"Nikkei fällt auf 19-Jahres-Tief
Der Ausverkauf an den Börsen geht weiter. Nach einem enttäuschenden Börsenschluss in Frankfurt und einer Kurserholung an der Wall Street kommt die nächste schlechte Nachricht aus Japan. Auch in Deutschland sehen Börsianer noch kein Ende der Talfahrt.
Frankfurt am Main - Die vorbörslichen Indikatoren deuten eine schwächere Dax-Eröffnung an. Am Dienstag fiel der deutsche Leitindex zeitweilig auf 2542 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit September 1996. Mit einer stärkeren Wall Street am Abend konnte der Index seine Verluste auf 1,7 Prozent oder 2622 Zähler reduzieren.
Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch erneut deutlich nachgegeben. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sank um 165,76 Punkte oder 1,9 Prozent auf 8543 Punkte. Der breit angelegte Topix gab um 14,01 Punkte oder 1,6 Prozent nach und notierte bei 846 Punkten.
Von den Dax-Werte sollte die Deutsche Telekom wieder einmal im Fokus stehen. Das Unternehmen will in den kommenden drei Jahren konzernweit rund 50.000 Arbeitsplätze streichen. Das sind erheblich mehr als bislang bekannt. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Die Welt" bestätigte Konzernsprecher Ulrich Lissek am Dienstag in Bonn in weiten Teilen.
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen wird die Weihnachtsferien in seinem Wolfsburger Werk in die ersten beiden Januar-Wochen verlängern. Während ein Sprecher konjunkturbedingte Gründe dementierte, verwies die "Braunschweiger Zeitung" auf die lahmende Autokonjunktur und den schleppenden Absatz des Golf.
Der Bauelemente-Spezialist Epcos will die Verlustzone im laufenden Geschäftsjahr hinter sich lassen. Für das Anfang Oktober begonnene Geschäftsjahr 2002/2003 erwarte EPCOS zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis, sagte der Vorstandsvorsitzende Gehard Pegam der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). Dies gelte auch dann, wenn die Nachfrage im Markt nicht anziehe. Voraussetzung sei allerdings, dass der Preisverfall in der Branche nicht wieder zunehme.
mm.de
Die DaxLiga
Der Dax so spannend wie die Bundesliga. Das Ranking der wichtigsten deutschen Konzernchefs - börsentäglich neu bei manager-magazin.de. Wer aktuell aufsteigt und wer abstürzt, lesen Sie hier.
Im Augenmerk der Anleger wird darüber hinaus die Siemens-Aktie stehen. Das Joint-Venture Fujitsu-Siemens Computers wird in München seine Halbjahreszahlen vorlegen.
Der Berliner Pharmakonzerns Schering geht auch für das kommende Jahr von einem zweistelligen Wachstum beim Hauptumsatzträger Betaferon aus. Finanzvorstand Klaus Pohle stellte eine Anhebung der Dividende in Aussicht.
Wall Street schöpft Hoffnung
Die amerikanischen Aktienbörsen haben am Dienstag nach dem schweren Einbruch der letzten Tage wieder etwas Hoffnung geschöpft. Es zeichnet sich eine Rückkehr der Hafenarbeiter in die seit rund eineinhalb Wochen geschlossenen 29 Häfen an der US-Westküste ab. Die 10.500 Arbeiter kehren entweder im Zuge einer von US-Präsident George W. Bush angestrebten 80-tägigen Abkühlungsperiode an ihre Arbeitsplätze zurück oder im Rahmen einer 30-tägigen Verlängerung des ausgelaufenen Tarifvertrages, die die Hafenarbeitergewerkschaft jetzt offeriert hat.
Der Dow-Jones-Index stieg um 78,65 Zähler oder 1,1 Prozent auf 7501 Punkte. Der S&P-500-Index legte um 13,27 Zähler oder 1,7 Prozent auf 798 Punkte zu. Der Nasdaq-Index festigte sich um 9,82 Zähler oder 0,9 Prozent auf 1129 Punkte.
Einzelhandelsaktien wie Wal-Mart wiesen Pluszeichen auf. Die Kaufhauskonzerne, Discounter und großen Einzelhandelsketten können jetzt hoffen, dass ihr Warennachschub aus Fernost zur Aufstockung der Lagerbestände für die außerordentlich wichtige Weihnachtssaison doch noch rechtzeitig ins Rollen kommt.
Pepsi-Aktien waren sehr gefragt, da der Erfrischungsgetränke- und Knabbergebäckhersteller im dritten Quartal ausgezeichnet verdient hat.
Bank-, Verbraucher-, Pharma- und Versicherungswerte waren ebenfalls gesucht. Dagegen kamen Aktien des Internetausrüsters Cisco unter die Räder. Chip-Aktien waren ebenfalls gedrückt. Das galt auch für Rüstungsaktien, Goldwerte, Versorgungstitel und Autoaktien."
quelle: www.spiegel.de
in diesem sinne
Der Ausverkauf an den Börsen geht weiter. Nach einem enttäuschenden Börsenschluss in Frankfurt und einer Kurserholung an der Wall Street kommt die nächste schlechte Nachricht aus Japan. Auch in Deutschland sehen Börsianer noch kein Ende der Talfahrt.
