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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,01 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
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Die Larosière-Vorschläge - mit Kommentar von mir.
Makroökonomische Maßnahmen:
Aufbau eines Frühwarnsystems für Vermögenspreisblasen; Vermeiden einer zu lockeren Geldpolitik.
Dies bedeutet das die USA bald ihren Leitzinssatz wieder anheben werden, sowie auch andere Zentralbanken.
Reform der Eigenkapitalvorschriften für Banken
Bessere Qualität des Eigenkapitals; Verringerung der prozyklischen Folgen der Eigenkapitalvorschriften; mehr Eigenkapitalunterlegung des Handelsbuchs der Banken; Messung und Begrenzung des Liquiditätsrisikos; strengere Regeln für außerbilanzielle Zweckgesellschaften.
- Auf diese strengen Regeln für die außerbilanziellen Zweckgesellschaften bin ich ja mal gespannt. Immerhin hatte die Banken ja Wertpapiere gebündelt und in diese außerbilanziellen Zweckgesellschaften asugegliedert bzw. verkauft um sich so neues Kapital aufnehmen zu können. Damit wurde die Eigenkatpialdecke frisiert. Ich glaube das es am Ende weiterhin für Banken möglich sein wird, durch die außerbilanziellen Zweckgesellschaften ihre Hausbilanz zu frisieren.
Rating-Agenturen
Überwachung durch eine neue European Securities Authority; komplett neue Rating-Methoden für verbriefte Produkte.
- Die Ratingagenturen arbeitet für die Banken und diese sollen jetzt die Produkte der Banken überwachen, die sie selber bewertet haben. Die Tür zum mogeln ist aber ganz weit offen.
Bilanzierungsvorschriften
Verbesserte Aufsicht über das Gremium (IASB), das die Bilanzierungsregeln festlegt; Überprüfung des Prinzips, manche Bilanzpositionen stets nach aktuellen Marktpreisen zu bewerten.
- Aha! Verbesserte Aufsicht über das Gremium (IASB), das die Bilanzierungsregeln festlegt. Nur mal so, das hier sind die weltweit größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften die über die Festlegung von Bilanzierungsregeln festlegen soll und schon tun. Die bekommen jetzt mehr politische Macht. Aha! Und für wenn arbeiten die? Für die Banken hautpsächlich.
Versicherungen
Verabschiedung der Eigenkapitalregeln „Solvency II“ bis Mai 2009.
- Danach können die Versicherungen keine Wetten mehr einkaufen oder nur noch sehr beschränkt, kommt darauf an welche Absicht hinter dem kauf steht. Die abgewerteten Immobilien aus den USA z.B., die sogenannten Subprimes, die können die Versicherer danach nicht kaufen. Es ist also eine neue Art der Risikoeinkäufe für Versicherer vorgesehen. AIG lässt grüssen.
„Schattenbanken“
Zweckgesellschaften, Hedge-Fonds und Beteiligungsunternehmen sollten reguliert und überwacht werden; Informationspflichten für Hedge-Fonds.
- Noch so ein lieblings Punkt von mir. Also das was die Banken ausgliedern soll jetzt von den Banken und von einer externen Dritten überwacht und reguliert werden. Das klingt nach dem einholen einer Unabhängigen Meinung von Jemanden der bei den Banken in Lohn und Brot steht. Wie soll das funktionieren. Es bleibt also beim alten in neuer Verpackung.
Verbriefte Produkte/Derivate
Aufbau von mindestens einem europäischen Clearinghaus für Kreditversicherungen (CDS).
- Super Idee, dass die europöischen Steuerzahler in Zukunft per politischen Akt den Mist von den Banken und Versicherer aufkaufen müssen um diese zu Clearen (Säubern). Mann nennt das auch eine Aggregator Bank. Geithner übernehmen sie bitte das Wort.
EU-Finanzaufsicht
Überwachung der makroökonomischen Risiken durch einen neuen European Systemic Risk Council unter Führung der EZB; Aufbau von drei EU-Behörden für die Aufsicht über Banken, Versicherungen und Börsen.
- Also wenn die Banken und Versicherer in Zukunft es übertreiben, dann geben wir der Dritten Behörde per EZB die Schuld an dem Massaker und vorher versucht die EZB einen noch zu warnen mit den Worten: ,,Jungs! Wenn ihr es mal wieder übertreibt, dann müssen wir die EU-Börsenaufsichtbehörde verwarnen." Tolle Idee.
