....die Photovoltaik muss immer als „Strompreistreiber“ herhalten Tatsächlich ist der Brutto-Strompreis laut Fraunhofer Institut für Privathaushalte seit dem Jahr 2000 um 10 Cent/kWh angestiegen, die EEG-Umlage hingegen um lediglich 3,3 Cent/kWh: „Der Großteil der Preissteigerungen kann somit nicht mit der EEG-Umlage begründet werden.“ Hingegen definiere die Politik genau, wer den Umstieg auf Erneuerbare Energien finanziert: „Sie hat entschieden, energieintensivste Industriebetriebe mit einem hohen Stromkostenanteil weitgehend von der EEG-Umlage zu befreien und plant, diese Freistellungen in Zukunft auszuweiten.“ Genau dieser Umstand sei es, der die finanzielle Belastung für Privathaushalte erhöhe. Gern werde weiter behauptet, Atomstrom sei notwendig, um generell den PV-Strom nutzen zu können. Hier fällt die Antwort des Instituts kurz und bündig aus: „Atomstrom behindert den Ausbau von PV-Strom, weil Atomkraftwerke nicht schnell genug regelbar sind.“ Im Gegenzug beschleunige der PV-Ausbau den Ausstieg aus dem Atomstrom, weil er an Stelle von Grundlastkraftwerken wie Kernkraftwerke oder Braunkohlekraftwerke zunehmend Mittel- und Spitzenlastkraftwerke benötige.
Wer nichts weiss, muss alles glauben
in diesem Sinne...
Werbung