
Zweifel am Aufschwung
Konjunkturzweifel dominierenDas Beige Book der amerikanischen Notenbank über die aktuelle Lage der Wirtschaft hat die Börsianer am Mittwoch in New York beunruhigt. Zwar stellte die Fed eine Verbesserung der wirtschaftlichen Aktivitäten in allen Distrikten fest, aber sowohl die schwache Entwicklung des Arbeitsmarktes als auch der Investitionen behinderten einen schnellen Aufschwung. Zuvor hatten bereits die Daten zu den Neubauverkäufen und Auftragseingängen enttäuscht, die schlechter als erwartet ausgefallen waren. Diese wieder entfachten Zweifel an der konjunkturellen Erholung dürften auch die europäischen Börsen belasten. In Deutschland wird am Donnerstag der ifo-Index einen weiteren Hinweis auf die wirtschaftliche Entwicklung geben.
Von Unternehmensseite fielen nachbörslich die Ergebnisse von AOL Time Warner besser aus als erwartet. Allerdings meldete der weltgrößte Medienkonzern den größten Quartalsverlust in der amerikanischen Unternehmensgeschichte. Einer vorbörslichen vwd-Umfrage unter acht Marktteilnehmern zufolge steht der Dax um 20.00 Uhr bei 5.135
Punkten nach 5.160 Zählern zum Handelsschluss am Mittwoch.
Gut behaupteter Rentenmarkt
Die schlechter als erwartet ausgefallenen amerikanischen Konjunkturdaten sowie ein verhaltener Ausblick der Federal Reserve Bank stützen den europäischen Rentenmarkt. Analysten sehen weiteres Aufwärtspotenzial bis 106,12 Prozent. Im frühen Geschäft am Donnerstag legt der Bund-Future 21 Basispunkte auf 105,95 Prozent zu.
Robuster Euro
Fester zeigt sich der Euro am Donnerstagmorgen. Gegen 8.30 Uhr geht die europäische Einheitsdevise mit 0,89234 Dollar um nach Kursen von 0,8921 Dollar im späten New Yorker Handel. Dort hatten rückläufige Auftragseingänge die US-Währung unter Druck gebracht. „Wir überdenken derzeit unsere bisherige Annahme einer schnellen amerikanischen Erholung“, sagt Shohgo Nagaya, Währungsexperte bei Nomura Trust. Derzeit sei nicht die Zeit, um in den Dollar einzusteigen. Gegenüber dem Yen geht der Dollar mit 129,09 Yen um, nach 129,64 Yen im späten New Yorker Geschäft.
Tokioter Börse schließt knapp behauptet
Die Tokioter Aktienmärkte haben am Donnerstag knapp behauptet geschlossen. Nach Angaben von Händlern verhielten sich die Anleger zurückhaltend, da sie auf eine Reihe von Geschäftszahlen großer japanischer Unternehmen warteten. Auch die Kursverluste an der US-Technologiebörse Nasdaq am Vortag hätten sich bemerkbar gemacht. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel um 0,2 Prozent auf 11.648,72 Zähler, der breiter gefasste Topix-Index gab um 040 Zähler auf 1.098,32 Punkte nach. „Wir sind in dieser Spanne gefangen, bis die Bilanzzahlen der Technologie-Unternehmen kommen", sagte Haruki Takahasi, Aktienhändler bei Tsubasa Securities.
Aktien Hongkong am Mittag knapp behauptet
Knapp behauptet zeigen sich die Notierungen in Hongkong am Donnerstagmittag (Ortszeit). Bis zum Ende der ersten Sitzungshälfte fällt der Hang-Seng-Index (HSI) um 0,1 Prozent auf 11.387,10 Punkte. Händler sprechen von einer leichten Konsolidierung nach den Aufschlägen vom Vortag. Eine signifikante Korrektur sei aber auf Grund der weiterhin positiven Grundstimmung unwahrscheinlich. Die Blue-Chip-Werte zeigen sich uneinheitlich. China Mobile erhöhen sich um ein Prozent, während China Unicom um 1,3 Prozent fallen. Analysten nennen Umschichtungen in CMHK als Grund für die schwache Tendenz bei China Unicom.
Kursbewegungen nach US-Börsenschluss
AOL haben im nachbörslichen Handel am Mittwoch von den besser als erwarteten Quartalszahlen profitiert. Für das erste Quartal wurde ein Gewinn vor außerordentlichen Posten je Aktie von 0,18 Dollar ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt mit 0,14 Dollar gerechnet. Die Titel rückten um ein Prozent auf 19,30 Dollar vor. Simplex Solution verteuerten sich um 5,8 Prozent auf 12,30 Dollar, nachdem Cadence Design Systems mitgeteilt hatte, Simplex definitiv zu übernehmen. Symantec verloren nach Börsenschluss 1,7 Prozent auf 34,65 Dollar obwohl der Pro-Forma-Gewinn mit 0,41 Dollar über den Erwartungen der Analysten lag, die ihn auf 0,35 Dollar geschätzt hatten.
