New York: IBM schüttet Aktien


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New York: IBM schüttet Aktien

 
06.11.02 22:59
New York: IBM schüttet Aktien
(Instock) Die US-Notenbank ist immer noch für eine Überraschung gut. Entgegen der allgemeinen Erwartung senkten die Mannen um Alan Greenspan den Schlüsselzins für Tagesgeld (Fed Funds) um 50 Basispunkte auf 1,25 Prozent. Marktbeobachter hatten lediglich einen kleinen Zinsschritt von 25 Basispunkten erwartet. Nun stellen sich nicht wenige Akteure besorgt die Frage, wie schlecht es tatsächlich um die heimische Konjunktur bestellt ist. Kritiker bezweifelten gar den Sinn dieses Zinsschrittes, da schon die vorangegangenen die lahmende Konjunktur nicht spürbar beleben konnten.

Wie dem auch sei: Die Kurse zogen nach einem müden Start wieder an. Der Dow Jones-Index legte 93 Zähler oder 1,1 Prozent auf 8.771 Punkte zu, während der breiter gefasste S&P 500 8 Zähler oder 0,9 Prozent auf 923 Punkte anzog. An der Technologiebörse Nasdaq erreichte der Composite-Index 1.419 Punkte – ein Plus von 17 Zählern oder 1,3 Prozent.

Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe schloss mit 4,04 Prozent (- 5 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe mit 5,07 Prozent (- 2 Stellen).

Im Blickpunkt

IBM hat bei der Börsenaufsicht den Verkauf von 19,3 Millionen eigener Aktien beantragt. Das frische Geld soll dem hauseigenen Pensionsfonds zugute kommen, der nach der anhaltenden Börsentalfahrt eine milliardenschwere Unterdeckung aufweist. Die Anteile von "Big Blue" schlossen vor diesem Hintergrund nahezu unverändert mit 81,65 Dollar. (Geben neue Aktien zur Kapitalverwässerung, weil der Pensionsfond schiefliegt. Olala----ecki)

Bear Stearns und die Deutsche Bank stuften Brocade, ein Anbieter von Netzwerkspeichern, ab. Die Deutschbanker senkten ihr Kursziel von 12 auf 8 Dollar sowie die Gewinnschätzungen. Brocade hatte am Vorabend die Übernahme des Konkurrenten Rhapsody Networks bekanntgegeben. Mit der Übernahme rüstet man sich gegen den Konkurrenten Cisco (+ 2,4 Prozent auf 12,99 Dollar), der nach Börsenschluss Zahlen vorlegen wird. Brocade-Anteile waren zuletzt für 6,39 Dollar zu haben – ein Abschlag von 13,8 Prozent.

Der Online-Ticketvermarkter Priceline ist im vergangenen Quartal wieder in die roten Zahlen gerutscht. Mit seinem Discount-Modell hatte der Anbieter versucht, mehr Kunden zur Flugticket-Buchung auf seiner Internetseite zu bewegen – vergeblich. Priceline will nun 65 Stellen streichen, was 15 Prozent der Belegschaft entspricht. Die Aktie tauchte 26,4 Prozent auf 1,70 Dollar ab.

Mit einer Gewinnwarnung krönte Computer Sciences die Vorlage guter Ergebnisse für das abgelaufene Quartal – der Kurs gab 6,4 Prozent auf 31,21 Dollar nach. Im Gesamtjahr wird der Computer-Dienstleister wohl nur noch 2,60 Dollar je Aktie verdienen. Bisher wollten die Amerikaner je Anteilsschein zwischen 2,73 und 2,88 Dollar einstreichen. Schuld sei die schwache Nachfrage in Nordamerika und der schwierige europäische Markt, hieß es.

Die Verschiebung eines Analystentreffens bescherte dem Biotechriesen Amgen ein Minus von 7,7 Prozent auf 46,20 Dollar. Zudem wurde die Aktie durch UBS Warburg abgestuft, da der erwartete Absatz des Blockbusters "Enbrel" überschätzt werde. Derzeit sei die Aktie mit einem Kursziel von 51 Dollar nur eine Halteposition, hieß es. Wettbewerber Biogen legte 1,6 Prozent auf 40,18 Dollar zu.

[ Mittwoch, 06.11.2002, 22:01 ]

www.instock.de/index.html?se...hte&id=10124721
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Rambus 9:

He, he, die Jung s sind aber ganz pfiffig,...

 
06.11.02 23:17
die denken wohl, dass das keiner merkt.
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