Stimme Dir voll zu. Daran habe ich auch schon oft gedacht. Es gibt viele Idealisten, die den Wunsch hatten ihr Geld unweltfreundlich anzulegen und nun fassungslos zusehen, wie trotz der Kriege ums Öl mit seinen Verknappungsaussichten die Windaktien fallen und fallen.
Aber hier frisst die Betriebswirtschaft den globalen Zukunftsaspekt:
-Wenn es richtig los geht, wenn es Geld zu verdienen gibt, werden Schell & co einmal Husten und ihre Gigaprojekte aus dem Boden stampfen.
-Mit dieser negativen Publicity ist in Deutschland nichts zu holen. Die alternative Energie ist finanziell schon extrem geschwächt. Sie wird innerhalb Deutschlands zu stark beschossen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die erfolgreichen skandinavischen Firmen (oder andere) den deutschen Markt schlucken. Dann hätte sich auch das Publicity- und Finanzproblem gelöst. Kritiker an Windprojekten hätten so weniger Boykottmöglichkeiten und würden dann fassungslos zuschauen wie der Zukunftsmarkt Energie extern geregelt wird.
-Ein dritter Aspekt ist, dass die ganzen mittelgrossen Windfirmen nicht aus ihrem Sumpf herauskommen. Man siehts ja, dem Norbert Plambeck geht es in seinem Dreck ganz gut. Wieso in die Offensive gehen... Im Grunde aber, wäre es bei diesem enormen Widerstsand gegen die Windenergie wichtig gewesen sich gemeinsam zu positionieren. Am Besten: Fusionieren! Jetzt haben wir mehrere lasche Buden mit Umsätzen von 100-300 Euro, die weder in der Kreditaufnahme noch in politischen Aspekten (z.B. Arbeitpl.) Druck machen können. Hätten aber UK, PNE, EK und weitere fusioniert, wäre ein Verbund mit 1 Milliade Umsatz möglich gewesen. Und damit könnte man auch seine Verhandlungsposition gegenüben den grossen alten Stromkonzernen enorm stärken, z.B. bei Durchleitungsgebühren, Vergütung, Publicity etc. Auch an der Börse wäre dann eventuell ein MDax Wert herausgekommen.