PYPL
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Investing.com – Monness, Crespi, Hardt hat am Montag die Aktie von PayPal (NASDAQ:PYPL) von "Buy" auf "Neutral" herabgestuft. Dies erhöht den Druck auf den Titel, der im vergangenen Jahr bereits um 33,5 % gefallen ist und nahe seinem 52-Wochen-Tief von 55,85 $ notiert.
Das Analysehaus begründete die Herabstufung mit Bedenken, dass die aktuellen Schätzungen für das Kalenderjahr 2026 noch nicht ausreichend reduziert wurden. Zudem verwies es auf "wenig vielversprechende Äußerungen während des Quartals" und "verlängerte Anlaufphasen" bei dem Zahlungsdienstleister. Trotz dieser Bedenken zeigen die Daten von InvestingPro, dass PayPal einen perfekten Piotroski Score von 9 aufweist, was auf eine starke finanzielle Verfassung hindeutet.
Monness Crespi Hardt führte in seiner Begründung für die Herabstufung auch makroökonomische Faktoren an und hob insbesondere eine "zunehmende Schwäche bei den 90 % der US-Verbraucher, die 50 % der Ausgaben tätigen", hervor.
Das Analysehaus räumte zwar ein, dass der "langfristige Bull-Case" für PayPal intakt bleibe, deutete jedoch an, dass sich für interessierte Anleger "wahrscheinlich überzeugendere Einstiegspunkte am Horizont abzeichnen". Mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 11,75 erscheint PayPal laut der Fair-Value-Bewertung von InvestingPro deutlich unterbewertet.
Obwohl der Analyst anmerkte, dass sich die "Rate der Burggraben-Erosion unter A. Chriss verlangsamt" habe, äußerte das Analysehaus sein Bedauern darüber, in den Jahren 2024/2025 keine Gewinne mitgenommen zu haben. Damals stieg die Aktie aufgrund von, wie es genannt wurde, "einfach zu realisierenden Maßnahmen" ("low hanging fruit fixes"), wie der "Ankurbelung der Venmo-Monetarisierung" und der Neuausrichtung des Preis-Leistungs-Paradigmas im Sektor der Zahlungsdienstleister. Die Kursziele der Analysten für PayPal bewegen sich aktuell in einer Spanne von 51 $ bis 120 $, was eine uneinheitliche Einschätzung der Unternehmensperspektiven widerspiegelt.
PayPal stand zuletzt im Fokus mehrerer Analystenbewertungen. So senkte Mizuho das Kursziel für PayPal auf 75 $, begründet mit Sorgen über ein langsameres Wachstum im Bereich des "Branded Checkout", wie der Finanzvorstand des Unternehmens andeutete. Jefferies hingegen bestätigte die Einstufung "Buy" mit einem Kursziel von 60 $ und verwies auf einen Anstieg der E-Commerce-Umsätze in Großbritannien, die maßgeblich zum gesamten Zahlungsvolumen von PayPal beitragen. Morgan Stanley stufte PayPal wiederum auf "Underweight" herab und nannte potenzielle Herausforderungen bei der Verbesserung der Integration des Branded Checkout sowie die Prognose eines schwachen Wachstums der Transaktionsmarge bis 2028 als Gründe. Bernstein bekräftigte die Einstufung "Market Perform" für PayPal mit einem Kursziel von 76 $ und verwies auf den Antrag von PayPal zur Gründung einer nach dem Recht von Utah zugelassenen Industriebank (Industrial Loan Company). In einer separaten Meldung bekräftigte Monness, Crespi, Hardt seine Einschätzung von Western Union als "Top Short"-Kandidat und äußerte Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens, die Umsatzentwicklung zu verbessern und die Margen zu steigern. Diese Entwicklungen bieten Anlegern vielfältige Einblicke in die aktuellen Aussichten der genannten Unternehmen.
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