Der Weltmarktführer bei Handheld-Computern Palm hat gestern Abend eine erneute Gewinnwarnung ausgesprochen. Im laufenden Quartal sorge das verspätete und langsame Anlaufen der Produktion der neuen Modelle Palm m500 und m505 für Probleme. Außerdem verkaufen sich die alten Modelle noch schlechter als erwartet.
Nachdem im abgelaufenen Quartal die Umsatz-Erwartungen für das laufende Quartal beinahe halbiert wurden, halbierte das Unternehmen diese Erwartungen nun abermals. Statt ehemals fast 600 Mio. Dollar vor der ersten Gewinnwarnung sowie 300 Mio. Dollar nach der ersten Gewinnwarnungen sollen jetzt nur noch 140 bis 160 Mio. Dollar Umsatz erwirtschaftet werden. Der operative Verlust hingegen werde sich von erwarteten 80 Mio. Dollar auf 170 bis 190 Mio. Dollar mehr als verdoppeln. Im laufenden Quartal sollen auch 300 Mio. Dollar Abschreibungen für die Lagerbestände anfallen.
Denn trotz massiver Preissenkungen habe der Markt die älteren Modelle, die aus den Lagern geräumt werden sollten, bisher kaum aufgenommen. Zugleich hat Palm erklärt, es wolle die angekündigte Übernahme von Extended Systems abblasen. Extended Systems war Palms Antwort auf die zunehmende Kritik, dass Palm sich zuwenig um Geschäftskunden kümmere. Die Übernahme sollte durch einen Aktientausch geschehen, was durch den sinkenden Palm-Aktienkurs zunehmend problematisch wurde. Beide Unternehmen werden aber wie bisher eng zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Palm hatte in jüngster Zeit Probleme, weil die neueren Modelle nicht genügend alte Käufer zum Umsteigen bewegten, gleichzeitig die Neukundenrate stark zurückging. Dass sich im aktuellen Quartal gegenüber den Erwartungen von vor 3 Monaten der Umsatz aber vierteln würde, ist erschreckend. Jetzt ist davon auszugehen, dass Palm lange brauchen wird, um wieder auf die Beine zu kommen. Die schwierige Lage könnte auch Konsequenzen an der Unternehmensspitze nach sich ziehen.
Die Aktien von Palm verloren gestern im nachbörslichen Handel 20,7 Prozent auf 5,59 Dollar.
mfg Fips17
Nachdem im abgelaufenen Quartal die Umsatz-Erwartungen für das laufende Quartal beinahe halbiert wurden, halbierte das Unternehmen diese Erwartungen nun abermals. Statt ehemals fast 600 Mio. Dollar vor der ersten Gewinnwarnung sowie 300 Mio. Dollar nach der ersten Gewinnwarnungen sollen jetzt nur noch 140 bis 160 Mio. Dollar Umsatz erwirtschaftet werden. Der operative Verlust hingegen werde sich von erwarteten 80 Mio. Dollar auf 170 bis 190 Mio. Dollar mehr als verdoppeln. Im laufenden Quartal sollen auch 300 Mio. Dollar Abschreibungen für die Lagerbestände anfallen.
Denn trotz massiver Preissenkungen habe der Markt die älteren Modelle, die aus den Lagern geräumt werden sollten, bisher kaum aufgenommen. Zugleich hat Palm erklärt, es wolle die angekündigte Übernahme von Extended Systems abblasen. Extended Systems war Palms Antwort auf die zunehmende Kritik, dass Palm sich zuwenig um Geschäftskunden kümmere. Die Übernahme sollte durch einen Aktientausch geschehen, was durch den sinkenden Palm-Aktienkurs zunehmend problematisch wurde. Beide Unternehmen werden aber wie bisher eng zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Palm hatte in jüngster Zeit Probleme, weil die neueren Modelle nicht genügend alte Käufer zum Umsteigen bewegten, gleichzeitig die Neukundenrate stark zurückging. Dass sich im aktuellen Quartal gegenüber den Erwartungen von vor 3 Monaten der Umsatz aber vierteln würde, ist erschreckend. Jetzt ist davon auszugehen, dass Palm lange brauchen wird, um wieder auf die Beine zu kommen. Die schwierige Lage könnte auch Konsequenzen an der Unternehmensspitze nach sich ziehen.
Die Aktien von Palm verloren gestern im nachbörslichen Handel 20,7 Prozent auf 5,59 Dollar.
mfg Fips17