PTT Woche 11, 16.03.07


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Gruppe: Professional-Traders   Forum: Börse
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J.B.:

PTT Woche 11, 16.03.07

7
16.03.07 00:44

Guten Morgen, Traders

 

PTT Woche 11, 16.03.07 3159247

PTT Woche 11, 16.03.07 3159247

PTT Woche 11, 16.03.07 3159247

PTT Woche 11, 16.03.07 3159247

 

 

Freitag,  16.03.2007 Woche 11 
 
•  - ! Großer Verfallstag ("Dreifacher Hexensabbat")
• 08:00 -DE Baugenehmigungen 2006
• 10:00 -IT Außenhandel Januar
• 12:00 - !DE Verfall Futures u. Optionen STOXX-Familie (Eurex)
• 13:00  DE Verfall DAX-Future u. -Optionen (Eurex)
• 13:00 - !DE Verfall TecDAX-Future u. -Optionen (Eurex)
• 13:30  US Verbraucherpreise Februar
• 14:15  US Industrieproduktion Februar
• 14:15  US Kapazitätsauslastung Februar
• 15:00 - !US Verbraucherstimmung Uni Michigan März
• 17:20 -DE Verfall Aktienoptionen (Eurex) CH
• 17:30 -DE Verfall Aktien-Optionen (Eurex)

 

Dividenden

Unter dem folgenden Link könnt Ihr sehen, wer Heute EX-Dividende gehandelt wird: http://www.earnings.com/dividend.asp?date=20070316&client=cb 

 

Earning Releases

Wenn Ihr wissen wollt wer Heute Quartalzahlen veröffentlicht, dann orientiert Euch bitte an diesem Link: http://www.earnings.com/earning.asp?date=20070316&client=cb

 

Dax-Gewichtung

Wer wissen möchte, wie die Gewichtung der einzelnen Dax-Werte momentan aussieht, sollte nachstehenden Link verwenden: http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/...otesDoc=Kennzahlen+DAX

 

Ich wünsche Euch Allen, einen erfolgreichen Tag und hoffentlich sehr gute Trade`s!!

Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

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J.B.:

1. Kommentar zu den US Börsen von Gestern!!

 
16.03.07 00:47

Die US Indizes konnten heute einen freundlichen Handel absolvieren. Der gestrige Starke Kursanstieg wird demzufolge auf hohem Niveau konsolidiert. Ein eher bullisch zu interpretierendes Verhalten. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Kurserholung in den nächsten 1-2 Handelstagen weiter fortsetzen wird. Grundsätzlich werten wir dies zum aktuellen Zeitpunkt als technische Gegenreaktion auf den Kursrutsch der vergangenen Handelswochen. Die exp. GDL (EMA50/blau) kann bereits schon als möglicher oberer Wendepunkt herangezogen werden. Bis dahin haben die US Indizes weiteres Erholungspotenzial.

Gestützt wurde der Markt durch den starken Airline Index. Relative Schwäche zeigte sich im Öl Index. MEDLMMUNE konnte sich an die Spitze des Nasdaq 100 Index setzen und sich um 5,50 % verteuern. INTUIT kann sich aus dem Abwärtsdruck der Vormonate befreien und steigt heute um 2,80 %. EBAY kann den 30,15er Belastungstest erfolgreich beenden und steigt heute um 1,92 %. CITIGROUP führt heute die Gewinnerliste im DOW JONES INDEX an. Die Aktie befindet sich in einer stark überverkauften Situation und kann heute einen Teil dieser aufgebauten Spannung entladen, demzufolge stieg die Aktie um 2,13 %. Mit dem starken Airline Index stieg die BOEING Aktie in Richtung des markanten charttechnischen Widerstands bei 92,00 $ an. Die Aktie konnte entsprechend um 1,17 % zulegen.

Aktuelle Tagescharts (1 Kerze = 1 Tag) sowie 60-min Chartausschnitt

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Gewinner im Nasdaq 100
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Quelle: www.godmode-trader.de

Servus, J.B.
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J.B.:

2. Kommentar zu den US Börsen von Gestern!!

 
16.03.07 00:51

Wall Street: Rückkehr der Schnäppchenjäger

Alles ist schließlich eine Frage der Gewohnheit. Das war heute offenbar die Devise an der Wall Street. Obwohl die aktuellen Inflationszahlen deutlich höher ausfielen als erwartet und dafür das Industriewachstum in den Ballungsräumen New York sowie Philadelphia schwächer, stiegen die Kurse in breiter Front. Nicht einmal Alan Greenspan konnte die Party verderben, obwohl der Ex-Fed-Chef heute die Gefahr einer Ausbreitung der Hypothekenkrise an die Wand malte. Vielleicht sind die aktuellen schlechten Nachrichten jetzt eingepreist. Jedenfalls griffen die Schnäppchenjäger heute wieder zu.

Der Dow Jones gewann 0,2% , der Nasdaq Composite Index 0,3% und der S&P 500 0,4%.

Die Story des Tages war die Erleichterungs-Rallye bei den ausgebombten Finanz-Titeln. Die fast schon zur Gewohnheit gewordenen Schreckensnachrichten über faule Kredite an überschuldete Eigenheimbesitzer blieben seit ein paar Tagen aus. Daher wurden die extrem gestutzten Kurse der darauf spezialisierten Hypothekenbanken zum Einsteigen genutzt.

Das brachte wiederum Spekulanten unter Kaufzwang, die sich zuvor bei den Maklern solche Papier geliehen und auf den Markt geworfen hatten. Der Zwang diese Leerverkäufe in einem Käufermarkt wieder einzudecken, führte zu Kursexplosionen.

