewaltige gesellschaftliche Macht zuwächst. Diese können es sich leisten, die besten Steuerberater, Juristen und Finanzfachleute einzustellen, die ihr Vermögen optimal verwalten und vermehren. Oder sie übergeben es einer professionellen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die ihre anvertrauten Vermögen in Unternehmensbeteiligungen und Spekulationen einsetzt und damit selbst zu einem noch größeren Finanzglobalplayer aufsteigt und dabei als „Schattenbank“ keinerlei Aufsicht unterliegt. Veranschaulichen wir uns das am Beispiel des z. Zt. mächtigsten internationalen Finanzakteurs und größten Vermögensverwalters der Welt:

BlackRock.

Das Unternehmen wurde 1988 von dem Investmentbanker Larry Fink gegründet, dem inzwischen „mächtigsten Mann der Wallstreet“ (Focus). „Wir helfen allen, die ihr Geld vermehren möchten“, ist sein Slogan.  Konzerne, reiche Unternehmerclans, Versicherungen, Banken oder Pensionsfonds ab 500 Millionen aufwärts vertrauen ihr Kapitalvermögen BlackRock  zur Vermehrung an.“  (Vgl. Werner Rüdemer: „Deutschland AG aufgekauft“, zitiert nach “Gegenwart“ 4/2013, S. 33) Zu ihnen gehört die drittgrößte britische Bank Barclays (147.500 Mitarbeiter), deren Anlagekapital allein über eine Billion Dollar beträgt. („Die Besitzer der Welt“ in: Die Welt 24.4.2011) Im Jahr 2013 betrug der Wert des von BlackRock verwalteten Vermögens insgesamt 4,096 Billionen US-Dollar (Wikipedia). Das ist mehr als das gesamte Bruttoinlandprodukt (BIP) Deutschlands (3,6 Billionen €) und entspricht dem Zehnfachen seines Haushalts. Der „Schwarze Fels“ operiert mit einem Mehrfachen an Milliardensummen als die Deutsche Bank, braucht dafür aber nur ein Zehntel des Personals. BlackRock ist größer als die Deutsche Bank, Goldman Sachs und JP Morgen zusammen.

„Eines der größten Computersysteme der Welt mit Namen „Aladdin“ rechnet in Minisekunden die ökonomischen Folgen eines Ereignisses aus. Ein gewaltiger Wettbewerbsvorteil. BlackRock verkauft ihn als Dienstleistung an andere und hat so die Kontrolle über noch einmal 15 Billionen Dollar.“ (Film „Geld regiert die Welt“  13.1.14 ARD)  Zugleich macht das aus 5000 Computern bestehende Analysesystem „führend im Hochfrequenzhandel, wo kleinste Unterschiede zwischen den Wertpapieren an den Börsen der Welt für Käufe und Verkäufe im Nanosekundenbereich genutzt werden.“  (Rüdemer a.a.O.)

Das globale Agieren der Schattenbanken am Beispiel von BlackRock charakterisiert  Werner Rüdemer anschaulich: „Blackrock und die anderen Dunkelmänner und -frauen haben ihre juristischen Kommandozentralen extraterritorial im Schattenreich der unregulierten Finanzoasen. Von dort aus und zugleich mitten in den Hauptstädten der westlichen Welt kommandieren sie die großen Banken wie Goldman Sachs und Deutsche Bank. Und sie kommandieren die großen Gebetsmühlen und die Versicherungskonzerne und die großen Konzerne der sogenannten Realwirtschaft. Blackrock ist auch Miteigentümer aller 30 deutschen DAX-Konzerne, also von Siemens und von der Allianz zum Beispiel und natürlich auch Miteigentümer der wichtigsten US-Konzerne und so weiter. Und Miteigentümer des weltweit größten Vermittlungskonzerns von Leiharbeitern, Adecco. Und Miteigentümer der zwei wichtigsten Ratingagenturen Standard & Poor’s und Moody’s. Und Verwalter von Vermögen der vermögendsten alten und neuen Clans. Und Blackrock ist einer der wichtigsten Berater der US-Zentralbank Federal Reserve und des US-Finanzministers und seines friedenspreistragenden Präsidenten. Blackrock & seinesgleichen agieren in dieser vielfältigen Zangenbewegung frei, ganz frei. Frei pressen sie die Beschäftigten von Konzernen aus. Frei enteignen sie Staaten und Volkswirtschaften. Frei beraten und erpressen und korrumpieren sie Regierungen. Sie, die gegenwärtig mächtigsten Einzigen, kämpfen in dieser Freiheit gleichzeitig um die Herrschaft unter- und übereinander. Ihre Notgemeinschaft gebiert Unsicherheit für das Leben aller.“  („Kapitalfreiheit: Die Diktatur der Einzigen“)

