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Quo Vadis Dax 2011 - All Time High?


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DAX 24.231,87 +0,15% Perf. seit Threadbeginn:   +243,20%
 
Romeo237:

Dax knallt nach oben

2
12.11.11 23:31
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Buschauffeur:

@Romeo

10
12.11.11 23:53
warum sollte der Dax nach oben knallen? Ist die Welt jetzt gerettet?Hat sich irgend etwas geändert an der Lage? Ich glaub einige werden sich noch sehr wundern mit der Einschätzung zum Dax. Manche sollten sich mal genau überlegen was der Dax überhaupt beinhaltet bevor sie schreiben Ziel 7000 und so weiter....Jeder Neuling glaubt jetzt wieder an Wunder und geht long und wundet sich warum er am Mittwoch kein Geld mehr auf den Konto hat! So jetzt könnt ihr wieder bisschen witzig vergeben
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flipp:

Du darfst aber nicht vergessen, daß jede

5
13.11.11 00:17
Veränderung auch ihren Anfang braucht und der Rücktritt von B. markiert sicher für viele Leute im Bezug auf Italien diesen Punkt! Natürlich soll man über eine schlechte Lage nicht hinwegsehen, aber diese auf Gedeih und Verderb einzementieren zu wollen ist grob fahrlässig ... .

Wenn Früchtchen seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht und meldet nennt man es auch: FRUCHTALARM !!!
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bulletproved:

Unberechenbar im Flaschenhals

7
13.11.11 00:52

Wir sind gerade im Kanal zwischen 5700 und 6300.  Da wird es natürlich wie immer irgendwann den Ausbruch geben, nach oben oder unten ;) 

Das Problem z.Zt ist aber, das es innerhalb dieser Spanne keine "normalern Abläufe " mehr gibt. Normalerweise wäre ganz klar, das wir jetzt hochlaufen und oben ausbrechen.  Das haben am 3.11 allerdings auch viele geglaubt...  In dieser Range wird wohl in beide Richtungen "angefüttert" und dann boom !

Eigentlich kann man z.Zt. nur intrday handeln und abwarten.

(Verkleinert auf 22%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2011 - All Time High? 456925
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thai09:

@busfahrer

4
13.11.11 06:23
weil sich die bigs unten seit 2 monaten wieder eingedeckt haben

bei boerse gehts um knete , der eine versucht den anderen abzuzocken,
was hat das mit news zu tun  ?

die sind nur mittel zum zweck..

nachher kommt wieder das,,besser als erwartet,, modell

begreifs doch endlich

mfg
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boostts:

Dax long

4
13.11.11 07:00
Im Tageschart ist der Dax jetzt ausgebrochen.
Long bis 6550.

Übrigens sind die Charttechnischen Analysen von Thomas Heydrich sehr erwähnenswert.

Wer es sich also einfach machen will (wie ich), braucht einfach nur die Charttechnik zu lesen.
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hyrican007:

Hey Thai09

2
13.11.11 08:35

wolltest Du nicht eigentlich hier nichts mehr schreiben?

;-)))

Ich positioniere mich morgen klar Long - bis Mittag - und dann abwarten ......

Schönen Tag noch

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Birne111:

Long

5
13.11.11 09:02

werde mich wohl auch mal mit etwas Spielgeld an der Rutsche morgen zu beteiligen versuchen.

Berlusconi ist für Italien, was Kohl für uns war. Friedhofsruhe in der Politik, was Reformen betraf, gefühlte Zeitenwende bei seinem Abgang. Nur mal am Rande, Silvios Vorgänger Craxi ist ja nach dem Ende der Amtszeit Anfang der Neunziger nach Tunesien ins Exil geflohen, um einer langjährigen Haftstrafe (Mafia-Schmiergeld beim U-Bahn-Bau etc.) zu entgehen.

Und mit diesen Strolchen haben wir eine gemeinsame Währung!

Trotzdem, morgen wird's deutlich raufgehen, glaube ich, Börsianer werden wieder mal den Anbruch vom Paradies einpreisen.

(Italien wird in sechs bis acht Monaten völlig kollabieren, dann sollte man aber ganz dringend in Edelmetallen physisch sein, aber bis dahin darf man noch zocken. Sparmassnahmen -> BIP schrumpft -> Steuereinnahmen schrumpfen -> Defizit wächst -> mehr Sparmassnahmen usw.)

