I N H A L T
MARKTUMFELD
1. EDITORIAL / Marktkommentar, Kurzausblick, Inhalt
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN
HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH
4. LION BIOSCIENCES / langfristige Chancen nach Kursmisere
5. GRENKELEASING / UPGRADE: wir erhoehen unsere EPS-Prognosen
6. MEDIGENE / nach Kurssturz spekulative Einstiegsgelegenheit
AKTUELLES & UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
7. MERGERS & KOOPERATIONEN / SoftM, Analytik Jena, Silicon ..
8. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / SER, Ezag, Muehl PS, EM.TV, UMS ..
9. NACHRICHTEN & RESEARCH / mb Software AG Insolvenzverfahren
RUBRIKEN & HINWEISE
10. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Wochenbericht
11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
13. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
14. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
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1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
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Liebe Leserinnen und Leser,
Die aktuellen Unsicherheiten aufgrund der Kombination aus der
verschaerften Konjunkturproblematik mit einer latent drohenden
Militaereskalation schwebt wie ein Damoklesschwert ueber den
Haeuptern der Marktteilnehmer. Lesen Sie unter Menuepunkt 3, wie
wir die weitere Entwicklung der Aktienmaerkte und speziell des
Neuen Marktes einschaetzen.
Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
Ausgabe des Neuer Markt-Newsletters.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice
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2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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Index 02.10. % Vortag 12-M.Hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA 8.950 +1,29 % 11.401 -23,8 % -16,6 %
NASDAQ 1.492 +0,80 % 4.259 -70,5 % -39,5 %
DAX 30 4.304 +1,51 % 7.456 -46,8 % -33,1 %
NEMAX ALL 828 +0,59 % 5.861 -90,8 % -70,1 %
EUROSTOXX 50 3.265 +1,77 % 5.398 -40,8 % -31,5 %
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3. MARKTSENTIMENT & WOCHENAUSBLICK & KONJUNKTUR
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In der letzten Woche trat an die Stelle von Panik und emotionel-
lem Anlageverhalten, welche die Boersen nach dem Terroranschlag
vom 11. September ueber weite Strecken dominiert hatten, wieder
die nuechterne Analyse makrooekonomischer Faktoren in den Vorder-
grund - und hierbei wird ersichtlich, dass sich die US-Konjunktur
zwar in eine durchaus bedenkliche Richtung entwickelt, die Daten-
lage aber weiterhin recht heterogen ausfaellt. So fiel der Rueck-
gang des US-Verbrauchervertrauens im September sehr massiv aus.
Andererseits wurde die letztwoechige Erholungstendenz durch die
am Freitag veroeffentlichten US-Konjunkturdaten, die ueber den
Erwartungen lagen, unterstuetzt. So lag das endgueltige US-Wirt-
schaftswachstum im 2. Quartal mit 0,3% ueber der ersten Schaet-
zung von 0,2%. Auch der Chicago-Einkaufsmanagerindex PMAC lag mit
46,6 Punkten nach 43,5 im Vormonat sehr deutlich ueber den Erwar-
tungen (40,9). Wie bereits am Freitag fielen die US-Konjunkturda-
ten auch am gestrigen Montag besser als erwartet aus. So ist der
NAPM-Index im Oktober lediglich um 0,9 auf 47 Punkte gefallen,
waehrend die Markterwartungen aufgrund des Terroranschlages einen
Rueckgang auf 45 Punkte erwarteten.
Zwar ist die Angst vor weiteren Terroranschlaegen weiter vorhan-
den, doch die Befuerchtungen der Marktteilnehmer vor eskalieren-
den Militaerkonflikten sind abgeklungen. Die latente Kriegsangst
ist derzeit ein staendiger Begleiter der Boerse. Aufgrund dessen
tritt hierbei langsam jedoch der Gewohnheitsfaktor ein. Auch vor
dem Hintergrund aehnlicher Situationen in der Vergangenheit
(Pearl Harbour, Golfkrieg, Kossovo-Krieg) gehen wir davon aus,
dass der Start erster militaerischer Massnahmen den Aktienmaerk-
ten sogar positive Impulse vermitteln koennte.
Die omnipotente militaerische Uebermacht der USA und ihrer Part-
ner wird dann schnell bewusst werden. Zielgerichtete Militaerak-
tionen, die zum Ziel haben, die Strukturen des internationalen
Terrorismus so weit wie moeglich aufzuweichen (so bspw. die Ab-
loesung des verbrecherischen Taliban-Regimes), koennen jedoch le-
diglich als eine Komponente innerhalb eines umfassenden Massnah-
menpaketes betrachtet werden. Zur nachhaltig erfolgreichen Be-
kaempfung des Terrorismus muessen sich die westlichen Staaten
staerker in den Krisenregionen engagieren, da der Terrorismus in
seiner juengsten Form nur auf dem Boden der voellig verarmten Zi-
vilbevoelkerung gedeihen kann.
Insgesamt halten wir den formalen Eintritt der US-Konjunktur in
eine Wirtschaftsrezession fuer unvermeidlich. Dies laesst erwar-
ten, dass eine Erholung der US-Oekonomie nicht vor dem 2. Quartal
2002 stattfinden kann. Wir gehen fuer den Neuen Markt und fuer
den DAX davon aus, dass ein Grossteil dieser Negativ-Faktoren auf
dem deutlich ermaessigten Kursniveau eingepreist ist. Vor diesem
Hintergrund wird ersichtlich, dass das kurzfristige Aufwaertspo-
tential der Aktienmaerkte begrenzt ist. Mittelfristig wird jedoch
ebenso schnell erkennbar, dass die Aktienboersen hemmungslos ue-
berverkauft sind.
Langfristig ausgerichteten Anlegern raten wir mit einem Anlageho-
rizont von 10 Jahren auf dem deutlich ermaessigten Kursniveau
nach den Terroranschlaegen weiter zu einem aggressiven, diversi-
fizierten Einstieg in fundamental attraktiv bewertete BlueChips
mit gefestigter Marktposition. Aufgrund der konjunkturellen Un-
waegbarkeiten sollten sich Investoren bei einzelnen Direktanlagen
in Aktien jedoch zunaechst auf defensivere Sektoren konzentrieren
und/oder eine stringente Limittechnik verfolgen.
Die erwartete Konsolidierung der deutschen Maerkte trat am Montag
ein. Nach der heftigen Erholungsrallye der Vorwoche sollte dies
jedoch wenig verwundern. Wir halten zunaechst eine Fortsetzung
dieser Konsolidierungstendenz fuer wahrscheinlich, da auch im
Rahmen der beginnenden US-Berichtssaison neuerliche Enttaeusch-
ungen und Gewinnwarnungen zu erwarten sind. Hinsichtlich der
FOMC-Sitzung, deren Ergebnis heute gegen 20:15 MESZ praesentiert
werden wird, erwarten wir eine weitere Senkung der US-Leitzinsen
in Hoehe von 50 Basispunkten.
Dann wuerde sich das US-Leitzinsniveau nach der neunten aufeinan-
derfolgenden Senkung im laufenden Kalenderjahr auf dem niedrig-
sten Niveau seit 40 Jahren bewegen. Die erwartete Zinssenkung
halten wir fuer weitgehend eingepreist, so dass das direkte Up-
side-Potential begrenzt zu sein scheint.
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4. LION BIOSCIENCES / neue Chancen nach Kursmisere?
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LION Biosciences gehoert zu den am meisten in Mitleidenschaft ge-
zogenen Titeln am Neuen Markt. Kurz nach der Erstnotiz im letzten
Jahr erreichte das Papier ein Alltimehigh bei 112 Euro, notierte
im Rahmen der Konjunkturkrise und weiteren Komplikationen zwi-
schenzeitlich bei 6,8 Euro, konnte sich juengst wieder stabili-
sieren und notiert derzeit bei 11 Euro.
Zum einen litt das Unternehmen unter dem verschlechterten Markt-
sentiment am Neuen Markt, dann geriet Bayer, mit rund 60% Anteil
am Umsatzvolumen (2000) groesster Kunde des Unternehmens, stark
unter Druck. Zeitweise musste sogar die Abspaltung der Pharma-
sparte befuerchtet werden. Dies verunsicherte die Lion-Aktionae-
re, da man befuerchtete, dass Bayer somit als groesster Kunde
wegbrechen koennte.
Kurz nachdem sich diese Befuerchtung als unbegruendet erwies, ge-
schah am 11. September der verhaengnisvolle Terroranschlag auf
das World Trade Center in den USA. Zum Zeitpunkt des Anschlages
befand sich der Finanzvorstand des Bioinformatik-Unternehmens,
Klaus J. Sprockamp, im WTC; er gilt tragischerweise seitdem als
vermisst. Insgesamt erlitt die Lion-Aktie seit Erstnotiz durch
externe Faktoren hohe Verluste.
Nach einem Kursverfall von ueber 90% und erfolgter Stabilisierung
sehen wir nun bei Lion Biosciences eine langfristig vielverspre-
chende Einstiegschance, da sich an den fundamentalen Marktchan-
cen, der dominierenden Marktstellung im Bioinformatikmarkt und
den prosperierenden Wachstumschancen dieses noch sehr fragmen-
tierten, aber sehr bedeutenden Infrastruktursegments nichts ge-
aendert hat.
So wird sich unserer Einschaetzung nach das Volumen des Bioinfor-
matikmarkts von 280 Mio USD in 1999 auf ueber 3 MRD USD in 2005
mehr als verzehnfachen. Vor dem Hintergrund der hohen Produktqua-
litaet der Lion-Bioinformatikprodukte und der vielversprechenden
Marktpositionierung gehen wir davon aus, dass Lion an dem dynami-
schen Marktwachstum ueberproportional profitieren wird. Durch die
juengsten Kooperationsentwicklungen mit international bedeutenden
Biotech- und Pharmaplayern wie bspw. Celera oder Affymetrix konn-
te Lion seine Position festigen.
Nach Erweiterung des Vertrages von Bayer mit dem US-Unternehmen
Millenium Pharmaceuticals erscheinen alle weiteren Befuerchtungen
vor einer Abspaltung des Pharmageschaeftes als voellig unsinnig.
Darueber hinaus war Lion bereits zuvor intensiv damit beschaef-
tigt, ihre Kundenstruktur zu diversifizieren, so dass der Bayer-
Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens im laufenden Jahr voraus-
sichtlich deutlich unter 38% liegen wird.
Ungeachtet der temporaeren Beeintrachtigungen des Biotechmarktes
aufgrund des Terroranschlages vom 11. September gehen wir davon
aus, dass bis Jahresende noch einige groessere Auftraege verbucht
werden koennen, da die Bioinformatik, in der Lion fuehrend posi-
tioniert ist, eine elementare Grundvoraussetzung fuer den Erfolg
und fuer die Effizienzsteigerung bei der Entwicklung und Detek-
tierung biopharmazeutischer Wirkstoffe darstellt.
Im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres konnte Lion die Um-
saetze mehr als verdoppeln und den Verlust trotz einer groesse-
ren Akquisition gegenueber dem Vorjahreszeitraum senken. Die Un-
ternehmensentwicklung verlaeuft weiter nach Plan, so dass wir
auf Basis der bisherigen Entwicklung den fuer 2004 angestrebten
Breakeven fuer realisierbar halten.
Sollte der Trend der grossen Pharmaunternehmen hin zu weiteren
Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen weiter anhal-
ten - wovon wir in jedem Fall ausgehen - koennte der Breakeven
unter Umstaenden auch frueher erreicht werden. Hierbei profi-
tiert Lion insbesondere auch durch ihr umfassendes Outsourcing-
Angebot, auf das groessere Pharmaunternehmen zur Effizienzstei-
gerung zunehmend angewiesen sind.
Ferner verfuegt das Unternehmen mit derzeit rund 70 Mio Euro an
Cashbestand ueber genuegend Liquiditaet, den Wachstumspfad bis
zum fuer 2004 geplanten Breakeven vorantreiben zu koennen. Zudem
laesst auch das Engagement der Familie Krupp auf ein darueber hi-
naus besichertes finanzielles Standing schliessen.
Die groessten Risiken sehen wir in der noch sehr wenig diversifi-
zierten Kundenstruktur, weshalb eine hohe Abhaengigkeit zu ein-
zelnen Kunden, insbesondere zu Bayer, besteht. Darueber hinaus
ist derzeit auch noch die regionale Umsatzverteilung wenig zu-
friedenstellend; so erwirtschaftet LION derzeit noch knapp 60%
der Umsaetze im Inland.
