rtr Barcelona - Europas größter Touristikkonzern Preussag prüft den Einstieg in den Markt mit Billigflügen. Innerhalb der nächsten Monate soll nach den Worten von Vorstandschef Michael Frenzel bereits eine Entscheidung fallen.
«Wir prüfen den Einstieg in den Markt der Low Cost Airlines», sagte Frenzel in Barcelona. Es gelte zu klären, ob und wie Preussag neben den bisherigen Charterflügen auch Billigflüge anbieten könne. Vorstellbar ist nach Frenzels Worten sowohl der Aufbau einer eigenen Billigfluglinie als auch die Übernahme eines bestehenden Anbieters. Konkrete Pläne hierfür nannte er jedoch nicht.
Der Markt der Fluggesellschaften in Europa verändere sich durch das Aufkommen der Billigfluglinien wie Ryanair oder Easyjet erheblich. Dies habe auch Auswirkungen auf das Geschäft der Charterfluggesellschaften. «Wir als Touristikkonzern müssen uns deshalb in dieser Frage positionieren», sagte Frenzel. Ein Billigflugkonzept der Preussag würde sich nach seinen Worten jedoch nicht auf Touristen beschränken, sondern insbesondere Geschäftsreisende anvisieren. Preussag ist Mehrheitsaktionär des größten europäischen Geschäftsreisevermittlers TQ3 Travel. Dieser ist bislang einer der wichtigsten Partner der Deutschen Lufthansa.
Nach großen Erfolgen in Großbritannien gilt bei Billigfluglinien auch Deutschland als interessanter Markt für kostengünstige Direktflüge. So hat Easyjet Anfang Mai die bis Ende März nächsten Jahres befristete Option erhalten, die deutsche British Airways-Tochter Deutsche BA komplett zu übernehmen. Auch die bislang größte Billigfluglinie, die irische Ryanair, bietet bereits in Deutschland Direktflüge an. Die Deutsche Lufthansa steht diesem Markt bislang skeptisch gegenüber, hat aber nach eigenen Angaben entsprechende Pläne in der Schublade.
Preussag will zudem innerhalb der nächsten zehn Jahre den Großteil seiner Flugzeugflotte erneuern. Laut Frenzel soll der Bau von rund 80 Maschinen komplett als Großauftrag vergeben werden. Die Maschinen würden dann nach und nach ausgetauscht. Preussag sei dabei nicht auf seinen bisherigen Haupthersteller Boeing festgelegt. Ob Preussag künftig mit Maschinen des europäischen Airbus-Konsortiums EADS fliege, hänge von den Angeboten ab. «Dass wir bei Boeing sind, heißt nicht, dass wir bei Boeing bleiben müssen», sagte Frenzel.
berliner morgenpost
«Wir prüfen den Einstieg in den Markt der Low Cost Airlines», sagte Frenzel in Barcelona. Es gelte zu klären, ob und wie Preussag neben den bisherigen Charterflügen auch Billigflüge anbieten könne. Vorstellbar ist nach Frenzels Worten sowohl der Aufbau einer eigenen Billigfluglinie als auch die Übernahme eines bestehenden Anbieters. Konkrete Pläne hierfür nannte er jedoch nicht.
Der Markt der Fluggesellschaften in Europa verändere sich durch das Aufkommen der Billigfluglinien wie Ryanair oder Easyjet erheblich. Dies habe auch Auswirkungen auf das Geschäft der Charterfluggesellschaften. «Wir als Touristikkonzern müssen uns deshalb in dieser Frage positionieren», sagte Frenzel. Ein Billigflugkonzept der Preussag würde sich nach seinen Worten jedoch nicht auf Touristen beschränken, sondern insbesondere Geschäftsreisende anvisieren. Preussag ist Mehrheitsaktionär des größten europäischen Geschäftsreisevermittlers TQ3 Travel. Dieser ist bislang einer der wichtigsten Partner der Deutschen Lufthansa.
Nach großen Erfolgen in Großbritannien gilt bei Billigfluglinien auch Deutschland als interessanter Markt für kostengünstige Direktflüge. So hat Easyjet Anfang Mai die bis Ende März nächsten Jahres befristete Option erhalten, die deutsche British Airways-Tochter Deutsche BA komplett zu übernehmen. Auch die bislang größte Billigfluglinie, die irische Ryanair, bietet bereits in Deutschland Direktflüge an. Die Deutsche Lufthansa steht diesem Markt bislang skeptisch gegenüber, hat aber nach eigenen Angaben entsprechende Pläne in der Schublade.
Preussag will zudem innerhalb der nächsten zehn Jahre den Großteil seiner Flugzeugflotte erneuern. Laut Frenzel soll der Bau von rund 80 Maschinen komplett als Großauftrag vergeben werden. Die Maschinen würden dann nach und nach ausgetauscht. Preussag sei dabei nicht auf seinen bisherigen Haupthersteller Boeing festgelegt. Ob Preussag künftig mit Maschinen des europäischen Airbus-Konsortiums EADS fliege, hänge von den Angeboten ab. «Dass wir bei Boeing sind, heißt nicht, dass wir bei Boeing bleiben müssen», sagte Frenzel.
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