 

Antworten
karstenmeiers:

Das Wort zum Sonntag

5
13.11.11 09:34
morgen zusammen. Grad hab ichs jetzt auch in der faz gelesen.
Was ich hier schon die ganze Woche gepredigt habe.
TARP-System Forderungen steigen auf 465 Mrd. Die Risiken werden dort nochmals erklärt. Schon interessant wie die hinterherlaufen. Ca ne Woche, seit ich das video bei wirtschaftstrends.net geschaut habe und zwei Wochen nachdem der Sinn gewarnt hat, kommts jetzt im mainstream an.
Traurig Traurig
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Romeo237:

Birne

2
13.11.11 09:59
Könnte auch ein sell on good news werden. Da der Markt die Berlusconi Affäre bereits  Freutag gespielt hat.
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sakisglo:

My last comment

3
13.11.11 10:00

I see that noone takes in mind what i have said before

DAX rally bis 7.000 !!! Someone else thinks DAX will reach 8.000 usw. I agree and im saying DAX 12.000 but in some years.

Im saying. NEVER stick in one opinion when you are in the markets.

Long when it is needed and short when it is needed

NOW the markets want to fool you and they will go up. So LONG. Berlusconi is past, so up.

But im asking. Berloscuni is past. SO WHAT?

What can be changed in a country with a debt of 120% and a q/q GDP that NEVER in the last 31 years went over a mediocre 0,35% !!!! Italy also has 57% of its exports going to Europe which is also heading into a possible small recession (EU estimates 0,5% growth for Eurozone for 2012, i assume 0%). WHERE can Italy export in order to get a boost ? Italy is no Germany. Germany is a giant in industrial terms and "Made in Germany" is the absolute trademark. Italy has almost zero exposure to Asian countries and cant take advantage of the growth in Asia.

Italy is a competitive country but it needs its own currency !!!! Berlusconi's leave and Monti as new PM may cause some optimism, but the austerity measures will bring HEAVY RECESSION in the country after 5-6 months. Its MACRO-ECONOMICS, my friends. The same happened in Greece.

The first months will be PARTY MONTHS, but then be ready for a deep deep deep recession in Italy. Italy has also a Mediterranean mentality and Italians will demonstrate day by day against the austerity.

Dont forget also that Italy has a tradition of political unrest and short-lived governments. Before Berlusconi, the average time for a government before stepping down was 15 months.

Finally, Italy is a country with citizens that are proud of their independence and they wont agree easily to accept Merkel to say to them what to do or to let Europe to say who the next PM will be. Its undemocratic and its also against the way Italians think. Italy is a big country and will not be afraid to exit euro as Greece is.

Do you think that it is possible for a country with a debt burden of 120% of GDP, with interest rates that cant fall below 4,5% (even if they fall from 6%-7%, it is impossible to fall below 4,5% unless ECB intervenes), with an average q/q growth of 0,33% the last 31 years, with its MAJOR export countries heading into a cooling or a recession, with a population that is aging and aging, with a state paralyzed and with austerity measures that will lead to a severe deflation, to pay its debt ?

For God's sake !!!

Enjoy the possible party for some time, but then be ready. I love Germany and i love all the people here and i dont want you to lose money.

I personally would prefer Germany, Netherlands, Austria, Finland (perhaps Estonia and Slovakia also) to join a new DM zone in order to be ready for the NEXT debt crisis.

The mother of ALL crisis. USA !!!

A country with a debt around 90% of GDP, with deficit 9,5% and with no SIGN or a WILL to reduce it, with TRADE DEFICITS up in the skies and with a mentality that USA is a superpower and has no problems, so there is no need for austerity.

Germany must prepare itself for the mother of all crisis and to form a DM currency zone the sooner it is possible. Warn your politicians. A new currency zone WONT be a disaster as many are telling you in order to be afraid. All the countries will benefit. Germany must take its measures before it is too late

See you next weekend !!!

