Neue Hoffnung am Neuen Markt?
Meine sehr geehrten Damen und Herren!
Eine Gewinnwarnung nach der anderen - in den vergangenen Wochen hatten wir Börsianer wenig zu Lachen. Gute Nachrichten kamen zwar vereinzelt von der Konjunkturseite, aber von den dort zu beobachtenden Anzeichen einer Stabilisierung war bei den Unternehmen nichts zu sehen.
In diesen Tagen kamen indes die ersten Quartalsberichte auf den Tisch. Sie lagen zumindest nicht unterhalb den zuletzt extrem nach unten geschraubten Prognosen - und das reichte schon. Es reichte für eine fulminante Rallye, einen Befreiungsschlag für all diejenigen, die vom Allerschlimmsten ausgingen und nun sahen, das es schlimm aussieht - aber eben nicht schlimmer.
Daraus wird nun eine Chance geboren. Die Gelegenheit ist da, die ausgebombten Kurse insbesondere am Neuen Markt zu Käufen zu nutzen, in der Hoffnung, dass die wirtschaftlichen Erholungstendenzen sich in den kommenden Wochen auch in den Meldungen der Hightech-Unternehmen niederschlagen werden. Wenngleich es jetzt bei den Old Economy-Firmen Gewinnwarnungen zu hageln beginnt, sollte dies den in "NewTecs" investierenden Anleger nicht zu sehr irritieren. Die Technologiebranchen waren, eingeleitet durch die Intel-Umsatzwarnung im September 2000, die ersten, die in Turbulenzen gerieten und werden auch die ersten sein, die sich daraus sukzessive befreien können. Doch Vorsicht bleibt am Platz - investieren Sie jetzt nicht all Ihr Kapital in diese Erwartung. Denn genau vor drei Monaten, im April 2001, hatte man genau die selben Hoffnungen in die Zukunft - und wurde enttäuscht.
Daher bleibt es bei der bewährten Regel: Der Kurs selbst zeigt Ihnen, ob die Wende wirklich geschafft ist. Nutzen Sie daher die Charttechnik als Einstiegssignal - und nicht die Hoffnung!
Mit besten Wünschen Ihr
Ronald Gehrt
Meine sehr geehrten Damen und Herren!
Eine Gewinnwarnung nach der anderen - in den vergangenen Wochen hatten wir Börsianer wenig zu Lachen. Gute Nachrichten kamen zwar vereinzelt von der Konjunkturseite, aber von den dort zu beobachtenden Anzeichen einer Stabilisierung war bei den Unternehmen nichts zu sehen.
In diesen Tagen kamen indes die ersten Quartalsberichte auf den Tisch. Sie lagen zumindest nicht unterhalb den zuletzt extrem nach unten geschraubten Prognosen - und das reichte schon. Es reichte für eine fulminante Rallye, einen Befreiungsschlag für all diejenigen, die vom Allerschlimmsten ausgingen und nun sahen, das es schlimm aussieht - aber eben nicht schlimmer.
Daraus wird nun eine Chance geboren. Die Gelegenheit ist da, die ausgebombten Kurse insbesondere am Neuen Markt zu Käufen zu nutzen, in der Hoffnung, dass die wirtschaftlichen Erholungstendenzen sich in den kommenden Wochen auch in den Meldungen der Hightech-Unternehmen niederschlagen werden. Wenngleich es jetzt bei den Old Economy-Firmen Gewinnwarnungen zu hageln beginnt, sollte dies den in "NewTecs" investierenden Anleger nicht zu sehr irritieren. Die Technologiebranchen waren, eingeleitet durch die Intel-Umsatzwarnung im September 2000, die ersten, die in Turbulenzen gerieten und werden auch die ersten sein, die sich daraus sukzessive befreien können. Doch Vorsicht bleibt am Platz - investieren Sie jetzt nicht all Ihr Kapital in diese Erwartung. Denn genau vor drei Monaten, im April 2001, hatte man genau die selben Hoffnungen in die Zukunft - und wurde enttäuscht.
Daher bleibt es bei der bewährten Regel: Der Kurs selbst zeigt Ihnen, ob die Wende wirklich geschafft ist. Nutzen Sie daher die Charttechnik als Einstiegssignal - und nicht die Hoffnung!
Mit besten Wünschen Ihr
Ronald Gehrt