AKTIENSERVICE-RATING
In Bezug auf die geschilderten Risiken sehen wir jedoch erhebli-
che Bemuehungen seitens des Unternehmens, die strategische Posi-
tion zu verbessern und die diesbezueglichen Risiken zu verring-
ern. Erste Erfolge sind hierbei bereits ersichtlich. In fundamen-
taler Hinsicht halten wir die Cashreserven des Unternehmens fuer
ausreichend, den Breakeven zu erreichen, ferner laesst der Unter-
nehmenshintergrund auch darueber hinaus auf ein solides finan-
zielles Standin schliessen. Mit einer 02e-Umsatzmultiplen von 3,5
halten wir das Unternehmen im Branchenvergleich fuer attraktiv
bewertet.
Ungeachtet der oben aufgefuehrten Risikofaktoren halten wir die
Kurschancen auf dem deutlich ermaessigten Niveau mit auf Sicht
von 24 Monaten fuer wesentlich hoeher, als das Rueckschlagspoten-
tial. In Anbetracht der bisherigen Entwicklung und Positionierung
des Unternehmens sehen wir gute Chancen, dass Lion Biosciences im
Laufe der Zeit zur SAP der Biotechnologie avanciert.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN
LION entwickelt und vermarktet auf Basis effizienter Integration
von Daten, Software und Anwender Softwareloesungen fuer die Life
Science-, Pharma- und Biotechindustrie. Durch die Positionierung
an der Schnittstelle der heutigen Zukunftstechnologien Molekular-
biologie und Informationstechnologie schafft LION eine integrier-
te Plattform zur Datenintegration und -analyse, welche die Pro-
duktivitaet der F&E-Prozesse der Life Science-, Healthcare-,
Pharma- und Biotechindustrie wesentlich erhoeht.
Die umfassenden Loesungen zur Datenintegration und -analyse er-
moeglichen die effektive Transformation von Daten in Informatio-
nen, Informationen in verwertbares Wissen, sowie generiertes Wis-
sen und Know-How global zur Verfuegung zu stellen, selbst zu nut-
zen und somit die F&E-Prozesse spezifisch oder interdisziplinaer
deutlich zu beschleunigen. Ziel der Gesellschaft ist es, der Life
Science- und Healthcare-Industrie die vollstaendige Nutzung des
biologischen und medizinischen Wissens im F&E-Prozess zu ermoeg-
lichen. Den technologisch fuehrenden Entwicklungsstand als uni-
versales, global agierendes Bioinformatik-Unternehmen dokumen-
tiert man durch zahlreiche Auftraege im Rahmen langfristig ausge-
richteter Partnerschaften mit fuehrenden Konzernen wie Aventis,
Bayer, Boehringer Ingelheim, British Biotech, Degussa, Glaxo
Wellcome, Janssen, Novartis, Merck KGaA, Pharmacia & Upjohn,
SmithKline Beecham, Sumitomo Pharmaceuticals, Unilever etc.
Ferner profitiert LION insbesondere vom Paradigmenwechsel in der
Pharma-Branche. So wurde bisher im Rahmen des konventionellen,
chemie-basierten Produktentwicklungsprozesses nach dem Trial-
and-Error-Prinzip verfahren. Mittlerweile ergaenzen biologische
Erkenntnisse die Forschungs- und Entwicklungsaktivitaeten nicht
nur zunehmend, sondern nehmen in vielen F&E-Prozessen eine zen-
trale Stellung ein.
Hiermit einhergehend, erhoeht sich die Menge der zur Verfuegung
stehenden und zu verwertenden Daten immens. An diesem Punkt
setzt die Geschaeftstaetigkeit der LION Bioscience AG mit selbst
entwickelten Siftware-Plattformen an. So offeriert LION unter
anderem eine Software, welche die Integration verschiedener For-
schungs- und Entwicklungsbereiche in Unternehmen ermoeglicht.
Traditionell apart operierende Abteilungen koennen so zusammenge-
fuehrt werden, was den Forscherteams erlaubt, sich aus verschie-
denen Perspektiven auf die diversen Aspekte einer Krankheit zu
fokussieren. Somit treten Indikationen und Targetklassen in den
Vordergrund, wobei starre, unproduktive Abteilungsstrukturen in
den Hintergrund treten. Die Lion-Software forciert die Neuaus-
richtung biopharmazeutischer Unternehmen auch durch die Imple-
mentierung interdisziplinaerer Kommunikationsstrukturen im Rah-
men eines IT-gestuetzten, unternehmensweiten Daten- und Informa-
tionsmanagementsystems und ermoeglicht die globale Kommunikation
entsprechender Daten. Der Wissens- und Informationsfluss wird so-
mit optimiert, was entsprechende Produktivitaetssteigerung nach
sich zieht.
Im Mittelpunkt der LION-LSI-Loesungen steht das uebergreifende
Datenbank-Integrationssystem SRS (Sequence Retrieval System),
das dank seiner hohen Funktionalitaet in der Wissenschaft mitt-
lerweile zum internationalen Standard zur Suche von biologischen
Informationen avancierte und so weltweit von zahlreichen fuehren-
den Life Science-Unternehmen eingesetzt wird. Zu den weiteren
LSI-Loesungen des Unternehmens zaehlt das Softwarepaket bioSCOUT
zur automatisierten Gen- und Genomanalyse, welches in der Wirk-
stoff- und Medikamentenentwicklung zum Einsatz kommt, sowie die
Loesung arraySCOUT, eine Software zur schnellen Analyse und In-
terpretation von Expressionsdaten mit Zugang zu spezifizierbarem,
biologischem Hintergrundwissen.
Lion Bioscience AG, WKN: 504350
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5. GRENKE LEASING / UPGRADE: wir erhoehen unsere EPS-Prognosen
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Seit Erstnotiz ueberzeugt Grenke Leasing durch er- oder ueberer-
fuellte Planzahlen, eine konsequente Unternehmensentwicklung und
durch effiziente Verwendung des Emissionserloeses. Das Unterneh-
men verzeichnete in den ersten 9 Monaten ein Wachstum des Neuge-
schaefts - also Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Lea-
singgegenstaende - von 30,4 Prozent auf 162 Mio. EUR (9-Monate
2000: 124 Mio. EUR). Im Quartalsvergleich beschleunigte sich das
Wachstum des Neugeschaefts im Dritten Quartal auf 27,5 Prozent
(II. Quartal 2001: 21,1 Prozent). Die Marge des Neugeschaefts
(Deckungsbeitrag 1) aus der sich im Verlauf eines Vertrages das
Finanzergebnis ergibt, stieg deutlich um 75 Prozent gegenueber
dem Vorjahr.
Ueberdurchschnittlich zur Entwicklung trugen erneut die Auslands-
toechter bei. Das Auslands-Neugeschaeft stieg um 171 Prozent und
erreicht damit einen Anteil von 22,2 Prozent am Konzernneuge-
schaeft. Die Ereignisse in den USA und die schwaechere Konjunktur
hatten auf das Neugeschaeft des Unternehmens keinen negativen
Einfluss. In den vergangenen drei Wochen stieg das Neugeschaeft
gegenueber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 54,6 Prozent.
Hierbei zeigt sich erneut, dass das Leasinggeschaeft insgesamt
nur wenig konjunkturabhaengig ist, da sich Leasing meist guenstig
auf die Liquiditaet der Unternehmen auswirkt. Darueber hinaus
kann auch durch das niedrige Zinsniveau, das unserer Ansicht nach
weiteres Abwaertspotential aufweist, eine weitere Stuetzung des
Neugeschaefts erwartet werden, da das Unternehmen diese in Form
von guenstigeren Leasingkonditionen an die Kunden weiterreicht.
Angesichts der erfreulichen Geschaeftsentwicklung sehen wir uns
veranlasst, unsere EPS-Schaetzungen 01e von 1,00 Euro auf 1,04
Euro und fuer 02e von 1,33 auf 1,41 Euro zu erhoehen.
Mit einem 01e-KGV von knapp 15 auf Basis unserer 01e-EPS-Schaet-
zung in Hoehe von 1,04 Euro und einem 02e-KGV von knapp 11 auf
Basis unserer 02e-EPS-Schaetzung von 1,41 Euro halten wir den Ti-
tel angesichts der erfreulichen Geschaeftsentwicklung und jaehr-
lichen Gewinnsteigerungsraten von ca. 30% (PEG-ratio deutlich un-
ter 1) fuer sehr attraktiv bewertet, so dass wir unser langfris-
tig ausgerichtetes Fundamental-Rating auf "stark uebergewichten"
erhoehen.
UNTERNEHMENSHINTERGRUND
Das Unternehmen profilierte sich im Bereich "Small-Ticket" IT-
Leasing und hat es sich zum Ziel gesetzt, die in Deutschland be-
stehende Markt- und Kostenfuehrerschaft nun auch auf europaei-
scher Ebene auszubauen. Das Marktsegment Small Ticket Leasing be-
schreibt Leasingvertraege mit einem Investitionsvolumen von unter
50 TDM. Grenke Leasing verfuegt nunmehr ueber 16 Niederlassungen,
unterhaelt Tochtergesellschaften in Frankreich, der Schweiz, Oes-
terreich, Italien und in Tschechien und beschaeftigt derzeit 216
Mitarbeiter.
Mit Hilfe innovativer Produkte, all-inclusive-Dienstleistungen
und Value Added Services avancierte man binnen kurzer Zeit zu ei-
nem wertvollen Kooperationspartner fuer Fachhaendler, Hersteller
und Leasingkunden innerhalb eines schnell wachsenden Marktes.
Grenke Leasing bietet seinen Fachhandelspartnern moderne Ver-
triebsunterstuetzung, einen umfangreichen Service sowie eine Zah-
lungsgarantie innerhalb von 24 Stunden.
Die Volltochtergesellschaft Weblease Leasing GmbH repraesentiert
europaweit die erste vollstaendig virtuelle Leasing-Gesellschaft
im Internet und dominiert den Leasing-Anbieter-Markt im eCommer-
ce-Geschaeft fuer IT-Produkte. Mit der Website www.weblease.de
ist man auf den eCommerce-Plattformen vieler Fachhaendler ver-
treten. Dort koennen sich Haendler und Endkunde sofort einen
Leasingvertrag erstellen lassen. Dieser wird per Internet ausge-
druckt und muss anschliessend per Post an die Gesellschaft ge-
schickt werden. Das Besondere am Angebot der Website ist die au-
tomatische und sofortige Bonitaetspruefung. Binnen Sekunden er-
halten Endkunde und Haendler weitgehend Auskunft darueber, ob der
Leasingantrag genehmigt wird. Als First Mover geniesst man im
Leasinggeschaeft per Internet umfangreiche Wettbewerbsvorteile.
Grenke Leasing AG, WKN: 586590
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6. MEDIGENE / nach Kurssturz spekulative Einstiegsgelegenheit
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Ebenso wie die auch in dieser Ausgabe analysierte LION Bioscien-
ces ermaessigte sich Medigene in den letzten 12 Monaten seit All-
zeithoch von ueber 120 Euro um mehr als 90% auf nunmehr rund 10
Euro. Bei Medigene handelt es sich unserer Einschaetzung nach um
einen der wenigen deutschen biopharmazeutischen Medikamentenent-
wickler, der sowohl ueber ein aussichtsreiches, hochsolides fi-
nanzielles Standing verfuegt als auch ueber eine diversifizierte
Produktpipeline mit mehreren Medikamentenkandidaten auch in spae-
ten klinischen Testphasen.
Wir sehen hierbei eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass einige der
vielen Medigene-Antikrebs-Medikamentenkandidaten das Zulassungs-
procedere erfolgreich bestehen. Ferner erwirbt Medigene zur Di-
versifikation der Produktbasis auch zunehmend Lizenzen zum Euro-
pavertrieb von aussichtsreichen, kurz vor der Zulassung stehenden
Medikamenten, wodurch sich das Amortisationsrisiko bei Nicht-Zu-
lassung von eigenen Entwicklungsprojekten entsprechend verring-
ert.
So erwarb Medigene bspw. kuerzlich die Europarechte fuer Leupro-
gel, bei dem die FDA-Zulassung in 2003 erwartet wird. Leuprogel
weist vorsichtigen Schaetzungen zufolge ein Weltmarktpotential
von 2,4 MRD USD auf. Ferner verbessert Medigene den Cashflow
durch absehbare Meilensteinzahlungen aus einer zunehmenden An-
zahl von Kooperationsabkommen deutlich.
