Der Hedgefonds Greylock hatte u. a. auf runtergeprügelte Staatsanleihen gesetzt (z. B. von Argentinien, Ecuador und Venezuela). Dabei hat er sich verzockt. Man denke nur an die Hyperinflation in Venezuela.
JPS von FnF zählen ebenfalls zu "distressed bonds", weil sie zurzeit bei 20 % des Par-Wertes (meist 25 Dollar) notieren (Details unten).
Wenn eine Staatsanleihe bei nur 20 % des Nominalwertes notiert, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen, dass der Staat kurz vor der Staatspleite steht. So war es z. B. 2010 ff. mit griechischen Staatsanleihen. Erst als Draghi/EZB 2012 die Aufkauf-"Bazooka" anschmiss, erholten sich die Griechenanleihen wieder. Einige stiegen wieder bis zum Nennwert, bei anderen gab es einen "Haircut", d.h. sie wurden z. b. zu 50 % des Nominalwertes eingelöst (bei Endfälligkeit).
Dass JPS so tief notieren, liegt allerdings nicht daran, dass Fannie und Freddie pleitegefährdet wären (sie verdienen 20 Mrd. pro Jahr, und ihre MBS haben ein Kredit-Rating, dass nur knapp unter dem von US-Staatsanleihen liegt). Es liegt vielmehr am juristischen Risiko - und an der Erwartung, dass die JPS-Halter von der US-Regierung über's Ohr gehauen werden. Das gilt ebenso (und sogar mehr, wegen Verwässerungsgefahr) für die Common Stocks.
Rein fundamental sind die JPS allerdings keine "distressed bonds". Eben weil die Firmen relativ solide und profitabel sind. Der Wackelkandidat ist vielmehr die US-Regierung, die im Umgang mit Investoren teils einer Bananenrepublik ähnelt.
Wären die JPS faktisch "distressed bonds", hätte Paglaria bei Capwealth sie nicht derart übergewichtet.
www.bloomberg.com/news/articles/...for-bankrupcty-in-new-york
The fund struggled last year as emerging market bond prices cratered at the start of the pandemic. Creditors took haircuts in Ecuador and Argentina, and Venezuelan and Lebanese sovereign bonds also slipped as the countries have yet to resolve their defaults.
Greylock filed for Chapter 11 protection under the Subchapter V provision, which was introduced last year to make the bankruptcy process cheaper and easier for small companies.
JPS von FnF zählen ebenfalls zu "distressed bonds", weil sie zurzeit bei 20 % des Par-Wertes (meist 25 Dollar) notieren (Details unten).
Wenn eine Staatsanleihe bei nur 20 % des Nominalwertes notiert, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen, dass der Staat kurz vor der Staatspleite steht. So war es z. B. 2010 ff. mit griechischen Staatsanleihen. Erst als Draghi/EZB 2012 die Aufkauf-"Bazooka" anschmiss, erholten sich die Griechenanleihen wieder. Einige stiegen wieder bis zum Nennwert, bei anderen gab es einen "Haircut", d.h. sie wurden z. b. zu 50 % des Nominalwertes eingelöst (bei Endfälligkeit).
Dass JPS so tief notieren, liegt allerdings nicht daran, dass Fannie und Freddie pleitegefährdet wären (sie verdienen 20 Mrd. pro Jahr, und ihre MBS haben ein Kredit-Rating, dass nur knapp unter dem von US-Staatsanleihen liegt). Es liegt vielmehr am juristischen Risiko - und an der Erwartung, dass die JPS-Halter von der US-Regierung über's Ohr gehauen werden. Das gilt ebenso (und sogar mehr, wegen Verwässerungsgefahr) für die Common Stocks.
Rein fundamental sind die JPS allerdings keine "distressed bonds". Eben weil die Firmen relativ solide und profitabel sind. Der Wackelkandidat ist vielmehr die US-Regierung, die im Umgang mit Investoren teils einer Bananenrepublik ähnelt.
Wären die JPS faktisch "distressed bonds", hätte Paglaria bei Capwealth sie nicht derart übergewichtet.
www.bloomberg.com/news/articles/...for-bankrupcty-in-new-york
The fund struggled last year as emerging market bond prices cratered at the start of the pandemic. Creditors took haircuts in Ecuador and Argentina, and Venezuelan and Lebanese sovereign bonds also slipped as the countries have yet to resolve their defaults.
Greylock filed for Chapter 11 protection under the Subchapter V provision, which was introduced last year to make the bankruptcy process cheaper and easier for small companies.
