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04.02.02 23:47



Montag 4. Februar 2002, 23:34 Uhr  
Aktien New York Schluss: Schwächer - Angst vor weiteren Pleiten




Aktienkursübersicht  

Analysten - Research im Original

     
Indizes
Dax 30 - Nemax 50 - Dow Jones  


Verzögerung: 15-30 Min.
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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Standardwerte an der New York Stock Exchange haben den Handel am Montag mit Verlusten beendet. Im Tagesverlauf hatten die Werte schon schwächer tendiert. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 2,22 Prozent auf 9.687,09 Punkte. Sein Tagestief hatte der Index der 30 wichtigsten Industrietitel bei 9.677,54 Zählern, die Tageshöchstwert des Dow lag bei 9.905,46 Zählern. Der breitere S&P 500-Index fiel um 2,47 Prozent auf 1.094,44 Punkte.
Die Enronitis, die Angst vor weiteren ANZEIGE
 
Pleiten nach dem Zusammenbruch des US-Energiehändlers Enron, sei unter den Anlegern groß, sagten Händler. Die Investoren betrachten mit zunehmender Skepsis die Bilanzierungsmethoden der Unternehmen. So geriet auch die ausgegliederte Telekom-Sparte des Energiehändlers Williams Companies Inc unter großen Druck. Williams Communications hat Schulden in Höhe von 975 Millionen Dollar, behauptet jedoch, über ausreichend viel Liquidität zu verfügen, um sein Geschäft bis 2003 zu finanzieren. Der Aktie nützte dies nichts, sie fiel um 29,58 Prozent auf 1,00 Dollar.

Händlern zufolge haben die Wertpapiere des Mischkonzerns Tyco International Ltd die Kurse belastet. Tyco hatte in den vergangenen drei Geschäftsjahren rund 8 Milliarden US-Dollar für Übernahmen investiert, ohne dies öffentlich auszuweisen. Da verloren die Anleger die Nerven; das Papier stürzte um 16,08 Prozent auf 29,90 Dollar ab.

Die Wertpapiere des US-Mischkonzerns General Electric verloren 5,02 Prozent auf 35,00 Dollar. Es hatte Berichte gegeben, wonach die Aufträge von November bis Dezember zwischen 0 und 5 Prozent zurückgegangen seien. Zudem habe die Aktie vom allgemeinen Misstrauen gegenüber Unternehmen mit großem Übernahmepotenzial gelitten, obwohl GE bislang nicht unangenehm aufgefallen sei, sagten Händler. Davon belastet wurden auch die Papiere des Mischkonzerns Honeywell mit einem Minus von 4,78 Prozent auf 32,07 Dollar.

Bei den Technologie-Titeln verbuchten die Netzwerk-Anbieter die größten Verluste. Enterasys Networks Inc (Frankfurt: 762530.F, Nachrichten) Hewlett-Packard hatten zunächst von den guten Erwartungen für das erste Quartal profitiert und waren bis auf 23,04 Dollar geklettert. Der Konzern hatte mitgeteilt, nicht nur das selbst gesteckte Ziel, sondern auch die allgemeine Analystenerwartung von 16 Cent je Aktie würden deutlich übertroffen werden, da die Nachfrage nach Personalcomputern und Druckzubehör derzeit überraschend hoch sei. Zum Börsenschluss reichte es jedoch nur für ein Plus von 0,18 Prozent auf 22,04 Dollar.

Wegen des sich immer noch hinziehenden Enron-Skandals standen auch die Finanztitel weiterhin unter Druck: American Express sanken 4,79 Prozent auf 33,42 Dollar. J.P. Morgan Chase um 4,98 Prozent auf 30,56 Dollar und die Citigroup um 4,71 Prozent auf 44,30 Dollar. /al/js


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