... das hört sich überhaupt nicht gut an....
quelle hb
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US-Großbanken
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JP Morgan schürt Ängste
13.01.2012, 13:20 Uhr, aktualisiert 13:39 UhrDie Geschäftszahlen von JP Morgan lassen Schlimmes ahnen. Denn selbst der Gewinn der profitabelsten US-Großbank ist im Schlussquartal um mehr als 20 Prozent eingebrochen. Die Konkurrenz dürfte es noch härter treffen.
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Zentrale von JP Morgan Chase & Co. in New York: Die Geschäfte der US-Großbank liefen im vierten Quartal wesentlich schlechter als ein Jahr zuvor.
Quelle: dapd
Das ganze Ausmaß der Misere auch bei den Geschäftsbanken ist heute offenbar geworden, als die größte US-Bank ihren Geschäftsbericht vorlegt hat: JP Morgan. Denn selbst das mit Abstand gesündeste und profitabelste Großinstitut der USA kann sich der harten Realität nicht entziehen.
Wegen der Verunsicherung der Kunden durch die Euro-Schuldenkrise lahmt das sonst so profitable Geschäft mit dem Kapitalmarkt. So sind Aktienplatzierungen aller Art im vergangenen Jahr um circa 28 Prozent eingebrochen. „Trotz des Anstiegs der Kurse bleibt das Geschäft schwach“, urteilt Glenn Schorr, Analyst bei Normura Holdings.
Auch der Anleihenhandel gab nach Daten von Thomson Reuters um sieben Prozent nach.
Und die Einnahmen aus der Beratung von Fusionen und Übernahmen schwächten sich um drei Prozent ab. Entsprechend musste JP Morgan für das vierte Quartal einen Gewinnrückgang um mehr als 20 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar hinnehmen und schnitt damit noch etwas schlechter ab als von Analysten erwartet. Auch Bank-Chef Jamie Dimon bezeichnete dieses Ergebnis als „leicht enttäuschend“. Im Gesamtjahr 2011 gelang hingegen erwartungsgemäß ein Rekordgewinn, mit einem leichten Anstieg von neun Prozent auf rund 19 Milliarden Dollar.
Quartalszahlen
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Der Goldrausch für die Banken ist vorbei
Ursächlich für das Plus dürfte nicht nur das in den ersten drei Quartalen noch einigermaßen starke Geschäft gewesen sein. Ausschlaggebend war eher die verbesserte Zahlungsmoral der Kreditnehmer bei Kreditkarten und Konsumentendarlehen. So konnten die Banken Risikovorsorgepositionen aus der Vergangenheit auflösen und dem Gewinn zuschlagen.
Die Reaktion der Anleger fiel deutlich aus: Vorbörslich verlor die Aktie drei Prozent.
schaun mer mal