US-Börsen drehen nach Fed-Konjunkturbericht ins Minus
Die US-Börsen sind am Mittwoch im Anschluss an den Konjunkturbericht der US-Notenbank ins Minus gedreht. Händler erklärten dies mit Äußerungen der Fed in ihrem monatlichen Bericht (Beige Book), es gebe weiterhin Sorgen über die Geschwindigkeit der konjunkturellen Erholung in den USA.
Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,58 Prozent auf 10.030,43 Punkte. Die Nasdaq rutschte 0,98 Prozent auf 1.713,34 Zähler ab.
„Der Markt wird sicherlich wieder wachsamer die wirtschaftliche Entwicklung beobachten", sagte Peter Cardillo, Chefstratege bei Global Partners Securities. „Obwohl das Beige Book positiver war als bisher, ist der wichtigste Bereich, die Investitionsausgaben, weiter negativ. Das hat Verkäufe nach sich gezogen.“
Die wirtschaftliche Aktivität hat sich im vergangenen Monaten nach Einschätzung der Fed verbessert. Dennoch bestehe weiterhin Sorge über die Geschwindigkeit der konjunkturellen Erholung, teilte die Fed bei der Veröffentlichung ihres monatlichen Konjunkturberichts (Beige Book) mit. „Fast alle Fed-Distrikte haben Zeichen einer Verbesserung oder aktuelle Zuwächse der Wirtschaftsaktivität seit der letzten Umfrage mitgeteilt", hieß es in dem Bericht.
Die besser als erwartet ausgefallene Quartalsbilanz des US-Internet-Händlers Amazon.com hatte zuvor nach Händlerangaben Sorgen der Anleger über die Gewinnentwicklung der Unternehmen zunächst in den Hintergrund gedrängt und die Kurse etwas steigen lassen. „Die Tatsache, dass Amazon weniger Geld verloren hat, hat etwas Mut gemacht", sagte Ned Riley, Chefinvestment-Stratege bei State Street Global Advisors. Der Aktienkurs von Amazon kletterte gegen den schwächeren Trend dennoch um rund 19,4 Prozent auf 16,79 Dollar. Das Unternehmen hatte am Vorabend mit einem 21-prozentigen Umsatzwachstum und einem deutlich reduzierten Nettoverlust im ersten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen.
Die Titel des Medienkonzerns AOL Time Warner legten im Vorfeld der Bekanntgabe des Quartalsberichts rund ein Prozent auf 19,30 Dollar zu und gehörten zu den umsatzstärksten Werten an der New York Stock Exchange.
Bei den Standardwerten gaben die Papiere von AT&T zum Schluss rund 0,7 Prozent auf 13,75 Dollar ab. Der Telefon- und Kabelfernsehkonzern wies im ersten Quartal einen höheren Nettoverlust aus. Die Bilanz sei aber im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, sagten Händler. Die Kursverluste der Titel von Exxon Mobil hätten die Standardwerte zusätzlich belastet, sagten Händler. Die Aktie fiel um rund 2,5 Prozent auf 40,30 Dollar im Zuge eines deutlich niedrigeren Ölpreises. Der Ölindex der American Stock Exchange gab 1,90 Prozent auf 541,55 Punkte nach.
US-Anleihen schließen etwas fester
Etwas fester haben sich die Kurse der US-Anleihen am Mittwoch im späten New Yorker Handel gezeigt. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent gewannen 5/32 auf 97-30/32. die Rendite fiel von 5,165 auf 5,140 Prozent. Der Longbond mit einer Zinsausstattung von 5,375 Prozent stieg um 7/32 auf 96-4/32. Die Rendite verminderte sich von 5,660 auf 5,646 Prozent. Das frühe Geschäft wurde von der Schatzwechselauktion zweijähriger Anleihen mit einem Volumen von 25 Milliarden Dollar bestimmt. Vor der Auktion hätten sich viele Anleger von Papieren mit längeren Laufzeiten getrennt, um mit dem Erlös an der Auktion teilnehmen zu können. Nach dem Ende der Auktion seien auch Langläufer wieder gefragt gewesen, erklärten Marktbeobachter.
Später hätten dann die Daten zu den Neubauverkäufen in den USA den Anleihemarkt gestützt. Diese waren schlechter als erwartet ausgefallen. Das um 20.00 Uhr MESZ veröffentlichte Beige Book wies zwar einen Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität in fast allen Distrikten des Federal Reserve Systems aus, doch hieß es auch, in einigen Distrikten sei Vorsicht geboten, was das Tempo des Aufschwungs betreffe. Gegen Ende der Sitzung profitierte der Anleihemarkt von den Kursverlusten an den Aktienmärkten, die nach anfänglichen Gewinnen im späten Handel ins Minus drehten.