In den Mainstream-Medien wird die Finanzmacht von BlackRock meist heruntergespielt und darauf hingewiesen, dass der Finanzriese an den 30 DAX-Konzernen nur im einstelligen Bereich, meist zwischen vier und sieben Prozent, beteiligt sei. „Dies stimmt aber nur dann, so fand Sebastian Kunze von TheIntelligence heraus, wenn man ausschließlich die Firma “BlackRock Inc.” betrachtet. Bei Einbeziehung größerer Teile des BlackRock-Netzwerks, wie etwa BlackRock Holdco 2 Inc., BlackRock Financial Management Inc., BlackRock Advisors Holdings Inc., BlackRock International Holdings Inc., BlackRock Jersey International Holdings L.P., BlackRock Group Limited, wird das wahre Ausmaß der Kontrolle deutlich. (… ) Insgesamt hat der TheIntelligence Autor neun DAX-Schwergewichte auf   BlackRock-Beteiligungen hin untersucht.  Bei Acht von Neun liegt  BlackRock im zweistelligen Bereich; nur bei der Telekom begnügte man sich mit 9,94%. Der BlackRock-Anteil liegt bei sechs der neun geprüften Konzerne oberhalb von 25%, bei zwei DAX-Unternehmen sogar über 30% (in Klammern das Datum der  betreffenden Stimmrechtsmitteilung): Allianz – 32,76 % (06.05.2010); E.ON – 32,06 % (17.05.2010); Bayer – 29,94 % (12.05.2010); Deutsche Bank – 27,45 % (18.05.2010); Daimler – 27,42 % (18.08.2011); BASF – 25,30 % (09.12.2009); Siemens – 15,65 % (25.08.2011); SAP – 11,94 % (09.08.2011); Telekom – 9,94 % (01.12.2009). (…) Mit dem Anteil von 25 % und mehr hat die BlackRock-Gruppe die „Sperrminorität“, die aktienrechtlich weitreichende Folgen hat: Bei wesentlichen Entscheidungen geht ohne BlackRock nichts mehr.“  (jasminrevolution) Ex Banker Bill Cohan: „Sie können Druck machen auf die Firmen, an denen sie beteiligt sind. Wenn er möchte, kann sich Larry Fink überall durchsetzen.“ Dabei steht BlackRock für ein ganzes System: das große Geld der Wallstreet. Es wirkt so wie in Deutschland weltweit. (Film „Geld regiert die Welt“) BlackRock ist an nahezu jeder größeren Aktiengesellschaft der Welt beteiligt. („Der schwarze Riese“, FAZ  10.2.2013)

Aber große Finanzakteure sind wiederum an BlackRock beteiligt, so beispielsweise die Rothschilds, Queen Elisabeth II., die US-Politiker Al Gore und Maurice Strong sowie die Milliardäre Warren Buffet und George Soros. Größte Anteilseigner sind aber PNC Financial Service mit 21,7 % und Barclay mit 19,7 % (Geld-Magazin 1/13).