Die 02e-Umsatzmultiple liegt mit 6,5 am unteren Ende der Peer-
Group-Bandbreite, was fuer risikobereite Investoren im Zusammen-
hang mit der hochsoliden Kapitalausstattung des Unternehmens im
Wettbewerbsvergleich eine attraktive Einstiegsgelegenheit impli-
ziert.
Mit den ersten Einnahmen aus Produktverkaeufen rechnen wir gegen
Ende 2003. Die liquiden Mittel des Unternehmens reichen auf Ba-
sis der bisherigen Geschaeftszahlen bis zu diesem Zeitpunkt ohne
weiteres aus. Die Marktkapitalisierung der Aktie in Hoehe von
123 Mio Euro eroeffnet im Hinblick auf die Cashreserven, die
sich nahezu auf dem gleichen Niveau befinden, Bewertungsspiel-
raum.
Insgesamt sehen wir die Medigene-Aktie unter spekulativen Ge-
sichtspunkten nach dem deutlichen Kursrueckgang waehrend der
letzten 12 Monate als eines der vielversprechendsten Langfrist-
Investments unter den biopharmazeutischen Medikamentenentwick-
lern. Aufgrund der branchenspezifischen Risiken kommt ein Neu-
engagement jedoch nur unter der Massgabe einer restriktiven
Limittechnik fuer den risikobereiten Investor in Betracht.
UNTERNEHMENSHINTERGRUND
MediGene ist ein charakteristisches biopharmazeutisches Unter-
nehmen mit saemtlichen branchenueblichen Risiken und Chancen.
Vor 2003 sind sicherlich keine Gewinne zu erwarten, zudem ist
nicht abzusehen, inwiefern die in den Testphasen befindlichen
Produkte des Unternehmens die Zulassung erhalten. Sollten da-
gegen einige MediGene-Produkte das Zulassungsverfahren positiv
durchlaufen, wovon in Anbetracht des umfangreichen Portfolios
auszugehen ist, sind enorme Gewinnspannen zu erwarten.
Das produktorientierte Biotechnologieunternehmen entwickelt bio-
pharmazeutische Therapeutika zur Behandlung von Herz- und Krebs-
erkrankungen mit dem Ziel, diese nach erfolgreichem Abschluss
der klinischen Testphasen weltweit zu vermarkten. Die Gesell-
schaft ist das bestfinanzierteste Biotechnologieunternehmen
Deutschlands. Hierin spiegelt sich das Vertrauen institutionel-
ler Anleger in das MediGene-Produktportfolio wider.
MediGenes Wissenschaftler verfuegen ueber eine umfassende Exper-
tise in den Bereichen Genomics, Proteomics, Virologie, Immunolo-
gie und Produktentwicklung nach GMP-Richtlinien. Diese Expertise
wird durch diverse akademische und klinische Kooperationen, ei-
nem aktiven sowie erfahrenen wissenschaftlichen Beirat aktuali-
siert und erweitert. Strategische Allianzen und Forschungskoope-
rationen bestehen derzeit bspw. mit Aventis, Schering, GeneData,
Compugen, Affymetrix und der Universitaet Muenchen/Genzentrum.
Mehrere der von MediGene entwickelten Wirkstoffe befinden sich
bereits in fortgeschrittenen klinischen Testphasen. Das kumulier-
te Umsatzpotential aller derzeitigen Produkte des Unternehmens
bei Erreichen der Marktreife veranschlagen wir derzeit auf ueber
mehr als 4 MRD Euro. MediGene adressiert dabei die groessten
Maerkte fuer zukuenftige biopharmazeutische Medikamente und ist
in den Indikationsgebieten Krebs und Herz mit mehreren aussichts-
reichsten Medikamentenkandidaten vertreten.
Die Erforschung und Entwicklung innovativer, effizienter und bes-
ser vertraeglichen Arzneimitteln zur Behandlung von Zivilisa-
tionskrankheiten zaehlt zu den wichtigsten Herausforderungen des
Gesundheitswesens der Industriestaaten.
So verschlingt die Behandlung von Krebs in den Industriestaaten
in diesem Jahr voraussichtlich 37 Mrd USD und die Therapierung
von Herz- und Kreislaufleiden wird im Jahr 2003 mehr als 57 Mrd
USD aufzehren. Hierbei sehen wir MediGene aussichtsreich posi-
tioniert, um in mehreren Indikationsgebieten im Bereich Krebs/
Herz wirkungsvolle Medikamente mit weltweit hohem Marktpotential
zur Marktreife zu bringen.
Medigene AG, WKN: 502090
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7. MERGERS & KOOPERATIONEN / SoftM, Analytik Jena, Silicon ..
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SoftM AG Softw. u. Ber., WKN: 724910
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2001 uebernimmt die SoftM AG, Muen-
chen, von IBM die Finanzbuchhaltungssoftware DKS, die Anlagen-
buchhaltung ABHplus und die zugehoerige Desktop Technologie sowie
die Lizenzvertraege mit den Kunden. Ueber den Kaufpreis wurde
Stillschweigen vereinbart. Mit rund 2.000 Installationen (1250 in
Deutschland, 700 in Oesterreich und 70 in osteuropaeischen Laen-
dern) ist die IBM Produktlinie die im deutschsprachigen Raum am
weitesten verbreitete Finanzsoftware im Bereich der IBM Rechner-
plattform AS/400 bzw. iSeries 400. Die Zahl der Kunden mit Rech-
nungswesenloesungen von SoftM steigt von 1400 auf 3400. Gleich-
zeitig wird mit der Uebernahme ein Meilenstein bei der Erreichung
hoher und langfristig gesicherter Wartungseinnahmen erreicht.
Fuer das Jahr 2002 plant SoftM einen Umsatz aus der Uebernahme
von mehr als 7 Mio. DM, der ueberwiegend aus fest kalkulierbaren
Wartungseinnahmen bestehen wird. Die positive Auswirkung auf das
Konzernergebnis wird eigener Einschaetzung nach erheblich sein.
Analytik Jena AG, WKN: 521350
Analytik Jena, Anbieter analytischer und bioanalytischer Mess-
Systeme sowie kompletter Labor-Engineeringleistungen verstaerkt
die seit Anfang Juli diesen Jahres bestehende Kooperation mit
der AJ Blomesystem und uebernimmt 75,2% an der AJ Blomesystem.
Die AJ Blomesystem ist ein Anbieter von Softwarewerkzeugen fuer
den Aufbau von Informations- und Managementsystemen in analyti-
schen und bioanalytischen Laboratorien. Mit ueber 3000 Lizenzen
allein in Deutschland hat die AJ Blomesystem bereits eine hohe
Marktdurchdringung erreicht. Zu den Kunden zaehlen z.B. Bayer,
BASF und Bitburger sowie die Landesumweltaemter in Hamburg,
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thueringen.
Silicon Sensor Int. AG, WKN: 720190
Die Solventis Beteiligungen AG, ein institutioneller Anleger,
wird im Rahmen einer Kapitalerhoehung unter Ausschluss des Be-
zugsrechts der Altaktionaere 180.001 neue Stueckaktien der Si-
licon Sensor International AG, Berlin, zeichnen. Der Ausgabe-
preis betraegt Euro 4,50 je neuer Stueckaktie. Insgesamt
staerkt die Silicon Sensor International AG damit ihre Eigen-
kapitalbasis um Euro 810.004,50 auf Euro 10.869.364,56.
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8. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / SER, Ezag, Muehl PS, EM.TV, UMS ..
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SER Systems AG, WKN: 724190
Im Q1 2001 wurde ein strategisches Reorganisationsprogramm
aufgesetzt mit dem Ziel, bis zum Ende des Jahres 2001 den
Turnaround der SER Gruppe sicherzustellen. Die am 11.09.2001 er-
folgten Terroranschlaege in den USA haben nicht geplante und un-
vorhersehbare negative Folgen auf die US-Wirtschaft. Die daraus
resultierende Ungewissheit der weiteren wirtschaftlichen Entwick-
lung hat die Umsatzerwartungen der SER-US fuer Q3 negativ beein-
flusst. Viele der fuer September geplanten Abschluesse haben sich
auf Grund der Ereignisse verzoegert oder wurden zurueckgestellt.
Der Planumsatz fuer Q3 wurde durch die SER-US um ca. 6,5 Mio. EUR
verfehlt, da die September-Umsaetze im Ergebnis nicht ueber die
Umsaetze fuer den August, dem eigentlich traditionell schwaech-
sten Monat des Jahres, gesteigert werden konnten. Eine zuverlaes-
sige Prognose, in welchem Umfang diese Gesamteinfluesse den EBIT
des Geschaeftsjahres 2001 negativ belasten werden, ist aus heuti-
ger Sicht nicht moeglich.
Eckert & Ziegler AG, WKN: 565970
Angesichts von erfolgreichen Konkurrenzentwicklungen bei Produk-
ten zur Verhinderung von Arterienverengungen hat der Vorstand der
Eckert & Ziegler AG am Wochenende beschlossen, fuer den Ge-
schaeftsbereich kardiovaskulaere Brachytherapie noch in 2001
Rueckstellungen in Hoehe von 750 TEUR zu bilden, aus denen even-
tuell notwendige Sonderabschreibungen und Umstrukturierungskosten
ergebnisneutral bedient werden koennen. Ohne die vorgenannten
Rueckstellungen und ohne die juengst beschlossenen Antikoerper-
projekte war bisher fuer 2001 mit einem EBIT von 6 Mio. EUR und
einem Gewinn pro Aktie von 1 EUR gerechnet worden. In den ver-
gangenen Tagen hatten amerikanische Konkurrenten fuer verschiede-
ne Entwicklungsprodukte klinische Studien mit erstmals ueberzeu-
genden empirischen Daten vorgestellt. "Da deren Markteinfuehrung
noch mindestens zwei Jahre dauert, und unser Engagement durch
mehrjaehrige Abnahmegarantien und nichtrueckzahlbare Investiti-
onszuschuesse der Kunden gesichert ist, bleiben die unmittelbaren
Auswirkungen gering", erlaeuterte dazu der zustaendige Vorstand,
Dr. Edgar Loeffler.
Muehl Product & Service AG, WKN 662810
Die Talfahrt in der Bauwirtschaft und die negative Entwicklung am
Neuen Markt hat sich auch im dritten Quartal weiter beschleunigt.
Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich bis Mitte 2002 fort-
setzen. Aus diesem Grunde wird die Muehl AG einen strikten Konso-
lidierungskurs einschlagen und die Kapazitaeten der aktuellen
Marktlage anpassen. Hierfuer wird der Muehl Konzern im dritten
Quartal eine Rueckstellung fuer die notwendigen Anpassungen auf
das aktuelle Nachfrageniveau in Hoehe von 60 Mio. DM bilden.
Durch die geplante Abgabe von Beteiligungen (bspw. eLogistics24)
wird fuer das Geschaeftsjahr 2001 ein leicht positives Ergebnis
erwartet. Im Geschaeftsjahr 2002 soll dann ein Ergebnis von 1,00
EUR je Aktie (Basis: 7.912.200 Stueck Aktien), d.h. ein Netto-
Gewinn von 15,5 Mio. DM erreicht werden. Die Jetzt eingeleiteten
Massnahmen sollen dazu beitragen, das positive Ergebnis im naech-
sten Jahr entscheidend zu foerdern und in 2003 einen neuen Re-
kordgewinn zu erreichen.
ComputerLinks AG, WKN: 544880
Der IT-Vermarkter ComputerLinks AG, Muenchen, wird in den ersten
neun Monaten des laufenden Jahres voraussichtlich einen Umsatz
von 117 Millionen Euro erzielen (30. September 2000: 70,8 Millio-
nen Euro). Somit ist der gesamte Vorjahresumsatz von 111,5 Mio.
Euro bereits uebertroffen. Der Umsatz im 3. Quartal 2001 wird vor-
aussichtlich 37 Millionen Euro betragen und liegt mit 10 Prozent
ueber dem Vorjahresquartal. Gleichzeitig daempfte der IT-Vermark-
ter die Erwartungen fuer das laufende Geschaeftsjahr, da die Indi-
kationen auf eine weiter geringe Investitionsneigung der Indus-
trie hindeuteten. Das Unternehmen geht von einem geringeren Wachs-
tumstempo aus und rechnet jetzt mit einem Umsatz von rund 159
Millionen Euro und einem EBITDA von rund 11 Millionen Euro fuer
das Gesamtjahr 2001 (EBITDA 2000: 10,8 Millionen Euro); das ent-
spricht einem Ergebnis je Aktie vor Firmenwertabschreibung von
rund 1,10 Euro (2000: 1,29 Euro).