Accredited Home Lenders Holding Co., Spezialist für Kredite an Hauskäufer, die sich das eigentlich nicht leisten können, sprang heute um 56% auf 9,43 Dollar. Ähnliche Kurssprünge machten auch andere Hypothekenbanken, die sich dem Geschäft mit zweitklassigen Krediten verschrieben haben.


Die Großbank Bear Stearns gewann in diesem Zusammenhang 2,2% auf 148,50 Dollar. Das Finanzhaus konnte seine Aktionäre mit Nachrichten beruhigen, das Geschäft mit den ominösen zweitrangigen Hypothekenkrediten spiele dort nur eine sehr untergeordnete Rolle. Von der besseren Stimmung für Finanz-Titel profitierte auch der Dow-Wert Citigroup, der um 2,1% auf 50,13 Dollar zulegte.

Im Dow-Bereich glänzten außerdem Procter & Gamble (+0,9%), Altria (+1,0%), Boeing (+1,2%) und Alcoa (+1,7%).

An der Nasdaq gewann Ebay 1,9% auf 31,74 Dollar. Internet-Guru Mary Meeker von Morgan Stanley sieht ein gutes Geschäft im laufenden 1. Quartal.

Selbstverständlich drehte sich heute auch wieder das gute alte Fusions-Karussell. Die Aktien der Derivate-Börse Chicago Board of Trade (CBOT Holdings, Inc), sprang um 17 % auf 194,95 Dollar. Der elektronische Futures-Markt IntercontinentalExchange Inc. machte heute ein Kaufangebot im Gesamtvolumen von 9,9 Milliarden Dollar.

Dadurch scheint die im vergangenen Jahr eingeleitete Fusion des Chicago Board of Trade mit der Chicago Mercantile Exchange zu platzen. Weil der Markt jetzt mit einem Bietergefecht rechnet, fiel der Kurs der Chicago Mercantile Exchange um 5,5% auf 532,88 Dollar. Die Papiere der IntercontinentalExchange Inc. verloren 2,9% auf 128,10 Dollar.

Zu den Tagesverlierer zählte auch General Motors mit einem Minus von 2,9% auf 29,38 Dollar. ConocoPhillips litt unter einer Herabstufung durch Goldman Sachs und gab 2% auf 66,52 Dollar ab.

Gold gewann heute 4,60 Dollar und schloss auf 647.10 Dollar. Die traditionelle Absicherung gegen inflationäre Gefahren profitierte von den stark gestiegenen US-Erzeugerpreisen.
- Silber verteuerte sich um 24 Cent auf 13,07 Dollar
- Platin stieg um 15 Dollar auf 1.216 Dollar.

Light Crude Oil verbilligte sich heute um 61 Cents und schloss auf 57.55 Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit 29. Januar. Die OPEC hatte heute getagt und die Förderquoten unverändert gelassen. Zugleich erinnerte das Kartell daran, dass die Märkte derzeit gut mit Öl versorgt sind.
- Beim Erdgas sank der Preis um 12 Cents auf 6.95 Dollar. Die heute gemeldeten Vorräte entsprachen genau den Erwartungen.

Quelle: www.boerse-go.de

 

Servus, J.B.
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J.B.:

Grünspan auf dem Kriegspfad??

 
16.03.07 01:28

Greenspan zum US-Immobilienmarkt 

Die Korrektur am US-Markt für Wohnimmobilien ist nach Einschätzung des langjährigen Fed-Präsidenten Alan Greenspan bisher ohne Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft des Landes geblieben. Es sei auffällig, dass selbst der deutliche Anstieg bei den Ausfällen von Hypothekenkrediten kaum negative Folgen für den privaten Konsum gehabt habe, sagte Greenspan am Donnerstag bei einer Konferenz der "Futures Industry Association" in Boca Raton. Allerdings rechne er weiterhin damit, dass es noch zu negativen Auswirkungen kommen könne, so Greenspan. Zur aktuellen Krise im US-Hypothekenmarkt sagte Greenspan, die Bedrohung durch sinkende Immobilienpreise halte er für größer als die sich aus dem schwächelnden Subprime-Segment ergebenden Risiken. (vz/FXdirekt)

Servus, J.B.
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J.B.:

The Return Of Inflation?

 
16.03.07 02:23

The Return Of Inflation?
R.M. Schneiderman  

After months of hibernation, inflation made an appearance Thursday, complicating the U.S. economic outlook and reducing chances of an interest rate cut by the Federal Reserve Bank.

The Labor Department said producer prices for February increased by 1.3%, far more than Wall Street was expecting.

"That's disturbing," said David Wyss, senior economist at Standard & Poor's. It "obviously means" the Fed won't be lowering interest rates "anytime soon."

Indeed, while the increase in energy prices is likely a bounce back from the previous month's drop, the 1.9% increase in food prices marks the third straight month the price of food has risen over 1%.

The reason, Wyss said, is because bad weather in the western United States has driven up the cost of fruits and vegetables. Also, meat prices have jumped as the price of corn has nearly doubled over the past year, mainly due to increased ethanol production.

"More corn is going to cars than cows," Wyss said.

Ian Shepherdson, chief U.S. economist for High Frequency Economics said the higher food prices increases the chances the Consumer Price Index, which is reported on Friday, also will show an unexpected rise. The market is currently projecting a 0.5% gain in the index, or 0.2% once food and energy prices are removed.

Excluding food and energy, the Producer Price Index jumped 0.4%, largely due to a 1.7% rise in light-truck prices.