Neoliberale Netzwerke

„Es geht um einen kleinen Kern von Finanzakteuren, die alle miteinander vernetzt sind. Diese Elite besteht aus nur 147 Unternehmen. Die kontrollieren fast die Hälfte der globalen Wirtschaft. Ein Geflecht von gegenseitigen Beteiligungen, und das Netz wird immer weiter gesponnen. Tatsächlich sind die riesigen Investments- und Vermögensfonds im Besitz der bekannten Großbanken Goldman-Sachs und Co.  Andererseits haben Blackrock und andere wiederum die wichtigsten Anteile an eben diesen Banken. Ganz oben also ein Geflecht von gegenseitiger Beteiligung.“ (Film „Geld regiert die Welt“)

„Die Shadow-Banker sind heute die oberste Finanzliga. BlackRock & Konsorten sind nicht nur die bestimmenden Eigentümer der Realwirtschaft, sondern auch der Banken, auch der bisher mächtigsten unter ihnen, der Investmentbanken. Die Deutsche Bank etwa ist weder deutsch noch Bank, sondern eine Vorfeldorganisation angelsächsischer Investoren, die allerdings auch deutsches Kapital verwalten wie saudisches. BlackRock  & Konsorten gehören wiederum Investmentbanken und anderen Hedgefonds. Die mächtigsten Finanzakteure sind untereinander vernetzt, auf planetarischem Niveau und zugleich zur Spitze hin anonymisiert. Im Endeffekt haben wir heute anstelle der Deutschland AG, Frankreich AG, USA AG ein untereinander vernetztes, gleichzeitig hierarchisch gegliedertes System, das von den Systemrelevanten geführt und aus den USA dominiert wird. Es agiert offshore (steuerlich begünstigt) und zugleich mitten unter uns. IWF, Bank of International Settlements, EU-Kommission und westliche Regierungen und Finanzaufsichten stehen Wache. Die Shadow-Banker sitzen heute an den Schalthebeln der Macht. … Die Troika aus IWF, EU-Kommission und EZB beauftragt BlackRock mit der Risikoanalyse der bei westlichen Investoren verschuldeten Banken etwa in Griechenland und Irland. Die Rettungsgelder landen bei den Banken, in denen BlackRock & Konsorten Miteigentümer sind.“ (Rüdemer nach „Gegenwart“ 4/13, S. 33).

Es bietet sich das Bild der über alle anderen ökonomischen Systeme siegreichen angelsächsischen neoliberalen Wirtschaftstheorie. „Im Prinzip gibt´s im Moment einen Kampf der Systeme. Es gibt den aggressiven, sehr renditeorientierten angelsächsischen Kapitalismus, der eigentlich seit den siebziger Jahren auf dem Vormarsch ist. Und dann gibt’s das, was wir in Kontinentaleuropa als die soziale Marktwirtschaft bezeichnet haben, also einen sozialen Kapitalismus mit Regeln für alle. Und in diesem Kampf der Betriebssysteme setzt sich der angelsächsische Kapitalismus mit zunehmender Geschwindigkeit durch. Und aus meiner Sicht stehen wir schon fast vor einem Kollaps der sozialen Marktwirtschaft. Es dauert nicht mehr lange, wenn es so weiter geht wie bisher. ( …) Weltweit werden soziale Errungenschaften geopfert und zu Geld gemacht. Die Jagd nach Renditen kennt dabei keine Schranken.“  (Max Otte im Film „Geld regiert die Welt“)

Funktionsbereiche der Macht

Es ist eine Phalanx von miteinander verflochtenen, global wirkenden Finanzakteuren entstanden, deren Netz sich über den ganzen Planeten spannt. Sie steuern zunehmend die Politik der Nationen  und bestimmen letztlich maßgeblich das Berufs- und Alltagsleben der Menschen. Die Finanz- und Konzernmacht bildet gemeinsam mit den ihr dienstbaren Funktionsbereichen der Politik und der Informations- und Bewusstseinsindustrie das alles entscheidende Machtgeflecht, das die Interessen der Superreichen, der Geldelite, bedient. (Vgl. Gerd Weidenhausen in „Gegenwart“ 4/13, S.34)

