Personalpolitik der Bank wirft Fragen auf
"Denn es ist nicht das erste Mal, dass die Personalpolitik der Bank Fragen aufwirft: Im November hatte der Aufsichtsrat die Vorstände Peter Rieck und Jochen Friedrich entlassen, nachdem ein externes Gutachten ihnen Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit einem komplizierten Kreislaufgeschäft attestiert hatte. Mit den so genannten „Omega“- Transaktionen hatte die Bank zeitweise über 500 Millionen Euro verloren. Das vom Aufsichtsrat beauftragte Gutachten hatte den damaligen Finanzchef Nonnenmacher von jeglicher Schuld freigesprochen, obwohl er das Geschäft mit unterzeichnet hatte. Aufsichtsratschef Hilmar Kopper sprang ihm zur Seite: Wer Nonnenmacher entlassen wolle, müsse auch ihn entlassen, hatte er zuvor verkündet.
So manchen Beobachter erinnert dieses Verhalten Koppers an dessen Zeit im Aufsichtsrat des damaligen Autobauers DaimlerChrysler. Mit Vehemenz und Sturheit hatte er sich damals hinter den Vorstandschef Jürgen Schrempp gestellt – auch dann noch, als der Konzern unter seiner Ägide Milliardenverluste machte. „Das macht er aus Prinzip so und wird es auch im Fall von Nonnenmacher so machen“, sagen Beobachter."
www.welt.de/wirtschaft/article9219220/...wackelt-kraeftig.html
"Denn es ist nicht das erste Mal, dass die Personalpolitik der Bank Fragen aufwirft: Im November hatte der Aufsichtsrat die Vorstände Peter Rieck und Jochen Friedrich entlassen, nachdem ein externes Gutachten ihnen Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit einem komplizierten Kreislaufgeschäft attestiert hatte. Mit den so genannten „Omega“- Transaktionen hatte die Bank zeitweise über 500 Millionen Euro verloren. Das vom Aufsichtsrat beauftragte Gutachten hatte den damaligen Finanzchef Nonnenmacher von jeglicher Schuld freigesprochen, obwohl er das Geschäft mit unterzeichnet hatte. Aufsichtsratschef Hilmar Kopper sprang ihm zur Seite: Wer Nonnenmacher entlassen wolle, müsse auch ihn entlassen, hatte er zuvor verkündet.
So manchen Beobachter erinnert dieses Verhalten Koppers an dessen Zeit im Aufsichtsrat des damaligen Autobauers DaimlerChrysler. Mit Vehemenz und Sturheit hatte er sich damals hinter den Vorstandschef Jürgen Schrempp gestellt – auch dann noch, als der Konzern unter seiner Ägide Milliardenverluste machte. „Das macht er aus Prinzip so und wird es auch im Fall von Nonnenmacher so machen“, sagen Beobachter."
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