Nortel verliert im vorbörslichen Handel 27,66%


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ecki:

Nortel verliert im vorbörslichen Handel 27,66%

 
28.04.04 14:54
Der kanadische Netzwerkausrüster Nortel Networks Corp. hat am Mittwoch drei Vorstandsmitglieder des Konzerns entlassen. Die Geschäftszahlen für das erste Quartal sollen zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden.

Konzernangaben zufolge wurde CEO Frank Dunn von seinen Aufgaben entbunden und durch William Owens ersetzt. Des Weiteren hat sich der Konzern endgültig von seinem CFO Douglas Beatty sowie von seinem Controller Michael Gollogly getrennt, die beide bereits am 15. März dieses Jahres beurlaubt worden waren.

Konzernangaben zufolge wird William Kerr zukünftig als CFO fungieren, während MaryAnne Pahapill das Controlling übernehmen wird.

Die Aktie von Nortel verliert aktuell im vorbörslichen Handel an der NYSE 27,66 Prozent auf 4,08 Dollar.

Wertpapiere des Artikels:
NORTEL NETWORKS CORPORATION


Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),14:23 28.04.2004

Antworten
all time high:

wird zeit, das die pleite gehen.

 
28.04.04 15:19

die tauschen immer nur ihre vorstände aus u. manipulieren weiter....

mfg ath
Antworten
savemann:

...die werden nicht pleite gehen

 
29.04.04 00:24
Quelle: Stefan Heibel

______________________________________________

i W A T C H . P R O - U P D A T E

- US-BOERSENBRIEF -
5. Jahrgang - Update 01 (28.04.2004)
______________________________________________

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1616-1521

* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. IWATCH UPDATE: NORTEL CEO GEFEUERT, GARMIN QUARTALSERGEBNIS
02. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
03. AN-/ABMELDUNG


**************************************************
01. IWATCH UPDATE
**************************************************

Liebe Boersenfreunde,

heute frueh ist der CEO Frank Dunn gefeuert worden. Damit hat
die Bilanzierungsuntersuchung der SEC ein neues Angesicht
bekommen: Nicht nur der fruehere CFO, der schon vor einiger Zeit
seinen Hut nahm, war wohl korrupt, sondern auch dessen Chef
Frank Dunn.

Lang und breit hatte ich in den letzten Wochen Durchhalteparolen
zu Nortel geschrieben: Tausend Gruende, warum die
Bilanzierungsunregelmaessigkeiten im Nortel-Kurs schon
eingepreist seien, oder warum es schlimmer nicht mehr kommen
könne.

Doch nun ist der schlimmste Fall eingetreten: Der Strohhalm, an
dem sich die Nortel-Aktionaere festhielten, wurde abgetrennt.
Frank Dunn war wohl doch in den ganzen Schlamassel verwickelt –
oder ist zumindest nicht in der Lage, Nortel aus dem Schlamassel
zu fuehren.

Ueber den neuen CEO William Owens, der nun das Amt von Frank
Dunn uebernommen hat, weiss ich nicht viel und langjaehrige
Leser des iWatch wissen: Einem neuen Unternehmenschef raeumt man

erst einmal ein Jahr Schonzeit ein, bevor man sich ein Urteil
erlaubt. Der Termin fuer das Quartalsergebnis wurde auf
unbestimmt verschoben.

Der Kurs der Nortel-Aktien ist derzeit um knapp 30 % gefallen,
ich kann mir gut vorstellen, dass im Laufe des heutigen Tages
noch deutlich niedrigere Kurse zu sehen sein werden.

Viele Worte, um eines zu sagen: Ich habe mich geirrt. Ich haette
nicht fuer möglich gehalten, dass nach den
Bilanzierungsskandalen bei Enron, WorldCom, Adelphia oder Tyco
ein Unternehmen wie Nortel einen CEO haben kann, der unter
Verdacht seinen Finanzchef als Kanonenfutter abgibt und hofft,
ungeschoren davon zu kommen... aber genau so muss Frank Dunn
wohl gedacht haben.