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Birne111:

TARGET2 heisst das, nicht TARP

3
13.11.11 10:03

Tarp: USA (troubled asset relief program -> FED kaufte Banken kaputte Papiere zu nicht marktgerechten Preisen ab)

Antworten
erstdenkenda.:

karstenmeiers: ja hab mir das video von Sinn

 
13.11.11 10:24
komplett reingezogen - verstehen tue ich nicht wo das Problem jetzt aktuell sein soll !

Ist wie die ganze Zeit auch und solange die TARP nicht massiv steigen oder zum erliegen kommen bleibt alles beim alten...

Im übrigen guten Morgen und einen schönen Sonntag.
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TraJoe:

fuer diejenigen, die das interview von homburg

5
13.11.11 10:27
am freitag verpasst haben> eine prophezeihung wie von nostradamus

www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1601909/
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Dennis0412:

@TraJoe wow sehr informativ

 
13.11.11 10:34
danke
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ammmi:

spanische Geisterstadt... Valdeluz

3
13.11.11 11:02
echt interessanter Bericht, anstatt 30000 Einwohner wie geplant wohnen dort nur 3000.
www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel428.html
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Alibabagold:

Alarm bei der Allianz

3
13.11.11 11:06
Alarm bei den deutschen Versicherern
Bei der Allianz schlägt die Krise bereits durch. Nicht auszudenken, was den Versicherern blüht, wenn auch noch Italien kippt. Warum die Branche zittern muss – und welche Folgen das für Kunden hat.
www.focus.de/finanzen/versicherungen/...herern_aid_683433.html
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Alibabagold:

Moderne Enteignung

5
13.11.11 11:21
Anleger zahlen insgeheim schon längst für Euro-Krise

www.welt.de/finanzen/geldanlage/...aengst-fuer-Euro-Krise.html

Kulturschock für deutsche Sparer: Ihr Geld arbeitet nicht mehr für sie. Sogar einst sichere Investments werden von der Euro-Krise aufgezehrt.

Sie Ihr Geld für sich arbeiten. So lautete ein beliebter Banker-Spruch der vergangenen Jahrzehnte. Es war weit mehr als ein Slogan: Es war ein Leitmotiv des modernen Wohlfahrtsstaates, der seine Bürger zu einem Vermögensaufbau, zu einer privaten Daseinsvorsorge ermutigte.

Eine korrodierende Euro-Münze bildet die Fläche Griechenlands nach: Von dort hat die Schuldenkrise ganz Europa infiziert Doch dieser Teil des Gesellschaftsvertrags wird still und leise aufgekündigt. Ohne es zu ahnen, zahlen die Sparer die Zeche für die weltumspannende Schuldenkrise. Inhaber von Tagesgeld-Konten, Aktien-Anleger und vielleicht bald auch Halter von Lebenspolicen lernen eine harte Lektion: Man kann „vorsorgen“ und trotzdem ärmer werden.


Sechs Wochen vor Ende des Jahres hat der durchschnittliche Tagesgeld-Sparer mit Zinsen weniger Vermögen aufgebaut, als ihm die Inflation an Kaufkraft geraubt hat. Keineswegs besser steht der Aktien-Sparer da. Deutsche Dividendenpapiere bescherten ihm 2011 ein Minus von zwölf Prozent. Es könnte das fünfte Verlustjahr seit der Jahrtausendwende werden. Rote Vorzeichen an der Börse sind inzwischen bekannt, neu ist hingegen, dass die Zinsen über so lange Zeit niedriger stehen als die Teuerung: Negativen Realrenditen, wie es im Ökonomendeutsch heißt, werden zur Norm.

Für die Deutschen ist diese Diskreditierung des Sparens ein Kulturschock: Bis vor wenigen Jahren war der Anleger in einer höchst angenehmen, privilegierten Position. Umworben von Kreditinstituten, Fondsgesellschaften und Versicherungen hatte er die Wahl, sein Geld hier oder dort „arbeiten“ zu lassen.

Sparen war – im Gegensatz zum Konsumieren – eine Tugend, die von der Politik gelobt wurde. Doch Namen wie Riester und Rürup sind Echos der Vergangenheit. Heute wird der Sparer von der Politik im Stich gelassen. Sie bürdet ihm auf, für den Systembruch zu zahlen – und zwar ohne dass er es merkt.

