im letzten Jahr habe ich Paion oft hart kritisiert und war dabei oft auch ungerecht gegenüber
dem Management. Gerade die vermeintliche Untätigkeit bei der Kommunikation mit den
Aktionären (ein Zeichen der Besserung war der Aktionärsabend im Dez.), die in meinen
Augen unzureichende Öffentlichkeitsarbeit und die Finanzierung durch YV waren meine
Hauptkritikpunkte. Wenn auch die Kurssteuerungsmaßnahmen durch YV unangenehm sind,
so ist doch die Einsicht gewachsen, daß es notwendig war, auf diese Finanzierungsart zurück
zu greifen.
Während der HV habe ich den Eindruck gewonnen, daß der Laden nicht mehr so zentralistisch
geführt wird, nicht mehr so Söhngen bezogen! Das mag auch durch die Sprachbarrieren
begründet sein, aber der CEO nimmt sich anscheinend mehr zurück und das Bild, das jetzt
der Vorstand abgibt, sieht mehr - klingt etwas komisch - "demokratischer" "ausgewogener"
aus. Unter Söhngen waren Omari + Beck blasser, jetzt scheinen sie präsenter.
Also möchte ich das hier auch sagen, daß ich mich in manchen Dingen geirrt habe und
vielleicht auch manchmal zu hart war. Wie gesagt mea culpa!!!
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Francis Picabia