PSB AG, WKN: 696760
Die PSB AG bestaetigt auf der Basis des gerade zu Ende gehenden
dritten Quartals, die Planzahlen fuer das Gesamtjahr 2001. Zum
Ende des dritten Quartals wird ein Umsatz von ca. 100 Mio. Euro
und ein EBIT von ca. 1,45 Mio. Euro erwartet. Die Planzahlen von
112,5 Mio. Euro Umsatz und 2 Mio. Euro EBIT werden auf der Grund-
lage des aktuellen Auftragsbestandes und der erreichten Ergebnis-
se des dritten Quartals uebererfuellt. Damit hat die PSB AG ein
enormes Wachstum von ca. 55% in einem ruecklaeufigen Markt er-
reicht. Fuer das dritte Quartal liegt die Planzahl bei 640 TEuro,
die wie in den Vorquartalen leicht uebererfuellt werden soll. Der
Gesamtjahres-Plan-EBIT von 2 Mio. EURO wird damit bestaetigt.
W.E.T. Automotive Systems AG, WKN: 508160
Eine Steigerung ihres Konzern-Jahresueberschusses um 57,6% auf
20,8 Mio DM (10,6 Mio Euro) hat die W.E.T. Automotive Systems AG,
Weltmarktfuehrer bei Autositzheizungen, im Geschaeftsjahr zum 30.
Juni dieses Jahres erzielt. Wie das Unternehmen heute in Muenchen
auf seiner diesjaehrigen Bilanzpressekonferenz mitteilen wird,
stieg der konsolidierte Konzernumsatz im Berichtsjahr um 16,5%
auf 253,0 Mio DM (129,4 Mio Euro) und ueberschritt damit die an-
gepeilte Viertelmilliarden-Marke. Das Konzernergebnis vor Zinsen
und Steuern (EBIT) lag mit 35,9 Mio DM (18,4 Mio Euro) um 34,8%
ueber Vorjahr. Je Aktie erhoehte sich das Ergebnis um 57,9% auf
6,49 DM (3,32 Euro), der Cash-Flow um 30,9% auf 10,28 DM bzw.
5,26 Euro (beides nach DVFA). Fuer das laufende Geschaeftsjahr
2001/2002 hat sich das Unternehmen ein Umsatzziel von 292 Mio DM
bzw. 149 Mio Euro bei weiter ueberproportionalem Ertragswachstum
gesetzt. Die hohe Eigenkapitalquote von 57,6% und die liquiden
Mittel in Hoehe von 30 Mio. DM (15 Mio. Euro) betrachtet die
W.E.T. dafuer - wie auch fuer ein moegliches Wachstum durch Ak-
quisitionen - als eine sehr gute Basis.
UMS AG, WKN: 549365
UMS United Medical Systems International AG, Anbieter mobiler
Versorgungskonzepte fuer innovative Medizintechnologie, hat mit
einer zum Ablauf des dritten Quartals 2001 auslaufenden Anleihe
auf den Euro Stoxx 50 auf Basis der Schlusskurse vom 28. Septem-
ber 2001 einen Vorsteuerverlust realisiert, der das Finanzergeb-
nis mit einmalig 2,51 Mio. Euro, entsprechend 0,43 Euro pro Ak-
tie belastet. Nach Bereinigung dieser Position zum heutigen Han-
delsbeginn haelt das Unternehmen keine mit Kapitalrisiken ver-
bundenen Finanzanlagen in seinen liquiden Mitteln von ca. EUR 14
Mio. Die Geschaeftsdynamik des Unternehmens ist von dem Terror-
anschlag in New York und seinen Auswirkungen den Angaben zufolge
voellig unberuehrt, sowohl Umsatz als auch Ergebnis zeigen auch
nach dem dritten Quartal 2001 dreistellige Zuwachsraten. Die
gleiche Entwicklung wird unveraendert auch fuer das vierte Quar-
tal 2001 erwartet. Durch den deutlich positiven operativen Cash-
flow der Gesellschaft (+4,2 Mio. EUR zum 30.6.2001) verbunden
mit der starken Finanzposition des Unternehmens ist auch die
kurz- und mittelfristige Entwicklung der Gesellschaft durch den
einmaligen Finanzverlust in keiner Weise beeintraechtigt.
EM.TV & Merchandising AG, WKN: 568480
Der EM.TV-Konzern hat im ersten Halbjahr des laufenden Ge-
schaeftsjahres eine Gesamtleistung in Hoehe von 947 Mio. DM bei
einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 114 Mio. DM und
einem negativen Ergebnis vor Steuern (EBT) von 127 Mio. DM er-
zielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) erhoehte sich von 158 Mio. DM im ersten Quartal um 250
Mio. DM auf 408 Mio. DM bis Ende des zweiten Quartals 2001.
ce Consumer Electronic AG, WKN: 508220
Aufgrund der seit dem 11. September aufgelaufenen Ergebnis- und
Umsatzausfaelle gegenueber der urspruenglichen Planung und der
voraussichtlichen negativen Einfluesse der Terroranschlaege auf
die sich bereits abzeichnende Erholung des US-Halbleitermarktes,
ist das Unternehmen gezwungen, hiermit seine Gewinnerwartung fuer
das Geschaeftsjahr 2001 nach unten zu revidieren. Waehrend der im
Mai angekuendigte Mindestumsatz von 700 Mio. DM weiterhin er-
reicht werden wird, kann die geplante EBIT-Marge von 1,8 Prozent
aufgrund der aktuellen Ereignisse im US-Geschaeft nicht aufrecht
erhalten werden. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten in Bezug
auf die zukuenftige weltweite Wirtschaftsentwicklung geht ce CON-
SUMER ELECTRONIC fuer 2001 weiterhin von einem positiven Cashflow
und einem positiven EBITDA (EBIT vor Abschreibungen) aus.
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9. NACHRICHTEN & RESEARCH / mb Software Insolvenzverfahren
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mb Software AG, WKN 658320
Am 01.10.2001 ist mit Beschluss des Amtsgerichts Hameln das In-
solvenzverfahren ueber das Vermoegen der mb Software AG eroeffnet
worden. Das operative Geschaeft der Firma mb Software AG wird ab
dem 01.10.2001 von der mb AEC-Software GmbH uebernommen. Die
waehrend des Insolvenzantragsverfahrens eingeleiteten Gespraeche
mit Finanzinvestoren werden den Angaben zufolge fortgefuehrt.
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10. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT / Entwicklung, Neuaufnahmen
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PORTFOLIO
Wert Stueck Kaufkurs Aktuell Performance StopLoss Haltezeit
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AIXTRON 250 27,89 17,21 -38% 11,00 8 Woche
CE CONSUMER 700 6,64 4,50 -32% 2,50 8 Woche
BB BIOTECH 90 78,50 63,50 -19% 45,00 8 Woche
DEAG 400 15,00 8,45 -42% 7,00 8 Woche
MEDION 160 40,00 33,00 -17% 20,00 8 Woche
THIEL LOG. 800 17,24 14,10 -18% 9,00 8 Woche
CDV SOFT. 400 18,25 13,95 -22% 10,00 8 Woche
KONTRON 500 12,85 12,20 -05% 6,00 2 Woche
QIAGEN 400 13,69 16,80 +22% 9,00 1 Woche
BRAINPOOL 500 3,55 3,05 -13% 2,50 4 Woche
SENATOR 1000 2,50 2,72 +08% 1,90 4 Woche
ELECTR. LINE 300 10,00 10,50 +05% 7,00 4 Woche
COMROAD 300 5,55 5,65 +02% 4,00 4 Woche
LIQUIDITAET: 68.175,80 Euro Kurse XETRA
DEPOTWERT: 60.597,50 Euro DI.Vormittag
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GESAMTWERT: 128.773,30 Euro (letzte Woche 126.493,80 Euro)
PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING
Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001: - 9,0 %
Performance Benchmark NEMAX all share 01: - 70,0 %
-------------
Outperformance Benchmark laufendes Jahr: + 61,0 Prozentpunkte
Performance Musterdepot seit Start 2.9.99: + 28,7 %
Performance NEMAX all im selben Zeitraum: - 75,0 %
-------------
Outperformance Benchmark im selben Zeitraum +103,7 Prozentpunkte
-----------------------------ANZEIGE--------------------------
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11. BANKANALYSEN / Ratings renommierter Institute - Neuer Markt
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Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
schnell auffinden koennen. Analysen ab 27.09. beruecksichtigt.
TITEL RATING INSTITUT DATUM
Analytik Jena akkumulieren AC Research 28.09.
Articon-Integ. akkumulieren AC Research 28.09.
BB Biotech kaufen LB Baden-Wuerttem. 01.10.
Biodata bleibt auf untergew. Helaba Trust 01.10.
Biodata Downgrade moeglich ABN Amro 28.09.
Biodata halten Consors Capital 28.09.
Biodata Kursziel zurueckgen. Envigo 01.10.
biolitec Outperformer Sachsen LB 27.09.
ce Consumer halten AC Research 01.10.
ce Consumer neutral Helaba Trust 01.10.
Constant. Film kaufen HSBC Trinkaus & B. 27.09.
Cor Outperformer Concord Effekten 27.09.
D.Logistics "outperform" HypoVereinsbank 01.10.
D.Logistics akkumulieren AC Research 01.10.
Eckert & Zieg. halten Bankges. Berlin 27.09.
Elmos Semicon. akkumulieren Berenberg Bank 01.10.
Funkwerk kaufen Commerzbank 28.09.
Intershop Downgrade WestLB Panmure 01.10.
Intershop Einschaetz. bekraeft.Deutsche Bank 02.10.
Intershop Kursziel ein Euro M.M.Warburg & CO 01.10.
Intershop meiden AC Research 01.10.
Lambda Physik Downgrade Helaba Trust 01.10.
Lycos Europe halten ABN Amro 28.09.
Medion Outperformer Frankfurter Spark. 01.10.
Muehl will sparen AC Research 01.10.
Nordex "add" Dresd. Kleinw. Wass.01.10.
P&T Technology "outperform" Hornblower Fischer 01.10.
Pfeiffer Vac. "buy" Dresd. Kleinw. Wass.01.10.
Plaut "buy" Dresd. Kleinw. Wass.27.09.
PSB uebergewichten BW Bank 28.09.
Qiagen "strong buy" Morg. Stan. Dean W. 27.09.
Qiagen spekulativ kaufen Berliner Sparkasse 27.09.
Silicon Sensor Kapitalerhoehung AC Research 01.10.
STEAG Hamatech "sell" Credit Suisse Fst
Boston 01.10.
Tele Atlas reduzieren ABN Amro 28.09.
Teleplan uebergewichten Bankhaus Reuschel 01.10.
UMS kaufen LB Baden-Wuerttemb. 01.10.
Viva Media Downgrade Concord Effekten 27.09.
Wavelight halten AC Research 27.09.
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, DPA, VWD
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12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, wichtige Tradingtermine
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Nur Neuer Markt, vollstaendige Termine morgen im Aktien-Newsletter
DIENSTAG, 02. Oktober
EU - Arbeitslosenquote August
- Wirtschaftsstimmung August
US - FOMC-Sitzung
MITTWOCH, 03. Oktober
EU - Erzeugerpreise August
- Geschaeftsklima August
US - NAPM Services
DONNERSTAG, 04. Oktober
GB - Bank of England, Bekanntgabe Zinsbeschluss
US - Fabrik-Orders
FREITAG, 05. Oktober
DE - Auftragseingang August
US - Stundenloehne
- Arbeitslosenzahlen
- Konsumentenkredite
Keine Garantie auf Angaben / kein Anspruch auf Vollstaendigkeit
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13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
__________________________________________________
Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrlei-
stung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht
verbundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbe-
sondere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So
stellt das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur indivi-
duellen oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht
Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erach-
tet. Eine Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt
dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen
werden. Dieser Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder
auch allgemeine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels ver-
oeffentlichter Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung re-
flektieren. Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass
Redaktionsmitglieder sich im Besitz von Wertpapieren befinden,
ueber die wir im Rahmen unserer Newsletter oder anderweitig Be-
richt erstatten.
Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten
Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
Newslettern oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden
Informationen begruenden somit keinerlei Haftungsobligo.
Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.
Copyright 2001 aktienservice.de. Alle Rechte vorbehalten.
