Ich gebe dir gerne bei allen anderen oben genannten recht, nur das eine stört mich sehr: ,,Wir haben keine systematische Krise."
Dieses Unwort ,,systematische Krise" ist eine Erfindung der Finanzdienstleister, damit der Staat ihnen bei ihren Verlusten hilft. Es ist eine Steigerungsform von Krise um Stimmung zu machen, zu polarisieren.
Wir haben eine Krise. Es ist eine Finanzkrise bzw. Immobilienkrise. Ok! Dann folgt eine normale Abschreibung. Damit man aber Geld vom Steuerzahler bekommt, muss man etwas erfinden und das ist die ,,systematische Krise".
Eigentlich sagt man damit nur. Steuerzahler, du musst bei den Finanzdienstleistern Geld zu schießen, obwohl wir nach Marktregeln die Subprimes einfach abschreiben können, wäre es besser du Steuerzahler gibst uns dein Geld, damit wir schneller wider Kredite vergeben können.
Und haben die Banken Kredite günstiger weitergegeben? Nein!
Warum nicht?
Weil ich unter den Bedingungen einer Krise höhere Zinsen verlangen kann. Die Bank begründet das mit höherem Risiko.
Es ist also eine Lüge, wenn wir von ,,systematischer Krise" sprechen. Tankstellen wird es auch morgen noch geben. Den Bäcker von nebenan auch. Nur werden die Betriebe ihren Cash Flow verstärken müssen und damit schneiden sich die Banken eigentlich selber ins Fleisch, denn wem wollen sie dann noch Kredite geben?
Gruß Marlboromann