Es tut mir leid, dass ich Sie mit in diese Geschichte verwickelt
habe. Es mag ein Trost sein, dass ich Sie aggressiv zum
Realisieren der ueber 100 % Kursgewinn aufgefordert hatte, so
dass Sie nun nur noch mit Ihrem Gewinn investiert sind. Wenn man
sich aber anschaut, dass der Kurs zwischenzeitlich ueber $8
stand, dann fuehle ich mich zu „gierig", denn ich habe „mehr"
haben wollen.

Gekauft haben wir Nortel zu $2,8. Aktuell steht Nortel knapp
unter $4 und hat damit immer noch einen Kursgewinn von 42 %. Was
nun: Verkaufen, Halten oder Nachkaufen?

Alle Welt verkauft, also kann das nicht richtig sein.

In einer weiteren Pressemeldung hat Nortel bestaetigt, dass
derzeit trotz der Bilanzierungsunregelmaessigkeiten und auch
nach den rueckwirkenden Aenderungen noch immer $4 Mrd. Bares auf
dem Konto stehen.

Der Umsatz ist wieder angezogen, das Geschaeft brummt. Dies
hatte mich ja urspruenglich auch zum Kauf dieser Aktien bewegt.
Das KGV 05e liegt beim aktuellen Kurs bei 11, fuer ein
Wachstumsunternehmen mit solchen Cash-Reserven viel zu niedrig.
Ich halte den heutigen Ausverkauf fuer Panik und fuer
ueberzogen.

Sie sollten also Ihre Aktien meiner Ansicht nach halten. Trader
können versuchen, heute zu Kursen unter $4 einzusteigen,
wenngleich das Unternehmen nun mit neuem Management sicherlich
die Schonfrist auch im Aktienkurs zu spueren bekommen wird. Ich
erwarte aber dennoch, dass Analysten die Bilanz spaetestens nach
der Vermeldung des Quartalsergebnisses neutral unter die Lupe
nehmen werden und die Unterbewertung diesen nunmehr verhassten
Unternehmens feststellen werden.


Garmin, ein weiterer frueherer Highflyer unserer Tradingideen,
ist heute ebenfalls eingebrochen: Minus 13,5 %! Gestern wurde
ein Quartalsergebnis vermeldet, dass im Rahmen der Erwartungen
ausfiel: Wachstum von ueber 20 % im Umsatz, jedoch war der
Gewinn kleiner als erwartet, da die Kosten laut Garmin
angestiegen waren. Im Hintergrund höre ich gerade die
Pressekonferenz und kann aber nichts Besorgniserregendes in den
Worten des CEOs und CFOs finden.


Ich werde diese beiden Ereignisse zum Anlass nehmen, um an
kommenden Freitag meine Strategie grundlegend zu ueberdenken:
Habe ich zu spaet das Ende der Rallye bemerkt und den Ausstieg
verpasst? Oder ist die Konsolidierung nur heftiger, als
erwartet?


Eine erfolgreiche Boersenwoche,
take share,

Stephan Heibel
ekip.de


mailto:iwatch@ekip.de
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Kicky:

Bilanzen Korrektur um 50% erwartet

 
29.04.04 00:34
der kanadische Index fällt um 3,5% ,der grösste Absturz seit dem 11.September !           April 28 (Bloomberg) -- Nortel Networks Corp., North America's largest maker of telephone equipment, fired Chief Executive Frank Dunn, saying a second restatement in less than six months may reduce last year's earnings by 50 percent.

Nortel, under a U.S. Securities and Exchange Commission accounting probe, also fired its chief financial officer and controller. Director William Owens, a 63-year-old retired admiral and former vice chairman of the U.S. Joint Chiefs of Staff, will replace Dunn, 50. Nortel shares tumbled 28 percent.

