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Deutschland Wirtschaftsstimmung leicht verbessert (HSBC Trinkaus & Burkhardt AG)
aktiencheck.de
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§Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zuletzt leicht verbessert, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Begünstigt durch eine Stabilisierung bei den Auftragseingängen und global gestiegener Stimmungswerte dürfte sich diese Tendenz fortgesetzt haben. So rechne man beim ifo-Geschäftsklima im Mai mit einem Anstieg um 1,5 auf 85,2 Indexpunkte. Dabei werde wohl vor allem die Erwartungskomponente besser ausfallen als noch im April. Zusammen mit den Ergebnissen des jüngsten ZEW-Finanzmarkttests würden sich damit die Anzeichen dafür verdichten, dass die wirtschaftliche Talfahrt ihren Tiefpunkt im ersten Quartal 2009 durchschritten habe.
Aufschluss über die weiteren Wachstumsperspektiven sollten die Detaildaten zum BIP für den Zeitraum von Januar bis März liefern. Während von einer schwachen Investitionstätigkeit, einem Lagerabbau und insbesondere einem rückläufigen Exportsektor negative Wachstumsimpulse ausgegangen sein dürften, habe das Statistische Bundesamt in der Meldung zur Schnellschätzung bereits angedeutet, dass der Konsum leicht positiv zum Wachstum beigetragen habe.
Insgesamt müsse davon ausgegangen werden, dass sich der Rückgang der Wirtschaftsaktivität zunehmend auf den Arbeitsmarkt niederschlage. Im Mai zeichne sich bei den saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen ein Plus von 67.000 ab. Seit November 2008 sei hier ein Anstieg zu verzeichnen, nachdem zuvor für mehr als zweieinhalb Jahre rückläufige Werte registriert worden seien. Deutlich werde die Verschlechterung der Lage auch bei einem Blick auf die unbereinigte Arbeitslosenzahl. Während im Berichtsmonat Mai in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt 123.000 weniger Arbeitslose gemeldet worden seien, dürfte die Zahl in diesem Jahr nur bei rund 60.000 liegen.
Der Preisdruck habe im beschriebenen Umfeld wohl weiter nachgelassen. Sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone seien die Jahresraten zuletzt bereits auf unter 1% zurückgegangen. Im Mai dürften die Werte nur noch leicht positiv sein, im Juni seien sogar negative Jahresraten wahrscheinlich.
In den USA sollten die Konjunkturdaten der kommenden Woche die jüngsten Stabilisierungstendenzen bestätigen. Beim Verbrauchervertrauen (Conference Board und Universität Michigan) und beim Einkaufsmanagerindex für die FED-Region Chicago (Chicago PMI) rechne man im Mai vor allem beim Ausblick auf die kommenden sechs Monate mit einer weiteren Verbesserung der Stimmung. Am Immobilienmarkt sollten die Tiefstände vom Januar bei den Verkäufen bestehender und neuer Häuser nicht mehr erreicht werden. (22.05.2009/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 22.05.2009
Deutschland Wirtschaftsstimmung leicht verbessert (HSBC Trinkaus & Burkhardt AG)
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§Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zuletzt leicht verbessert, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Begünstigt durch eine Stabilisierung bei den Auftragseingängen und global gestiegener Stimmungswerte dürfte sich diese Tendenz fortgesetzt haben. So rechne man beim ifo-Geschäftsklima im Mai mit einem Anstieg um 1,5 auf 85,2 Indexpunkte. Dabei werde wohl vor allem die Erwartungskomponente besser ausfallen als noch im April. Zusammen mit den Ergebnissen des jüngsten ZEW-Finanzmarkttests würden sich damit die Anzeichen dafür verdichten, dass die wirtschaftliche Talfahrt ihren Tiefpunkt im ersten Quartal 2009 durchschritten habe.
Aufschluss über die weiteren Wachstumsperspektiven sollten die Detaildaten zum BIP für den Zeitraum von Januar bis März liefern. Während von einer schwachen Investitionstätigkeit, einem Lagerabbau und insbesondere einem rückläufigen Exportsektor negative Wachstumsimpulse ausgegangen sein dürften, habe das Statistische Bundesamt in der Meldung zur Schnellschätzung bereits angedeutet, dass der Konsum leicht positiv zum Wachstum beigetragen habe.
Insgesamt müsse davon ausgegangen werden, dass sich der Rückgang der Wirtschaftsaktivität zunehmend auf den Arbeitsmarkt niederschlage. Im Mai zeichne sich bei den saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen ein Plus von 67.000 ab. Seit November 2008 sei hier ein Anstieg zu verzeichnen, nachdem zuvor für mehr als zweieinhalb Jahre rückläufige Werte registriert worden seien. Deutlich werde die Verschlechterung der Lage auch bei einem Blick auf die unbereinigte Arbeitslosenzahl. Während im Berichtsmonat Mai in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt 123.000 weniger Arbeitslose gemeldet worden seien, dürfte die Zahl in diesem Jahr nur bei rund 60.000 liegen.
Der Preisdruck habe im beschriebenen Umfeld wohl weiter nachgelassen. Sowohl in Deutschland als auch in der Eurozone seien die Jahresraten zuletzt bereits auf unter 1% zurückgegangen. Im Mai dürften die Werte nur noch leicht positiv sein, im Juni seien sogar negative Jahresraten wahrscheinlich.
In den USA sollten die Konjunkturdaten der kommenden Woche die jüngsten Stabilisierungstendenzen bestätigen. Beim Verbrauchervertrauen (Conference Board und Universität Michigan) und beim Einkaufsmanagerindex für die FED-Region Chicago (Chicago PMI) rechne man im Mai vor allem beim Ausblick auf die kommenden sechs Monate mit einer weiteren Verbesserung der Stimmung. Am Immobilienmarkt sollten die Tiefstände vom Januar bei den Verkäufen bestehender und neuer Häuser nicht mehr erreicht werden. (22.05.2009/ac/a/m)
Marktbericht-Datum: 22.05.2009
