Mathematik hat wenig mit verstehen zu tun, sondern meistens mit rechnen.
Wenn dem so ist, dass der Kursaufschwung von ca 10 Dollar auf über 70 Dollar damit zu tun hatte, dass die Hedgefonds seinerzeit am Limit waren, und dann bei über 70 „doubled down“ haben (das bedeutet, dass sie da ihre Shorts mit frischem Geld verdoppelt haben), dann sind sie jetzt ca wieder an dem Punkt, wo sie am Limit sind.
Durch rollen haben sie einen durchschnittlichen Preis ihrer Shorts von roundabout 35/40 Dollar erreicht, aber schließen werden können sie diese verdoppelte Anzahl Shorts bei diesen Kursen nicht.
Sie zocken hoch und hoffen, dass sie mal wieder damit durch kommen bzw eine Mehrzahl von Aktienbesitzern zufrieden ist und ihnen ihre Aktien verkauft.
Das ist jedoch mitnichten der Fall.
Von daher werden die Hedgefonds erkennen müssen, dass nur höhere Kurse die Aktienbesitzer zum Verkauf bewegen.
Ein weiteres Thema ist für mich die Klageeinreichung.
Bis zur Klageeinreichung konnten alle Mitarbeiter von den Hedgefonds ihre Hände vermeintlich in Unschuld waschen. Jetzt dürfte ihnen allen klar sein, dass es eventuell zu juristischen Konsequenzen kommen könnte, weil sie eventuell jahrelang an einem illegalen System mitgewirkt haben.
Ich würde mir an ihrer Stelle genauestens überlegen, was ich JETZT noch mache und was nicht.
Die Luft wird dünner.
Nicht für uns, sondern für sie.
Wie immer: meine Meinung, keine Handlungsempfehlung