Krisenmanagement
Entwicklung eines Rahmenplans für grenzüberschreitendes Krisenmanagement in der EU; Regeln für die Lastenverteilung von international tätigen Banken; Harmonisierung der Einlagensicherungssysteme.
- Also will man Standard für die internationalen Einlagensicherungssysteme, damit jeder weiß, wie der andere arbeitet, nähmlich so wie er selbst. Die Entwicklung eines Rahmenplans für grenzüberschreitendes Krisenmanagement in der EU zeigt wie es um die EU steht. Nicht gut und vor allem wer soll da wen retten beim Krisenmanagement? Deutschland Griechenland, oder soll Griechenland Deutschland retten. Trichet helfen sie mal kurz.
Steueroasen
Banken sollen für Geschäfte mit solchen Ländern zusätzliches Eigenkapital vorhalten müssen.
- Es soll sich also nicht mehr wirtschaftlich für Banken rechnen mit Steueroasen zusammenzuarbeiten und vor allem kann man die Banken leichter auf den Verdacht hin überprüfen. Vielleicht nimmt man die Bank sogar in Haft und sie müssen Vorkasse leisten. Steueroasen sind damit ade.
Internationaler Währungsfonds
Verstärkte makroökonomische Überwachung der Mitgliedsländer; Verdoppelung der IWF-Mittel für Finanzhilfen auf 500 Milliarden Dollar.
- Also die Nationen geben ihre Aufsicht an den IWF ab. Klaro. Wofür brauche ich dann nochmal einen Deutschen Pass? Und wenn irgendwo der Schuhdrückt, dann kommt der IWF mit deutschen Geld Deutschland gerettet, sich neu verschuldet beim IWF hat dieser mehr politische Macht über Deutschland. So sieht es dann also aus.
Zusammenfassung: Der IWF bekommt mehr Macht über die souveränen Staaten. Für die Banken und Versicherer bleibt alles beim alten. Wer hat das eigentlich geschrieben? Die Banken und Versicherer oder die unabhängigen Politiker?
Wirtschaftskrise oder „gewöhnliche Rezession“ - das ist die Frage
Dem Eindruck, die Welt befinde sich in einer Wirtschaftskrise, tritt Jürgen Pfister, Chefvolkswirt und Aktienstratege der Bayern LB, entgegen: „Wir befinden uns ganz gewiss in keiner Wirtschaftskrise, weder in Europa noch in Nordamerika. Es ist eine Rezession und dazu nicht einmal eine schwere.“ Pfister rechnet im Jahresverlauf mit einer Wende an den Aktienmärkten: „Sie tritt üblicherweise zur Mitte einer Rezession ein. Da in den Vereinigten Staaten die Rezession schon 16 Monate dauert und der Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte 10 Monate Rezession waren, dürfte der Wendepunkt nicht mehr allzu fern sein.“
Die Entwicklung hänge dabei aber ganz entscheidend davon ab, ob die Rezession noch tiefer werde. Der synchrone Abschwung vieler eng vernetzter Volkswirtschaften spreche für eine tiefe Rezession, ebenso die Immobilienkrise einiger Länder und der erhebliche Vermögensverlust zahlreicher Anleger. Zudem werde die Wirksamkeit der Geldpolitik durch die Finanzkrise geschwächt, da ein Teil der Impulse im Bankensektor hängenbleibe. Andererseits verweist Pfister auf den großen Umfang der geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft rund um den Globus. Die deutlich gesunkenen Rohstoffpreise wirkten zudem konjunkturstimulierend, so dass durchaus einige Aspekte gegen eine tiefe Rezession sprächen und somit einer Erholung der Aktienkurse helfen dürften.
Aus der FAZ: www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/...on~Scontent.html
Wer nachlesen will, der kann dort auch gleich am Anfang des Artikels über die Bodenbilung nachlesen.
@Tscheche Frage: Ob ich was zu empfehlen habe. Ja, habe ich. Alle Firmen die stark gefallen sind und noch immer Profitable arbeiten, so wie EON. Die solltet ihr kaufen.
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| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,01 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 896 | Daxi immer im up und down | bullbaer1 | bullbaer1 | 22.01.26 23:49 | ||
| 54 | 586 | 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY | lo-sh | exit58 | 22.01.26 23:07 | |
| 328 | 314.671 | COMMERZBANK kaufen Kz. 28 € | semico | nordlicht71 | 22.01.26 20:18 | |
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| 50 | 1.250 | Die Links zu den Sternenkinder (DAX Spiel) Teil2 | BackhandSmash | BackhandSmash | 22.01.26 09:25 |