Inflation's potentially dramatic return to the economy would mark a sharp departure from the past several weeks, as the recent global equity selloff coupled with fears that the eviscerated subprime mortgage sector would spill over into the general economy, have left some investors thinking that a recession is impending.

Quelle: www.forbes.com


Servus, J.B.
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J.B.:

JPY Update

 
16.03.07 02:40

USD/JPY = 116,85 -0,54%
EUR/JPY = 155,39 -0,07%
GBP/JPY = 226,50 -0,50%

Servus, J.B.
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J.B.:

Asien/Pacific Update

 
16.03.07 04:35

SymbolNameLast TradeChangeRelated Info
^AORDAll Ordinaries5,815.30 11:32PM ETDown 16.50 (0.28%)Components, Chart, More
^SSECShanghai Composite2,960.25 11:02PM ETUp #080">8.56 #080">(0.29%)Chart, More
^HSIHang Seng18,808.79 10:33PM ETDown 160.65 (0.85%)Components, Chart, More
^BSESNBSE 3012,543.85 6:59AM ET#000">0.00 #000">(0.00%)Chart, More
^JKSEJakarta Composite1,774.80 11:33PM ETDown 1.56 (0.09%)Components, Chart, More
^KLSEKLSE Composite1,173.55 11:32PM ETDown 6.76 (0.57%)Components, Chart, More
^N225Nikkei 22516,704.93 10:30PM ETDown 155.46 (0.92%)Chart, More
^NZ50NZSE 504,041.96 11:33PM ETDown 12.25 (0.30%)Components, Chart, More
^STIStraits Times3,072.25 11:33PM ETDown 22.35 (0.72%)Components, Chart, More
^KS11Seoul Composite1,426.90 11:33PM ETDown 0.03 (0.00%)Components, Chart, More
^TWIITaiwan Weighted7,708.87 11:33PM ETUp #080">12.91 #080">(0.17%)Components, Chart, More

Servus, J.B.
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Pantani:

Morgen Jürgen

5
16.03.07 04:55

hab da noch was schönes gefunden

12.03.2007: S&P 500: "1407" das Maß der Dinge

(Hier erscheint immer Dienstag Morgen ein charttechnisch interessanter Wert)

 

PTT Woche 11, 16.03.07 3159279

Die Marke von 1407 Punkten, die in unserer letzten Analyse im Dezember als maßgeblich bezeichnet wurde, rückte auch in den zurückliegenden Monaten in den Vordergrund. In der Zeit um den Jahreswechsel brach der S&P nach unten aus dem mittelfristigen Aufwärtstrendkanal, wurde aber von dem Support bei 1407 aufgefangen und setzte den Uptrend fort. Im Zuge der scharfen Korrektur Ende Februar durchbrach die Notierung dann den Support nach unten, und zuletzt scheiterte die Erholung mehrfach an dieser offensichtlich bedeutenden Marke.

Nun sollten Anleger ihre Augen weiterhin auf "1407" richten, an der die Notierung aktuell kitzelt. Klettert der S&P per Schlusskurs mehr als nur ein paar Pünktchen über diese Marke, dürfte die Korrektur ausgestanden sein. Dann sind weitere Kursgewinne greifbar, erstes Kursziel ist dann das Jahreshoch bei rund 1460 Zählern. Scheitern die Bullen jetzt aber an dem Widerstand bei 1407, war die jüngste Aufwärtsbewegung wohl nur eine Flagge innerhalb der Ende Februar begonnenen Abwärtsbewegung. Dann droht ein Rückgang bis zu dem Support bei 1320/30 Punkten.

PTT Woche 11, 16.03.07 3159279

 

Autor: Oliver Schultz

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permanent:

Hier geht es zur Abstimmug Bulle Bär

 
16.03.07 06:33
Guten Morgen. Vielen Dank für die Informationsversorgung. Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag.Permanenthttp://www.ariva.de/board/285498/...bitte_um_eure_Einschaetzung_zur_M
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moya:

Gewinnmitnahmen beim Nikkei

 
16.03.07 07:07

Chart
Indexstand:16.760,09
Kurs Zeit:06:46
Veränderung:Down 100,30 (0,59%)
Letzt. Schlußk:16.860,39
Eröffnungskurs:16.779,48
Volumen:0
Tagesspanne:16.643,76 - 16.939,43
52W Spanne:14.045,50 - 18.300,40
Gruß Moya PTT Woche 11, 16.03.07 3159328

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Geselle:

Moin, wünsche good trades!

 
16.03.07 08:10

Heute mal hier reingestellt, da Hexensabbat ansteht!

Wall Street: Weitere Gewinne vor dem Hexensabbat

Die US-Börsen haben an einem wackligen Donnerstag an leichten Gewinnen festhalten können und damit den zweiten Tag in Folge im Grünen geschlossen – stabil scheinen die Profite aber nicht zu sein. Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um 26 Zähler oder 0,2 Prozent auf 12 159 Punkte, die Nasdaq holte 7 Zähler oder 0,3 Prozent auf 2378 Punkte.

Ein Teil der Gewinne dürfte auf den vierfachen Hexxensabbat zurückzuführen sein, der am morgigen Freitag ansteht. Es ist der Auslauftag für Futures und Optionen auf Indizes und Aktien, und viele Fonds sehen sich gezwungen, Aktien rechtzeitig zurückzukaufen.

Das heißt aber nicht, dass die Sorgen der letzten tage aus dem Markt sind. Im Gegenteil: Laut einer Umfrage des Wall Street Journal fürchten immer mehr Experten, dass die Krise bei den Risiko-Hypotheken auf andere Hypotheken übergreifen wird und dass im Immobiliensektor die Preise weiter sinken werden. Allerdings gehen die Experten nicht davon aus, dass es zu einer Rezession kommen wird.