In der alten Ära konnte der Sparer sein Geld entweder aufs Bankkonto legen und einen geringen, aber verlässlichen Vermögenszuwachs erzielen. Oder er entschied sich bewusst für eine höhere Rendite. Die gab es relativ zuverlässig am Kapitalmarkt. Er musste nur bereit sein, sein Geld für etwas längere Zeit aus der Hand zu geben, für drei Jahre, fünf oder vielleicht zehn. „Aktien kaufen und Schlaftabletten nehmen“ war das Motto von André Kostolany. Der verstorbene Börsen-Grandseigneur war bekennender Spekulant und wusste sehr wohl um das Risiko des Totalverlusts.

Doch der normale Aktienanleger, der sich eine adrette Mischung von Standardwerten zusammenkaufte und nach der Kostolany-Methode verfuhr, musste nicht viel befürchten. Das Risiko war kein systemisches, sondern ein individuelles: Nur wer seine Anleihen- oder gar Aktieninvestments früher als erwartet angreifen musste, konnte Verluste erleiden.

Diese Woche hat sich die Euro-Krise dramatisch zugespitzt. Italien musste für seine Anleihen erstmals mehr als sieben Prozent zahlen und befand sich an den Bondmärkten damit in der „Todeszone“. Denn oberhalb dieses Niveaus wurden in der Vergangenheit Rettungsaktionen notwendig.


Frankreich


Die Vertrauensschmelze erreichte auch Frankreich, die zweitgrößte Ökonomie der Währungsunion. Banken der Mittelmeer-Anrainer leiden zunehmend unter Finanzierungsschwierigkeiten. Bundeskanzlerin Merkel hat vor diesem Hintergrund die 2008 gegebene Staatsgarantie für Bankeinlagen erneuert.

Wer hingegen die Jahre abwarten konnte, bis er das Geld brauchte, war auf der sicheren Seite. Langfristig stiegen die Kurse solider Aktien immer. Der defensive und der offensive Anleger hatten im alten Paradigma eines gemeinsam: Sparen war intelligentes, rationales Handeln, eine Tugend. Beide Anlegertypen konnten sich auf ein Axiom verlassen: In beiden Fällen wurde der Verzicht auf spontanen Konsum mit langfristiger Vermögensmehrung belohnt.

Sparen war weit mehr geworden, als es die ursprüngliche Bedeutung des Wortes im Mittelhochdeutschen sagte, weit mehr als „unversehrt halten“. In der Schuldenkrise löst sich das Bild des arbeitenden Geldes auf. Erspartes ist kein fleißiger Arbeiter mehr.


Wahl zwischen zwei Extremen

Der Anleger hat nur noch die Wahl zwischen unliebsamen Extremen: Entweder er möchte sein Geld in unseren Zeiten „absolut“ sicher wissen – dann kommen fast nur noch die Schutzräume niedrig verzinster Bankkonten oder Staatsanleihen infrage, und die Inflation lässt das Vermögen dann hinschmelzen.

Dax hat sich vorerst stabilisiert

Oder das Geld wird in Aktien, Bonds oder andere Wertpapiere gesteckt. In dem Fall schwanken die Kurse wie wahnsinnig hin und her, wie beim Dax: Zuerst stieg das deutsche Börsenbarometer dieses Jahr auf 7500 Punkte, dann stürzte es binnen Wochen auf fast 5000 Zähler ab. Mit Sparen hat das wenig zu tun, eher mit Glücksspiel. Sichere Formen der Geldanlage geben ein ebenso trauriges Bild ab: Durchschnittlich 1,3 Prozent Jahreszins erhalten Sparer auf Geld, das sie täglich verfügbar und mit Einlagensicherung geschützt angelegt haben. Auf dem Papier haben sie bei einem Anlagebetrag von 100.000 Euro nach einem Jahr 1300 Euro mehr.

Doch die Ziffern trügen. Der Sparer wird Opfer der Geldillusion. Bei einer Preissteigerung von 2,5 Prozent erleidet er in der echten Welt, der Welt außerhalb seines Kontoauszugs, einen Kaufkraftverlust von 1,2 Prozent. Viele Vermögende und institutionelle Investoren versuchen, ihre Rendite mit Anleihen aufzubessern.

