D: Einkaufsmanagerindex steigt - kein Raum für Optimismus
London (BoerseGo.de) – Der deutsche Einkaufsmanagerindex Industrie ist im Dezember auf 48,1 Punkte von 47,9 Punkten im Vormonat gestiegen. Der Dienstleistungsindex kletterte den vorläufigen Zahlen des Marktforschungsinstituts Markit Economics vom Donnerstag zufolge indes von 50,3 auf 52,7 Punkte. Erwartet wurde in beiden Bereichen eigentlich ein Rückgang auf 47,4, beziehungsweise 50,0 Punkte.
Die überraschend positiven Zahlen sind jedoch kein Grund zum Aufatmen. Markit-Ökonom Tim Moore verweist vielmehr auf eine drohende Stagnation: „Obwohl die Weichen in der deutschen Wirtschaft unserer ersten Schätzung zufolge im Dezember wieder auf Wachstum standen, dürfte sich an der insgesamt schwachen Bilanz für das vierte Quartal 2011 nicht mehr allzu viel ändern. Unsere Umfragen deuten für Q4 auf annähernde Stagnation hin, was für die deutsche Wirtschaft das schwächste Quartal seit zweieinhalb Jahren bedeuten würde.“
Die Industrieproduktion habe unter den schwachen Konjunkturbedingungen weiter gelitten, denn die Aufträge seien weiterhin rückläufig, fährt der Ökonom fort. Die Abnehmer räumten stattdessen ihre Lager und verschöben Investitionsentscheidungen. Als einzige Stütze erweise sich seit einigen Monaten bereits der Servicesektor. Doch auch der habe mit kaum steigendem Auftragseingang und hohem Kostendruck zu kämpfen. „Insofern ist die Ausgangslage für das neue Jahr momentan nicht gerade vielversprechend“, schließt Moore.
Bild: ©iStockphoto.com/G
London (BoerseGo.de) – Der deutsche Einkaufsmanagerindex Industrie ist im Dezember auf 48,1 Punkte von 47,9 Punkten im Vormonat gestiegen. Der Dienstleistungsindex kletterte den vorläufigen Zahlen des Marktforschungsinstituts Markit Economics vom Donnerstag zufolge indes von 50,3 auf 52,7 Punkte. Erwartet wurde in beiden Bereichen eigentlich ein Rückgang auf 47,4, beziehungsweise 50,0 Punkte.
Die überraschend positiven Zahlen sind jedoch kein Grund zum Aufatmen. Markit-Ökonom Tim Moore verweist vielmehr auf eine drohende Stagnation: „Obwohl die Weichen in der deutschen Wirtschaft unserer ersten Schätzung zufolge im Dezember wieder auf Wachstum standen, dürfte sich an der insgesamt schwachen Bilanz für das vierte Quartal 2011 nicht mehr allzu viel ändern. Unsere Umfragen deuten für Q4 auf annähernde Stagnation hin, was für die deutsche Wirtschaft das schwächste Quartal seit zweieinhalb Jahren bedeuten würde.“
Die Industrieproduktion habe unter den schwachen Konjunkturbedingungen weiter gelitten, denn die Aufträge seien weiterhin rückläufig, fährt der Ökonom fort. Die Abnehmer räumten stattdessen ihre Lager und verschöben Investitionsentscheidungen. Als einzige Stütze erweise sich seit einigen Monaten bereits der Servicesektor. Doch auch der habe mit kaum steigendem Auftragseingang und hohem Kostendruck zu kämpfen. „Insofern ist die Ausgangslage für das neue Jahr momentan nicht gerade vielversprechend“, schließt Moore.
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„Den Markt fragen was los ist, scheint die bessere Wahl, als ihm sagen zu wollen, wo es lang geht“.