Aktuelle Konjunkturdaten fielen am Donnerstag allerdings unerfreulich aus: Der Empire State Index, der über die Aktivitäten im Produzierenden Gewerbe in der Region New York berichtet, ist für den März von 24,4 auf nur noch 1,9 Punkte eingebrochen und zeigt damit fast auf Stillstand. Analysten hatten mit 19 Punkten gerechnet. Die Sub-Indizes für Neubestellungen und Auslieferungen sind deutlich gefallen, höher notiert lediglich der Preis-Index.


Das deutet ebenso auf Inflation hin wie ein Blick auf die Erzeugerpreise, die im Februar unerwartet deutlich um 1,3 Prozent gestiegen sind. Das Arbeitsministerium verzeichnet einen Anstieg der Energiekosten um 3,5 Prozent, Lebensmittel sind um 1,9 Prozent teurer geworden, Kapitalgüter um 0,3 Prozent. Die Kernrate ist um 0,4 Prozent gestiegen, doppelt so sark wie erwartet.

Dennoch verbesserten sich Aktien aus allen Branchen. Unter den größten Gewinnern im Dow-Jones-Index war Citigroup mit einem Plus von 2,1 Prozent gefolgt von Boeing und Alcoa. Die Alu-Schmiede profitierte von der Schließung eines Werkes in Ghana, die zu einem Preisanstieg für Aluminium führte.

Für gute Stimmung am Markt sorgten am Donnerstag zwei Übernahme-Meldungen. Der Netzwerker Cisco Systems kauft für 3,2 Milliarden Dollar WebEx, einen Spezialisten für Online-Software. Der Preis entspricht 57 Dollar pro Aktie und damit einer Prämie von fast 25 Prozent auf den Schlusskurs vom Mittwoch.

Die Rohstoff-Börse InterContinentalExchange hat ein Angebot von 187,34 Dollar an die CBOT Holdings gerichtet, die Muttergesellschaft des Chicago Board of Trade. Man würde damit eine Prämie von 12,8 Prozent auf den Schlusskurs vom Mittwoch zahlen. Die Chicagoer Rohstoff-Börse hat noch nicht auf das Angebot reagiert, die Aktie kletterte um 17 Prozent.

Stark fielen die Quartalszahlen von Bear Stearns aus. Das Brokerhaus hat in den vergangenen drei Monaten den Umsatz um 14 Prozent gesteigert und blickt auf ein Gewinnwachstum von 8 Prozent auf 553,7 Millionen Dollar oder 3,82 Dollar pro Aktie. Die Erwartungen der Wall Street wurden damit geschlagen, und die Aktie verbeserte sich um 2,2 Prozent.

Lars Halter

Quelle: http://www.wsc.de/index.php?id=11844

Beste Grüße vom Gesellen    

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Anti Lemming:

Sharks Tageskommentar

3
16.03.07 12:05
Date: 03.15.07
Upcoming CPI Report Keeps Market Contained

Greetings Shark Investors:

The market was, for all intents and purposes, on hold Thursday as investors awaited Friday’s influential Consumer Price Index report. Before the bell, a higher than expected Producer Price Index number -- which measures the cost of goods at the wholesale level -- and a much lower than expected NY Empire State Index reading -- which measures the level of manufacturing activity in the New York Fed district -- initially put the kibosh on hopes for a quick follow-through following Wednesday’s strong intra-day rally.

Although these two reports do not usually garner much of a reaction, data which shows lingering inflation pressures and data that indicates meager manufacturing activity is not a great combination -- especially with so many market players on edge. Still, despite a sharp plunge in index futures following this news, investors were able to open the markets relatively flat. In fact, the indices began to move higher in the early going.

Even though the point gains weren’t spectacular, at one point, breadth was a healthy 3 to 1 to the positive with small-caps in the lead. It’s not that the overall buying was all that vigorous as volume was very low throughout the day. Rather, it is likely that some speculative juices were flowing as traders looked for some quick profits to the upside since the market bounced after testing new lows.

All in all, Thursday’s action was rather lackluster, and that likely had a lot to do with the looming CPI report which is a measure of prices paid by consumers for goods and services. Many market players are keeping their fingers crossed for a quick rate cut from the Fed, but a higher than expected reading Friday will dampen those hopes.

The biggest part of the Federal Reserve’s Congressional mandate is to keep inflation under control, and they do that by influencing interest rates. Lower interest rates are like jet fuel for the economy, but at the same time, a hot economy also leads to inflation. Thus, even though folks are clamoring for a rate cut in order to save the market -- uh, we mean the housing market (wink, wink) -- it just isn’t reasonable to expect one until the Fed is convinced that inflation is under control. Fed Chairman Bernanke has been lauded for his transparency, and so far, there has been no indication that the Fed has altered its bias. This may change following the Federal Open Market Committee’s meeting next week, but we aren’t holding our breath.