``How trustworthy are any Nortel numbers? Anything they come out with now is going to have to be checked and double-checked before anybody believes anything,'' said Gavin Graham, director of investments at Guardian Group of Funds in Toronto, which manages the equivalent of $2.43 billion in assets including Nortel shares.

Investors had credited Dunn, chief executive since 2001, with returning Brampton, Ontario-based Nortel to its first profit since 1997 last year after cutting about 60,000 jobs and shutting plants. Executive bonuses based on that return to profitability are being reviewed, Nortel's new Chief Financial Officer William Kerr said on a conference call with analysts and investors.

Nortel spokeswoman Tina Warren said she couldn't give details about the size of executive bonuses.

Shares of Nortel plunged $1.60 to $4.04 at 4:08 p.m. in New York Stock Exchange Composite trading. The stock, which has risen 59 percent in the past year, traded as high as $89 in July 2000. On the Toronto Stock Exchange, Nortel shares fell C$2.18 to C$5.40.
Accounting Errors

Dunn, who took the helm in November 2001 when former CEO John Roth stepped down earlier than planned, in November presided over a restatement of Nortel's results from 2000 through the first half of 2003 in which total losses were reduced by $505 million to $33.2 billion and sales were pared by $121 million to $60.6 billion.

Nortel in March said it was re-examining the establishment of and release to income of certain accruals and provisions in 2003 and earlier periods and might have to restate results a second time. When companies set aside too much for anticipated expenses, they can reverse the expense, in effect creating income. Nortel has declined to elaborate what errors may have occurred.

Paring Profit

Nortel said that although its current review isn't complete, a previously reported profit for the first half of 2003 will be restated as a net loss. Full 2003 net income, which Nortel had reported at $732 million, will be cut by about half, with those amounts applied to earlier periods, reducing reported net losses in 2002 and 2001. The company said there will probably be no material impact on prior revenue.

``This restatement appears to be more serious than I thought,'' said Duncan Stewart, who manages the equivalent of $91 million in the Dynamic Canadian Technology Fund and whose firm owns Nortel shares. ``It's not like they're saying, `We've done this, we've taken these actions, here are the financials.' There are no financials yet.''

Standard & Poor's cut Nortel's long-term corporate credit rating to B- from B. In a statement, the ratings company cited an increased possibility that holders of Nortel securities could provide notice of noncompliance.

The decline in Nortel's shares led to a 3.5 percent drop in Canada's benchmark stock index, the Standard & Poor's/TSX Composite Index, the largest fall since the 2001 terrorist attacks. Nortel dropped to the ninth-biggest company in the index by market value after starting the day as the third-largest.
Important Step

The firings are an important step in restoring shareholder confidence, Nortel Chairman Red Wilson said on the call. The company delayed tomorrow's scheduled release of preliminary first- quarter financial results, saying it wasn't in a position to announce them.

Douglas Beatty, Nortel's former chief financial officer, and Michael Gollogly, its ex-controller had been on paid leaves of absence before today's firings. MaryAnne Pahapill, interim controller, was appointed to the job permanently.

Owens, a 1962 graduate of the U.S. Naval Academy who also holds degrees in politics, philosophy, and economics from Oxford University, became a member of Nortel's board in February 2002.

He's also a director at DaimlerChrysler AG, the world's fifth-largest carmaker, Wireless Facilities Inc., which helps companies build and manage wireless networks, Symantec Corp., the world's largest maker of software to stop computer viruses, and British American Tobacco Plc, the world's second-largest cigarette company.



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savemann:

-50 Prozent ...

 
29.04.04 00:40
das wär hart...
aber wir denken ja positiv und in Chancen, mal schauen was der morgige Tag bringt.

Gute nacht

savemann
Antworten
savemann:

William Owens, neuer Nortel-Chef

 
29.04.04 01:33
Aus der FTD vom 29.4.2004 www.ftd.de/leute

William Owens: Ex-Admiral soll Nortel wieder flottmachen
Von Eva Schweitzer

Nach einem möglichen riesigen Bilanzskandal des US-kanadischen Netzwerkherstellers Nortel übernimmt dort ein ehemaliger Admiral das Ruder: William Owens, früherer Vizechef des US-Generalstabs, wurde Nachfolger des geschassten Konzernchefs Frank Dunn.

