berichtete ich - der gegebenen Misere am ‘Parkett‘ zum Trotze - von einem gefühlten leichten Optimismus bezüglich der künftigen Kursentwicklung OTIs. Dessen ungeachtet tritt der Kurs seitdem weitgehend auf der Stelle und nichts scheint mein Gefühl bestätigen zu können. Oder gibt es da möglicherweise doch was?
Immer unter der Prämisse, dass Charts mit geringem Umsatzvolumen eine entsprechend bescheidene Aussagekraft haben, möchte ich gerne auf zwei zarte Knöspchen im Eurocent Chart aufmerksam machen.
Zum einen kann man dort (mit ein bisschen Wohlwollen) bei ca. € 0,33 einen kurzfristigen Doppelboden ausmachen. Wenn man dann den Kursverlauf des laufenden Jahres weiter zurückverfolgt gewinnt dieser Boden durchaus an Bedeutung. Bei genauem Hinsehen wird offensichtlich, dass dieses Niveau zunächst Ende Februar und dann noch einmal in der ersten Maihälfte als Widerstand diente.
Ende Mai wurde der Widerstand dann durchbrochen und der Kurs stieg unter Schwankungen bis Anfang August auf € 0,62.
Grundsätzlich werden alte Widerstände im weiteren Kursverlauf bei Rückschlägen häufig zu Unterstützunge).
Damit komme ich zum zweiten hoffnungsvollen Chart-Knöspchen. Ausgangspunkt des Impulses bis auf die erwähnten € 0,62 war das Niveau um € 0,15. Das macht insgesamt 47 Cents. Und nun aufgepasst. Der Rückgang von dort auf zutiefst 0,33 Euro macht mit seinen 29 Cents genau den famosen goldenen Fibonacci Schnitt von 0,618 des Anstiegs aus. Dieser fungiert vor allem im Devisenhandel gerne als ideale Korrekturgröße.
Wäre schön, wenn es sich hier ebenfalls so herausstellte und der frühere Widerstand sich nun als nachhaltige Unterstützung erwiese. Dann müsste der Kurs unserer Lieblingsaktie in der Folge nur noch die in unmittelbarer Nähe liegende obere Linie des kurzfristigen Abwärtstrendkanals ( ‘Kautschuk-Spike‘ auf 0,55 mal weggedacht) spürbar nach oben durchbrechen. Gerne bei anziehendem Volumen. Und schon wären einem neuen Aufwärtsimpuls Tür und Tor geöffnet.
Alles ein wenig vage? Vielleicht. In der Not frisst der Teufel auch mal Fliegen.
Mir hilft es auf alle Fälle erst einmal, meinen Optimismus nicht gleich wieder vor allen zu Grabe tragen zu müssen. Zumal die positiven Meldungen unserer Helden von der Unternehmensfront diese kleine technische Analyse ja auf der Zeitschiene fundamental reichlich untermauern.