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NEWSLETTER ENDE
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patzi
MARKTUMFELD
1. EDITORIAL / Marktkommentar, Kurzausblick, Inhalt
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Welt-Indizes
3. MARKTSENTIMENT * BOERSENAUSBLICK * KONJUNKTURAUSSICHTEN
HANDELSANREGUNGEN & RESEARCH
4. LION BIOSCIENCES / langfristige Chancen nach Kursmisere
5. GRENKELEASING / UPGRADE: wir erhoehen unsere EPS-Prognosen
6. MEDIGENE / nach Kurssturz spekulative Einstiegsgelegenheit
AKTUELLES & UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
7. MERGERS & KOOPERATIONEN / SoftM, Analytik Jena, Silicon ..
8. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / SER, Ezag, Muehl PS, EM.TV, UMS ..
9. NACHRICHTEN & RESEARCH / mb Software AG Insolvenzverfahren
RUBRIKEN & HINWEISE
10. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Wochenbericht
11. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
13. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
14. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
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1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
__________________________________________________
Liebe Leserinnen und Leser,
Die aktuellen Unsicherheiten aufgrund der Kombination aus der
verschaerften Konjunkturproblematik mit einer latent drohenden
Militaereskalation schwebt wie ein Damoklesschwert ueber den
Haeuptern der Marktteilnehmer. Lesen Sie unter Menuepunkt 3, wie
wir die weitere Entwicklung der Aktienmaerkte und speziell des
Neuen Marktes einschaetzen.
Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
Ausgabe des Neuer Markt-Newsletters.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice
__________________________________________________
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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Index 02.10. % Vortag 12-M.Hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA 8.950 +1,29 % 11.401 -23,8 % -16,6 %
NASDAQ 1.492 +0,80 % 4.259 -70,5 % -39,5 %
DAX 30 4.304 +1,51 % 7.456 -46,8 % -33,1 %
NEMAX ALL 828 +0,59 % 5.861 -90,8 % -70,1 %
EUROSTOXX 50 3.265 +1,77 % 5.398 -40,8 % -31,5 %
__________________________________________________
3. MARKTSENTIMENT & WOCHENAUSBLICK & KONJUNKTUR
__________________________________________________
In der letzten Woche trat an die Stelle von Panik und emotionel-
lem Anlageverhalten, welche die Boersen nach dem Terroranschlag
vom 11. September ueber weite Strecken dominiert hatten, wieder
die nuechterne Analyse makrooekonomischer Faktoren in den Vorder-
grund - und hierbei wird ersichtlich, dass sich die US-Konjunktur
zwar in eine durchaus bedenkliche Richtung entwickelt, die Daten-
lage aber weiterhin recht heterogen ausfaellt. So fiel der Rueck-
gang des US-Verbrauchervertrauens im September sehr massiv aus.
Andererseits wurde die letztwoechige Erholungstendenz durch die
am Freitag veroeffentlichten US-Konjunkturdaten, die ueber den
Erwartungen lagen, unterstuetzt. So lag das endgueltige US-Wirt-
schaftswachstum im 2. Quartal mit 0,3% ueber der ersten Schaet-
zung von 0,2%. Auch der Chicago-Einkaufsmanagerindex PMAC lag mit
46,6 Punkten nach 43,5 im Vormonat sehr deutlich ueber den Erwar-
tungen (40,9). Wie bereits am Freitag fielen die US-Konjunkturda-
ten auch am gestrigen Montag besser als erwartet aus. So ist der
NAPM-Index im Oktober lediglich um 0,9 auf 47 Punkte gefallen,
waehrend die Markterwartungen aufgrund des Terroranschlages einen
Rueckgang auf 45 Punkte erwarteten.
Zwar ist die Angst vor weiteren Terroranschlaegen weiter vorhan-
den, doch die Befuerchtungen der Marktteilnehmer vor eskalieren-
den Militaerkonflikten sind abgeklungen. Die latente Kriegsangst
ist derzeit ein staendiger Begleiter der Boerse. Aufgrund dessen
tritt hierbei langsam jedoch der Gewohnheitsfaktor ein. Auch vor
dem Hintergrund aehnlicher Situationen in der Vergangenheit
(Pearl Harbour, Golfkrieg, Kossovo-Krieg) gehen wir davon aus,
dass der Start erster militaerischer Massnahmen den Aktienmaerk-
ten sogar positive Impulse vermitteln koennte.
Die omnipotente militaerische Uebermacht der USA und ihrer Part-
ner wird dann schnell bewusst werden. Zielgerichtete Militaerak-
tionen, die zum Ziel haben, die Strukturen des internationalen
Terrorismus so weit wie moeglich aufzuweichen (so bspw. die Ab-
loesung des verbrecherischen Taliban-Regimes), koennen jedoch le-
diglich als eine Komponente innerhalb eines umfassenden Massnah-
menpaketes betrachtet werden. Zur nachhaltig erfolgreichen Be-
kaempfung des Terrorismus muessen sich die westlichen Staaten
staerker in den Krisenregionen engagieren, da der Terrorismus in
seiner juengsten Form nur auf dem Boden der voellig verarmten Zi-
vilbevoelkerung gedeihen kann.
Insgesamt halten wir den formalen Eintritt der US-Konjunktur in
eine Wirtschaftsrezession fuer unvermeidlich. Dies laesst erwar-
ten, dass eine Erholung der US-Oekonomie nicht vor dem 2. Quartal
2002 stattfinden kann. Wir gehen fuer den Neuen Markt und fuer
den DAX davon aus, dass ein Grossteil dieser Negativ-Faktoren auf
dem deutlich ermaessigten Kursniveau eingepreist ist. Vor diesem
Hintergrund wird ersichtlich, dass das kurzfristige Aufwaertspo-
tential der Aktienmaerkte begrenzt ist. Mittelfristig wird jedoch
ebenso schnell erkennbar, dass die Aktienboersen hemmungslos ue-
berverkauft sind.
Langfristig ausgerichteten Anlegern raten wir mit einem Anlageho-
rizont von 10 Jahren auf dem deutlich ermaessigten Kursniveau
nach den Terroranschlaegen weiter zu einem aggressiven, diversi-
fizierten Einstieg in fundamental attraktiv bewertete BlueChips
mit gefestigter Marktposition. Aufgrund der konjunkturellen Un-
waegbarkeiten sollten sich Investoren bei einzelnen Direktanlagen
in Aktien jedoch zunaechst auf defensivere Sektoren konzentrieren
und/oder eine stringente Limittechnik verfolgen.
Die erwartete Konsolidierung der deutschen Maerkte trat am Montag
ein. Nach der heftigen Erholungsrallye der Vorwoche sollte dies
jedoch wenig verwundern. Wir halten zunaechst eine Fortsetzung
dieser Konsolidierungstendenz fuer wahrscheinlich, da auch im
Rahmen der beginnenden US-Berichtssaison neuerliche Enttaeusch-
ungen und Gewinnwarnungen zu erwarten sind. Hinsichtlich der
FOMC-Sitzung, deren Ergebnis heute gegen 20:15 MESZ praesentiert
werden wird, erwarten wir eine weitere Senkung der US-Leitzinsen
in Hoehe von 50 Basispunkten.
Dann wuerde sich das US-Leitzinsniveau nach der neunten aufeinan-
derfolgenden Senkung im laufenden Kalenderjahr auf dem niedrig-
sten Niveau seit 40 Jahren bewegen. Die erwartete Zinssenkung
halten wir fuer weitgehend eingepreist, so dass das direkte Up-
side-Potential begrenzt zu sein scheint.
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4. LION BIOSCIENCES / neue Chancen nach Kursmisere?
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LION Biosciences gehoert zu den am meisten in Mitleidenschaft ge-
zogenen Titeln am Neuen Markt. Kurz nach der Erstnotiz im letzten
Jahr erreichte das Papier ein Alltimehigh bei 112 Euro, notierte
im Rahmen der Konjunkturkrise und weiteren Komplikationen zwi-
schenzeitlich bei 6,8 Euro, konnte sich juengst wieder stabili-
sieren und notiert derzeit bei 11 Euro.
Zum einen litt das Unternehmen unter dem verschlechterten Markt-
sentiment am Neuen Markt, dann geriet Bayer, mit rund 60% Anteil
am Umsatzvolumen (2000) groesster Kunde des Unternehmens, stark
unter Druck. Zeitweise musste sogar die Abspaltung der Pharma-
sparte befuerchtet werden. Dies verunsicherte die Lion-Aktionae-
re, da man befuerchtete, dass Bayer somit als groesster Kunde
wegbrechen koennte.
Kurz nachdem sich diese Befuerchtung als unbegruendet erwies, ge-
schah am 11. September der verhaengnisvolle Terroranschlag auf
das World Trade Center in den USA. Zum Zeitpunkt des Anschlages
befand sich der Finanzvorstand des Bioinformatik-Unternehmens,
Klaus J. Sprockamp, im WTC; er gilt tragischerweise seitdem als
vermisst. Insgesamt erlitt die Lion-Aktie seit Erstnotiz durch
externe Faktoren hohe Verluste.
Nach einem Kursverfall von ueber 90% und erfolgter Stabilisierung
sehen wir nun bei Lion Biosciences eine langfristig vielverspre-
chende Einstiegschance, da sich an den fundamentalen Marktchan-
cen, der dominierenden Marktstellung im Bioinformatikmarkt und
den prosperierenden Wachstumschancen dieses noch sehr fragmen-
tierten, aber sehr bedeutenden Infrastruktursegments nichts ge-
aendert hat.
So wird sich unserer Einschaetzung nach das Volumen des Bioinfor-
matikmarkts von 280 Mio USD in 1999 auf ueber 3 MRD USD in 2005
mehr als verzehnfachen. Vor dem Hintergrund der hohen Produktqua-
litaet der Lion-Bioinformatikprodukte und der vielversprechenden
Marktpositionierung gehen wir davon aus, dass Lion an dem dynami-
schen Marktwachstum ueberproportional profitieren wird. Durch die
juengsten Kooperationsentwicklungen mit international bedeutenden
Biotech- und Pharmaplayern wie bspw. Celera oder Affymetrix konn-
te Lion seine Position festigen.
Nach Erweiterung des Vertrages von Bayer mit dem US-Unternehmen
Millenium Pharmaceuticals erscheinen alle weiteren Befuerchtungen
vor einer Abspaltung des Pharmageschaeftes als voellig unsinnig.
Darueber hinaus war Lion bereits zuvor intensiv damit beschaef-
tigt, ihre Kundenstruktur zu diversifizieren, so dass der Bayer-
Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens im laufenden Jahr voraus-
sichtlich deutlich unter 38% liegen wird.
Ungeachtet der temporaeren Beeintrachtigungen des Biotechmarktes
aufgrund des Terroranschlages vom 11. September gehen wir davon
aus, dass bis Jahresende noch einige groessere Auftraege verbucht
werden koennen, da die Bioinformatik, in der Lion fuehrend posi-
tioniert ist, eine elementare Grundvoraussetzung fuer den Erfolg
und fuer die Effizienzsteigerung bei der Entwicklung und Detek-
tierung biopharmazeutischer Wirkstoffe darstellt.
Im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres konnte Lion die Um-
saetze mehr als verdoppeln und den Verlust trotz einer groesse-
ren Akquisition gegenueber dem Vorjahreszeitraum senken. Die Un-
ternehmensentwicklung verlaeuft weiter nach Plan, so dass wir
auf Basis der bisherigen Entwicklung den fuer 2004 angestrebten
Breakeven fuer realisierbar halten.
Sollte der Trend der grossen Pharmaunternehmen hin zu weiteren
Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen weiter anhal-
ten - wovon wir in jedem Fall ausgehen - koennte der Breakeven
unter Umstaenden auch frueher erreicht werden. Hierbei profi-
tiert Lion insbesondere auch durch ihr umfassendes Outsourcing-
Angebot, auf das groessere Pharmaunternehmen zur Effizienzstei-
gerung zunehmend angewiesen sind.
Ferner verfuegt das Unternehmen mit derzeit rund 70 Mio Euro an
Cashbestand ueber genuegend Liquiditaet, den Wachstumspfad bis
zum fuer 2004 geplanten Breakeven vorantreiben zu koennen. Zudem
laesst auch das Engagement der Familie Krupp auf ein darueber hi-
naus besichertes finanzielles Standing schliessen.
Die groessten Risiken sehen wir in der noch sehr wenig diversifi-
zierten Kundenstruktur, weshalb eine hohe Abhaengigkeit zu ein-
zelnen Kunden, insbesondere zu Bayer, besteht. Darueber hinaus
ist derzeit auch noch die regionale Umsatzverteilung wenig zu-
friedenstellend; so erwirtschaftet LION derzeit noch knapp 60%
der Umsaetze im Inland.