William Owens, neuer Nortel-Chef


Dass ein ehemaliger Admiral CEO und Präsident eines Kommunikationskonzerns wird, erscheint nur dem als merkwürdig, der William Owens nicht kennt. Der Ex-Militär, der noch immer über gute Drähte zum Pentagon verfügt, hat sich der Informationselektronik verschrieben. Zudem sitzt er bereits seit Anfang 2002 im Aufsichtsrat von Nortel.

Den Gipfel seiner Karriere erklomm er allerdings bei der US-Armee: Als Vizevorsitzender der Joint Chiefs of Staffs in den 90er Jahren war Owens die treibende Kraft in einer Gruppe von Militärs, die nach dem Ende des Kalten Kriegs fortschrittliche Systemtechnologien für militärische Operationen in die Armee einführte.



Exellente Kontakte zum Pentagon


Owens gelang es darüber hinaus wie keinem anderen Ex-General, das Interesse von Anbietern kommerzieller Hochtechnologie mit denen des Pentagons zu verquicken. Er ist mit einer ganzen Reihe von Firmen verbunden, die das Verteidigungsministerium beliefern, darunter Metal Storm, DaimlerChrysler, Symantec, Polycom und SAIC. Zudem dient er Verteidigungsminister Donald Rumsfeld als Berater.


Owens, der in Oxford und Washington Politik und Ökonomie studiert hat, begann seine Karriere in einem U-Boot der US- Navy, aber bekannt wurde er erst im ersten Golfkrieg. Damals war er innerhalb der US-Marine für die Versorgung zuständig, außerdem Assistent des damaligen Verteidigungsministers Dick Cheney. Owens hat aus diesem Krieg Lehren gezogen: Eines der Ziele der von ihm geführten Militärgruppe war, mit Hilfe von Computertechnologie "smarte" Bomben zu entwickeln, die im Irak-Krieg weitaus gezielter eingesetzt werden konnten als das herkömmliche Flächenbombardement. Damit ließen sich Truppen sparen, sagte er.



Ökonomische Effektivität


Ökonomische Effektivität zeigte er auch, als es darum ging, seine bei der Armee erworbenen Kenntnisse nach dem Ausscheiden nutzbringend einzusetzen. So war Owens Chefmanager bei SAIC, die Software an Diebold liefert: Diebold stellt die umstrittenen elektronischen Wahlmaschinen für die kommende Präsidentschaftswahl her. Und er führt eine weitere Firma, die die zugehörige Sicherheitssoftware liefert.


Außerdem leitet er das australische Unternehmen Metal Storm, das mit Hilfe von Hightech-Elektronik die schnellsten Maschinengewehre der Welt baut. Im letzten Jahr schossen auch die Verkaufszahlen nach oben, nun versucht Owens, das Pentagon für das Schnellstfeuergewehr zu interessieren.


Seine Verbindungen dürften auch seinem neuen Arbeitgeber helfen, den er auf Kurs bringen soll: Bisher wurden die Kanadier, die gegen den Irak-Krieg waren, vom Pentagon nicht mit Aufträgen überschüttet.

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savemann:

zu Guter letzt..

 
29.04.04 01:36
Oh Mann, ich kann einfach net schlafen...