Als sicher gelten wegen der eskalierenden Schuldenkrise in der Euro-Zone aber allenfalls noch deutsche Bundespapiere. Die werfen weniger ab als zwei Prozent, zuletzt waren es 1,88 Prozent bei zehnjährigen Titeln. Selbst bei guten Unternehmensanleihen – denen langfristig ein nicht zu unterschätzendes Risiko anhaftet – ist kaum mehr zu holen, als die Inflation wegfrisst. Auf diese Weise wird das Sparen ad absurdum geführt.


So teuer ist die vorzeitige Rückgabe einer Lebensversicherung

Geld hat aufgehört zu arbeiten. Das betrifft auch die Lebensversicherung: Auch sie bringt auf dem Papier noch ordentliche Überschussbeteiligungen von vier Prozent und mehr auf den Sparanteil. Doch die Versicherungsunternehmen können sich dem langsamen Sterben des Sparens nicht entziehen. Am Freitag wurde bekannt, dass die Firmen wegen der wachsenden Geldprobleme künftig weniger Rücklagen an ihre Kunden ausschütten wollen als bisher.

Durch gesetzliche Vorschriften eingeschränkt, bleibt auch den Versicherern kaum etwas anderes übrig, als in die sichersten Papiere zu gehen. Sie müssen ebenso wie die Privaten einen Kaufkraftverlust des Geldes hinnehmen, zumindest bei Teilen ihrer Investments. Der einzige Vorteil der Lebensversicherungen ist, dass sie diesen Effekt über die Jahre strecken können. Durchschlagen wird er gleichwohl. Das Ende des tugendhaften, tüchtigen Geldes ereilt am Ende auch den Policen-Sparer.


Notstand könnte noch Jahre anhalten

Noch wird der Zustand der „negativen Realrenditen“ für ein vorübergehendes Phänomen erklärt. Doch in Wahrheit deutet vieles darauf hin, dass es noch Jahre anhalten wird. Verschuldungskrisen sind hartnäckig, wie die Große Depression der 30er-Jahre und die verlorenen Jahrzehnte Japans nach dem Platzen gigantischer Spekulationsblasen zeigen. Für die Verwüstungen, die sie anrichten, müssen alle geradestehen, auch jene, die sie nicht verursacht haben.

Niedrige Zinsen sind für hoch verschuldete Staaten eine Frage des Überlebens, und die Notenbanken sind dazu übergegangen, hohe Inflationsraten zu akzeptieren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins vergangene Woche von 1,50 auf 1,25 Prozent gesenkt. Für kommendes Jahr rechnen Beobachter mit weiteren Zinssenkungen, die dann auch auf die Tagesgeldzinsen drücken dürften. Die wenigen Industriestaaten mit unangefochtener Bonität und starker Wirtschaft erfahren diese Ära wie ein Schlaraffenland. Als Anbieter des rarsten Guts Finanzsicherheit erleben sie einen Ansturm auf ihre Anleihen.

Der Kurs steigt, der Zins sinkt. Wenn die Notenbanken dann noch die Inflation hochtreiben und damit die Staatseinnahmen künstlich steigern, ist die Regierung fein raus. Am effektivsten beherrschen diese Methoden Amerikaner und Briten. Ihre Sparer erleiden einen realen Vermögensverlust von bis zu fünf Prozent. Auch die Bundesrepublik profitiert.

Deutschland musste am Montag für Schatzwechsel mit sechs Monaten weniger als 0,08 Prozent Jahresrendite bieten. Wer 100.000 Euro in die Papiere investierte, bekommt nach einem halben Jahr den lächerlichen Betrag von 40 Euro an Zinsen. Was für den Sparer ein Hohn ist, ist für die Regierung die reinste Wonne: So billig kam Deutschland noch nicht mal während des Goldstandards im 19. Jahrhundert an geliehenes Geld.


Zinslast für Bundeshaushalt sinkt

Trotz einer Rekordverschuldung von rund zwei Billionen Euro sinkt die Zinslast für den Bundeshaushalt. Zuletzt musste der deutsche Staat nur mehr rund fünf Prozent seiner Einnahmen für Zinsen aufwenden. Die gleiche Erfahrung macht Japan schon seit 20 Jahren.