We’ll be talking quite a bit about the FOMC meeting next week, but for the time being things are likely to remain choppy. We know that’s really going out on a limb here, but at this point, making any grand statements is just plain foolish. The one thing we do know is that the technical picture is still very negative, so unless your time-frames are very short, making any significant moves here is difficult at best.
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
PTT Woche 11, 16.03.07 87818
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J.B.:

Rating Update

 
16.03.07 16:22

 16.03.07 16:16 Schering Plough - Buy
 16.03.07 16:15 MapInfo - herabgestuft
 16.03.07 15:22 Trimeris - Neutral
 16.03.07 15:20 CBOT Holdings - auf Hold gesenkt
 16.03.07 15:19 Anheuser-Busch - Outperform
 16.03.07 15:17 Nike - UBS hebt Kursziel an
 16.03.07 14:57 Starbucks - Goldman Sachs empfiehlt zum Kauf
 16.03.07 11:58 Roche - Bear Stearns sieht Potential

Quelle: www.boerse-go.de

Servus, J.B.
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J.B.:

US Börsen Update

 
16.03.07 17:01

Die US Indizes haben den Handel heute knapp im Minus eröffnet und fallen nach anfänglichen Gewinnen intraday leicht zurück. Stützend wirken der Gold- und der Versorgersektor, belastend wirken hingegen der Finanz- und der Netzwerksektor.

Der Nasdaq Index schaffte zu Handelsbeginn keinen nachhaltigen Ausbruch über den sehr kurzfristigen BUY Trigger bei 2.383 Punkten und fällt zunächst zurück. Unter 2.368 drohen nochmals Abgaben bis an den Unterstützungsbereich aus Vorwochentief und EMA200 bei 2.340 - 2.345 Punkten. Erst ein Anstieg über 2.402 Punkte hellt das das angeschlagene Chartbild wieder auf und schafft Aufwärtspotenzial bis zunächst 2.427 Punkte. Der Dow Jones prallt am gestrigen Hoch bei 12.190 Punkten nach unten hin ab. Damit drohen nun Abgaben bis 12.040 - 12.060. Ein Rückfall unter 12.020 Punkte schafft weiteres Abwärtspotenzial bis 11.750 - 11.870 Punkte. Eine Kurserholung bis 12.355 und darüber 12.500 Punkte findet erst statt, so bald er signifikant über 12.190 Punkte ansteigt. 

PTT Woche 11, 16.03.07 3160688

PTT Woche 11, 16.03.07 3160688

Quelle: www.godmode-trader.de

Servus, J.B.
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J.B.:

USD/JPY Update

 
16.03.07 17:54

US: Keine baldige Zinssenkung

USD/JPY konnte sich am Freitagnachmittag in der Kursregion von 116,60-80 stabilisieren, nachdem die heutigen US-Daten die Wahrscheinlichkeit einer baldigen US-Zinssenkung verringert haben. Ein Marktbeobachter wies darauf hin, dass sowohl die um 0,4% anstelle der erwarteten 0,3% gestiegenen US-Verbraucherpreise wie auch die mit 1,0% deutlich kräftiger als prognostiziert gestiegene US-Industrieproduktion (Konsens +0,3%) darauf deuten würden, dass die Fed vorerst ihre abwartende Haltung fortsetzen werde. Am Futures-Markt wird derzeit eine erste Fed-Zinssenkung für September 2007 eingepreist. Gegen 16:45 Uhr CET wird USD/JPY mit 116,80 gehandelt, der nächste Widerstand auf dem Weg nach oben befindet sich bei 117,20. (vz/FXdirekt)



Servus, J.B.
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Shortkiller:

Hier schläft alles ein

 
16.03.07 20:14
Egal, wollte nur kurz erzählen dass ich im CG1615 bin und immer noch den Drecks Schein von Goldmännchen habe GS6A8G. Dieser Griff ins Klo ärgert mich vielleicht ...
Wenn's runter geht seid ihr hoffentlich short, wenn's hoch geht seid ihr hoffentlich long. Ob mit korrekter Analyse oder zufällig, das spielt keine Rolle - auf keinem Geldschein gibt's dafür eine Kennzeichnung.
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J.B.:

Servus Shortie

 
16.03.07 20:25
Ja, wie gehts Dir denn??

Momentan ist hier eher weniger los, aber gut, man muss solche Phasen überstehen....
Ein Rat, kauf nie einen Schein von Goldman Sucks, das ist die größte Rattenbude unter den Banditen.....hab schon teuer bezahlt für diese Einsicht




Servus, J.B.
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Shortkiller:

Servus JB. Ja den habe ich versaut.

 
16.03.07 20:31
Hatte eine ganze Liste voller Calls und der ist da reingerutscht, sah gut aus. Nach dem Kauf leider nicht mehr, so kann man sich täuschen. Egal, der wird noch ein paar Tage gehalten und mit dem KO mehr als kompensiert.
Wenn's runter geht seid ihr hoffentlich short, wenn's hoch geht seid ihr hoffentlich long. Ob mit korrekter Analyse oder zufällig, das spielt keine Rolle - auf keinem Geldschein gibt's dafür eine Kennzeichnung.
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J.B.:

Nun, Shortie

 
16.03.07 21:08

Vielleicht, kommst noch mal mit einem blauen Auge aus dem Schein.....Anfang nächster Woche.....

Wünsch dir das Beste, aber wenn Goldmann dich einmal hat, lassen sie Dich in der Regel nicht mehr raus....

Servus, J.B.
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Shortkiller:

JB der liegt nur knapp aus dem Geld

 
16.03.07 21:59
und deshalb macht derzeit die Vola das Problem. Sorgen mache ich mir nicht, nur die Performance des Trades war halt shice. Der KO hat den bereits kompensiert, insofern zumindest finanziell nur eine Nullnummer.
Wenn's runter geht seid ihr hoffentlich short, wenn's hoch geht seid ihr hoffentlich long. Ob mit korrekter Analyse oder zufällig, das spielt keine Rolle - auf keinem Geldschein gibt's dafür eine Kennzeichnung.
Antworten
biergott:

mal als Trader-Laie:

 
16.03.07 22:03
KO macht momentan mehr Sinn als OS, oda?
Antworten
J.B.:

Servus biergott

2
16.03.07 22:13
Oh, das ist eher eine Frage der Vorliebe....

