Komplettumbau verwandelt ehemaligen Praktiker-Markt in Max Bahr
Paderborn. Wenn Max Bahr im Frankfurter Weg 20 b am 8. November zum ersten Mal seine Türen für die Kunden öffnet, erleben die Paderborner einen Baumarkt der neuesten Generation. Während eines rund vierwöchigen Komplettumbaus wurde der ehemalige Praktiker-Markt auf Max Bahr umgestellt. Damit ist Max Bahr künftig mit zwei Märkten im Ort vertreten. In seiner neuen Filiale hat das traditionsreiche Hamburger Unternehmen, das seit 2007 zum Praktiker-Konzern gehört, Angebot, Warenpräsentation und Services weiterentwickelt.
Foto: Um den Kunden den Marktbesuch noch angenehmer zu machen, hat Max Bahr eine Reihe attraktiver Serviceelemente entwickelt. Zur besseren Orientierung ist der so genannte "Navi-Max" im Einsatz, der als Ansprechpartner im Mittelgang des Marktes zur Verfügung steht. Er beantwortet Fragen und führt den Kunden direkt zum richtigen Fachberater oder zur gewünschten Ware.
Im Rahmen der Zwei-Marken-Strategie des Praktiker-Konzerns soll Max Bahr als service- und beratungsstarke Marke in den nächsten Monaten zur Hauptvertriebslinie ausgebaut werden. Bis Ende nächsten Jahres werden bundesweit knapp 120 Praktiker-Märkte auf Max Bahr umgerüstet. Im September hatten die ersten sieben Märkte neu eröffnet. In der zweiten Welle im November 2012 geht es mit Paderborn und sechs weiteren Märkten voran.
Während der umbaubedingten Schließung hat der Markt ein großzügiges, helles Layout bekommen. Breite Gänge und die systematische Gang- und Regalbeschilderung sorgen für Übersichtlichkeit und leichte Orientierung. Moderne Warenpräsentationen sollen den Kunden informieren und Lust auf die Verschönerung von Haus und Garten machen. Rund 60.000 Produkte - deutlich mehr als bisher - umfasst das Sortiment des Bau- und Gartenmarktes. Dabei spiegelt das Angebot nicht nur aktuelle Trends in Haus und Garten wider. "Wir haben diesem Baumarkt nicht nur das typische Max-Bahr-Gesicht verliehen, wir haben hier auch unsere neuesten Konzepte umgesetzt", so Lutz Rucktäschel, Sprecher der Max-Bahr-Geschäftsführung.
Als eines der Highlights wurde das neue Garten-Center-Konzept von Max Bahr umgesetzt: die Garten-Oase, die es bundesweit damit in sieben Märkten gibt. Wer das gut 1.600 Quadratmeter große Areal betritt, fühlt sich in ein Gartenparadies versetzt. Flache Regale erlauben eine freie Sicht auf das gesamte Center. Stimmungsvolle Gartenfotos schirmen die Lagerware ab und sorgen für ein frisches Ambiente. Übersichtlich und nach Produktgruppen geordnet, bietet Max Bahr den Kunden ein breites Sortimentsspektrum, das anregt, den eigenen Garten oder Balkon zu verschönern. Gleich am Eingang ist eine Gartenmöbelausstellung platziert. Grills, Rasenmäher und andere große Gartengeräte werden übersichtlich auf Podesten gezeigt. Pflanzen und Töpfe sind auf hochwertigen Holztischen und großen Freiflächen arrangiert. Praktisch und kundenfreundlich ist die gesonderte Warenausgabe für große, sperrige Artikel. Die ausgestellte Musterware ist mit Produktinfokarten versehen. Mit dieser Karte holt der Kunde seinen Wunschartikel an der Warenausgabe ab. Damit ist die Verkaufsfläche frei von großvolumigen Verpackungen und freistehenden Hochregalen und bietet viel Platz für die Ausstellung von Produkten. Derzeit wird ein Teil der Fläche für einen attraktiven Weihnachtsmarkt genutzt.
Doch nicht nur in der Warenpräsentation geht Max Bahr neue Wege. Zur Unternehmensstrategie gehört eine hohe Serviceorientierung. "Um unseren Kunden den Marktbesuch noch angenehmer zu machen, ihnen bessere Orientierung, Erklärungen und mehr Sicherheit beim Einkauf zu geben, haben wir gerade eine Reihe attraktiver Serviceelemente entwickelt, die wir auch in diesem Markt einsetzen", sagt Rucktäschel. Beispielsweise der allgegenwärtige "Navi-Max" - ein auffällig in rot gekleidet Mitarbeiter, der permanent für rasche Auskünfte im Mittelgang unterwegs ist.
Am "Probier-Max" können sich die Kunden an ausgewählten Heimwerker-Tätigkeiten selbst versuchen. Über eine Telefonsäule, den so genannten "Ruf-Max", können Kunden im Bedarfsfall einen Verkäufer anfordern. Für den Einkauf von bis zu drei Teilen wurde eine Expresskasse eingerichtet. Und nach dem Einkauf hilft der "Packan-Max" beim Verpacken der Ware und beim Beladen des Autos.
Die 64 Mitarbeiter des ehemaligen Praktiker-Marktes wurden von Max Bahr übernommen. Während der mehrwöchigen Abverkaufs- und anschließenden Umbauphase haben alle ein intensives Schulungsprogramm durchlaufen. "Die Max-Bahr-Kollegen waren sehr hilfsbereit und haben uns hervorragend unterstützt. Das hat uns den Wechsel von Praktiker auf Max Bahr leicht gemacht. Jetzt freuen wir uns darauf, unseren alten und neuen Kunden über das bisherige Angebot hinaus einen echten Mehrwert bieten zu können", betonte der alte und neue Marktleiter Wolfgang Bohle. Zur Neueröffnung können sich die Kunden auf viele Sonderangebote und Aktionen freuen.
1879 gegründet, zählt Max Bahr heute zu den führenden Marken unter den Bau- und Heimwerkermärkten in Deutschland und betreibt bundesweit derzeit rund 90 Filialen. Max Bahr ist Arbeitgeber von circa 3.600 Mitarbeitern in ganz Deutschland und bildet derzeit gut 130 junge Menschen in verschiedenen kaufmännischen Berufen aus. Seit 1. Februar 2007 gehört Max Bahr der Praktiker Gruppe, einem der vier größten Baumarktkonzerne in Europa, an.http://www.paderzeitung.de/...p;task=view&id=11588&Itemid=203