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Impact of concurrent remifentanil on the sedative effects of remimazolam, midazolam and propofol in cynomolgus monkeys
www.sciencedirect.com/science/article/abs/...0014299920307317
Kurzfassung
Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln können die pharmakologischen Wirkungen der einzelnen beteiligten Substanzen wesentlich verändern. Bei der Verwendung von Beruhigungs- oder Anästhesiemitteln ist die Kenntnis des Umfangs und der Merkmale solcher Wechselwirkungen von entscheidender Bedeutung, um einen angemessenen Schutz der Patienten zu gewährleisten, die sich einer Sedierung unterziehen.
Remimazolam ist ein neues ultrakurzwirkendes Benzodiazepin, das derzeit für die intravenöse Anwendung in der prozeduralen Sedierung und Allgemeinanästhesie entwickelt wird. Es zeichnet sich durch einen schnellen Beginn und einen schnellen Abbau aus, was eine schnellere Genesung ermöglicht als derzeit verfügbare Medikamente dieser Klasse, wie z.B. Midazolam. Der Zweck dieser Studie bestand darin, die sedierenden Eigenschaften und das pharmakodynamische Interaktionspotenzial von Remimazolam mit dem Opioid-Analgetikum Remifentanil genauer zu untersuchen und es mit anderen häufig verwendeten Sedativa - Midazolam und Propofol - zu vergleichen. Zu diesem Zweck erhielten sechs Cynomolgus-Affen intravenös ohne oder mit gleichzeitigem Remifentanil eskalierende Dosen von Remimazolam, Propofol und Midazolam. Die Sedierung wurde anhand einer allgemeinen Sedierungsskala bewertet, die als Endpunkte die Überwachung des Explorations- und Vermeidungsverhaltens, der Reaktionen auf sensorische Stimuli, der Körperhaltung und des Gangs sowie der Lidstellung umfasste. Auf der Grundlage der Ergebnisse wurden die Sedativumsdosen berechnet, um die pharmakologische Wechselwirkung zwischen Medikament und Medikament und Remifentanil bewerten zu können.
Remimazolam induzierte dosisabhängige und konsistente sedierende Wirkungen in jedem getesteten Endpunkt und zeigte einen hohen Grad an Synergismus mit Remifentanil. Midazolam zeigte einen vergleichbaren Synergismus, während die Interaktion zwischen Propofol und Remifentanil weniger stark ausgeprägt war.
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