Ich für meinen Teil, fasse keinen KO an, überhaupt nicht in der jetztigen Situation....


Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


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Geselle:

@biergott, das ist eine Einstellungsfrage ;-)

 
16.03.07 22:13

Manche schwören auf OS und manche auf KO. Ist wie die Wahl der Biersorte ;-)

Beste Grüße vom Gesellen    

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biergott:

Grüß dich Jürgen! na klar,

 
16.03.07 22:15
wenn der Puffer net groß is isser schnell weg, logen....

Und wie stark ändert sich in der Regel der Preis bei nem OS, wenn die Vola auf ein normales Level zurückgeht??
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biergott:

danke Geselle, das sagt wohl alles!! *lol* o. T.

 
16.03.07 22:17
Antworten
J.B.:

Oha, meine Verehrung, Herr Geselle

 
16.03.07 22:17
Schön sie wieder einmal begrüssen zu dürfen.

Wie ist das werte Befinden??

Zu welcher Einsschätzung bezüglich des Marktes sind sie gelangt bzw. wären sie bereit ihre Erkenntnisse mit uns zu teilen??


Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


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Geselle:

Bzgl. DOW für nächste Woche

 
16.03.07 22:18

bin ich eher bullish eingestellt. Könnte Platz für 300 Punkte nach Norden sein. Aber meiner Meinung nach nur technische Erholung.

@biergott, dachte ich mir, dass das ein gutes Bild für Dich ist ;-)

Beste Grüße vom Gesellen    

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Geselle:

@J.B., warum so förmlich?

 
16.03.07 22:19

Alles klar???

Beste Grüße vom Gesellen    

Antworten
J.B.:

Naja, so ein Laie bist dann auch wieder nicht,

 
16.03.07 22:23
biergott, hast recht, wenn die Vola sinkt, dann gehts runter mit dem OS...am Besten nimmst Du Dir einen OS auf die Watch-List und schaust Dir das Spiel selbst an!! Und keine Scheine von Goldmann Sucks nehmen, denn da verlierst immer.....


Servus, J.B.
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biergott:

danke J.,

 
16.03.07 22:27
gugg immer mal bei ABN oder DB rum. Von der Coba sahen die Spreads auf den ersten Blick ziemlich derb aus. Kann aber auch am Underlying (Drillisch) gelegen haben. Allgemein scheinen die Spreads eh die Spreu vom Weizen zu trennen... Na ich mach mich mal weiter fit.

Prost!
Antworten
J.B.:

Ehre, wem Ehre gebührt....

 
16.03.07 22:27
Wenn eine solche Prominenz wie Du wiedermal auftaucht, Geselle, sollte man schon ein wenig Haltung annehmen und einen vornehmeren Ton anschlagen.....*ggg*




Servus, J.B.
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biergott:

Laie deshalb,

 
16.03.07 22:28
weil ichs die Dinger noch nicht ein mal gehandelt hab. Aber mit der watch und beoachten ist wohl die beste Lösung!
Antworten
J.B.:

Keine Ursache, biergott

 
16.03.07 22:31
Da bleibt mir nur mehr, Dir ein Schönes und Erholsames WE zu wünschen!!

Und bring nicht wieder im Vollrausch eine andere Frau mit nach Hause, sonst bist bald Single...*ggg*


Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


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Geselle:

So ein Quatsch J.B.

 
16.03.07 22:34

Prominent bin ich bestimmt nicht! Lebe ja inzwischen auf der Müllhalde ;-) Neenee, lass mal gut sein. Sollte ich jemals den Meisterrang erreichen, dann darfste einen vornehmen Ton anschlagen *ggg*

Komme derzeit nur sehr schwer zum aktiven beitragen in threads. Selbst in meinem Müllhaldenthread stelle ich derzeit leider eher Gastkommentare rein. Zu viel um die Ohren :-( Immerhin konnte ich 2 trades in den letzten 3 Wochen durchführen. Den letzten habe ich heute kurz vor 22 Uhr abgeschlossen. Bin sogar soweit gegangen, dass ich mir mal eine kleine Portion long ins Depot gelegt habe.

Montag ist in der Regel ein long-Tag beim DOW und wenn sie am Montag 50 Punkte höher schließen, könnte das ein kurzfristiges long-Signal erzeugen.

Beste Grüße vom Gesellen    

Antworten
Geselle:

@biergott, wenn Du einem bestimmten Stand

 
16.03.07 22:37

OS und KO Dir auf die watch legst, dann kannste am Besten vergleichen und analysieren! Auch ein KO ist nicht gleich ein KO, insbesondere wenn man einen auf die US-Börsen laufen hat ;-)

Beste Grüße vom Gesellen    

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biergott:

würd ich

 
16.03.07 22:37
niemals machen Jürgen!!!!  :))

Prost und auch schönes Wochenende!!!!!!!
Antworten
Geselle:

Schönes Wochenende Biergott!

 
16.03.07 22:40

und auch Dir Jürgen! und natürlich den anderen ID's hier und draußen ;-)

Beste Grüße vom Gesellen    

Antworten
biergott:

dir auch danke Geselle!

 
16.03.07 22:41
Werd mir zu jedem Wert mal mehrere hinlegen und guggen.
Antworten
Geselle:

Huch, noch was gefunden!

