Bei den Liberalen gibt es offenbar einen neuen Finanzskandal. Über schwarze Kassen sind angeblich mehrere 100.000 Mark von FDP-Fraktionen in Bund und Ländern als illegaler Kredit an die Partei geflossen.
Hamburg - In die Kasse hätten die Fraktionen über Jahre hinweg jährlich Beträge zwischen 10.000 und 20.000 Mark (5000 bis 10.000 Euro) eingezahlt, berichtete der "Stern". Im Laufe der Zeit sei so viel Geld zusammengekommen, dass der Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Wolfgang Gerhardt, 300.000 Mark abgezweigt und der Partei als Darlehen für zwei Jahre zur Verfügung gestellt habe.
Mit diesem Vorgehen habe die FDP gegen das Parteiengesetz verstoßen, das die Weiterleitung von Geld aus der Fraktionskasse an die Partei verbietet. Als die Praktiken im Sommer 2001 bekannt geworden seien, habe Gerhardt das Darlehen umgehend zurückzahlen lassen, berichtet das Magazin.
Auch eine Reise von Parteichef Guido Westerwelle nach Warschau und Israel soll laut "Stern" unsauber finanziert worden sein. Die FDP-Fraktion habe angeblich für die gesamte Delegation bezahlt, obwohl Westerwelle erkennbar als Parteivorsitzender unterwegs gewesen sei.
Hamburg - In die Kasse hätten die Fraktionen über Jahre hinweg jährlich Beträge zwischen 10.000 und 20.000 Mark (5000 bis 10.000 Euro) eingezahlt, berichtete der "Stern". Im Laufe der Zeit sei so viel Geld zusammengekommen, dass der Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Wolfgang Gerhardt, 300.000 Mark abgezweigt und der Partei als Darlehen für zwei Jahre zur Verfügung gestellt habe.
Mit diesem Vorgehen habe die FDP gegen das Parteiengesetz verstoßen, das die Weiterleitung von Geld aus der Fraktionskasse an die Partei verbietet. Als die Praktiken im Sommer 2001 bekannt geworden seien, habe Gerhardt das Darlehen umgehend zurückzahlen lassen, berichtet das Magazin.
Auch eine Reise von Parteichef Guido Westerwelle nach Warschau und Israel soll laut "Stern" unsauber finanziert worden sein. Die FDP-Fraktion habe angeblich für die gesamte Delegation bezahlt, obwohl Westerwelle erkennbar als Parteivorsitzender unterwegs gewesen sei.