Frankfurt am Main - Die vorbörslichen Indikatoren deuten eine schwächere Dax-Eröffnung an. Am Dienstag fiel der deutsche Leitindex zeitweilig auf 2542 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit September 1996. Mit einer stärkeren Wall Street am Abend konnte der Index seine Verluste auf 1,7 Prozent oder 2622 Zähler reduzieren.
Die Aktienbörse in Tokio hat am Mittwoch erneut deutlich nachgegeben. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sank um 165,76 Punkte oder 1,9 Prozent auf 8543 Punkte. Der breit angelegte Topix gab um 14,01 Punkte oder 1,6 Prozent nach und notierte bei 846 Punkten.
Von den Dax-Werte sollte die Deutsche Telekom wieder einmal im Fokus stehen. Das Unternehmen will in den kommenden drei Jahren konzernweit rund 50.000 Arbeitsplätze streichen. Das sind erheblich mehr als bislang bekannt. Einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Die Welt" bestätigte Konzernsprecher Ulrich Lissek am Dienstag in Bonn in weiten Teilen.
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen wird die Weihnachtsferien in seinem Wolfsburger Werk in die ersten beiden Januar-Wochen verlängern. Während ein Sprecher konjunkturbedingte Gründe dementierte, verwies die "Braunschweiger Zeitung" auf die lahmende Autokonjunktur und den schleppenden Absatz des Golf.
Der Bauelemente-Spezialist Epcos will die Verlustzone im laufenden Geschäftsjahr hinter sich lassen. Für das Anfang Oktober begonnene Geschäftsjahr 2002/2003 erwarte EPCOS zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis, sagte der Vorstandsvorsitzende Gehard Pegam der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). Dies gelte auch dann, wenn die Nachfrage im Markt nicht anziehe. Voraussetzung sei allerdings, dass der Preisverfall in der Branche nicht wieder zunehme.
mm.de
Die DaxLiga
Der Dax so spannend wie die Bundesliga. Das Ranking der wichtigsten deutschen Konzernchefs - börsentäglich neu bei manager-magazin.de. Wer aktuell aufsteigt und wer abstürzt, lesen Sie hier.
Im Augenmerk der Anleger wird darüber hinaus die Siemens-Aktie stehen. Das Joint-Venture Fujitsu-Siemens Computers wird in München seine Halbjahreszahlen vorlegen.
Der Berliner Pharmakonzerns Schering geht auch für das kommende Jahr von einem zweistelligen Wachstum beim Hauptumsatzträger Betaferon aus. Finanzvorstand Klaus Pohle stellte eine Anhebung der Dividende in Aussicht.
Wall Street schöpft Hoffnung
Die amerikanischen Aktienbörsen haben am Dienstag nach dem schweren Einbruch der letzten Tage wieder etwas Hoffnung geschöpft. Es zeichnet sich eine Rückkehr der Hafenarbeiter in die seit rund eineinhalb Wochen geschlossenen 29 Häfen an der US-Westküste ab. Die 10.500 Arbeiter kehren entweder im Zuge einer von US-Präsident George W. Bush angestrebten 80-tägigen Abkühlungsperiode an ihre Arbeitsplätze zurück oder im Rahmen einer 30-tägigen Verlängerung des ausgelaufenen Tarifvertrages, die die Hafenarbeitergewerkschaft jetzt offeriert hat.
Der Dow-Jones-Index stieg um 78,65 Zähler oder 1,1 Prozent auf 7501 Punkte. Der S&P-500-Index legte um 13,27 Zähler oder 1,7 Prozent auf 798 Punkte zu. Der Nasdaq-Index festigte sich um 9,82 Zähler oder 0,9 Prozent auf 1129 Punkte.
Einzelhandelsaktien wie Wal-Mart wiesen Pluszeichen auf. Die Kaufhauskonzerne, Discounter und großen Einzelhandelsketten können jetzt hoffen, dass ihr Warennachschub aus Fernost zur Aufstockung der Lagerbestände für die außerordentlich wichtige Weihnachtssaison doch noch rechtzeitig ins Rollen kommt.
Pepsi-Aktien waren sehr gefragt, da der Erfrischungsgetränke- und Knabbergebäckhersteller im dritten Quartal ausgezeichnet verdient hat.
Bank-, Verbraucher-, Pharma- und Versicherungswerte waren ebenfalls gesucht. Dagegen kamen Aktien des Internetausrüsters Cisco unter die Räder. Chip-Aktien waren ebenfalls gedrückt. Das galt auch für Rüstungsaktien, Goldwerte, Versorgungstitel und Autoaktien."
quelle: www.spiegel.de
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