Habe mich mal noch weiter mit der Wandelanleihe beschäftigt, da mir das Verhalten der Hedgefonds nicht ganz klar war. Denke aber, so langsam kommt Licht in mein Oberstübchen :-)
Also:
Die Wandelanleihe wurde mit einer Summe von 166.300.000 € herausgegeben und einem Wandlungspreis von 52,5229 € je Aktie, was ein Wandlungsverhältnis von 1,9039314 (eine Wandelanleihe = 100 €) entspricht (die Punkt- und Kommasetzung hatte mich echt verwirrt bei den Veröffentlichungen).
Durch die Dividenzahlungen, reduziert sich aber der Wandlungspreis! Das heißt, für 2017, wurde dieser auf 48,1212 € reduziert, so das ein Wandelanleiheninhaber jetzt für 100 € schon 2,0780861 Aktien bekommen würde.
Siehe: http://www.ariva.de/news/...ities-se-co-kgaa-wandelanleihe-in-6290922
Weitere Dividenden würden den Preis noch mehr drücken. Daher sind 5/6€ Div. vielleicht doch keine so gute Idee.
Natürlich haben die Hedgefonds daher kein Interesse, den Kurs steigen zu lassen, wenn sie auch Kreditgeber der Aurelius sind. Daher ist die einfachste Form Aktien leerzuverkaufen, um den Kurs nicht ausbrechen zu lassen und zweitens haben die HF´s damit noch die Versicherung nach unten, denn wenn die Kurs fallen würde, könnten sie günstig kaufen und so einen guten Gewinn erzielen. Das heißt, alles wäre für die HF´s gut, nur kein Kurssprung nach oben.
Bzgl. Kündigung der Wandelanleihe:
Ich bin auch immer davon ausgegangen, dass Aurelius ohne Weiteres die Anleihe nächstes Jahr Dezember kündigen kann. Dem ist aber nicht so, da es hier Bedingungen gibt:
"Gemäß der Bedingungen können die Anleihen jederzeit (i) am oder nach dem 22. Dezember 2018 durch die Gesellschaft gekündigt werden (inkl. aufgelaufene, bis dahin unbezahlte Zinsen), falls der Aktienkurs (über einen bestimmten Zeitraum) 130% des dann anwendbaren Wandlungspreises überschreitet oder (ii) falls 20% oder weniger des Gesamtnominalwerts der Anleihe aussteht."
Siehe: http://aureliusinvest.de/presse/...-gesamtnennbetrag-166-3-millionen/
Wie immer, sollten meinerseits Denkfehler vorliegen, bitte offen kommunizieren.
Also:
Die Wandelanleihe wurde mit einer Summe von 166.300.000 € herausgegeben und einem Wandlungspreis von 52,5229 € je Aktie, was ein Wandlungsverhältnis von 1,9039314 (eine Wandelanleihe = 100 €) entspricht (die Punkt- und Kommasetzung hatte mich echt verwirrt bei den Veröffentlichungen).
Durch die Dividenzahlungen, reduziert sich aber der Wandlungspreis! Das heißt, für 2017, wurde dieser auf 48,1212 € reduziert, so das ein Wandelanleiheninhaber jetzt für 100 € schon 2,0780861 Aktien bekommen würde.
Siehe: http://www.ariva.de/news/...ities-se-co-kgaa-wandelanleihe-in-6290922
Weitere Dividenden würden den Preis noch mehr drücken. Daher sind 5/6€ Div. vielleicht doch keine so gute Idee.
Natürlich haben die Hedgefonds daher kein Interesse, den Kurs steigen zu lassen, wenn sie auch Kreditgeber der Aurelius sind. Daher ist die einfachste Form Aktien leerzuverkaufen, um den Kurs nicht ausbrechen zu lassen und zweitens haben die HF´s damit noch die Versicherung nach unten, denn wenn die Kurs fallen würde, könnten sie günstig kaufen und so einen guten Gewinn erzielen. Das heißt, alles wäre für die HF´s gut, nur kein Kurssprung nach oben.
Bzgl. Kündigung der Wandelanleihe:
Ich bin auch immer davon ausgegangen, dass Aurelius ohne Weiteres die Anleihe nächstes Jahr Dezember kündigen kann. Dem ist aber nicht so, da es hier Bedingungen gibt:
"Gemäß der Bedingungen können die Anleihen jederzeit (i) am oder nach dem 22. Dezember 2018 durch die Gesellschaft gekündigt werden (inkl. aufgelaufene, bis dahin unbezahlte Zinsen), falls der Aktienkurs (über einen bestimmten Zeitraum) 130% des dann anwendbaren Wandlungspreises überschreitet oder (ii) falls 20% oder weniger des Gesamtnominalwerts der Anleihe aussteht."
Siehe: http://aureliusinvest.de/presse/...-gesamtnennbetrag-166-3-millionen/
Wie immer, sollten meinerseits Denkfehler vorliegen, bitte offen kommunizieren.
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