Marktberichte  

Aufsichtsrat entlässt Nortel-Chef wegen Bilanzskandal  
[Von ftd.de, 22:24, 28.04.04]

Der kanadische Telekomausrüster Nortel Networks droht in einem Bilanzskandal unterzugehen. Um das Ruder herumzureißen, hat der Aufsichtsrat in einer beispiellosen Aktion die halbe Führungsriege einschließlich Konzernchef Frank Dunn gefeuert.  
Gleichzeitig kündigte Nortel an, der für 2003 gemeldete Gewinn von 732 Mio. $ müsse wahrscheinlich um die Hälfte nach unten korrigiert werden. Der amerikanische Ex-Admiral William Owens, einst zweithöchster Offizier der USA, wurde zum neuen Chef berufen und soll Nortel vor dem endgültigen Untergang bewahren.
Die schlechten Nachrichten schockierten Anleger und Analysten weltweit und schürten Ängste, dass die in den USA nach den Skandalen beim Energiekonzern Enron oder dem Telekomunternehmen Worldcom verschärften Bilanzregeln noch nicht ausreichen, um Bilanztricksereien zu erschweren. "Das ist alles ganz schlecht. Es sieht so aus, als ob die Profitabilität für 2003 aufgeblasen wurde", sagte Duncan Stewart, Fondsmanager bei Tera Capital, der Nachrichtenagentur Reuters.
Der Aktienkurs Nortels stürzte an der Börse in Toronto um 25,6 Prozent auf 5,64 Kanadische Dollar und zog den gesamten Markt mit in die Tiefe. Auch an der Wall Street, wo Nortel ebenfalls gelistet ist, löste der Konzern einen Abwärtssog aus. Einige Experten machten Nortel sogar mit verantwortlich für den Verlust des Kanadischen Dollar, der bis Mittwochmittag Ortszeit um ein Prozent gegenüber dem US-Dollar nachgab.

Ex-Admiral soll Konzern retten

Der neue Nortel-Chef Owens, der seit 2002 im Konzern arbeitet, steht vor einem Scherbenhaufen. Nortel kämpfte bereits vor den Hiobsbotschaften vom Mittwoch dagegen an, in eine existenzbedrohende Finanzkrise zu rutschen. Der Konzern hatte gegen Meldepflichten der US-Börsenaufsicht SEC verstoßen und muss deshalb täglich damit rechnen, dass Gläubiger ihr Recht ausüben, ausstehende Forderungen von 3,6 Mrd. $ früher einzufordern als vereinbart. Nortel könne "möglicherweise diese Verpflichtungen nicht erfüllen", teilte der Konzern im März mit.
Durch den dramatischen Kursverlust am Mittwoch wird Nortel trotz des schwelenden Bilanzskandals sogar zu einem attraktiven Übernahmekandidaten. Das zumindest glaubt Gavin Graham von der Fondsgesellschaft Guardian Group. "Die haben gute Technik, gewinnen Aufträge und Marktanteile. Wenn also jemand das Geld zum Kauf hätte, würde er ein wirklich gutes Geschäft bekommen", sagte Graham.
Tatsächlich spüren Telekomausrüster derzeit einen Aufschwung, da Firmen wie die Deutsche Telekom nach jahrelanger Krise wieder in den Aufbau neuer Netze investieren, etwa für den UMTS-Mobilfunk.

Weitere Topmanager müssen gehen

Nortel entließ am Mittwoch außer Frank Dunn auch den Finanzchef und den obersten Controller. Zudem wurden vier hohe Manager in bezahlten Urlaub geschickt. Zu den Gründen für den Rausschmiss sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Lynton Wilson: "Da Ermittlungen laufen, wäre es unangebracht, Details zu nennen, aber ich kann sagen, dass es um die Verantwortung für Finanzberichte geht." Nortel gab an, dass die Bilanzen der Jahre 2000 bis 2003 überprüft werden müssen. Der Konzern hatte im Oktober 2003 erstmals Unregelmäßigkeiten zugegeben. Seit einigen Wochen ermitteln die kanadische und die US-Börsenaufsicht.
Der gefeuerte Ex-Chef Dunn war vor einigen Wochen noch als harter Sanierer gefeiert worden, der in zwei Jahren 60.000 Arbeitsplätze strich und Nortel wieder profitabel machte. Seine guten Zahlen scheinen sich nun als Luftnummer zu erweisen.


Quelle: Börse Online
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