Niemand erkennt den Supertrend


Thema
abonnieren
Beiträge: 32
Zugriffe: 8.152 / Heute: 1
Libuda:

Notenbank erwartet hohe Produktivitätsgewinne

 
02.06.07 15:46
lautet die Überschrift eines Artikels in FTD vom Donnerstag:

"Die US-Notenbank Fed hat Sorgen vor einem drastischen Einbruch der Produktivität zerstreut. "Es gibt wenige Anhaltspunkte, dass sich die Fortschritte in der strukturellen Produktivität abschwächen", heißt es in dem gestern veröffentlichten Protokoll der Fed-Sitzung vom 9. Mai.

Hintergrund ist, das in den vergangenen Wochen vermehrt Bedenken geäußert wurden, die US-Wirtschaft sei nicht mehr imstande, frühere Produktivitätsgewinne zu halten. Damit würden die langfristigen Wachstumsaussichten der Vereinigten Staaten schwinden."
Antworten
Anti Lemming:

Man kann sich alles schönsaufen

2
02.06.07 16:31
!
Niemand erkennt den Supertrend 101306
Antworten
Libuda:

Nicht immer hilft saufen und Sprüche klopfen

 
02.06.07 18:37
wie das einige New Economy-Verzocker hier auf diesem Board tun, die nach dem Marsch durch die Institutionen im Jahre 2000 die Gier übermannt oder überfraut hat und zum ersten Mal in ihrem Leben Aktien gekauft haben, die sie vorher immer verteufelt hatten. Nachdem sie ihr Geld in den Sand gesetzt haben, durften sie dann so weiter machen wie früher.

Dazu gehört auch das Herumlaufen mit Brettern vorm Kopf, Tomaten auf den Augen und Bohnen in den Ohren, das sie zur differenzierten Betrachung unfähíg macht - auch hier dürfen sie so weiter machen wie früher. Und daher gelingt es ihnen z.B. in Sachen Produktivität nicht, zwischen konjunkturellen und strukturellen Veränderungen zu unterscheiden. Da unterscheidet sich diese Sorte Strukturfaschischen in nichts von denen um den Herr Giersch und seine Dummschwätzergilde.

Ach ja - und noch etwas habe ich vergessen: Diese Ewig-Gestrigen - von welcher Sorte auch immer - haben so manchen Leser auch dieses Boards seit dem Anstieg des DAX von 2.300 im Frühjahr 2003 auf die gestrigen 8000 versaubeutelt. Auch hier gilt: Auf Libuda hören rentiert sich, denn der sagte damals im Frühjahr 2003 für Ende 2006 immerhin schon 7000 im DAX voraus - einzigartig in Deutschland und viel verfolgt von der Weltuntergangsmafia, die pausenlos Webmaster anmailte, um einen solchen unverschämten Störenfried beim Marsch in Weltuntergang ruhig zu stellen.
Antworten
Libuda:

Auch der Penner (Un)Sinn verschläft den Supertrend

 
03.06.07 17:20

Über den zusammen mit dem Pollet wohl größten Dummschwätzer unter Deutschlands Wirtschaftsschwätzern, Hans Werner Sinn, konnte man am Donnerstag in der FTD folgendes lesen

» Exportschlager Krisendiagnose «
von Sebastian Dullien

Hans-Werner Sinns Abgesang auf die deutsche Wirtschaft erscheint nun auch auf Englisch - pünktlich zum stärksten Aufschwung seit 1990.



Ganz Deutschland ist im Aufschwungfieber. Ganz Deutschland? Nein. Ein tapferer Professor in München leistet erbitterten Widerstand gegen den Eindruck, der deutschen Wirtschaft könne es nach Jahren des Darbens grundsätzlich besser gehen.

Nun hat das Interesse an Absturzdiagnosen zumindest in den deutschen Medien stark nachgelassen. Die deutsche Wirtschaft ist 2006 um rund drei Prozent gewachsen und hat den Mehrwertsteuerschock locker weggesteckt. Wer hat da noch Lust auf kollektive Wirtschaftstherapiesitzungen in Talkshows?

Bedrohen Standortprobleme das Kerngeschäft auf dem Heimatmarkt - so Hans-Werner Sinns These -, muss man das Heil im Export suchen. Also hat der Chef des Münchner Ifo-Instituts seine eigene Ausfuhrstrategie entwickelt: Für die zweite Juni-Hälfe hat der renommierte US-Verlag MIT Press eine englische Übersetzung des Sinn-Bestsellers "Ist Deutschland noch zu retten?" angekündigt - in einer "erweiterten und aktualisierten" Fassung. Auszüge stehen auf der Website des Verlags.