Als dort Anfang der 90er-Jahre die Immobilien- und Aktienblase platzte, ging die Regierung dazu über, ein teures Konjunkturprogramm nach dem anderen aufzulegen: Der Schuldenberg wuchs und wuchs, zuletzt auf 220 Prozent der Wirtschaftsleistung. Dennoch zahlt das Land heute die niedrigsten Zinsen der Welt.

Die Japaner, die über Versicherungen und die Postbank die größten Halter der staatlichen Anleihen sind, stören sich nicht daran. Nach zwei verlorenen Jahrzehnten haben sich die Sparer dort damit abgefunden, dass Geld kein fleißiger Arbeiter mehr ist.

Ironischerweise ist die reale Rendite in Japan inzwischen sogar höher als in Deutschland, England oder den USA. Dank nicht vorhandener Inflation bleibt den Japanern ihr halber Prozentpunkt Zins unverzehrt. Er ist im ursprünglichen Sinn des Wortes erspart.

www.welt.de/finanzen/geldanlage/...aengst-fuer-Euro-Krise.html
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Alibabagold:

Alles in Butter?

3
13.11.11 11:31
Merken   Drucken   13.11.2011, 10:35

Szenarien für Anleger:
Warum der Euro steigen dürfte

Kommentar Investoren sollten gerüstet sein: Bekommt Europa die Schuldenkrise in den Griff, wird die Gemeinschaftswährung zulegen. Scheiden klamme Peripheriestaaten aus, dürfte der Euro sogar durch die Decke gehen. von Christian Kirchner  

....
Die Frage, ob ein chinesischer Investor derzeit lieber eine italienische Staatsanleihe mit 6,6 Prozent Rendite oder doch eher eine BMW -Aktie mit 12,5 Prozent Nettogewinn- und 22-prozentiger Cashflow-Rendite besitzen würde, ist geradezu schmerzhaft töricht. Dass ganz einfache DAX-Indexfonds selbst in einem Horrorbörsenmonat wie dem August Milliardenzuflüsse verzeichnen, spricht eine eindeutige Sprache.
Und derartige Zuflüsse dürften, wenn das Undenkbare denkbar wird, erst der Anfang sein - und das Geld deutscher Investoren in deutschen Aktien cleverer angelegt sein als in Turbowachstumschwellenländern oder Bundesanleihen, die nicht einmal die Hälfte der Inflation ausgleichen.

....
Antworten
lausi one:

Der Rücktritt Berlusconis

2
13.11.11 11:45

dürfte für Montag ein gap up bringen mit Ziel 6100 und mehr. Ein Ausruf einer Rallye auf die 7000 halte ich anhand der nach wievor bestehenden Probleme sowie der eher bescheidenen Wachstumsaussichten für das kommende Jahr für verfrüht.

Antworten
Alibabagold:

Generali wackelt?

3
13.11.11 11:51
http://www.ariva.de/generali-aktie

WKN: 850312

Während die großen Assekuranzen eine Pleite Griechenlands, Irlands oder Portugals verdauen könnten, würde ein 50-prozentiger Schuldenschnitt für Italien einige große Häuser sehr wohl in Bedrängnis bringen – darunter die Allianz und die Axa. Bei der italienischen Generali dürfte bereits jetzt angesichts der gestiegenen Renditen für italienische Staatsanleihen ordentlich Dampf im Kessel sein.

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/...herern_aid_683433.html
Antworten
Footballer:

hey

 
13.11.11 11:55

Schickst du mir mal die links zu den Scheinen mit denen du handelst? Hab dank deinem Input im Forum 10% gemacht an einem Tag....

Danke :)

 

Gruß,

 

Marius

Antworten
plusminus1:

Spielte GS wieder ein entscheidende

 
13.11.11 12:03
Antworten
meinkursziel:

kostenlose Elliott Wave Analysen EUR/USD, GOLD

2
13.11.11 12:27
BUFU, SILBER, OIL in den Zeitebenen "weekly, monthly, yearly"
auf  www.twiccs.com
Heute aktuelles Update.
Antworten
Romeo237:

Ihr dürft Tipps

5
13.11.11 12:51
Angeben wo wir Ende des Jahres stehen. Ich bin frech und sag 6769
Antworten
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