Nach dem Macht- und Reichtumsforscher H. J. Krysmanski beginnen die besonders einflussreichen Superreichen bei einem frei verfügbaren Einkommen – abzüglich der selbst genutzten Immobilien, Autos, Yachten, Helikopter usw. – von ca. 500 Millionen Dollar. „Danach existieren weltweit etwa zehn- bis zwanzigtausend Superreiche, angeführt von ca. dreitausend Milliardären mit einem Heer von Beratern, Sicherheitsleuten, Managern, Bankern, Lobbyisten, Bürokraten und befreundeten Politikern im Gefolge, eingebunden in ein globales System von informellen Netzwerken, Stiftungen, Think Tanks (Denkfabriken) und Steueroasen.“ (Gerd Weidenhausen a.a.O.)

Der ehemalige US-Staatssekretär David Rothkopf verortet 85 % des weltweit verfügbaren Reichtums bei den oberen 10 % der globalen Elite, wobei auf die „obersten 2 % (…) allein 50 %“ und „auf die reichsten 1 % etwa 40 %“ des Reichtums entfallen. Die Mitglieder dieser Superklasse sind nun über Vorstandsvorsitze, exklusive Clubs, Unternehmervereinigungen usw. miteinander verbunden. Diese stellen „diktaturähnliche Führungsschnittstellen“  dar. „Führungsriegen sind über alle wichtigen Zentren der Macht hinweg miteinander verbunden: die Geschäfts- und Finanzwelt, die Politik, der militärisch-industrielle Komplex, die Künste und die Welt der Ideen.“  Rothkopf macht dies exemplarisch an Stephen Schwarzman, dem Vorsitzenden der Blackstone Group deutlich, aus der BlackRock hervorgegangen ist. „Schwarzman ist Absolvent der Yale University, wo er wie George W. Bush und dessen Vater Mitglied der Geheimgesellschaft Skull & Bones war. … Bevor er gemeinsam mit dem ehemaligen Handelsminister Pete Peterson Blackstone gründete, arbeitete er für die Investmentbank Lehman Brothers. … Er ist derzeit Mitglied des Business Council, des British American Business International Advisory Bord, des Weltwirtschaftsforums, des Rats für Auswärtige Beziehungen (Council on Foreign Relations) und des Committee to Encourage Corporate Philanthropy.“ (Die Super-Klasse, zitiert nach „Gegenwart“ 4/13, S. 37)

H. J. Krysmanski fasst dieses Herrschaftssystem wie folgt zusammen: „Ein überschaubarer Kreis von wenigen tausend Personen besetzt in immer neuen Kombinationen die Vorstände der bedeutenden Großkonzerne, Banken, Versicherungen, Investmentfirmen, staatlichen Institutionen, Elite-Universitäten, kulturellen Institutionen, Stiftungen usw. Im Zentrum dieses hochgradig vernetzten Systems wirken Policy Discussion Groups (z. B. Council on Foreign Relations, Business Roundtable, Committee on Economic Development, The Brookings Institution, American Enterprise Institut usw.), in denen die wichtigsten staatlichen, parlamentarischen und gesetzgeberischen Aktivitäten verabschiedet werden.“  (Hirten und Wölfe, Münster 2009, S. 158, zitiert n. „Gegenwart 4/13, S. 35)

