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Meldung des Tages: Drei Treiber, ein Rohstoff-Schock: Warum Antimon plötzlich zur heißesten Wette wird

PTT 12.09.07

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,00 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,00 10,00 14,99
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK1ENT3 , DE000VG93MW2 , DE000VJ084N2 , DE000VH37DY2 , DE000VK36QF9 , DE000VK2Y818 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 34
Zugriffe: 4.331 / Heute: 1
Gruppe: Professional-Traders   Forum: Börse
DAX 25.252,99 -0,39% Perf. seit Threadbeginn:   +237,92%
 
Malko07:

J.B., natürlich kommt das

8
12.09.07 13:03
Vertrauen nicht über Zinssenkungen wieder. Da hast Du vollkommen recht. Da hilft nur Transparenz aus Richtung der Finanzinstituten. Die notwendige Transparenz wird nur stückchenweise kommen. Einen ersten Schritt werden die Quartalszahlen liefern. Trotzdem werden Zinssenkungen kurzfristig die Pleitequote am Immobilienmarkt verkleinern und mittelfristig die Konjunktur stimulieren. Diese Politik wird natürlich dem US-$ schaden. Um diesen Schaden geringer zu halten hat die EZB nicht erhöht und damit auch den Weg zu Zinssenkungen in den USA geebnet. Die zu niedrigen Zinsen und der weiter verfallende $ werden die Inflation weiter anheizen. Das Ende könnte eine nette Stagflation sein. Allerdings den Königsweg gibt es nicht. Die Fed steckt in einer Zwickmühle. Sie hat nur die Wahl zwischen Pest und Cholera und wird deshalb die Zinsen senken.

Wer der nächsten Wahlen gewinnen wird ist wirklich noch nicht entschieden. Zuerst müssen die Kandidaten gekürt werden. Deshalb würde ich heute die Republikaner noch nicht abschreiben.  
Antworten
Malko07:

Schaffen wir heute die 1,39 noch?

3
12.09.07 14:32

Währungakt. KursDatumZeitAbs.in %
PTT 12.09.07 3569661 EUR/USD1,3883 12.09. 14:30:05 +0,0045 +0,33% 
PTT 12.09.07 3569661 EUR/GBP0,6834 12.09. 14:30:00 +0,0029 +0,43% 
PTT 12.09.07 3569661 EUR/CHF1,6418 12.09. 14:29:16 -0,0033 -0,20% 
PTT 12.09.07 3569661 EUR/JPY158,0700 12.09. 14:30:08 +0,1600 +0,10% 
PTT 12.09.07 3569661 EUR/HKD10,8129 12.09. 13:49:13 +0,0419 +0,39% 
PTT 12.09.07 3569661 USD/JPY113,8800 12.09. 14:29:06 -0,2100 -0,18% 

 

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Malko07:

Der Weg ist

6
12.09.07 14:43
vorgezeichnet (Chart von faz.net):

(Verkleinert auf 75%) vergrößern
PTT 12.09.07 119793
Antworten
Malko07:

Wir haben es geschafft!

4
12.09.07 18:00

Währungakt. KursDatumZeitAbs.in %
PTT 12.09.07 119829 EUR/USD1,3905 12.09. 17:55:04 +0,0067 +0,48% 
PTT 12.09.07 119829 EUR/GBP0,6843 12.09. 17:55:00 +0,0038 +0,56% 
PTT 12.09.07 119829 EUR/CHF1,6470 12.09. 17:55:16 +0,0019 +0,12% 
PTT 12.09.07 119829 EUR/JPY158,8500 12.09. 17:55:06 +0,9400 +0,60% 
PTT 12.09.07 119829 EUR/HKD10,8214 12.09. 17:49:13 +0,0504 +0,47% 
PTT 12.09.07 119829 USD/JPY114,2400 12.09. 17:55:06 +0,1500 +0,13% 

Der US-$ wurde von der Fed zum Abschuss freigegeben! Demnächst 1,40?

 

 

PTT 12.09.07 119829
Antworten
Malko07:

Demnächst wacht der

6
12.09.07 18:04

Aktionär auf!?

SORGE VOR ENGPASS

Ölpreis steigt auf Rekordhoch

Die Anhebung der Fördermengen hat nichts genutzt: Der US-Ölpreis ist auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen. Sorge machen den Händlern die geringen Lagerbestände - kurz vor Beginn der Heizperiode.

