
Einen mächtigen Makel tragen sie, Makulatur aber sind sie deswegen noch lange nicht, die Stimmzettel im Kreis Schleswig-Flensburg. Die Wähler machen am 22. September ihr Kreuz auf einem Zettel mit drei M. Wenigstens seien die Namen von Parteien und Kandidaten korrekt abgedruckt, so dass das beim Korrekturlesen durchgeschlüpfte M-Trio kein Grund für eine Wahlanfechtung sei, meinte ein Sprecher der Schleswig-Flensburger Kreisverwaltung. Außerdem hätte ein Neudruck von rund 218.000 Stimmzetteln rund 2500 Euro extra gekostet.