DaxDaily von Henrik Voigt
www.investorverlag.de
Gestern sahen Sie eine kleine Stabilisierung beim DAX im Vorfeld der heute stattfindenden US-Notenbanksitzung. Scheinbar im charttechnischen Niemandsland konnten sich die Kurse deutlich von ihren Tagestiefs erholen. Im Bereich um 5600 Punkte befindet sich jedoch eine wichtige „unsichtbare" Unterstützung. Schauen Sie sich einmal die letzte größere Aufwärtsbewegung von November bis Mitte Januar an. Sie lief von 5300 auf fast 6100 Punkte im DAX. Macht eine zurückgelegte Strecke von 800 DAX-Punkten.
Bei 5600 Punkten hat der Index davon wieder 500 Punkte verloren. Das sind etwas mehr als 60 Prozent. Für Charttechniker wie mich ist das eine sehr wichtige Größe. Oft werden ziemlich genau 61,8 Prozent einer vorangegangenen Bewegung korrigiert, bevor der ursprüngliche Trend wieder aufgenommen wird. Weitere solcher typischen Korrekturausmaße sind 38,2 und 50,0 Prozent. Man nennt diese auch Fibonacci-Retracements.
Geht es also von diesem Niveau wieder aufwärts? Das wird sicher entscheidend durch die Dynamik einer möglichen Aufwärtsreaktion in den nächsten Tagen entschieden. Geht es nur kurz und kraftlos nach oben oder auch heute gar nicht mehr, dann gehen Sie besser nicht von einer kurzfristigen Trendwende nach oben aus.
Sie werden beobachten können, dass die Kurse häufig in der Nähe dieser Retracements zu drehen versuchen.
Häufig gelingen genau in diesen Bereichen kurz- oder sogar langfristige Trendwenden. Der Haken an der Sache ist nur der, dass Sie im Vorfeld nicht wissen können, an welchem der drei wahrscheinlichsten Ausmaße (38,2 oder 50,0 oder 61,8 Prozent) die Trendwende erfolgt und ob es überhaupt eine wird. Dazu sind tiefer gehende Analysen notwendig. Aber der Charttechniker hat damit ein weiteres machtvolles Hilfsmittel zur Kurszielbestimmung in der Hand.
Am Hoch vor zwei Wochen standen die Kurse von DAX und S&P 500 übrigens ziemlich genau am 50,0 Prozent-Retracement des gesamten vorangegangenen Bärenmarktes. Ein typisches Erholungslevel während einer großen Bärenmarktrallye ist damit erreicht. Prinzipiell könnte von diesem Niveau aus einen Trendwende nach unten erfolgen. Noch ist hier aber nichts entschieden. Die Entscheidung dürfte allerdings in den nächsten Wochen fallen. Für den Aktienmarkt geht es um alles. Ich bin auf alle Möglichkeiten vorbereitet, meine Leser in DAX Profits selbstverständlich ebenfalls. Sind Sie es auch?
DAX im Tageschart
Nächste Widerstände: 5600, 5850/5900 Punkte
Nächste Unterstützungen: 5400, 5320, 5170
Wichtige Termine und Wirtschaftsdaten Mittwoch, den 27.01.2010:
13:00
US: MBA Hypothekenanträge (Vorwoche)
16:00
US: Neubauverkäufe Dezember in Tsd.
Prognose: 370 Zuletzt: 355
16:35
US Öllagerbestände API und EIA
20:15
US: FOMC-Zinsentscheid
Prognose: 0.25 Zuletzt: 0.25
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Gestern sahen Sie eine kleine Stabilisierung beim DAX im Vorfeld der heute stattfindenden US-Notenbanksitzung. Scheinbar im charttechnischen Niemandsland konnten sich die Kurse deutlich von ihren Tagestiefs erholen. Im Bereich um 5600 Punkte befindet sich jedoch eine wichtige „unsichtbare" Unterstützung. Schauen Sie sich einmal die letzte größere Aufwärtsbewegung von November bis Mitte Januar an. Sie lief von 5300 auf fast 6100 Punkte im DAX. Macht eine zurückgelegte Strecke von 800 DAX-Punkten.
Bei 5600 Punkten hat der Index davon wieder 500 Punkte verloren. Das sind etwas mehr als 60 Prozent. Für Charttechniker wie mich ist das eine sehr wichtige Größe. Oft werden ziemlich genau 61,8 Prozent einer vorangegangenen Bewegung korrigiert, bevor der ursprüngliche Trend wieder aufgenommen wird. Weitere solcher typischen Korrekturausmaße sind 38,2 und 50,0 Prozent. Man nennt diese auch Fibonacci-Retracements.
Geht es also von diesem Niveau wieder aufwärts? Das wird sicher entscheidend durch die Dynamik einer möglichen Aufwärtsreaktion in den nächsten Tagen entschieden. Geht es nur kurz und kraftlos nach oben oder auch heute gar nicht mehr, dann gehen Sie besser nicht von einer kurzfristigen Trendwende nach oben aus.
Sie werden beobachten können, dass die Kurse häufig in der Nähe dieser Retracements zu drehen versuchen.
Häufig gelingen genau in diesen Bereichen kurz- oder sogar langfristige Trendwenden. Der Haken an der Sache ist nur der, dass Sie im Vorfeld nicht wissen können, an welchem der drei wahrscheinlichsten Ausmaße (38,2 oder 50,0 oder 61,8 Prozent) die Trendwende erfolgt und ob es überhaupt eine wird. Dazu sind tiefer gehende Analysen notwendig. Aber der Charttechniker hat damit ein weiteres machtvolles Hilfsmittel zur Kurszielbestimmung in der Hand.
Am Hoch vor zwei Wochen standen die Kurse von DAX und S&P 500 übrigens ziemlich genau am 50,0 Prozent-Retracement des gesamten vorangegangenen Bärenmarktes. Ein typisches Erholungslevel während einer großen Bärenmarktrallye ist damit erreicht. Prinzipiell könnte von diesem Niveau aus einen Trendwende nach unten erfolgen. Noch ist hier aber nichts entschieden. Die Entscheidung dürfte allerdings in den nächsten Wochen fallen. Für den Aktienmarkt geht es um alles. Ich bin auf alle Möglichkeiten vorbereitet, meine Leser in DAX Profits selbstverständlich ebenfalls. Sind Sie es auch?
DAX im Tageschart
Nächste Widerstände: 5600, 5850/5900 Punkte
Nächste Unterstützungen: 5400, 5320, 5170
Wichtige Termine und Wirtschaftsdaten Mittwoch, den 27.01.2010:
13:00
US: MBA Hypothekenanträge (Vorwoche)
16:00
US: Neubauverkäufe Dezember in Tsd.
Prognose: 370 Zuletzt: 355
16:35
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20:15
US: FOMC-Zinsentscheid
Prognose: 0.25 Zuletzt: 0.25
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