 
16.03.07 22:52

Quelle: http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2038705.html 

Dunkle Wolken am Horizont



Mit den aktuellen Schwierigkeiten amerikanischer Hypothekenfinanzierer zeigt sich, dass die amerikanische Immobilienblase mitnichten Schnee von gestern ist und auch nicht längst eingepreist ist, wie die Vertreter der Theorie von den effizienten Märkten immer wieder behaupten.

Wir erleben zurzeit die größte finanzielle Blase der Weltgeschichte - weit größer als die zu Zeiten des Technologie-Hypes um die Jahrtausendwende. Die Politik des billigen Geldes hat u.a. auch dazu geführt, dass in immer größeren Maße und immer sorgloser Häuser beliehen wurden.

Anfang 2004 erreichte sie Aktie von Fannie Mae, einer der beiden größten halbstaatlichen amerikanischen Immobilienfinanzierer, ein zyklisches Topps unterhalb von 80 Dollar. Seitdem ging es bergab bis auf gut 40 Dollar im Oktober 2005. Dann begannen Analysten zu bimmeln, jetzt sei die Aktie wirklich billig und alles Schlechte eingepreist. Das verfehlte die Wirkung nicht: In zwei Wellen stieg die Aktie bis auf gut 60 Dollar im November 2006 immer begleitet von der Musik, die Immobilienblase sei beherrschbar und das KGV der Aktie sei günstig. Kurz vor dem Einbruch der weltweiten Aktien Ende Februar konnte der Wert nochmals an das Hoch im November anknüpfen. Jetzt notiert er in einem zwischenzeitlich ausgebildeten Abwärtskanal zehn Prozent tiefer.

Es ist das alte Spiel: Wenn ein Sektor austoppt, sind Nachrichten und Bewertung günstig, die Analysten bullisch. Im Bereich von Markt-Topps ist das KGV häufig relativ niedrig, Aktien sind scheinbar günstig. Dabei liegt das Problem dann nicht im Kurs, sondern im Gewinn. Marc Faber zieht hier einen interessanten Vergleich: 1929 habe der amerikanische Aktienmarkt ein recht günstiges KGV von 14 gehabt, aber da die Gewinne einbrachen, stürzten die Kurse um 90 Prozent ab.

Wegen des schwächeren Immobilienmarktes und Problemen mit Hypothekendarlehen an Personen minderer Bonität (Sub-prime market) beginnt eine Quelle von Überschussliquidität auszutrocknen. Inwieweit sich die Kreditprobleme ausweiten über den Immobiliensektor hinaus, muss sich noch zeigen. Auffällig ist aber, dass sich der Sinkflug der Bank-Margen bei den großen Geschäfts-Volumina im vierten Quartal 2006 beschleunigt hat. Aktuell liegen die Margen bei 3,2 %, im Jahr 2002 waren es noch 4 % - ein Verfall um 20 %.

Sinkende Bank-Margen bedeuten in der Konsequenz, dass die Bereitschaft zur Vergabe von Krediten (frischer Liquidität) nachlässt. Und das wirkt finanz- und realwirtschaftlich weiterer Expansion entgegen. Das ist ein wichtiger Faktor in einem aufziehenden Szenario wirtschaftlicher Abkühlung bis hin zu einer Rezession.

Dies steht damit ganz im Einklang mit der Entwicklung bei den berühmt-berüchtigten Carry-Trades. Sie sind im Zuge der jüngsten Korrektur massiv aufgelöst worden, was die Talfahrt bei den “Asset”-Preisen beschleunigt hat. Auch hier sind die Vertreter der Theorie vom effizienten Markt schnell dabei und behaupten, die Problematik mit den Carry-Trades sei in den Kursen schon eingearbeitet und das dementsprechende Geklapper in den Medien nur die nachlaufende Begleitmusik.

Häufig wird der kürzlich erfolgte Einbruch verglichen mit dem im Mai 2006. Damit wird suggeriert, dass sich der im Juni/Juli 2006 folgende und bis in 2007 anhaltende Aufschwung v.a. bei Aktien auch jetzt wiederholt. Das mag zwar kurzfristig stimmen. Es kann sogar sein, dass wir eine noch höhere bullische Dynamik erleben. Hier wird gerne der Vergleich etwa zum Jahr 1998 bemüht.

Dieses Mal ist es aber trotzdem anders - es ist ein Warnschuss wie etwa im Frühjahr 2000 auch. Dafür gibt es klare technische Indizien, etwa die Dynamik, mit der VIX explodierte oder die am TRIN gemessene Marktbreite, die auf einen solch bärischen Wert emporschnellte, wie er im gesamten Bärenmarkt ab 2000 nie registriert wurde.

Daneben gibt es fundamentale Gründe: Die Wachstumserwartungen sind blauäugig hoch. Immer noch rechnen viele Akteure damit, dass die Unternehmensgewinne wie in den Vorjahren auch zweistellig steigen. Gleichzeitig sollen die entwickelten Volkswirtschaften im Schnitt im laufenden Jahr um real deutlich mehr als 2 % wachsen. Dahinter steht damit die Erwartung, dass das Wirtschaftswachstum die Unternehmensgewinne weiterhin überproportional begünstigt. Der Schwachpunkt bei diesen Erwartungen ist nur, wie sich die dahinter verbergende stagnierende bis rückläufig kaufkräftige Nachfrage der Verbraucher auswirkt insbesondere in einem Umfeld eher schwindender Überschussliquidität. Die einzelnen Bausteine in diesem Erwartungs-Puzzle passen nicht zusammen.