PTT 12.09.07 3570527

New York - Der Preis für US-Leichtöl kletterte zeitweise um rund einen Dollar auf 79,29 Dollar je Barrel (159 Liter). Das bisherige Rekordhoch lag bei 78,77 Dollar. Kopfzerbrechen bereitet den Händlern vor allem der überraschend starke Rückgang der US-Ölvorräte zu Beginn der Heizperiode. Die Lagerbestände nahmen nach Behördenangaben in der vergangenen Woche um sieben Millionen Barrel ab - Experten hatten lediglich mit einem Rückgang von gut zwei Millionen Barrel gerechnet.

Das Ölkartell Opec hatte gestern die Fördermengen moderat um 500.000 Barrel pro Tag erhöht. Dies war jedoch eher eine symbolische Geste gegenüber den Verbraucherländern, die wegen der hohen Ölpreise Angst vor einem Abwürgen des Wirtschaftsaufschwungs haben. Die Internationale Energieagentur (IEA) - ein Interessenverband der Industrieländer - kritisierte die Erhöhung der Fördermenge als zu gering. "Das ist eine kleinere Erhöhung, als wir erhofft hatten", sagte Lawrence Eagles von der IEA. Er rief die Förderländer dazu auf, den Ölhahn weiter aufzudrehen, sobald es Anzeichen von Engpässen gebe.

Angesichts der hohen Preise dürfte der weltweite Ölverbrauch der IEA zufolge bis zum kommenden Jahr jedoch langsamer zunehmen als bislang angenommen. Ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent kostete heute in der Spitze 77,18 Dollar und war damit ebenfalls nicht mehr weit entfernt von seinem Rekordhoch von 78,65 Dollar vor etwa einem Jahr.

sam/Reuters www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,505397,00.html

Antworten
Pantani:

Nabend,ob das gut kommt?

 
12.09.07 19:45
PTT 12.09.07 3570793  
Antworten
Pantani:

Dollarverfall?

6
12.09.07 20:19

Kommt es zu einem massiven Dollarverfall?

von Jochen Steffens

Für mich ist das aus kurzfristiger Sicht eine noch nicht ausgemachte Sache. Überall höre ich, dass der Euro/Dollar ein klarer Kauf sei. Schließlich bildete sich heute ein neues Allzeithoch. Hintergrund ist natürlich, dass gleich mit mehreren Zinssenkungen der Fed gerechnet wird. Sie wissen, ich bin noch nicht mal so richtig überzeugt, dass es überhaupt eine gibt, wobei ich nach den letzten Arbeitsmarktdaten nun doch zumindest auch mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte rechne.

Dollar und US-Indizes synchron

Aber beim Dollar treibt mich eine andere Sorge: Das ist der Dollar (schwarz) im Vergleich zum S&P500 (rot)

PTT 12.09.07 3570942

Sie erkennen hier in diesem Chart eine gewisse Synchronität. Auffällig ist, dass die letzten Hochs im Euro/Dollar sogar etwas früher ausgebildet wurden, als im Index. Doch eindeutig zu erkennen ist, dass beim letzten Einbruch des S&P500 der Dollar mit gefallen ist. Das lag natürlich einerseits an der Auflösung der Carry-Trades, aber auch an deutlichen Mittelabflüssen aus den Emerging Markets, Geld, das wieder zurück in die USA geflossen ist (quasi wird in diesem Fall also der Dollar „zurückgekauft“). Diese beiden Faktoren erklären unter anderem diesen synchronen Verlauf zwischen dem Dollar und den US-Indizes.

Keine gute Absicherung?

Wenn man also im Moment auf einen wieder steigenden Dollar setzt, muss man im Prinzip auch darauf hoffen, dass die Indizes weiter steigen. Kommt es hingegen noch zu einem weiteren Einbruch, dann wird wahrscheinlich auch der Dollar betroffen sein. Den Dollar und damit aber auch Gold oder andere Rohstoffe als „Sicherheit“ zu betrachten, ist aus diesem Blickwinkel gesehen zumindest gefährlich! Da es nun, nach diesem neuen Hoch, viele Long-Positionen im Euro/Dollar geben wird, beziehungsweise Short-Positionen im Dollar, könnte eine solche Entwicklung eine Squeeze auslösen, die die oben genannten Effekte noch verstärken wird.

