Der Euro zeigt Stärke. Er geht scheinbar auch von einer Zinssenkung von 50 Basispunkten in den USA aus:
| Währung | akt. Kurs | Datum | Zeit | Abs. | in % |
EUR/USD | 1,3846 | 12.09. | 09:41:03 | +0,0008 | +0,06% |
EUR/GBP | 0,6815 | 12.09. | 09:41:00 | +0,0010 | +0,15% |
EUR/CHF | 1,6436 | 12.09. | 09:41:16 | -0,0015 | -0,09% |
EUR/JPY | 157,9700 | 12.09. | 09:41:06 | +0,0600 | +0,04% |
EUR/HKD | 10,7948 | 12.09. | 08:49:13 | +0,0238 | +0,22% |
USD/JPY | 114,0700 | 12.09. | 09:41:06 | -0,0200 | -0,02% |
Dazu schreibt der Spiegel:
DEVISENHANDEL
Euro steigt auf Rekordwert
Der Kurs des Euro bewegt sich auf Rekordhöhen: Heute erreichte er mit 1,3878 Dollar den höchsten Wert seit Einführung an den Finanzmärkten. Experten sehen den Grund dafür in der US-Immobilienkrise.

Frankfurt am Main - Der Kurs des Euro ist heute im frühen Handel auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Er kletterte in der Spitze auf bis zu 1,3878 Dollar. Der Dollar war damit 0,7206 Euro wert. Sein letztes Rekordhoch hatte der Euro Ende Juli bei 1,3853 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gestern noch auf 1,3824, am Montag auf 1,3795 Dollar festgesetzt.
Zuvor schon hatte sich der Euro im fernöstlichen Devisenhandel seinem bisherigen Rekordwert genähert. Händler in Asien wiesen darauf hin, dass europäische Währungen und vor allem der Euro von der Aufmerksamkeit des Markts für die US-Konjunktur profitierten. Es liege im Bereich des Wahrscheinlichen, dass der Eurokurs nun die Grenze zu 1,40 Dollar überschreitet.
Der Dollar steht seit einigen Tagen wieder unter Druck, weil sich in den USA die Anzeichen mehren, dass die aktuelle Krise am Immobilienmarkt Spuren in der gesamten übrigen Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen könnte. In den USA war die Beschäftigung im August zum ersten Mal seit vier Jahren rückläufig. Zudem wurde der Beschäftigungszuwachs für die Vormonate Juni und Juli deutlich nach unten revidiert. Experten hatten mit dem Einbruch am Arbeitsmarkt nicht gerechnet.
Darüber hinaus wird der Dollar von Spekulationen auf eine Zinssenkung in den USA gedrückt. Beobachter rechnet damit, dass die US-Notenbank Fed in der kommenden Woche den Leitzins, der aktuell bei 5,25 Prozent liegt, senkt, um weiteren Schaden durch die Hypothekenkrise abzufedern und den Banken Geld zu billigeren Konditionen anzubieten. Sie hatte erst kürzlich den Zinssatz für Übernachtausleihe durch die Banken bei der Zentralbank reduziert.
kaz/dpa-AFX/Reuters www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,505200,00.html
Viel Glück