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
Medienschau
UnternehmensnachrichtenSiemens steigert Ergebnis
Siemens hat im zweiten Quartal den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 21,258 Milliarden Euro gesteigert. Der Auftragseingang sinkt um zwei Prozent auf 22,431 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern kletterte auf 1,281 Milliarden Euro nach 578 Millionen Euro im Vorjahr. Darin enthalten ist jedoch ein positiver Nettoeffekt von 561 Millionen Euro aus dem Verkauf von Infineon-Aktien abzüglich der Infineon-Verluste. (Ad-hoc)
Alcatel plant Rückkehr in die Gewinnzone im zweiten Halbjahr
Alcatel hat im ersten Quartal einen operativen Verlust von 343 Millionen Euro nach einem Gewinn von revidiert 132 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum verbucht. Für das zweite Halbjahr erwarte der Konzern auf operativer Basis die Rückkehr in die Gewinnzone, teilte Alcatel am Donnerstag mit. Im Gesamtjahr 2002 solle das operative Ergebnis „leicht positiv“ ausfallen, hieß es weiter. Der Umsatz fiel im ersten Quartal den Angaben zufolge um 27 Prozent auf 4,296 Milliarden Euro. (Reuters)
AOL mit Rekordverlust
AOL Time Warner hat mit einem Minus von 54,2 Milliarden Dollar (rund 60,7 Milliarden Euro) den nach Expertenschätzung bisher stärksten Quartalsverlust der US-Geschichte verzeichnet. Je Aktie bedeutete dies einen Nettoverlust von 12,25 (Vorjahr 0,31) Dollar. Wie zuvor angekündigt verbuchte der Konzern in seiner Bilanz für das erste Quartal eine Rekord-Sonderabschreibung auf Grund der Anwendung eines neuen amerikanischen Bilanzstandards. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen und der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) habe um drei Prozent zugelegt. Im nachbörslichen Handel legte die Aktie des Konzerns zu. Die Barerlöse, die keine Firmenwertabschreibungen und Sonderkosten berücksichtigen, stiegen nach Angaben von AOL Time Warner auf 18 Cent je Aktie von 16 Cent im Vorjahr. Analysten hatten mit 14 Cent je Aktie gerechnet. Das Ebitda der AOL-Internetsparte fiel den Angaben zufolge allerdings um fast 15 Prozent auf 433 Millionen Dollar von 507 Millionen im Vorjahr. Im nachbörslichen Handel legte die Aktie des Konzerns zu. (Reuters)
Puma steigert Gewinn und Umsatz im ersten Quartal kräftig
Puma hat im ersten Quartal 2002 Gewinn und Umsatz kräftig gesteigert und zum wiederholten Mal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei um 184,8 Prozent auf 33,6 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Herzogenaurach mit. Der Umsatz sei um 55,8 Prozent auf 232,8 Millionen Euro gewachsen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Ebit von 20,52 (Vorjahr: 7,2) Millionen Euro gerechnet. Beim Umsatz wurde eine Steigerung auf rund 226 (149,4) Millionen Euro prognostiziert. (Reuters)
Broadvision will Neuen Markt verlassen
Broadvision will den Neuen Markt verlassen. Zudem teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit, der Nettoverlust sei im ersten Quartal 2002 geringer ausgefallen als im Vorjahr. Hingegen sei der Umsatz um 67 Prozent auf 30,5 Millionen Dollar eingebrochen. Broadvision habe einen offiziellen Antrag auf Rücknahme der Börsenzulassung seiner Aktien am Geregelten Markt der Frankfurter Börse und auf Beendigung des Handels am Neuen Markt gestellt, heißt es in einer Pflichtmitteilung vom Mittwoch. Aktien von Broadvision sollen weiterhin an der Technologie-Börse Nasdaq gehandelt werden. der Nettoverlust im ersten Quartal sei auf 36,1 Millionen Dollar (rund 40,6 Millionen Euro) oder 13 Cent je Aktie gesunken, verglichen mit 105,1 Millionen Dollar oder 39 Cent im Vorjahreszeitraum. Broadvision kündigte außerdem den Abbau von 300 der insgesamt 970 Stellen an und begründete dies mit einer neuen Fokussierung auf Unternehmensportale. (Ad-hoc)
Roche will 17 Zulassungsgesuche in fünf Jahren einreichen
Roche will in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich 17 Zulassungsgesuche für neue Medikamente oder Indikationserweiterungen bestehender Präparate einreichen. 48 neue pharmazeutische Wirkstoffe befinden sich in der Pipeline, teilte Roche am Donnerstag anlässlich seines in Deutschland stattfindenden Forschungs- und Entwicklungstags mit.