Krysmanski bringt diese Herrschaftsstrukturen in ein Ringmodell. Im zentralen Ring sitzen die Superreichen. Dessen Geldmacht ermöglicht die Verfügungsgewalt über den zweiten Ring der Konzern-, Finanz- und Militäreliten, die die Umverteilung des Reichtums von unten nach oben bewirken und zusammen mit den Superreichen „den magischen Zirkel der oberen Zehntausend“ bilden. Im dritten Ring wirken die politischen Eliten, die für ein Minimum an scheinbarer Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen haben, aber die Interessen der Geld-, Finanz- und Konzerneliten umsetzen. Den vierten Ring macht ein Heer von Experten, Beratern, Wissenschaftlern, Journalisten und Medienschaffenden aus, die bestimmte Bewusstseinsdispositionen und Meinungen produzieren, die die wahren Machtverhältnisse verschleiern und legitimieren helfen. (Gegenwart 4/13, S.35, 36)

Man muss sich klarmachen, dass die gewaltige Anhäufung von Kapital in den Händen weniger und, damit verbunden, die wachsende globale Herrschaft einer Plutokratie nur aufgrund des unbegrenzt möglichen Eigentums an Grund- und Boden, Unternehmen und Geld, und den daraus resultierenden leistungslosen Einkommensformen der Bodenrente, Unternehmensgewinnen und Zinseszins entstehen konnten. (Vgl. die vorstehenden Artikel zum Bodeneigentum, Arbeitsmarkt und Zinssystem) Und die Rechtsform der Aktie ermöglicht den spielend leichten Erwerb von Unternehmensanteilen weltweit und so erst das Spannen eines globalen Finanznetzes. Sie erlaubt die prozentuale Abschöpfung des Gewinns, beeinflusst oder bestimmt in entsprechender Zahl die Unternehmensführung und ist ein Instrument feindlicher Übernahmen und strategischer Unternehmensvernichtung zur Erhöhung der eigenen Macht. (Vgl. den vorstehenden Artikel über das Aktienrecht.)
Antworten
spezi2:

auf zu neuen Höhen. supi gut

 
09.04.15 17:15
Antworten
Foreverlong:

Das war einfach heute

 
09.04.15 17:30
Einen Ko-Call verkauft. Ich warte noch etwas (Schlussauktion) und dann steige ich mit Sicherheitsputen wieder ein.  
Antworten
Foreverlong:

So jezze

 
09.04.15 17:36
Antworten
AstraTrader:

Hört mal endlich alle auf zu shorten

 
09.04.15 17:39
Sonst geht das nur noch rauf ihr Dummbeutel
Antworten
spezi2:

weiter gehts

 
09.04.15 17:50

Aktien Frankfurt: Dax nimmt erneut Kurs auf Rekordhoch


17:48 09.04.15


FRANKFURT (dpa-AFX) - Gestützt von positiven Konjunkturdaten hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag wieder deutlich zugelegt. Die hiesigen Unternehmen hatten im Februar ihre Produktion etwas stärker als erwartet ausgeweitet. Marktbeobachter sahen zudem in dem zum Dollar erneut nachgebenden Euro einen Grund für den erfreulichen Börsentag. Der Dax (DAX) ging mit einem Plus von 1,08 Prozent auf 12 166,44 Punkte über die Ziellinie. Dies war zugleich das Tageshoch. Bis zu seinem bisherigen Höchststand von Mitte März fehlen dem Leitindex damit nur etwas mehr als 50 Punkte.

Der MDax (MDAX) stieg bei einem Aufschlag von 1,39 Prozent auf einen Rekordschluss von 21 367,77 Punkten. Für den Technologiewerteindex TecDax (TecDAX (Performance)) ging es um 1,38 Prozent auf 1647,82 Punkte nach oben. An Aktien führe mangels Anlage-Alternativen nach wie vor kein Weg vorbei, sagte Analyst Jens Klatt von DailyFX./ajx/he

Ihr könnt euch nicht dagegen wehren
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spezi2:

AstraTrader,

 
09.04.15 17:53
das ist egal ob einige shorten der DAX schnppt den DOW dies Jahr
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