ZUM THEMA
Der Boulevardprofessor (www.ftd.de/politik/europa/...20Boulevardprofessor/180714.html)
Ifo-Chef Sinn: Konjunkturhoch bis 2010 (www.ftd.de/politik/deutschland/...0Konjunkturhoch/174318.html)
Diesen Artikel jetzt anhören Mit der Marke "Made in Germany" kann man so einiges im Ausland verkaufen. Deutschen Unternehmen hat Sinn deswegen schon Etikettenschwindel vorgeworfen. Jetzt zeichnet Sinn ein Deutschlandbild, das mit dem real existierenden Land des Jahres 2007 nur schwer in Einklang zu bringen ist. So mag er nur einen "schwachen Aufschwung" ("Slight Upswing") im "Fahrwasser der boomenden Weltwirtschaft ausmachen" - im Gegensatz zu Organisationen wie der OECD, die vorhersagen, dass Deutschland 2007 schneller wächst als die USA, Großbritannien, Japan, Frankreich und Italien.


Pessimismus am Arbeitsmarkt

Ähnlich pessimistisch sieht Sinn den Jobmarkt: "Es gibt keine Anzeichen einer dauerhaften Trendwende am deutschen Arbeitsmarkt." Dazu zeigt eine Grafik eine immer weiter steigende Arbeitslosigkeit. Grund seien ein überbordender Sozialstaat und die wachsende Konkurrenz aus Osteuropa. Dabei ist die westdeutsche Arbeitslosigkeit im April 2007 wieder unter Sinns vermeintliche Trendlinie gefallen. Und die meisten Experten erwarten, dass schon im Sommer die Arbeitslosigkeit niedriger sein wird als zu Zeiten des New-Economy-Booms.

Der Befund, dass der langfristige deutsche Wachstumstrend wegen fehlender Reformen zuletzt "nur wenig mehr als ein Prozent" betragen habe, liest sich ja auch allemal spannender als neue Analysen etwa des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, die das deutsche Wachstumspotenzial auf rund doppelt so viel taxieren. Ärgerlich nur, dass die Verkaufszahlen dieses Wirtschaftsdramas im Ausland die deutsche Leistungsbilanz noch weiter verbessern dürften - und damit das Krisenbewusstsein der Deutschen schmälern. Um im Duktus des Münchner Professors zu bleiben: ein pathologischer Exportboom.

FTD Debatte:  Ihre Meinung interessiert uns!
zur Top-Liste30 Bewertungen  
    Bookmarken bei ...



Aus der FTD vom 31.05.2007
© 2007 Financial Times Deutschland, © Illustration: AP

Antworten
Depothalbierer:

was sacht der ken eigentlich heute?

 
08.12.08 13:50
neuer supertrend?

es gibt immer mehr aktien, als dumme?
Antworten
Libuda:

Das "sacht" der ken heute, Depothalbierer

 
07.02.16 09:01
Grüner Fisher: "2016: Krisen-Kurse sind Kauf-Kurse!"

Richtig mit Volatilität umgehen

Volatilität ist der Grund, warum viele Anleger den Aktienmarkt aus Prinzip meiden. Dabei ist eine erhöhte Schwankungsbreite unweigerlich mit der Aktienanlage verbunden - und liefert gemäß dem natürlichen Marktmechanismus die Grundlagen für einen langfristig überlegenen Wertzuwachs. Gerade in kritischen Phasen neigen Anleger allerdings zu einer sehr einseitigen Interpretation der natürlichen Schwankungsbreite. Gerne wird Volatilität mit „Abwärtsrisiko“ gleichgesetzt und als schädlicher Faktor für die langfristige Rendite identifiziert. Historische Daten widerlegen diese Sichtweise.

Eine theoretische Möglichkeit, dieser Schwankungsbreite zu begegnen - sie sogar auszunutzen - legt die Börsenweisheit „Buy low, sell high“ nahe. Kaufe billig, verkaufe teuer. Ein simples und ebenso logisches Prinzip, welches im Vergleich zur reinen Marktrendite sogar noch zusätzliche Chancen eröffnet. Aber schafft man das?

Den Spieß umdrehen

Das Grundproblem: Volatilität ruft bei den Anlegern emotionale Reaktionen hervor. Um das Prinzip „Buy low, sell high“ in der Realität anzuwenden, müssen diese Emotionen ausgeblendet werden. Denn Anleger fühlen sich in Abwärtsphasen in der Regel nicht dazu aufgefordert, ihre Aktieninvestments auszuweiten. Genau das legt die Theorie allerdings nahe: Kaufe billig! Viel eher ruft nach unten gerichtete Volatilität Angst und Skepsis hervor. Die langfristige Strategie wird in Frage gestellt, der Wunsch nach „sicheren“ Alternativanlagen entsteht. Zahlreiche Anleger neigen deshalb in unruhigen Phasen dazu, sich von ihren Aktieninvestments zu trennen. Das Resultat: Sell low!
Antworten
Libuda:

Nicht berauschend, aber besser als Festgeld

 
07.02.16 21:50
www.comdirect.de/inf/indizes/detail/...eSpan=range&e&
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht 1 2 ZurückZurück

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--