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10.09.01 08:40
Börsenguru Edward Yardeni von der Deutschen Bank sagte die Jahrtausend-Katastrophe voraus. Albert Edwards, sein Kollege von der Dresdner Bank, prognostizierte für Anfang August einen Crash und wünschte Anlegern deshalb schon vorsorglich eine "Gute Nacht". Die Erfahrung lehrt: Wenn alle Konjunkturprognosen längst nach unten zeigen, sagen Crash-Propheten, dass es noch viel schlimmer kommt. So wie Bernard Lietaer, den ich bei einem Vortrag in St. Paul de Vence bei Nizza traf. Lietaer, in den achtziger Jahren in den Diensten der belgischen Zentralbank und zur Zeit Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Kalifornien in Berkeley, malte ein düsteres Bild. "Der Tiefpunkt", so der Ökonom, sei "noch längst nicht erreicht". Auf die ganze Welt komme ein enormer Abschwung zu. "Die Menschheit muss sich Sorgen machen", sagte er. Auch für die Börsen sieht Lietaer schwarz. Eine neue Begründung für den düsteren Ausblick hat er indes nicht. Sein Gefühl stimme ihn missmutig. Hoffen wir, dass die Ratlosigkeit ein Zeichen für eine baldige Aufwärtsbewegung ist.
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Ihren Geburtstag am Freitag verbrachte Elisabeth Weisenhorn in ihrem Frankfurter Büro - und blickte dort auf die sinkenden Kurse. Neue Tiefstände hatten der Fondsmanagerin, die bis vergangenes Jahr bei der Deutschen-Bank-Fondtochter DWS Millionäre machte (Deutsche-Bank-Werbung) und seitdem Fonds unter ihrem eigenen Namen vertreibt, die Laune verdorben. Statt eines Ausflugs ins Gebirge stand ein ruhiges Abendessen zu zweit auf dem Geburtstagsprogramm. Auf die Frage, ob die Zeit zum Einstieg denn nun günstig sei, hielt sie sich bedeckt. Sie habe schon mehrfach die Wende gesehen. Die Märkte gingen daraufhin trotzdem weiter zurück. Ein bisschen Optimismus ließ sie dennoch erkennen: "Wir kommen dem Ende immer näher." Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Der Nemax war der Null-Linie noch nie so nah wie zur Zeit.raf

Kostolmoney
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10.09.01 08:43
Wie wohltuend dagegen die Zehn-Jahres-Feier der Frankfurter Dependance von Tiffany & Co. Bei Champagner und Lachs im Frankfurter Restaurant Holbeins beruhigte Hubertus von Frankenberg, Frankfurter Statthalter des Luxusherstellers, seine handverlesenen Gäste: "Vom wirtschaftlichen Abschwung merken wir nichts." Das Tiffany-Angebot wurde trotzdem gestrafft. Den silbernen Telefonwählstift, den Audrey Hepburn im Hollywood-Klassiker "Frühstück bei Tiffanys" in Händen hält, ist seit Jahren nicht mehr im Programm. Auch eine auf moderne Tastentelefone abgeänderte Variante gebe es nicht.
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Zwei Wochen ist es her, dass Finanzminister Hans Eichel bei einer Devisen-Sammelaktion des Kinderhilfswerkes kupferne Münzen aus seiner Geldbörse kramte. Devisen, so Eichel, könne er keine spenden. Er habe ja jahrelang keinen Urlaub mehr im Ausland gemacht. Sein hessischer Finanzministerkollege Karlheinz Weimar, der am Montag für die gemeinnützige Aktion auf dem Wiesbadener Mauritiusplatz vor der Kamera steht, hat es da leichter. Vom Sommerurlaub in Österreich habe er jede Menge Schillinge mitgebracht, verriet mir der CDU-Politiker am Freitag - per SMS.
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Frankfurter Banker fragen sich dieser Tage, ob der wegen seiner Mallorca-Fotos und häufiger Flüge nach Frankfurt unter Druck geratene Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping denn auch die richtigen Berater habe. Von seinem Pressesprecher wird sich Scharping vermutlich demnächst trennen. Doch auch PR-Guru Moritz Hunzinger, Vorstandschef der am Neuen Markt notierten Hunzinger Informations AG, habe möglicherweise seine Hände mit im Spiel, tuschelt man zumindest in Frankfurter Bankenkreisen. Hunzinger dementiert. Zwar hole sich Scharping bei ihm gelegentlich mal einen Rat. Ein  Beratungsmandat gebe es aber nicht.

Kostolmoney
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9745400lopi:

Zertifikate auf Hedge Fonds

 
10.09.01 08:48


Vom Auf und Ab an den Weltbörsen profitieren - Neu am   Markt
Frankfurt W.S. - Den Hedge Fonds ist es egal, in welche Richtung der Trend an den Finanzmärkten geht. Sie wollen an der jeweiligen Entwicklung kräftig verdienen und verstärken häufig das Auf und Ab an den Weltbörsen. Dies hat Société Générale dazu bewogen, das SG HedgeIndex-Zertifikat auf den Markt zu bringen. Bis zum 28. September können die Titel mit der Wertpapierkennnummer (WKN) 711711 gezeichnet werden. Der Emissionspreis beträgt 1040 Euro. Société Générale investiert dabei nicht direkt in Hedge Fonds, sondern über eine Index-Struktur in so genannte Managed Accounts mit ausgewählten Fondsmanagern. Das ermöglicht Transparenz, erhöht die Liquidität und sorgt für eine tägliche Risikokontrolle. Die neuen Zertifikate haben eine unbegrenzte Laufzeit, können aber börsentäglich gehandelt werden.

Eine Kombination aus Vorsorge und einem antizyklisch gemanagten Fondsdepot offeriert der Makler Fonds Select Worpswede. Investiert wird der Sparanteil der Fondspolice in die drei Dachfonds Aggressive (WKN 5792219), Systematic (WKN 930895) und Defensive (WKN 579220). Die Verwaltungsgesellschaft Merck Finck Fund Managers Luxembourg, eine Tochter der Münchener Privatbank Merck Finck & Co, hat der Geschäftsführung von Fonds Select Worpswede das Beratungsmandat für die drei Dachfonds übertragen. Der Mindestbetrag für die Fondspolice beträgt monatlich 70 Mark. Ab einer Summe von hundert Mark können Versicherte auch zwischen den drei Dachfonds kombinieren. Ein jährlicher Fondswechsel ist für alle drei Risikoklassen gebührenfrei.
Die WestLB kündigte an, am 18. September ihr World-Index-Nomail-Backed-Zertifikat (W-I-N) auf den Markt zu bringen. Der Index Basket mit der WKN 696265 investiert zu drei gleichen Teilen in den Dow Jones Euros Stoxx 50, den S&P 500 und den Nikkei 225. Die Rückzahlung ist für den 11. Januar 2008 vorgesehen. Entwickeln sich die Indizes positiv während der Laufzeit, werden zusätzlich 100-prozentige Partizipationszahlungen fällig. Der Emissionspreis beträgt 1000 Euro, das Bezugsverhältnis eins zu eins. An Agio stellt die WestLB ein Prozent des Kapitals in Rechnung.
Zu den neuen Optionsscheinen, die die Dresdner Kleinwort Wasserstein herausgebracht hat, gehört ein Call auf DaimlerChrysler mit der Basis 50 Euro und der Laufzeit bis zum 16. Juni 2003 (WKN 561828). Jeweils zehn Scheine berechtigen zum Bezug einer Aktie des Automobilkonzerns. Der anfängliche Preis der Calls lag bei 0,75 Euro.
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