Das Verschuldungsniveau hat absolut und relativ exorbitante Formen angenommen. Ein solch hoher Schuldenhebel kann nachhaltig nur durchgehalten werden, wenn das Wirtschaftswachstum ungebrochen ist und bleibt. Davon kann aber aus meiner Sicht nicht ausgegangen werden. Überall zeigen sich Risse in der Fassade. Wann diese Risse zu statischen Problemen führen, ist zwar nicht genau zu sagen. Aber die Gefahr eines Domino-Effekts wächst mit dem Schuldenhebel exponentiell - ein scheinbar nichtiger Anlass reicht schon für einen Flächenbrand. Was dieser Anlass sein wird, ist nicht zu sagen. Es kann ein externer, geopolitischer Schock sein oder ein wirtschafts-endogenes Ereignis.

Ein weiteres Risiko liegt in den internationalen Währungsparitären. Sie sind insbesondere zum Yen hin durch Carry-Trades völlig verzerrt. Langfristig spiegeln Währungsrelationen die unterschiedliche Wirtschaftskraft von Ländern wider. In diesem Sinn ist der Yen viel zu niedrig im Verhältnis zum Euro und zum Dollar. Das gilt auch für die chinesische Währung, wobei hier der Grund darin liegt, dass die chinesische Notenbank den Dollar durch exzessive Käufe von amerikanischen Staatanleihen stützt. In beiden Fällen sind es Schuldenströme, die das reale Bild zeitweise verzerren.

Folgendes Szenario erscheint mir zu diesem Thema mittelfristig wahrscheinlich: Bedingt durch häufiger werdende internationale Turbulenzen wird Zug um Zug Kapital heim geholt in die USA (und nach Europa). Das stärkt den Dollar (und den Euro). Der insbesondere gegen Währungen der “Emerging markets” fester werdende Dollar löst eine Verkaufswelle bei den amerikanischen Staatsanleihen aus, was das Zinsniveau in den USA am langen Ende in die Höhe treibt. Das aber ist gerade im Rahmen einer konjunkturellen Abkühlung kontraproduktiv und birgt ein sehr hohes Gefahren-Potenzial.

Was das Währungsverhältnis Euro-Dollar angeht, so ist die Erwartung insbesondere bei bullischen Akteuren weit verbreitet, dass der Dollar in der Perspektive deutliche Schwäche aufbaut. Gerade weil diese Erwartung so weit verbreitet ist, sollte man eher mit dem Gegenteil rechnen. Ein vergleichsweise fester Dollar wiederum würde über das hohe amerikanische Zwillingsdefizit sehr schmerzhafte Anpassungsbewegungen erfordern, insbesondere wenn die Ausland nicht mehr so bereitwillig Schuldscheine kauft.

Marc Faber wiest auf einen weiteren Punkt hin: Öl-produzierende Länder reinvestieren traditionell einen hohen Anteil ihrer Einnahmen in Staatsanleihen. Wenn -bedingt durch eine nachlassende Weltkonjunktur- die nachgebende Nachfrage den Öl-Preis sinken lässt, werden auch weniger amerikanische und andere Staatsanleihen nachgefragt. Das reduziert die internationale Liquidität und wirkt auf das Zinsniveau etwa in den USA tendenziell ebenfalls steigend.

So weit einige fundamentale Punkte, die das Potenzial für heftige Turbulenzen beinhalten. Jawohl, ihr Vertreter der Hypothese vom effizienten Markt, diese sind alle bekannt und länglich diskutiert. Aber sie sind mitnichten “eingepreist”.

Ein Warnzeichen für künftiges Ungemach eröffnet auch der Blick auf die Intermarket-Korrelationen. Sie sind im kurzfristigen Zeitfenster in Unordnung - will sagen, sie bewegen sich aktuell entweder in einem undefinierten Bereich oder sind gegenüber der langfristigen Entwicklung ins Gegenteil verkehrt. Das ist üblicherweise ebenfalls ein deutliches Warnzeichen - es drückt Unsicherheit aus. Und Unsicherheit ist Gift für die Märkte.

Wie sind die kurzfristigen Perspektiven? Die Positionierung in Optionen auf den S&P 500 hat ein solch extrem bärisches Maß erreicht (weit bärischer als im Mai 2006), dass es jetzt jederzeit zu einer Short-Squeeze kommen kann, die die Aktienkurse kurzfristig explodieren lassen könnte. Heute ist “Hexensabbat”, da dürfte ein besonderes Interesse bestehen, den Tag etwa auf dem erreichten Kursniveau zu überstehen. Aber dann dürfte sich der Deckel kaum noch zuhalten können, es sei denn, es kommen “rechtzeitig” sehr schlechte Nachrichten auf.

Bedingt durch die Probleme amerikanischer Hypothekenfinanzierer beginnen sich Hoffnungen zu entwickeln, dass die Fed in der kommenden Woche die Zinsen senkt oder zumindest ein Wort in diese Richtung fallen lässt. Dies hat das trotz unerwartet hoher Steigerungstendenzen vor allem bei den Produzentenpreisen zuletzt deutlich gestiegene Wechselkursverhältnis Euro/Dollar genauso indiziert wie die fallenden Renditen am kurzen Ende. Mit einem entsprechenden Zinsschritt rechnen dennoch die wenigsten Beobachter, wohl aber mittlerweile mit einem Hinweis im “Bias”. Und das würde schon reichen, um eine Aktien-Rallye anzufeuern. Parallel dazu haben die TimePattern bei den TBonds deutlich in den Verkaufsmodus geschaltet, was momentan ein für Aktien ebenfalls günstiges Signal ist.

Bleiben Sie wachsam!

 

Bin also nicht ganz allein mit meiner Meinung ;-)

Beste Grüße vom Gesellen    

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