Interessanterweise bildet sich auch aus charttechnischer Sicht im Euro/Dollar eine etwas seltene, aber dafür nicht weniger zuverlässige Topformation. Noch ist etwas Luft nach oben, aber es gibt eine Marke, an der wird es extrem eng. Also auch das passt. (Leider kann ich Ihnen diese Marke und die Topformation hier noch nicht nennen, da sie den Lesern des Target-Traders vorbehalten ist).

Ich schreibe das lediglich, weil einige Analysten im Prinzip mit einem Dollarverfall UND einem weiteren Kursrückgang im Oktober rechnen. Das passt jedoch unter diesen oben genannten Umständen nicht wirklich zusammen.

Vollendet der Dollar/Yen seine Seitwärtsbewegung?

Zudem ist ein weiterer Einbruch im Dollar/Yen noch nicht aus dem Markt. Dazu der folgende Chart:

PTT 12.09.07 3570942

Eigentlich befindet sich der Dollar/Yen seit dem Jahr 1998/1999 in einer großen Seitwärtsbewegung zwischen 101,70 und 125,80 Yen. In dieser Seitwärtsbewegung hatte sich eine verjüngende Formation (rote Linien) ausgebildet, die bearish zu werten war. Beides spricht dafür, dass es noch weiter abwärts gehen wird. Im Moment kämpft der Dollar/Yen jedoch mit der Mittellinie bei 113,90 Yen und einer neuen möglichen Trendlinie, parallel zur oberen Linie (schwarz gestrichelt)). Sollte diese Mittellinie nach unten verlassen werden, dann muss tatsächlich noch mit Kursen von 102 Yen gerechnet werden! Auch das spräche für einen weiteren Einbruch an den Märkten, und damit für einen stärkeren Dollar.

(Das rote Rechteck zeigt die unglaubliche Dynamik an, die 1998 das Dollar/Yen-Verhältnis heimgesucht hat.)

Noch ist nichts entschieden

Allerdings kann sich auch auf dem aktuellen Niveau ein neuer Aufwärtstrend ausbilden und die obere Linie dieser Seitwärtsbewegung wäre dann das nächste Kursziel. Das Bild hier ist ähnlich wie in fast allen Indizes: Es besteht durchaus noch das charttechnische Potenzial für weiter fallende Kurse, aber der Spuk kann auch schon vorbei sein.

Ich vermute, dass diese unbefriedigende und unentschiedene Situation noch bis zur Zinssitzung der Fed am nächsten Dienstag anhält, vielleicht sogar noch bis zum großen Verfallstag am Freitag. Spätestens dann wird eine Entscheidung fallen, die alle diese Indizes betreffen wird.

Bis dahin? Wahrscheinlich nervige Seitwärtsbewegungen mit zunächst aufwärtsgerichteter Tendenz. Investoren werden auf eine Zinssenkung spekulieren, doch der steigende Ölpreis dämpft auf der anderen Seite.

Also abwarten und Tee trinken...

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

Antworten
permanent:

We are now in Stagflation: Posting 66

 
12.09.07 20:23
Pantani:

US Konjunkturdaten

4
12.09.07 20:50

US-Konjunkturdaten

von Jochen Steffens

Die Rohöllagerbestände in den USA sind unerwartet deutlich um 7,1 Mio Barrel (!) auf 322,6 Mio Barrel gefallen. Analysten hatten hingegen nur mit einem Rückgang um 2,7 Mio Barrel gerechnet. Die Heizöllagerbestände stiegen um 1,8 Mio Barrel auf 134,0 Mio Barrel. Hier war ein Anstieg um 1,4 Mio Barrel erwartet worden. Die Benzinlagerbestände sanken um 0,7 Mio Barrel auf 190,4 Mio Barrel. Analysten hatten mit einem Minus von 0,5 Mio Barrel gerechnet. Die strategische Ölreserve stieg um 0,1 Mio Barrel auf 690,4.

PTT 12.09.07 3571098

Schlechte Zahlen, die den Ölpreis weiter nach oben treiben werden, was wiederum belastend für die Märkte sein "sollte". Ölpreis versus Zinssenkung, so kann man es wohl vereinfacht ausdrücken. Noch haben die Lagerbestände jedoch nicht die Niveaus vom Jahreswechsel 06/07 erreicht. Doch das war auch mitten in der Heizperiode, nicht deutlich vorher...

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