ob das wirklich jetzt schon sein Ende hat levis ?
Für mich ist der Dow Jones der Knackpunkt an dem ganzen. Griechenland hin oder her.
So lange der Dow Jones die 17.580 hält (untere Kante der seit Februar anhaltende Seitwärtsrange des Dow Jones), die er heute Abend ganz genau angesteuert hat, so lange sollte nach unten nicht allzu viel passieren. Jedenfalls hat die 17.580 vor ein paar Stunden zunächst mal gehalten, aber um die 200er des Dow Jones (aktuell bei 17.681) gibt es nach wie vor einen harten Kampf. Diese 2 Marken sind für mich der Dreh- und Angelpunkt für die Weltbörsen und somit für fast alle Aktien.
Ich hoffe auch mal, dass ich am Montag wieder sehr gut bei Nordex rein gekommen bin bei 20,60/20,70 €, aber sicher bin ich mir dabei wirklich nicht, denn der Dow Jones steht wirklich ganz nahe am Abgrund. Bringt aber natürlich auch Chancen, denn wenn die zwei Marken halten sollten, dann müsste es eigentlich zu einer recht dynamischen Bewegung nach oben kommen. Ist halt wie immer an der Börse, es gibt Risiken und Chancen.
Das Problem was ich sehe und das macht mir in der Tat ein wenig bange, die US-Börsen haben am Freitag zu wegen des Unabhängigkeittages und das heißt die US-Börsen stehen vor einem langen Wochenende und das in der derzeitigen charttechnischen sehr problematischen Situation. Mal abwarten, denn diesmal kommen wegen des US-Feiertages die US-Arbeitsmarkdaten schon am Donnerstag und die könnten das Zünglein an der Waage sein für die weiteren Börsenverläufe im Sommer oder vielleicht sogar bis in den Herbst hinein. Jedenfalls ist aber im Markt nach wie vor genügend an Liquidität vorhanden, allzu viele Alternativen zu Aktien gibt es bei den Vermögenswerten nicht bei den niedrigen Zinsen und der DAX ist bei einem KGV zwischen 14 und 15 bei dieser Konstellation alles andere als überbewertet. So sehe ich das.
Mal abseits der Börse etwas sehr postives. Laut dem WWF floss im letzten Jahr mehr als doppelt so viel Geld in erneuerbare wie in fossile Anlagen und das zeigt, dass sich Wind und Co mittlerweile deutlich auf der Überholspur befinden. 2014 investierten die Industrieländer 139 Mrd. $ in Erneuerbare Energien und Entwicklungs- und Schwellenländer 131 Mrd. $. Aufgrund dessen sind im vergangenen Jahr die Treibhausgase im Energiesektor erstmals seit 40 Jahren nicht gestiegen trotz einer wachsender Weltwirtschaft und eines wachsendem Energieverbrauch. Schaut man sich die Entwicklung der Investitionen in die Erneuerbaren an, dann kommt WWF zum Ergebnis, dass die Energiewende nicht mehr ausschließlich politisch, sondern zunehmend auch technologisch getrieben ist.
Hier der Link zu dieser Analyse/Studie "Megatrends der globalen Energiewende":
www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/lichtblick/...len-Energiewende.pdf