03.01.03 19:20
Preise für SDRAM-Speicherbausteine steigen
Die Preise für SDRAM-Speicherbausteine, die zumeist als Hauptspeicher in PCs eingesetzt werden, sind im Dezember wieder gestiegen, nachdem sie zuvor stärker unter Druck geraten waren. Die Preise für den konkurrierenden Nachfolgestandard DDR sind hingegen etwas unter Druck geraten, weil die PC-Nachfrage sich im weltweiten Weihnachtsgeschäft anscheinend unter Erwarten entwickelt hat. Die Preise für SDRAM-Speicherchips werden allerdings laut Aussagen vieler Marktbeobachter nicht mehr viel Potential nach oben haben, denn sobald sie nahe den DDR-Bausteinen sind, steigen Käufer auf DDR um.
Für das Gesamtjahr wird von vielen Beobachtern mit einem Überangebot an Speicherbausteinen gerechnet. Eine neue Studie von Nikkei Market Access geht davon aus, dass die Zahl der Siliziumscheiben mit DRAM-Chips in 2003 um 16 Prozent zulegen wird, was aufgrund modernerer Fertigungsverfahren eine Steigerung des Volumens verkaufter Bit von 66 Prozent bedeuten wird. Die Nachfrage wird um etwa sieben Prozent hinterherhinken, weil der Bedarf an PCs und Hauptspeicher im PC mittlerweile gedeckt zu sein scheint. Dadurch, dass Hynix wieder einmal von seinen Gläubigerbanken gerettet wurde, scheint die Industrie weiterhin vergeblich nach einer stärkeren Konsolidierung zu rufen.
Wertpapiere des Artikels:
MICRON TECHN. INC. DL-,10
INFINEON TECH.AG NA O.N.
Preise für SDRAM-Speicherbausteine steigen
Die Preise für SDRAM-Speicherbausteine, die zumeist als Hauptspeicher in PCs eingesetzt werden, sind im Dezember wieder gestiegen, nachdem sie zuvor stärker unter Druck geraten waren. Die Preise für den konkurrierenden Nachfolgestandard DDR sind hingegen etwas unter Druck geraten, weil die PC-Nachfrage sich im weltweiten Weihnachtsgeschäft anscheinend unter Erwarten entwickelt hat. Die Preise für SDRAM-Speicherchips werden allerdings laut Aussagen vieler Marktbeobachter nicht mehr viel Potential nach oben haben, denn sobald sie nahe den DDR-Bausteinen sind, steigen Käufer auf DDR um.
Für das Gesamtjahr wird von vielen Beobachtern mit einem Überangebot an Speicherbausteinen gerechnet. Eine neue Studie von Nikkei Market Access geht davon aus, dass die Zahl der Siliziumscheiben mit DRAM-Chips in 2003 um 16 Prozent zulegen wird, was aufgrund modernerer Fertigungsverfahren eine Steigerung des Volumens verkaufter Bit von 66 Prozent bedeuten wird. Die Nachfrage wird um etwa sieben Prozent hinterherhinken, weil der Bedarf an PCs und Hauptspeicher im PC mittlerweile gedeckt zu sein scheint. Dadurch, dass Hynix wieder einmal von seinen Gläubigerbanken gerettet wurde, scheint die Industrie weiterhin vergeblich nach einer stärkeren Konsolidierung zu rufen.
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