Dienstag 1. Januar 2002, 11:00 Uhr
Sushi schützen vor Karies
Wer gerne und regelmäßig Sushi schlemmt, kann laut dem Gesundheitsportal Almeda dem nächsten Zahnarztbesuch möglicherweise beruhigter entgegensehen. Japanische Forscher haben jetzt in der beliebten Sushi-Würze Wasabi eine Komponente ausgemacht, die sich negativ auf die Karies-Entwicklung auswirken könnte. Bei einer Fachtagung auf Hawaii präsentierten die Wissenschaftler um Hideki Masuda mikrobiologische Experimente, mit denen nachgewiesen kann, dass Isothiocyanate das Wachstum eines Karies verursachenden Bakteriums stören. In Wasabi-Würze seien große Mengen an diesen Isothiocyanaten enthalten, meinten die Forscher. Aber auch Menschen, die nicht zu den Sushi-Liebhabern zählen, können in den Genuss der heilenden Wirkung der Isothiocyanate kommen. Denn auch weniger exotisches Grünzeug wie Broccoli und Kohl, die allerdings mit Wasabi verwandt sind, enthalten diese chemischen Verbindungen. Außerdem hoffen die Forscher, dass dieser Wirkstoff künftig auch bei der Krebsprävention, bei der Verhinderung von Thrombosen und der Bekämpfung von Asthma eine größere Rolle spielen wird. (ks)
Sushi schützen vor Karies
Wer gerne und regelmäßig Sushi schlemmt, kann laut dem Gesundheitsportal Almeda dem nächsten Zahnarztbesuch möglicherweise beruhigter entgegensehen. Japanische Forscher haben jetzt in der beliebten Sushi-Würze Wasabi eine Komponente ausgemacht, die sich negativ auf die Karies-Entwicklung auswirken könnte. Bei einer Fachtagung auf Hawaii präsentierten die Wissenschaftler um Hideki Masuda mikrobiologische Experimente, mit denen nachgewiesen kann, dass Isothiocyanate das Wachstum eines Karies verursachenden Bakteriums stören. In Wasabi-Würze seien große Mengen an diesen Isothiocyanaten enthalten, meinten die Forscher. Aber auch Menschen, die nicht zu den Sushi-Liebhabern zählen, können in den Genuss der heilenden Wirkung der Isothiocyanate kommen. Denn auch weniger exotisches Grünzeug wie Broccoli und Kohl, die allerdings mit Wasabi verwandt sind, enthalten diese chemischen Verbindungen. Außerdem hoffen die Forscher, dass dieser Wirkstoff künftig auch bei der Krebsprävention, bei der Verhinderung von Thrombosen und der Bekämpfung von Asthma eine größere Rolle spielen wird. (ks)