AKTIENSERVICE-RATING
In Bezug auf die geschilderten Risiken sehen wir jedoch erhebli-
che Bemuehungen seitens des Unternehmens, die strategische Posi-
tion zu verbessern und die diesbezueglichen Risiken zu verring-
ern. Erste Erfolge sind hierbei bereits ersichtlich. In fundamen-
taler Hinsicht halten wir die Cashreserven des Unternehmens fuer
ausreichend, den Breakeven zu erreichen, ferner laesst der Unter-
nehmenshintergrund auch darueber hinaus auf ein solides finan-
zielles Standin schliessen. Mit einer 02e-Umsatzmultiplen von 3,5
halten wir das Unternehmen im Branchenvergleich fuer attraktiv
bewertet.
Ungeachtet der oben aufgefuehrten Risikofaktoren halten wir die
Kurschancen auf dem deutlich ermaessigten Niveau mit auf Sicht
von 24 Monaten fuer wesentlich hoeher, als das Rueckschlagspoten-
tial. In Anbetracht der bisherigen Entwicklung und Positionierung
des Unternehmens sehen wir gute Chancen, dass Lion Biosciences im
Laufe der Zeit zur SAP der Biotechnologie avanciert.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN
LION entwickelt und vermarktet auf Basis effizienter Integration
von Daten, Software und Anwender Softwareloesungen fuer die Life
Science-, Pharma- und Biotechindustrie. Durch die Positionierung
an der Schnittstelle der heutigen Zukunftstechnologien Molekular-
biologie und Informationstechnologie schafft LION eine integrier-
te Plattform zur Datenintegration und -analyse, welche die Pro-
duktivitaet der F&E-Prozesse der Life Science-, Healthcare-,
Pharma- und Biotechindustrie wesentlich erhoeht.
Die umfassenden Loesungen zur Datenintegration und -analyse er-
moeglichen die effektive Transformation von Daten in Informatio-
nen, Informationen in verwertbares Wissen, sowie generiertes Wis-
sen und Know-How global zur Verfuegung zu stellen, selbst zu nut-
zen und somit die F&E-Prozesse spezifisch oder interdisziplinaer
deutlich zu beschleunigen. Ziel der Gesellschaft ist es, der Life
Science- und Healthcare-Industrie die vollstaendige Nutzung des
biologischen und medizinischen Wissens im F&E-Prozess zu ermoeg-
lichen. Den technologisch fuehrenden Entwicklungsstand als uni-
versales, global agierendes Bioinformatik-Unternehmen dokumen-
tiert man durch zahlreiche Auftraege im Rahmen langfristig ausge-
richteter Partnerschaften mit fuehrenden Konzernen wie Aventis,
Bayer, Boehringer Ingelheim, British Biotech, Degussa, Glaxo
Wellcome, Janssen, Novartis, Merck KGaA, Pharmacia & Upjohn,
SmithKline Beecham, Sumitomo Pharmaceuticals, Unilever etc.
Ferner profitiert LION insbesondere vom Paradigmenwechsel in der
Pharma-Branche. So wurde bisher im Rahmen des konventionellen,
chemie-basierten Produktentwicklungsprozesses nach dem Trial-
and-Error-Prinzip verfahren. Mittlerweile ergaenzen biologische
Erkenntnisse die Forschungs- und Entwicklungsaktivitaeten nicht
nur zunehmend, sondern nehmen in vielen F&E-Prozessen eine zen-
trale Stellung ein.
Hiermit einhergehend, erhoeht sich die Menge der zur Verfuegung
stehenden und zu verwertenden Daten immens. An diesem Punkt
setzt die Geschaeftstaetigkeit der LION Bioscience AG mit selbst
entwickelten Siftware-Plattformen an. So offeriert LION unter
anderem eine Software, welche die Integration verschiedener For-
schungs- und Entwicklungsbereiche in Unternehmen ermoeglicht.
Traditionell apart operierende Abteilungen koennen so zusammenge-
fuehrt werden, was den Forscherteams erlaubt, sich aus verschie-
denen Perspektiven auf die diversen Aspekte einer Krankheit zu
fokussieren. Somit treten Indikationen und Targetklassen in den
Vordergrund, wobei starre, unproduktive Abteilungsstrukturen in
den Hintergrund treten. Die Lion-Software forciert die Neuaus-
richtung biopharmazeutischer Unternehmen auch durch die Imple-
mentierung interdisziplinaerer Kommunikationsstrukturen im Rah-
men eines IT-gestuetzten, unternehmensweiten Daten- und Informa-
tionsmanagementsystems und ermoeglicht die globale Kommunikation
entsprechender Daten. Der Wissens- und Informationsfluss wird so-
mit optimiert, was entsprechende Produktivitaetssteigerung nach
sich zieht.
Im Mittelpunkt der LION-LSI-Loesungen steht das uebergreifende
Datenbank-Integrationssystem SRS (Sequence Retrieval System),
das dank seiner hohen Funktionalitaet in der Wissenschaft mitt-
lerweile zum internationalen Standard zur Suche von biologischen
Informationen avancierte und so weltweit von zahlreichen fuehren-
den Life Science-Unternehmen eingesetzt wird. Zu den weiteren
LSI-Loesungen des Unternehmens zaehlt das Softwarepaket bioSCOUT
zur automatisierten Gen- und Genomanalyse, welches in der Wirk-
stoff- und Medikamentenentwicklung zum Einsatz kommt, sowie die
Loesung arraySCOUT, eine Software zur schnellen Analyse und In-
terpretation von Expressionsdaten mit Zugang zu spezifizierbarem,
biologischem Hintergrundwissen.
Lion Bioscience AG, WKN: 504350
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5. GRENKE LEASING / UPGRADE: wir erhoehen unsere EPS-Prognosen
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Seit Erstnotiz ueberzeugt Grenke Leasing durch er- oder ueberer-
fuellte Planzahlen, eine konsequente Unternehmensentwicklung und
durch effiziente Verwendung des Emissionserloeses. Das Unterneh-
men verzeichnete in den ersten 9 Monaten ein Wachstum des Neuge-
schaefts - also Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Lea-
singgegenstaende - von 30,4 Prozent auf 162 Mio. EUR (9-Monate
2000: 124 Mio. EUR). Im Quartalsvergleich beschleunigte sich das
Wachstum des Neugeschaefts im Dritten Quartal auf 27,5 Prozent
(II. Quartal 2001: 21,1 Prozent). Die Marge des Neugeschaefts
(Deckungsbeitrag 1) aus der sich im Verlauf eines Vertrages das
Finanzergebnis ergibt, stieg deutlich um 75 Prozent gegenueber
dem Vorjahr.
Ueberdurchschnittlich zur Entwicklung trugen erneut die Auslands-
toechter bei. Das Auslands-Neugeschaeft stieg um 171 Prozent und
erreicht damit einen Anteil von 22,2 Prozent am Konzernneuge-
schaeft. Die Ereignisse in den USA und die schwaechere Konjunktur
hatten auf das Neugeschaeft des Unternehmens keinen negativen
Einfluss. In den vergangenen drei Wochen stieg das Neugeschaeft
gegenueber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 54,6 Prozent.
Hierbei zeigt sich erneut, dass das Leasinggeschaeft insgesamt
nur wenig konjunkturabhaengig ist, da sich Leasing meist guenstig
auf die Liquiditaet der Unternehmen auswirkt. Darueber hinaus
kann auch durch das niedrige Zinsniveau, das unserer Ansicht nach
weiteres Abwaertspotential aufweist, eine weitere Stuetzung des
Neugeschaefts erwartet werden, da das Unternehmen diese in Form
von guenstigeren Leasingkonditionen an die Kunden weiterreicht.
Angesichts der erfreulichen Geschaeftsentwicklung sehen wir uns
veranlasst, unsere EPS-Schaetzungen 01e von 1,00 Euro auf 1,04
Euro und fuer 02e von 1,33 auf 1,41 Euro zu erhoehen.
Mit einem 01e-KGV von knapp 15 auf Basis unserer 01e-EPS-Schaet-
zung in Hoehe von 1,04 Euro und einem 02e-KGV von knapp 11 auf
Basis unserer 02e-EPS-Schaetzung von 1,41 Euro halten wir den Ti-
tel angesichts der erfreulichen Geschaeftsentwicklung und jaehr-
lichen Gewinnsteigerungsraten von ca. 30% (PEG-ratio deutlich un-
ter 1) fuer sehr attraktiv bewertet, so dass wir unser langfris-
tig ausgerichtetes Fundamental-Rating auf "stark uebergewichten"
erhoehen.
UNTERNEHMENSHINTERGRUND
Das Unternehmen profilierte sich im Bereich "Small-Ticket" IT-
Leasing und hat es sich zum Ziel gesetzt, die in Deutschland be-
stehende Markt- und Kostenfuehrerschaft nun auch auf europaei-
scher Ebene auszubauen. Das Marktsegment Small Ticket Leasing be-
schreibt Leasingvertraege mit einem Investitionsvolumen von unter
50 TDM. Grenke Leasing verfuegt nunmehr ueber 16 Niederlassungen,
unterhaelt Tochtergesellschaften in Frankreich, der Schweiz, Oes-
terreich, Italien und in Tschechien und beschaeftigt derzeit 216
Mitarbeiter.
Mit Hilfe innovativer Produkte, all-inclusive-Dienstleistungen
und Value Added Services avancierte man binnen kurzer Zeit zu ei-
nem wertvollen Kooperationspartner fuer Fachhaendler, Hersteller
und Leasingkunden innerhalb eines schnell wachsenden Marktes.
Grenke Leasing bietet seinen Fachhandelspartnern moderne Ver-
triebsunterstuetzung, einen umfangreichen Service sowie eine Zah-
lungsgarantie innerhalb von 24 Stunden.
Die Volltochtergesellschaft Weblease Leasing GmbH repraesentiert
europaweit die erste vollstaendig virtuelle Leasing-Gesellschaft
im Internet und dominiert den Leasing-Anbieter-Markt im eCommer-
ce-Geschaeft fuer IT-Produkte. Mit der Website www.weblease.de
ist man auf den eCommerce-Plattformen vieler Fachhaendler ver-
treten. Dort koennen sich Haendler und Endkunde sofort einen
Leasingvertrag erstellen lassen. Dieser wird per Internet ausge-
druckt und muss anschliessend per Post an die Gesellschaft ge-
schickt werden. Das Besondere am Angebot der Website ist die au-
tomatische und sofortige Bonitaetspruefung. Binnen Sekunden er-
halten Endkunde und Haendler weitgehend Auskunft darueber, ob der
Leasingantrag genehmigt wird. Als First Mover geniesst man im
Leasinggeschaeft per Internet umfangreiche Wettbewerbsvorteile.
Grenke Leasing AG, WKN: 586590
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6. MEDIGENE / nach Kurssturz spekulative Einstiegsgelegenheit
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Ebenso wie die auch in dieser Ausgabe analysierte LION Bioscien-
ces ermaessigte sich Medigene in den letzten 12 Monaten seit All-
zeithoch von ueber 120 Euro um mehr als 90% auf nunmehr rund 10
Euro. Bei Medigene handelt es sich unserer Einschaetzung nach um
einen der wenigen deutschen biopharmazeutischen Medikamentenent-
wickler, der sowohl ueber ein aussichtsreiches, hochsolides fi-
nanzielles Standing verfuegt als auch ueber eine diversifizierte
Produktpipeline mit mehreren Medikamentenkandidaten auch in spae-
ten klinischen Testphasen.
Wir sehen hierbei eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass einige der
vielen Medigene-Antikrebs-Medikamentenkandidaten das Zulassungs-
procedere erfolgreich bestehen. Ferner erwirbt Medigene zur Di-
versifikation der Produktbasis auch zunehmend Lizenzen zum Euro-
pavertrieb von aussichtsreichen, kurz vor der Zulassung stehenden
Medikamenten, wodurch sich das Amortisationsrisiko bei Nicht-Zu-
lassung von eigenen Entwicklungsprojekten entsprechend verring-
ert.
So erwarb Medigene bspw. kuerzlich die Europarechte fuer Leupro-
gel, bei dem die FDA-Zulassung in 2003 erwartet wird. Leuprogel
weist vorsichtigen Schaetzungen zufolge ein Weltmarktpotential
von 2,4 MRD USD auf. Ferner verbessert Medigene den Cashflow
durch absehbare Meilensteinzahlungen aus einer zunehmenden An-
zahl von Kooperationsabkommen deutlich.