Insgesamt befinden sich 138 Projekte in der Forschungs- und 74 in der Entwicklungsphase. Die Zahl der potenziellen Medikamente in der Entwicklungspipeline sei in den vergangenen zwölf Monaten um 35 Prozent gestiegen, hieß es weiter. (Reuters)
Ad Pepper verringert Verlust
Ad Pepper hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002 weniger umgesetzt als im Vergleichsquartal des Vorjahres, allerdings auch deutlich verringerte Verluste verbucht. Der Umsatz ist im ersten Quartal um 14 Prozent auf 2,4 (Vorjahresquartal: 2,8) Millionen Euro gesunken. Der Vorsteuerverlust habe sich auf 0,782 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 3,142 Millionen Euro im Vorjahresquartal verringert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich ebenfalls deutlich auf minus 1,057 Millionen Euro nach minus 3,6 Millionen Euro im ersten Quartal 2001 verbessert. Der Verlust im ersten Quartal habe sich den vorläufigen Zahlen zufolge um rund 75 Prozent auf minus 0,8 (-3,1) Millionen Euro verringert. (Ad-hoc)
AWD erwartet 2002 Umsatz von 475 bis 500 Millionen Euro
AWD Holding erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2002 eine Umsatzsteigerung auf 475 bis 500 Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis werde mit einer überproportionalen Steigerung gerechnet. Im Jahr 2001 sei der Umsatz um 12,3 Prozent auf 384,7 Millionen Euro gestiegen. Weiter hieß es, für das Jahr 2004 sei eine Verdoppelung der Umsatzerlöse auf rund 800 Millionen Euro geplant. Auch das operative Ergebnis solle dann überproportional steigen. (Ad-hoc)
Teleplan steigert Umsatz und Gewinn im ersten Quartal
Teleplan International hat im ersten Quartal 2002 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich auf 6,2 Millionen Euro von 3,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt, teilte die im Nemax 50 gelistete Gesellschaft am Donnerstag mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei auf 10,5 Millionen Euro von 6,3 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz habe sich auf 132 Millionen Euro nach 103 Millionen Euro in der Vergleichsperiode belaufen. (Reuters)
Amadeus steigert Ergebnis
Der Umsatz der Amadeus-Gruppe im Geschäftsjahr 2001/2002 ist inklusive der akquirierten Gesellschaften um 41 Prozent 68,9 Millionen Euro (Vorjahr Euro 48,9 Millionen) gestiegen. Das Kerngeschäft der Gruppe wuchs um 21 Prozent, während das Marktwachstum für Personal-Dienstleistungen in Deutschland in der Vergleichsperiode (04/01 bis 03/02) rund minus fünf Prozent betragen haben dürfte. Das operative Konzernbetriebsergebnis vor Firmenwertabschreibung (EBITA) liegt mit rund 8,8 Millionen Euro rund 37 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Das laufende Geschäftsjahr wird erneut ein schwieriges Jahr für die Personal- Dienstleistungsbranche werden. (Ad-hoc)
WirtschaftsnachrichtenFed verweist auf Sorgen über Tempo der Erholung in USA
Die wirtschaftliche Aktivität der Vereinigten Staaten hat sich im vergangenen Monat nach Einschätzung der US-Notenbank (Fed) verbessert. Dennoch bestehe weiterhin Sorge über die Geschwindigkeit der konjunkturellen Erholung, gab die Fed in ihrem monatlichen Konjunkturbericht (Beige Book) bekannt. Zwar signalisierte sie für fast alle Distrikte und Wirtschaftsbereiche eine Erholung. Allerdings sei die Situation am Arbeitsmarkt eher noch als „flau“ zu bezeichnen. Auch die Unternehmensinvestitionen hielten sich in Grenzen. An den US-Aktienmärkten sorgte der Konjunkturbericht Händlern zufolge für sinkende Kurse. (Reuters)
Argentinien erwägt Rückkehr zu festem Peso-Wechselkurs
Wegen der tief greifenden Finanzkrise in Argentinien erwägt Präsident Eduardo Duhalde entgegen dem Rat des Internationalen Währungsfonds (IWF), den Wechselkurs der Landeswährung Peso wieder fest an den Dollar zu koppeln. Zugleich deutete Stabschef Anibal Fernandez Differenzen mit dem IWF an, da der vom Währungsfonds geforderte frei schwankende Wechselkurs des Peso angesichts der desolaten Wirtschaftslage für das Land kaum tragbar sei. (Reuters)
Gruß
Happy End