Wer der nächsten Wahlen gewinnen wird ist wirklich noch nicht entschieden. Zuerst müssen die Kandidaten gekürt werden. Deshalb würde ich heute die Republikaner noch nicht abschreiben.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,99 | |
|
| Währung | akt. Kurs | Datum | Zeit | Abs. | in % |
EUR/USD | 1,3883 | 12.09. | 14:30:05 | +0,0045 | +0,33% |
EUR/GBP | 0,6834 | 12.09. | 14:30:00 | +0,0029 | +0,43% |
EUR/CHF | 1,6418 | 12.09. | 14:29:16 | -0,0033 | -0,20% |
EUR/JPY | 158,0700 | 12.09. | 14:30:08 | +0,1600 | +0,10% |
EUR/HKD | 10,8129 | 12.09. | 13:49:13 | +0,0419 | +0,39% |
USD/JPY | 113,8800 | 12.09. | 14:29:06 | -0,2100 | -0,18% |
| Währung | akt. Kurs | Datum | Zeit | Abs. | in % |
EUR/USD | 1,3905 | 12.09. | 17:55:04 | +0,0067 | +0,48% |
EUR/GBP | 0,6843 | 12.09. | 17:55:00 | +0,0038 | +0,56% |
EUR/CHF | 1,6470 | 12.09. | 17:55:16 | +0,0019 | +0,12% |
EUR/JPY | 158,8500 | 12.09. | 17:55:06 | +0,9400 | +0,60% |
EUR/HKD | 10,8214 | 12.09. | 17:49:13 | +0,0504 | +0,47% |
USD/JPY | 114,2400 | 12.09. | 17:55:06 | +0,1500 | +0,13% |
Der US-$ wurde von der Fed zum Abschuss freigegeben! Demnächst 1,40?
Aktionär auf!?
Die Anhebung der Fördermengen hat nichts genutzt: Der US-Ölpreis ist auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen. Sorge machen den Händlern die geringen Lagerbestände - kurz vor Beginn der Heizperiode.
New York - Der Preis für US-Leichtöl kletterte zeitweise um rund einen Dollar auf 79,29 Dollar je Barrel (159 Liter). Das bisherige Rekordhoch lag bei 78,77 Dollar. Kopfzerbrechen bereitet den Händlern vor allem der überraschend starke Rückgang der US-Ölvorräte zu Beginn der Heizperiode. Die Lagerbestände nahmen nach Behördenangaben in der vergangenen Woche um sieben Millionen Barrel ab - Experten hatten lediglich mit einem Rückgang von gut zwei Millionen Barrel gerechnet.
Das Ölkartell Opec hatte gestern die Fördermengen moderat um 500.000 Barrel pro Tag erhöht. Dies war jedoch eher eine symbolische Geste gegenüber den Verbraucherländern, die wegen der hohen Ölpreise Angst vor einem Abwürgen des Wirtschaftsaufschwungs haben. Die Internationale Energieagentur (IEA) - ein Interessenverband der Industrieländer - kritisierte die Erhöhung der Fördermenge als zu gering. "Das ist eine kleinere Erhöhung, als wir erhofft hatten", sagte Lawrence Eagles von der IEA. Er rief die Förderländer dazu auf, den Ölhahn weiter aufzudrehen, sobald es Anzeichen von Engpässen gebe.
Angesichts der hohen Preise dürfte der weltweite Ölverbrauch der IEA zufolge bis zum kommenden Jahr jedoch langsamer zunehmen als bislang angenommen. Ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent kostete heute in der Spitze 77,18 Dollar und war damit ebenfalls nicht mehr weit entfernt von seinem Rekordhoch von 78,65 Dollar vor etwa einem Jahr.
sam/Reuters www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,505397,00.html
Für mich ist das aus kurzfristiger Sicht eine noch nicht ausgemachte Sache. Überall höre ich, dass der Euro/Dollar ein klarer Kauf sei. Schließlich bildete sich heute ein neues Allzeithoch. Hintergrund ist natürlich, dass gleich mit mehreren Zinssenkungen der Fed gerechnet wird. Sie wissen, ich bin noch nicht mal so richtig überzeugt, dass es überhaupt eine gibt, wobei ich nach den letzten Arbeitsmarktdaten nun doch zumindest auch mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte rechne.
Aber beim Dollar treibt mich eine andere Sorge: Das ist der Dollar (schwarz) im Vergleich zum S&P500 (rot)