Die 02e-Umsatzmultiple liegt mit 6,5 am unteren Ende der Peer-
Group-Bandbreite, was fuer risikobereite Investoren im Zusammen-
hang mit der hochsoliden Kapitalausstattung des Unternehmens im
Wettbewerbsvergleich eine attraktive Einstiegsgelegenheit impli-
ziert.
Mit den ersten Einnahmen aus Produktverkaeufen rechnen wir gegen
Ende 2003. Die liquiden Mittel des Unternehmens reichen auf Ba-
sis der bisherigen Geschaeftszahlen bis zu diesem Zeitpunkt ohne
weiteres aus. Die Marktkapitalisierung der Aktie in Hoehe von
123 Mio Euro eroeffnet im Hinblick auf die Cashreserven, die
sich nahezu auf dem gleichen Niveau befinden, Bewertungsspiel-
raum.
Insgesamt sehen wir die Medigene-Aktie unter spekulativen Ge-
sichtspunkten nach dem deutlichen Kursrueckgang waehrend der
letzten 12 Monate als eines der vielversprechendsten Langfrist-
Investments unter den biopharmazeutischen Medikamentenentwick-
lern. Aufgrund der branchenspezifischen Risiken kommt ein Neu-
engagement jedoch nur unter der Massgabe einer restriktiven
Limittechnik fuer den risikobereiten Investor in Betracht.
UNTERNEHMENSHINTERGRUND
MediGene ist ein charakteristisches biopharmazeutisches Unter-
nehmen mit saemtlichen branchenueblichen Risiken und Chancen.
Vor 2003 sind sicherlich keine Gewinne zu erwarten, zudem ist
nicht abzusehen, inwiefern die in den Testphasen befindlichen
Produkte des Unternehmens die Zulassung erhalten. Sollten da-
gegen einige MediGene-Produkte das Zulassungsverfahren positiv
durchlaufen, wovon in Anbetracht des umfangreichen Portfolios
auszugehen ist, sind enorme Gewinnspannen zu erwarten.
Das produktorientierte Biotechnologieunternehmen entwickelt bio-
pharmazeutische Therapeutika zur Behandlung von Herz- und Krebs-
erkrankungen mit dem Ziel, diese nach erfolgreichem Abschluss
der klinischen Testphasen weltweit zu vermarkten. Die Gesell-
schaft ist das bestfinanzierteste Biotechnologieunternehmen
Deutschlands. Hierin spiegelt sich das Vertrauen institutionel-
ler Anleger in das MediGene-Produktportfolio wider.
MediGenes Wissenschaftler verfuegen ueber eine umfassende Exper-
tise in den Bereichen Genomics, Proteomics, Virologie, Immunolo-
gie und Produktentwicklung nach GMP-Richtlinien. Diese Expertise
wird durch diverse akademische und klinische Kooperationen, ei-
nem aktiven sowie erfahrenen wissenschaftlichen Beirat aktuali-
siert und erweitert. Strategische Allianzen und Forschungskoope-
rationen bestehen derzeit bspw. mit Aventis, Schering, GeneData,
Compugen, Affymetrix und der Universitaet Muenchen/Genzentrum.
Mehrere der von MediGene entwickelten Wirkstoffe befinden sich
bereits in fortgeschrittenen klinischen Testphasen. Das kumulier-
te Umsatzpotential aller derzeitigen Produkte des Unternehmens
bei Erreichen der Marktreife veranschlagen wir derzeit auf ueber
mehr als 4 MRD Euro. MediGene adressiert dabei die groessten
Maerkte fuer zukuenftige biopharmazeutische Medikamente und ist
in den Indikationsgebieten Krebs und Herz mit mehreren aussichts-
reichsten Medikamentenkandidaten vertreten.
Die Erforschung und Entwicklung innovativer, effizienter und bes-
ser vertraeglichen Arzneimitteln zur Behandlung von Zivilisa-
tionskrankheiten zaehlt zu den wichtigsten Herausforderungen des
Gesundheitswesens der Industriestaaten.
So verschlingt die Behandlung von Krebs in den Industriestaaten
in diesem Jahr voraussichtlich 37 Mrd USD und die Therapierung
von Herz- und Kreislaufleiden wird im Jahr 2003 mehr als 57 Mrd
USD aufzehren. Hierbei sehen wir MediGene aussichtsreich posi-
tioniert, um in mehreren Indikationsgebieten im Bereich Krebs/
Herz wirkungsvolle Medikamente mit weltweit hohem Marktpotential
zur Marktreife zu bringen.
Medigene AG, WKN: 502090
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7. MERGERS & KOOPERATIONEN / SoftM, Analytik Jena, Silicon ..
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SoftM AG Softw. u. Ber., WKN: 724910
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2001 uebernimmt die SoftM AG, Muen-
chen, von IBM die Finanzbuchhaltungssoftware DKS, die Anlagen-
buchhaltung ABHplus und die zugehoerige Desktop Technologie sowie
die Lizenzvertraege mit den Kunden. Ueber den Kaufpreis wurde
Stillschweigen vereinbart. Mit rund 2.000 Installationen (1250 in
Deutschland, 700 in Oesterreich und 70 in osteuropaeischen Laen-
dern) ist die IBM Produktlinie die im deutschsprachigen Raum am
weitesten verbreitete Finanzsoftware im Bereich der IBM Rechner-
plattform AS/400 bzw. iSeries 400. Die Zahl der Kunden mit Rech-
nungswesenloesungen von SoftM steigt von 1400 auf 3400. Gleich-
zeitig wird mit der Uebernahme ein Meilenstein bei der Erreichung
hoher und langfristig gesicherter Wartungseinnahmen erreicht.
Fuer das Jahr 2002 plant SoftM einen Umsatz aus der Uebernahme
von mehr als 7 Mio. DM, der ueberwiegend aus fest kalkulierbaren
Wartungseinnahmen bestehen wird. Die positive Auswirkung auf das
Konzernergebnis wird eigener Einschaetzung nach erheblich sein.
Analytik Jena AG, WKN: 521350
Analytik Jena, Anbieter analytischer und bioanalytischer Mess-
Systeme sowie kompletter Labor-Engineeringleistungen verstaerkt
die seit Anfang Juli diesen Jahres bestehende Kooperation mit
der AJ Blomesystem und uebernimmt 75,2% an der AJ Blomesystem.
Die AJ Blomesystem ist ein Anbieter von Softwarewerkzeugen fuer
den Aufbau von Informations- und Managementsystemen in analyti-
schen und bioanalytischen Laboratorien. Mit ueber 3000 Lizenzen
allein in Deutschland hat die AJ Blomesystem bereits eine hohe
Marktdurchdringung erreicht. Zu den Kunden zaehlen z.B. Bayer,
BASF und Bitburger sowie die Landesumweltaemter in Hamburg,
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thueringen.
Silicon Sensor Int. AG, WKN: 720190
Die Solventis Beteiligungen AG, ein institutioneller Anleger,
wird im Rahmen einer Kapitalerhoehung unter Ausschluss des Be-
zugsrechts der Altaktionaere 180.001 neue Stueckaktien der Si-
licon Sensor International AG, Berlin, zeichnen. Der Ausgabe-
preis betraegt Euro 4,50 je neuer Stueckaktie. Insgesamt
staerkt die Silicon Sensor International AG damit ihre Eigen-
kapitalbasis um Euro 810.004,50 auf Euro 10.869.364,56.
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8. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / SER, Ezag, Muehl PS, EM.TV, UMS ..
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SER Systems AG, WKN: 724190
Im Q1 2001 wurde ein strategisches Reorganisationsprogramm
aufgesetzt mit dem Ziel, bis zum Ende des Jahres 2001 den
Turnaround der SER Gruppe sicherzustellen. Die am 11.09.2001 er-
folgten Terroranschlaege in den USA haben nicht geplante und un-
vorhersehbare negative Folgen auf die US-Wirtschaft. Die daraus
resultierende Ungewissheit der weiteren wirtschaftlichen Entwick-
lung hat die Umsatzerwartungen der SER-US fuer Q3 negativ beein-
flusst. Viele der fuer September geplanten Abschluesse haben sich
auf Grund der Ereignisse verzoegert oder wurden zurueckgestellt.
Der Planumsatz fuer Q3 wurde durch die SER-US um ca. 6,5 Mio. EUR
verfehlt, da die September-Umsaetze im Ergebnis nicht ueber die
Umsaetze fuer den August, dem eigentlich traditionell schwaech-
sten Monat des Jahres, gesteigert werden konnten. Eine zuverlaes-
sige Prognose, in welchem Umfang diese Gesamteinfluesse den EBIT
des Geschaeftsjahres 2001 negativ belasten werden, ist aus heuti-
ger Sicht nicht moeglich.
Eckert & Ziegler AG, WKN: 565970
Angesichts von erfolgreichen Konkurrenzentwicklungen bei Produk-
ten zur Verhinderung von Arterienverengungen hat der Vorstand der
Eckert & Ziegler AG am Wochenende beschlossen, fuer den Ge-
schaeftsbereich kardiovaskulaere Brachytherapie noch in 2001
Rueckstellungen in Hoehe von 750 TEUR zu bilden, aus denen even-
tuell notwendige Sonderabschreibungen und Umstrukturierungskosten
ergebnisneutral bedient werden koennen. Ohne die vorgenannten
Rueckstellungen und ohne die juengst beschlossenen Antikoerper-
projekte war bisher fuer 2001 mit einem EBIT von 6 Mio. EUR und
einem Gewinn pro Aktie von 1 EUR gerechnet worden. In den ver-
gangenen Tagen hatten amerikanische Konkurrenten fuer verschiede-
ne Entwicklungsprodukte klinische Studien mit erstmals ueberzeu-
genden empirischen Daten vorgestellt. "Da deren Markteinfuehrung
noch mindestens zwei Jahre dauert, und unser Engagement durch
mehrjaehrige Abnahmegarantien und nichtrueckzahlbare Investiti-
onszuschuesse der Kunden gesichert ist, bleiben die unmittelbaren
Auswirkungen gering", erlaeuterte dazu der zustaendige Vorstand,
Dr. Edgar Loeffler.
Muehl Product & Service AG, WKN 662810
Die Talfahrt in der Bauwirtschaft und die negative Entwicklung am
Neuen Markt hat sich auch im dritten Quartal weiter beschleunigt.
Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich bis Mitte 2002 fort-
setzen. Aus diesem Grunde wird die Muehl AG einen strikten Konso-
lidierungskurs einschlagen und die Kapazitaeten der aktuellen
Marktlage anpassen. Hierfuer wird der Muehl Konzern im dritten
Quartal eine Rueckstellung fuer die notwendigen Anpassungen auf
das aktuelle Nachfrageniveau in Hoehe von 60 Mio. DM bilden.
Durch die geplante Abgabe von Beteiligungen (bspw. eLogistics24)
wird fuer das Geschaeftsjahr 2001 ein leicht positives Ergebnis
erwartet. Im Geschaeftsjahr 2002 soll dann ein Ergebnis von 1,00
EUR je Aktie (Basis: 7.912.200 Stueck Aktien), d.h. ein Netto-
Gewinn von 15,5 Mio. DM erreicht werden. Die Jetzt eingeleiteten
Massnahmen sollen dazu beitragen, das positive Ergebnis im naech-
sten Jahr entscheidend zu foerdern und in 2003 einen neuen Re-
kordgewinn zu erreichen.
ComputerLinks AG, WKN: 544880
Der IT-Vermarkter ComputerLinks AG, Muenchen, wird in den ersten
neun Monaten des laufenden Jahres voraussichtlich einen Umsatz
von 117 Millionen Euro erzielen (30. September 2000: 70,8 Millio-
nen Euro). Somit ist der gesamte Vorjahresumsatz von 111,5 Mio.
Euro bereits uebertroffen. Der Umsatz im 3. Quartal 2001 wird vor-
aussichtlich 37 Millionen Euro betragen und liegt mit 10 Prozent
ueber dem Vorjahresquartal. Gleichzeitig daempfte der IT-Vermark-
ter die Erwartungen fuer das laufende Geschaeftsjahr, da die Indi-
kationen auf eine weiter geringe Investitionsneigung der Indus-
trie hindeuteten. Das Unternehmen geht von einem geringeren Wachs-
tumstempo aus und rechnet jetzt mit einem Umsatz von rund 159
Millionen Euro und einem EBITDA von rund 11 Millionen Euro fuer
das Gesamtjahr 2001 (EBITDA 2000: 10,8 Millionen Euro); das ent-
spricht einem Ergebnis je Aktie vor Firmenwertabschreibung von
rund 1,10 Euro (2000: 1,29 Euro).
