Pennystocks verschwinden bald vom Neuen Markt
Endlich hat die Deutsche Börse gehandelt. Ab dem 1. Oktober gelten die neuen Börsenregeln für die inzwischen zahlreichen Pennystocks am Neuen Markt, also der Aktien, die unter einem Euro notieren. Künftig sollen Unternehmen, die an mehr als 30 Börsentagen hintereinander unter 1 Euro notieren, vom Kurszettel des Neuen Marktes verschwinden und in den Freiverkehr oder an den Geregelten Markt wechseln.
"Viele große Konzerne könnten die abgestürzten Engel des Neuen Marktes mittlerweile aus der Portokasse bezahlen", meint auch Christian M. Kahler, Neuer-Markt-Analyst bei der DG Bank. Nachdem die Börse den einstigen Hoffnungsträgern das Vertrauen entzogen hat, bleibt vielen Unternehmen angesichts knapper Kassen nur noch ein Ausweg: sich so teuer wie möglich zu verkaufen.
Doch selbst das ist angesichts weiter fallender Kurse schwierig. "Wir werden übernahmereif geprügelt", sagt etwa Andy Rösch, Chef des gleichnamigen Medizintechnik-Unternehmens. Die Rösch-Aktie war in den vergangenen Tagen von einem Allzeittief zum nächsten gefallen und das, obwohl keine negativen Nachrichten zu erwarten seien, wie der Chef versichert.
Doch am Neuen Markt liegen die Nerven blank. Meist reichen schon Gerüchte aus, um für riesige Kurssprünge zu sorgen. Etwa in der vergangenen Woche, als behauptet wurde, der Computerriese IBM sei am Kauf von Brokat, einem Hersteller von Finanzsoftware, interessiert. Obwohl die Meldung nicht bestätigt wurde, legte die Aktie zwischenzeitlich um über 100 Prozent zu.
finanzen.net
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Endlich hat die Deutsche Börse gehandelt. Ab dem 1. Oktober gelten die neuen Börsenregeln für die inzwischen zahlreichen Pennystocks am Neuen Markt, also der Aktien, die unter einem Euro notieren. Künftig sollen Unternehmen, die an mehr als 30 Börsentagen hintereinander unter 1 Euro notieren, vom Kurszettel des Neuen Marktes verschwinden und in den Freiverkehr oder an den Geregelten Markt wechseln.
"Viele große Konzerne könnten die abgestürzten Engel des Neuen Marktes mittlerweile aus der Portokasse bezahlen", meint auch Christian M. Kahler, Neuer-Markt-Analyst bei der DG Bank. Nachdem die Börse den einstigen Hoffnungsträgern das Vertrauen entzogen hat, bleibt vielen Unternehmen angesichts knapper Kassen nur noch ein Ausweg: sich so teuer wie möglich zu verkaufen.
Doch selbst das ist angesichts weiter fallender Kurse schwierig. "Wir werden übernahmereif geprügelt", sagt etwa Andy Rösch, Chef des gleichnamigen Medizintechnik-Unternehmens. Die Rösch-Aktie war in den vergangenen Tagen von einem Allzeittief zum nächsten gefallen und das, obwohl keine negativen Nachrichten zu erwarten seien, wie der Chef versichert.
Doch am Neuen Markt liegen die Nerven blank. Meist reichen schon Gerüchte aus, um für riesige Kurssprünge zu sorgen. Etwa in der vergangenen Woche, als behauptet wurde, der Computerriese IBM sei am Kauf von Brokat, einem Hersteller von Finanzsoftware, interessiert. Obwohl die Meldung nicht bestätigt wurde, legte die Aktie zwischenzeitlich um über 100 Prozent zu.
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