Sie erkennen hier in diesem Chart eine gewisse Synchronität. Auffällig ist, dass die letzten Hochs im Euro/Dollar sogar etwas früher ausgebildet wurden, als im Index. Doch eindeutig zu erkennen ist, dass beim letzten Einbruch des S&P500 der Dollar mit gefallen ist. Das lag natürlich einerseits an der Auflösung der Carry-Trades, aber auch an deutlichen Mittelabflüssen aus den Emerging Markets, Geld, das wieder zurück in die USA geflossen ist (quasi wird in diesem Fall also der Dollar „zurückgekauft“). Diese beiden Faktoren erklären unter anderem diesen synchronen Verlauf zwischen dem Dollar und den US-Indizes.
Wenn man also im Moment auf einen wieder steigenden Dollar setzt, muss man im Prinzip auch darauf hoffen, dass die Indizes weiter steigen. Kommt es hingegen noch zu einem weiteren Einbruch, dann wird wahrscheinlich auch der Dollar betroffen sein. Den Dollar und damit aber auch Gold oder andere Rohstoffe als „Sicherheit“ zu betrachten, ist aus diesem Blickwinkel gesehen zumindest gefährlich! Da es nun, nach diesem neuen Hoch, viele Long-Positionen im Euro/Dollar geben wird, beziehungsweise Short-Positionen im Dollar, könnte eine solche Entwicklung eine Squeeze auslösen, die die oben genannten Effekte noch verstärken wird.
Interessanterweise bildet sich auch aus charttechnischer Sicht im Euro/Dollar eine etwas seltene, aber dafür nicht weniger zuverlässige Topformation. Noch ist etwas Luft nach oben, aber es gibt eine Marke, an der wird es extrem eng. Also auch das passt. (Leider kann ich Ihnen diese Marke und die Topformation hier noch nicht nennen, da sie den Lesern des Target-Traders vorbehalten ist).
Ich schreibe das lediglich, weil einige Analysten im Prinzip mit einem Dollarverfall UND einem weiteren Kursrückgang im Oktober rechnen. Das passt jedoch unter diesen oben genannten Umständen nicht wirklich zusammen.
Zudem ist ein weiterer Einbruch im Dollar/Yen noch nicht aus dem Markt. Dazu der folgende Chart:

Eigentlich befindet sich der Dollar/Yen seit dem Jahr 1998/1999 in einer großen Seitwärtsbewegung zwischen 101,70 und 125,80 Yen. In dieser Seitwärtsbewegung hatte sich eine verjüngende Formation (rote Linien) ausgebildet, die bearish zu werten war. Beides spricht dafür, dass es noch weiter abwärts gehen wird. Im Moment kämpft der Dollar/Yen jedoch mit der Mittellinie bei 113,90 Yen und einer neuen möglichen Trendlinie, parallel zur oberen Linie (schwarz gestrichelt)). Sollte diese Mittellinie nach unten verlassen werden, dann muss tatsächlich noch mit Kursen von 102 Yen gerechnet werden! Auch das spräche für einen weiteren Einbruch an den Märkten, und damit für einen stärkeren Dollar.
(Das rote Rechteck zeigt die unglaubliche Dynamik an, die 1998 das Dollar/Yen-Verhältnis heimgesucht hat.)
Allerdings kann sich auch auf dem aktuellen Niveau ein neuer Aufwärtstrend ausbilden und die obere Linie dieser Seitwärtsbewegung wäre dann das nächste Kursziel. Das Bild hier ist ähnlich wie in fast allen Indizes: Es besteht durchaus noch das charttechnische Potenzial für weiter fallende Kurse, aber der Spuk kann auch schon vorbei sein.
Ich vermute, dass diese unbefriedigende und unentschiedene Situation noch bis zur Zinssitzung der Fed am nächsten Dienstag anhält, vielleicht sogar noch bis zum großen Verfallstag am Freitag. Spätestens dann wird eine Entscheidung fallen, die alle diese Indizes betreffen wird.
Bis dahin? Wahrscheinlich nervige Seitwärtsbewegungen mit zunächst aufwärtsgerichteter Tendenz. Investoren werden auf eine Zinssenkung spekulieren, doch der steigende Ölpreis dämpft auf der anderen Seite.
Also abwarten und Tee trinken...
Viele Grüße
Ihr
Jochen Steffens
Die Rohöllagerbestände in den USA sind unerwartet deutlich um 7,1 Mio Barrel (!) auf 322,6 Mio Barrel gefallen. Analysten hatten hingegen nur mit einem Rückgang um 2,7 Mio Barrel gerechnet. Die Heizöllagerbestände stiegen um 1,8 Mio Barrel auf 134,0 Mio Barrel. Hier war ein Anstieg um 1,4 Mio Barrel erwartet worden. Die Benzinlagerbestände sanken um 0,7 Mio Barrel auf 190,4 Mio Barrel. Analysten hatten mit einem Minus von 0,5 Mio Barrel gerechnet. Die strategische Ölreserve stieg um 0,1 Mio Barrel auf 690,4.

Schlechte Zahlen, die den Ölpreis weiter nach oben treiben werden, was wiederum belastend für die Märkte sein "sollte". Ölpreis versus Zinssenkung, so kann man es wohl vereinfacht ausdrücken. Noch haben die Lagerbestände jedoch nicht die Niveaus vom Jahreswechsel 06/07 erreicht. Doch das war auch mitten in der Heizperiode, nicht deutlich vorher...
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,99 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 54 | 404 | 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY | lo-sh | xoxos | 15:19 | |
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