an kalten Tagen.
News - 03.01.08 07:45
DIW prognostiziert Ölpreis von 200 Dollar
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet eine Verdopplung des Ölpreises binnen zehn Jahren. Der Grund dafür wird allerdings ein anderer sein als die derzeitigen Spekulationen, die den Ölpreis über die 100-$-Marke gehievt hatten.
"Die Ölvorräte werden zunehmend knapp und das wird die Preise weiter hochtreiben", sagte Claudia Kemfert vom DIW der "Berliner Zeitung". "In fünf Jahren ist ein Ölpreis von 150 $ je Barrel denkbar, in zehn Jahren sogar ein Preis von 200 $." Am Mittwoch hatte der Ölpreis in den USA erstmals die Marke von 100 $ je Barrel überschritten.
Der jüngste Preisanstieg sei allerdings zu großen Teilen spekulationsbedingt: "Der Anteil am Ölpreis, der auf Spekulation zurückzuführen ist, dürfte etwa 20 Prozent betragen", sagte Kemfert. "Eine Entspannung beim Ölpreis ist in den nächsten Wochen deshalb nicht zu erwarten. Ich rechne kurzfristig sogar eher mit einem weiteren Anstieg bis auf 105 $." Frühestens Ende Januar, wenn die Nachfrage nach Heizöl
allmählich nachlasse, sei eine Stabilisierung oder ein Rückgang des
Ölpreises vorstellbar. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Öl um
mehr als die Hälfte verteuert.
Allerdings gab es von den Märkten schon jetzt leichte Anzeichen der Entspannung. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate
(WTI) zur Auslieferung im Februar kostete am Donnerstagmorgen 99,46 $ und
damit 16 Cent weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch.
Quelle: Financial Times Deutschland
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News - 03.01.08 07:45
DIW prognostiziert Ölpreis von 200 Dollar
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet eine Verdopplung des Ölpreises binnen zehn Jahren. Der Grund dafür wird allerdings ein anderer sein als die derzeitigen Spekulationen, die den Ölpreis über die 100-$-Marke gehievt hatten.
"Die Ölvorräte werden zunehmend knapp und das wird die Preise weiter hochtreiben", sagte Claudia Kemfert vom DIW der "Berliner Zeitung". "In fünf Jahren ist ein Ölpreis von 150 $ je Barrel denkbar, in zehn Jahren sogar ein Preis von 200 $." Am Mittwoch hatte der Ölpreis in den USA erstmals die Marke von 100 $ je Barrel überschritten.
Der jüngste Preisanstieg sei allerdings zu großen Teilen spekulationsbedingt: "Der Anteil am Ölpreis, der auf Spekulation zurückzuführen ist, dürfte etwa 20 Prozent betragen", sagte Kemfert. "Eine Entspannung beim Ölpreis ist in den nächsten Wochen deshalb nicht zu erwarten. Ich rechne kurzfristig sogar eher mit einem weiteren Anstieg bis auf 105 $." Frühestens Ende Januar, wenn die Nachfrage nach Heizöl
allmählich nachlasse, sei eine Stabilisierung oder ein Rückgang des
Ölpreises vorstellbar. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Öl um
mehr als die Hälfte verteuert.
Allerdings gab es von den Märkten schon jetzt leichte Anzeichen der Entspannung. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate
(WTI) zur Auslieferung im Februar kostete am Donnerstagmorgen 99,46 $ und
damit 16 Cent weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch.
Quelle: Financial Times Deutschland
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