mit dem elliptischen Absturz gestern und dem recht deutlichen Anstieg heute bestätigt sich einmal mehr. Ich bleibe long, möglicherweise wird die 70 in den nächsten Tagen wirklich endgültig geknackt.
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mit dem elliptischen Absturz gestern und dem recht deutlichen Anstieg heute bestätigt sich einmal mehr. Ich bleibe long, möglicherweise wird die 70 in den nächsten Tagen wirklich endgültig geknackt.
Ich empfehle, auch einmal einen Blick auf das Big Picture zu werfen (hier im Wochenchart). Eindeutig bullisch zu sehen wäre die Aktie demnach erst wieder oberhalb von ca. 83 €. Der fast punktgenaue Abprall von der gebrochenen Aufwärtstrendlinie seit 2001 deutet aber eher darauf hin, dass hier vorläufig kein Durchkommen ist.
In einiger Zeit wird es eventuell zu einem weiteren Durchbruchsversuch kommen. Vorher sollte aber nach meinem Dafürhalten das mittlere BB im weekly getestet werden (derzeit bei 57).
Wenn ich "eindeutig bullisch" schreibe, meine ich damit, dass es eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für einen bullischen als für einen bärischen Verlauf gibt. Das ist momentan in langfristiger Betrachtung nicht der Fall.
Mehr als Wahrscheinlichkeiten im Bereich von vielleicht 70 % sind mit technischer Analyse ohnehin kaum zu erreichen, bei keinem Wert.
Übrigens war die technische Verfassung im Juni und Oktober 2010 bei ca. 35 € keineswegs eindeutig bärisch. Es gab sehr deutliche bullische Divergenzen in wichtigen Indikatoren (z.B. weekly RSI).
habe ich lange keinen Wert mehr miterlebt, der einen so verwirrt hat wie Porsche. Rauf und runter, ziemlich wild, planlos und unberechenbar. Noch mehr wundert es mich, dass ich bei diesem verrückten Rodeo bislang so viel Gefühl (oder auch Dusel) gehabt habe. Gestern bin ich bei 68,30 dann doch spontan raus, obwohl ich eigentlich mal ein paar Tage long bleiben wollte - weil ich dann plötzlich ein sehr ungutes Gefühl gekriegt habe. Dieses scheitern an der 68,50 war ein schlechtes Omen. Und heute hatte ich andere Werte im Blick bis ich sah: Porsche unter 66 bei einem insgesamt recht stabilen Markt und gutem Rebound in USA. Und was macht man da mit der Porsche-Aktie? Na klar: kaufen.
Die bullische Divergenz lag darin begründet, dass ein neues Tief im Aktienkurs nicht durch den RSI bestätigt wurde, d. h., der RSI hat kein neues Tief ausgebildet.
Die Slow Stochastik ist nach meiner Erfahrung völlig ungeeignet für Prognosen in trendierenden Märkten. Wenn du eine Stochastik verwenden möchtest, empfehle ich dir die doppelt geglättete Sochastik nach Bressert ( in Tradesignal: DSS Bressert). Wenn man sie mit einem kurzen SMA als Triggerlinie versieht (meine bevorzugte Einstellung: 6 Perioden), liefert sie oft gute Signale für ein kurzfristiges Trading.
Ich schrieb von trendierenden Märkten, womit Seitwärtsbewegungen natürlich ausgeschlossen sind.
Mag sein, dass die Slow Stochastik bei Gold hilfreich ist. Ich habe es nicht überprüft, sondern sprach von meinen Erfahrungen mit diesem Indikator. Sie haben mich schon vor Jahren dazu gebracht, ihn gar nicht mehr zu verwenden.
Sicher haben alle Indikatoren Schwächen (Trendfolger wie Oszillatoren), aber es sind nicht alle nutzlos. Man sollte sie deshalb nur ergänzend zur reinen Chartanalyse verwenden und neueren Konzepten - wie z. B. der DSS Bressert - den Vorzug vor den.Indikatoren der ersten Generation geben.
Ich denke auch, dass die Korrektur erst kommt, wenn alles scheinbar wunderbar sein wird, nicht dann, wenn alle darauf warten.
Apropos wunderbar: Dieser unscheinbare heutige Tag mit einem praktisch unveränderten Dax scheint für mich in absoluten Beträgen der erfolgreichste Tag an der Börse zu werden, an den ich mich erinnern kann (und dann will was heißen). Ich habe seit gestern meine Kröten im Wesentlichen in nur 3 Positionen: richtig viel Commerzbank, dazu etwas Porsche und BMW short. Heute laufen Sie alle 3 wie geschmiert, ich kann es kaum glauben. Eigentlich wollte ich für alle Fälle abgesichert sein, dass alles gleichzeitig läuft, war nicht auf dem Plan.
nenne ich deshalb intuitiv, weil ich oft nur gefühlsmäßig anhand des Charts antizipiere, wann sich im Lauf eines Tages die Stimmung drehen kann - ohne mich an konkreten Zahlen und Linien zu orientieren.
Im Großen und Ganzen bin ich aber mehr value investor - es fällt mir schwer, überteuerte Werte zu kaufen, auch wenn der Chart gut ausschaut. Ich habe auch bei fallenden Kursen kaum Angst, ins fallende Messer zu greifen - Munition zum Nachkaufen muss da sein, aber wenn etwas richtig billig ist, wird es gekauft. Und stops setze ich ohnehin nicht, ebenso streue ich sehr wenig. Man muss auf der Hut sein, aber diese Standardsprüche mit "immer stops" setzen und "breit streuen" schaden der Performance und machen das Risiko auch nicht kalkulierbarer.
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