Wenn beide Investoren sich zur Übernahme zum Zeichnungspreis verpflichtet haben, dann könnte der Vorstand den ja beliebig festlegen.
Im Sinne der Altaktionäre, die eine KE nicht mitmachen wollen oder können, sollte er möglichst hoch sein. Aber vielleicht haben sich die Investoren noch einen fetten Abschlag auf den aktuellen Kurs herausverhandelt, um ein größeres Stück vom Kuchen zu bekommen. Wenn er allerdings zu groß wird, könnte es passieren, dass sie nicht genug neue Aktien bekommen.
Die Obergrenze von knapp 19,9% der Aktien nach der KE bei Abruf der ganzen 6 Mio. von Humanwell wäre ziemlich genau bei einer KE um 50% erreicht. Das entspräche einem Ausgabekurs knapp unter 3 Euro. Wie viele Altaktionäre würde da zeichnen?
Je höher der Ausgabekurs, umso sicher kann Humanwell sein, seine 6 Mio. investieren zu können. Die Untergrenze von 9% für eine Folgeinvestition wäre bei ca. 1,24 Mio. neuen Aktien oder 8 Euro pro Aktie erreicht.
In welche Richtung wird man wohl gehen? Montag ist ja schon die zweite Oktoberhälfte, da sollten die Eckdaten bald kommen.