Premiere AG: Premiere erwartet für 2008 ein negatives EBITDA und veröffentlicht
die Abonnentenzahlen für das dritte Quartal
Premiere AG / Prognose
02.10.2008
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die
DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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• EBITDA Verlust für das Gesamtjahr 2008 erwartet
• Abonnentenzahlen für das 3. Quartal 2008 auf Grundlage neuer
Klassifizierung veröffentlicht
• Finanzvorstand Alexander Teschner verlässt das Unternehmen
München, 2. Oktober 2008: Premiere veröffentlicht heute eine Prognose für
das EBITDA im Gesamtjahr 2008, die Abonnentenzahlen für das 3. Quartal 2008
sowie den durchschnittlichen Programmumsatz pro Abonnent (Programm-ARPU)
auf der Grundlage einer neuen Klassifizierung und gibt das Ausscheiden des
Finanzvorstands bekannt.
Die Premiere AG veröffentlicht heute eine Prognose, wonach der
EBITDA-Verlust für das Gesamtjahr 2008 EUR 40 Millionen bis EUR 70
Millionen beträgt. Dieses erwartete Ergebnis berücksichtigt nicht mögliche
positive Einmaleffekte aus dem weiteren Verkauf von
Free-TV-Übertragungsrechten an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010.
Als Konsequenz der EBITDA-Prognose hat die Premiere AG Gespräche mit ihren
Banken über die Restrukturierung von Kreditvereinbarungen aufgenommen und
ist zuversichtlich, eine Einigung mit den Banken zu erzielen.
Die Premiere AG hat eine neue Klassifizierung ihrer Abonnenten eingeführt,
die derjenigen von anderen erfolgreichen Pay-TV-Unternehmen entspricht. Auf
der Grundlage dieser Klassifizierung hatte Premiere am 30. September 2008
insgesamt 2,411 Millionen direkte Abonnenten, die sich aus 2,293 Millionen
Abonnenten, die mindestens ein Premiere-Programmpaket abonniert haben, und
118 Tausend Abonnenten, die Pay-Per-View und andere Pre-Paid-Leistungen aus
dem Premiere-Flex-Angebot beziehen, zusammensetzen. Die 2,293 Millionen
Abonnenten setzen sich aus Privathaushalten, Sportsbars und Hotelzimmern
zusammen.
Die 2,411 Millionen direkten Abonnenten sorgten für einen monatlichen
Programm-ARPU von etwa EUR 24 während des dritten Quartals 2008.
Zusätzlich zu den 2,411 Millionen direkten Abonnenten hatte Premiere zum
Ende des dritten Quartals 704 Tausend Wholesale-Abonnenten, 493 Tausend
über Unitymedia und die Übrigen über UPC Österreich, LIWEST, Teleclub und
T-Home.
940 Tausend Abonnenten, die nach der alten Klassifizierung enthalten waren,
wurden herausgerechnet. 606 Tausend davon wurden nicht mehr berücksichtigt,
da diese nur aus Verträgen mit Geschäftspartnern resultieren und bisher
nicht zu Abonnement-Aktivierungen geführt haben. Weitere 334 Tausend
Abonnenten, die noch über eine Premiere Smartcard verfügen, wurden nicht
mehr berücksichtigt, weil ihr Abonnement beendet ist und sie derzeit keine
Zahlungen leisten.
Alexander Teschner, Finanzvorstand der Premiere AG, hat sein Amt mit
Zustimmung des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Bis ein
Nachfolger gefunden ist, übernimmt Mark Williams, CEO der Premiere AG, die
Verantwortung für das Finanzressort.
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02.10.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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