PSB AG, WKN: 696760
Die PSB AG bestaetigt auf der Basis des gerade zu Ende gehenden
dritten Quartals, die Planzahlen fuer das Gesamtjahr 2001. Zum
Ende des dritten Quartals wird ein Umsatz von ca. 100 Mio. Euro
und ein EBIT von ca. 1,45 Mio. Euro erwartet. Die Planzahlen von
112,5 Mio. Euro Umsatz und 2 Mio. Euro EBIT werden auf der Grund-
lage des aktuellen Auftragsbestandes und der erreichten Ergebnis-
se des dritten Quartals uebererfuellt. Damit hat die PSB AG ein
enormes Wachstum von ca. 55% in einem ruecklaeufigen Markt er-
reicht. Fuer das dritte Quartal liegt die Planzahl bei 640 TEuro,
die wie in den Vorquartalen leicht uebererfuellt werden soll. Der
Gesamtjahres-Plan-EBIT von 2 Mio. EURO wird damit bestaetigt.
W.E.T. Automotive Systems AG, WKN: 508160
Eine Steigerung ihres Konzern-Jahresueberschusses um 57,6% auf
20,8 Mio DM (10,6 Mio Euro) hat die W.E.T. Automotive Systems AG,
Weltmarktfuehrer bei Autositzheizungen, im Geschaeftsjahr zum 30.
Juni dieses Jahres erzielt. Wie das Unternehmen heute in Muenchen
auf seiner diesjaehrigen Bilanzpressekonferenz mitteilen wird,
stieg der konsolidierte Konzernumsatz im Berichtsjahr um 16,5%
auf 253,0 Mio DM (129,4 Mio Euro) und ueberschritt damit die an-
gepeilte Viertelmilliarden-Marke. Das Konzernergebnis vor Zinsen
und Steuern (EBIT) lag mit 35,9 Mio DM (18,4 Mio Euro) um 34,8%
ueber Vorjahr. Je Aktie erhoehte sich das Ergebnis um 57,9% auf
6,49 DM (3,32 Euro), der Cash-Flow um 30,9% auf 10,28 DM bzw.
5,26 Euro (beides nach DVFA). Fuer das laufende Geschaeftsjahr
2001/2002 hat sich das Unternehmen ein Umsatzziel von 292 Mio DM
bzw. 149 Mio Euro bei weiter ueberproportionalem Ertragswachstum
gesetzt. Die hohe Eigenkapitalquote von 57,6% und die liquiden
Mittel in Hoehe von 30 Mio. DM (15 Mio. Euro) betrachtet die
W.E.T. dafuer - wie auch fuer ein moegliches Wachstum durch Ak-
quisitionen - als eine sehr gute Basis.
UMS AG, WKN: 549365
UMS United Medical Systems International AG, Anbieter mobiler
Versorgungskonzepte fuer innovative Medizintechnologie, hat mit
einer zum Ablauf des dritten Quartals 2001 auslaufenden Anleihe
auf den Euro Stoxx 50 auf Basis der Schlusskurse vom 28. Septem-
ber 2001 einen Vorsteuerverlust realisiert, der das Finanzergeb-
nis mit einmalig 2,51 Mio. Euro, entsprechend 0,43 Euro pro Ak-
tie belastet. Nach Bereinigung dieser Position zum heutigen Han-
delsbeginn haelt das Unternehmen keine mit Kapitalrisiken ver-
bundenen Finanzanlagen in seinen liquiden Mitteln von ca. EUR 14
Mio. Die Geschaeftsdynamik des Unternehmens ist von dem Terror-
anschlag in New York und seinen Auswirkungen den Angaben zufolge
voellig unberuehrt, sowohl Umsatz als auch Ergebnis zeigen auch
nach dem dritten Quartal 2001 dreistellige Zuwachsraten. Die
gleiche Entwicklung wird unveraendert auch fuer das vierte Quar-
tal 2001 erwartet. Durch den deutlich positiven operativen Cash-
flow der Gesellschaft (+4,2 Mio. EUR zum 30.6.2001) verbunden
mit der starken Finanzposition des Unternehmens ist auch die
kurz- und mittelfristige Entwicklung der Gesellschaft durch den
einmaligen Finanzverlust in keiner Weise beeintraechtigt.
EM.TV & Merchandising AG, WKN: 568480
Der EM.TV-Konzern hat im ersten Halbjahr des laufenden Ge-
schaeftsjahres eine Gesamtleistung in Hoehe von 947 Mio. DM bei
einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 114 Mio. DM und
einem negativen Ergebnis vor Steuern (EBT) von 127 Mio. DM er-
zielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) erhoehte sich von 158 Mio. DM im ersten Quartal um 250
Mio. DM auf 408 Mio. DM bis Ende des zweiten Quartals 2001.
ce Consumer Electronic AG, WKN: 508220
Aufgrund der seit dem 11. September aufgelaufenen Ergebnis- und
Umsatzausfaelle gegenueber der urspruenglichen Planung und der
voraussichtlichen negativen Einfluesse der Terroranschlaege auf
die sich bereits abzeichnende Erholung des US-Halbleitermarktes,
ist das Unternehmen gezwungen, hiermit seine Gewinnerwartung fuer
das Geschaeftsjahr 2001 nach unten zu revidieren. Waehrend der im
Mai angekuendigte Mindestumsatz von 700 Mio. DM weiterhin er-
reicht werden wird, kann die geplante EBIT-Marge von 1,8 Prozent
aufgrund der aktuellen Ereignisse im US-Geschaeft nicht aufrecht
erhalten werden. Trotz der anhaltenden Unsicherheiten in Bezug
auf die zukuenftige weltweite Wirtschaftsentwicklung geht ce CON-
SUMER ELECTRONIC fuer 2001 weiterhin von einem positiven Cashflow
und einem positiven EBITDA (EBIT vor Abschreibungen) aus.
__________________________________________________
9. NACHRICHTEN & RESEARCH / mb Software Insolvenzverfahren
__________________________________________________
mb Software AG, WKN 658320
Am 01.10.2001 ist mit Beschluss des Amtsgerichts Hameln das In-
solvenzverfahren ueber das Vermoegen der mb Software AG eroeffnet
worden. Das operative Geschaeft der Firma mb Software AG wird ab
dem 01.10.2001 von der mb AEC-Software GmbH uebernommen. Die
waehrend des Insolvenzantragsverfahrens eingeleiteten Gespraeche
mit Finanzinvestoren werden den Angaben zufolge fortgefuehrt.
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10. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT / Entwicklung, Neuaufnahmen
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PORTFOLIO
Wert Stueck Kaufkurs Aktuell Performance StopLoss Haltezeit
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AIXTRON 250 27,89 17,21 -38% 11,00 8 Woche
CE CONSUMER 700 6,64 4,50 -32% 2,50 8 Woche
BB BIOTECH 90 78,50 63,50 -19% 45,00 8 Woche
DEAG 400 15,00 8,45 -42% 7,00 8 Woche
MEDION 160 40,00 33,00 -17% 20,00 8 Woche
THIEL LOG. 800 17,24 14,10 -18% 9,00 8 Woche
CDV SOFT. 400 18,25 13,95 -22% 10,00 8 Woche
KONTRON 500 12,85 12,20 -05% 6,00 2 Woche
QIAGEN 400 13,69 16,80 +22% 9,00 1 Woche
BRAINPOOL 500 3,55 3,05 -13% 2,50 4 Woche
SENATOR 1000 2,50 2,72 +08% 1,90 4 Woche
ELECTR. LINE 300 10,00 10,50 +05% 7,00 4 Woche
COMROAD 300 5,55 5,65 +02% 4,00 4 Woche
LIQUIDITAET: 68.175,80 Euro Kurse XETRA
DEPOTWERT: 60.597,50 Euro DI.Vormittag
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GESAMTWERT: 128.773,30 Euro (letzte Woche 126.493,80 Euro)
PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING
Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001: - 9,0 %
Performance Benchmark NEMAX all share 01: - 70,0 %
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Outperformance Benchmark laufendes Jahr: + 61,0 Prozentpunkte
Performance Musterdepot seit Start 2.9.99: + 28,7 %
Performance NEMAX all im selben Zeitraum: - 75,0 %
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Outperformance Benchmark im selben Zeitraum +103,7 Prozentpunkte
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11. BANKANALYSEN / Ratings renommierter Institute - Neuer Markt
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Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten
schnell auffinden koennen. Analysen ab 27.09. beruecksichtigt.
TITEL RATING INSTITUT DATUM
Analytik Jena akkumulieren AC Research 28.09.
Articon-Integ. akkumulieren AC Research 28.09.
BB Biotech kaufen LB Baden-Wuerttem. 01.10.
Biodata bleibt auf untergew. Helaba Trust 01.10.
Biodata Downgrade moeglich ABN Amro 28.09.
Biodata halten Consors Capital 28.09.
Biodata Kursziel zurueckgen. Envigo 01.10.
biolitec Outperformer Sachsen LB 27.09.
ce Consumer halten AC Research 01.10.
ce Consumer neutral Helaba Trust 01.10.
Constant. Film kaufen HSBC Trinkaus & B. 27.09.
Cor Outperformer Concord Effekten 27.09.
D.Logistics "outperform" HypoVereinsbank 01.10.
D.Logistics akkumulieren AC Research 01.10.
Eckert & Zieg. halten Bankges. Berlin 27.09.
Elmos Semicon. akkumulieren Berenberg Bank 01.10.
Funkwerk kaufen Commerzbank 28.09.
Intershop Downgrade WestLB Panmure 01.10.
Intershop Einschaetz. bekraeft.Deutsche Bank 02.10.
Intershop Kursziel ein Euro M.M.Warburg & CO 01.10.
Intershop meiden AC Research 01.10.
Lambda Physik Downgrade Helaba Trust 01.10.
Lycos Europe halten ABN Amro 28.09.
Medion Outperformer Frankfurter Spark. 01.10.
Muehl will sparen AC Research 01.10.
Nordex "add" Dresd. Kleinw. Wass.01.10.
P&T Technology "outperform" Hornblower Fischer 01.10.
Pfeiffer Vac. "buy" Dresd. Kleinw. Wass.01.10.
Plaut "buy" Dresd. Kleinw. Wass.27.09.
PSB uebergewichten BW Bank 28.09.
Qiagen "strong buy" Morg. Stan. Dean W. 27.09.
Qiagen spekulativ kaufen Berliner Sparkasse 27.09.
Silicon Sensor Kapitalerhoehung AC Research 01.10.
STEAG Hamatech "sell" Credit Suisse Fst
Boston 01.10.
Tele Atlas reduzieren ABN Amro 28.09.
Teleplan uebergewichten Bankhaus Reuschel 01.10.
UMS kaufen LB Baden-Wuerttemb. 01.10.
Viva Media Downgrade Concord Effekten 27.09.
Wavelight halten AC Research 27.09.
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, DPA, VWD
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12. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, wichtige Tradingtermine
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Nur Neuer Markt, vollstaendige Termine morgen im Aktien-Newsletter
DIENSTAG, 02. Oktober
EU - Arbeitslosenquote August
- Wirtschaftsstimmung August
US - FOMC-Sitzung
MITTWOCH, 03. Oktober
EU - Erzeugerpreise August
- Geschaeftsklima August
US - NAPM Services
DONNERSTAG, 04. Oktober
GB - Bank of England, Bekanntgabe Zinsbeschluss
US - Fabrik-Orders
FREITAG, 05. Oktober
DE - Auftragseingang August
US - Stundenloehne
- Arbeitslosenzahlen
- Konsumentenkredite
Keine Garantie auf Angaben / kein Anspruch auf Vollstaendigkeit
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13. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
__________________________________________________
Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrlei-
stung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht
verbundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbe-
sondere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So
stellt das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur indivi-
duellen oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht
Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erach-
tet. Eine Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt
dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen
werden. Dieser Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder
auch allgemeine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels ver-
oeffentlichter Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung re-
flektieren. Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass
Redaktionsmitglieder sich im Besitz von Wertpapieren befinden,
ueber die wir im Rahmen unserer Newsletter oder anderweitig Be-
richt erstatten.
Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten
Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
Newslettern oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden
Informationen begruenden somit keinerlei Haftungsobligo.
Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.
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NEWSLETTER ENDE
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patzi